Über nichts Bestimmtes und alles Mögliche

  • nach Feierabend

    Dank dieser ständigen mobilen Erreichbarkeit hat doch kaum noch einer "Feierabend", ausser er schaltet diese Dinger ab.

    Wie schön war es früher, ja, da war es besser ^^ , als es noch einen Sendeschluss im TV gab, da war dann wirklich Feierabend, Ruhe. So etwas erlebst du heute nur noch in der Mongolei oder in der Antarktis ... Sendeschluss, Ruhe. Da sind auch die Menschen ... Pinguine (Antarktis) viel gelassener.

    Schau dir doch mal die Handy-Kinder an ... unkonzentriert, hibbelig, von den Erwachsenen ganz zu schweigen ... ist das Optimierung, Fortschritt? Nimmst du einem sein Mobilphone weg wird er unruhig, manche sind dem Nervenzusammenbruch nahe. Ja, jetzt ist jetzt, doch ist das nicht besorgniserregend?

  • Meinst Du die Assistenzsysteme, die dafür Sorgen, dass Du nicht durch den Sekundenschlaf verunfallst? Oder die, die dem Motorradfahrer das Leben retten, weil man ihn dann doch übersehen hat (von mir aus auch, weil der Mopedfahrer zu schnell herangekommen ist und der Schulterblick schon vorbei ist) oder vielleicht die, die selbständig einen RTW rufen, wenn Du bewusstlos im Graben liegst? Oder die, die Dich daran erinnern, dass Deine Mitfahrer nicht angeschnallt sind und Dich vor dem Trauma bewahren, dass sie beim Unfall dann tot sind, weil sie durch die Frontscheibe geflogen sind?

    Du fokussierst dich da nur auf die Vorteile….

    Was in diesem Zusammenhang aber auch Berücksichtigung finden sollte, sind die Nachteile, denn so mancher scheint meiner Wahrnehmung nach dazu geneigt, sich fast nur noch auf die Assitenzsysteme zu verlassen und lässt in seiner eigenen Aufmerksamkeit und Verantwortung nach.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Ja, jetzt ist jetzt, doch ist das nicht besorgniserregend?

    Hat nicht jede Zeit ihre Neuerungen gebracht, die von zumeist älteren Zeitgenossen als besorgniserregend eingestuft wurden?

    Ich hüte mich aus gutem Grund vor Pauschalisierungen, Paul.

    Das, was wir jetzt haben, ist eine sehr, sehr rasante Entwicklung gewesen. So schnell und aufgrund der Tatsache, dass sich damit sehr viel Geld verdienen lässt, es aber (noch?) keine Ethik dafür gibt, und wir sozusagen da hineingestolpert sind, stehen wir derzeit vor einem Problem, für das eine Lösung gefunden werden muss.

    Die Lösung, alles wieder auf Anfang zu setzen, ist nicht besonders sinnvoll.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Gibt noch mehr Nachteile

    Nö, nur Vorteile ... alle werden zufriedener, entspannter, das Leben wird immer sicherer, wir (Menschen) froher, dank der Techologie(n) bekommen wir alles in den Griff, nebenbei steigt der Suchtmittelkonsum, die Erderwärmung u.s.w.u.s.f. ... ich freu' mich!=O


  • Die Lösung, alles wieder auf Anfang zu setzen, ist nicht besonders sinnvoll.

    Neues Spiel, neues Glück? Abstinzenz? Oder Kontrolle?

    Oder vielleicht doch das Prinzip Hoffnung ... mal sehen, wie lange es gut geht? Alle Anzeichen des Verfalls schönreden und nur die Vorteile sehen - das erinnernt mich irgendwie an Alkoholiker ... keine Ahnung warum ^^

  • Nö, nur Vorteile ... alle werden zufriedener, entspannter, das Leben wird immer sicherer, wir (Menschen) froher, dank der Techologie(n) bekommen wir alles in den Griff, nebenbei steigt der Suchtmittelkonsum, die Erderwärmung u.s.w.u.s.f. ... ich freu' mich!=O

    Wie schön war doch die Zeit als wir noch in Höhlen gelebt haben und an einer Sepsis durch Schnittverletzung gestorben sind :rolleyes:

    Beste Grüße Helga

  • Neues Spiel, neues Glück? Abstinzenz? Oder Kontrolle?

    Oder vielleicht doch das Prinzip Hoffnung ... mal sehen, wie lange es gut geht? Alle Anzeichen des Verfalls schönreden und nur die Vorteile sehen - das erinnernt mich irgendwie an Alkoholiker ... keine Ahnung warum ^^

    🤣
    Ach, Paul, ich weiß, dass du‘s gerne einfach möchtest, aber in diesem Zusammenhang ist das zu schwarz-weiß gedacht.

    Haben wir uns hier nicht gerade auch über die Nachteile ausgetauscht?

    Oder vielleicht doch das Prinzip Hoffnung ... mal sehen, wie lange es gut geht?

    Hast du eigentlich überlesen, dass es darum geht, eine Ethik zu finden und eine Lösung, die Technologien sinnvoller und überlegter einsetzen?

    Du kannst ja gerne gänzlich aussteigen, aber dann dürfte es auch schwierig werden, dieses Forum noch nutzen zu können. 😉

    Ach, wie war das damals schön mit dem Telefon mit Drehscheibe, das im Flur stand.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Ethik, das bekommen wir ja nicht mal bei der Haltung unserer Nutztiere hin. Die Gesetze sind da und dann hört's auch schon wieder auf. Wer soll das alles kontrollieren? Und auch bezahlen? Die Wunderwaffe KI?

    Ja, schön war's mit dem Telefon im Flur.

  • Ethik, das bekommen wir ja nicht mal bei der Haltung unserer Nutztiere hin. Die Gesetze sind da und dann hört's auch schon wieder auf. Wer soll das alles kontrollieren? Und auch bezahlen? Die Wunderwaffe KI?

    Kann es sein, dass du Ethik mit Gesetzen verwechselst oder gleichsetzst?


    Ob es irgendwann auch zu Gesetzen kommt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

    Zunächst erstmal geht es für jeden, der Leidensdruck aufgrund seines Umgangs mit den modernen Technologien verspürt, darum, wie er sein bisheriges Handeln ändern kann und woran er sich dabei orientieren will. Das ist doch schon Ethik.
    Behilflich dabei ist bspw. der Autor des o.g. Buches, indem er erstens für die Problematik sensibilisiert, über die Hintergründe aufklärt (fachlich fundiert) und zweitens Wege aufzeigt.


    Idealerweise interessieren sich dann noch mehr Menschen dafür, Gelehrte widmen sich diesem Thema, das Thema gewinnt gesellschaftliche Relevanz ….. es kommt zu einer allgemeinen Ethik.



    Wer das kontrolliert?
    Zunächst erstmal du selbst als Nutzer moderner Technologien, sofern auch du Leidensdruck verspürst.
    Alles weitere ergibt sich…. wahrscheinlich eher von unten nach oben und nicht durch Gesetze von oben nach unten….

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Gerne, Paul.
    Ja, genau, das war im Grunde auch der Aufhänger, warum sich der Autor des Buches mit diesem Thema befasst hat.

    Aufmerksam wurde der Autor auf dieses Thema, wie er seiner Einleitung schreibt, im September 2016 durch den Artikel des einflussreichen Bloggers und Kommentators Andrew Sullivan im Magazin New York, der große Ressonanz erzeugte. Die Überschrift des Essays lautete: „Ich war früher mal ein Mensch“. Im Untertitel stand „Ein endloses Bombardement von Nachrichten und Klatsch und Bildern hat uns zu manischen Informationssüchtigen gemacht. Mich hat es kaputt gemacht. Es könnte auch Sie kaputt machen.“

    Der Autor gibt zu, dass er Sullivans Warnung beim Lesen zunächst nicht ganz verstanden hat, weil er selbst keinen Social Media Account habe und auch nicht viel Zeit mit dem Surfen im Internet verbringe und insofern keinen intuitiven Zugang zur Bedeutung der Innovationen des Internetzeitalters hatte. Bis dann auch bei ihm alles anders wurde, nachdem in jenem Jahr sein Buch „Konzentriert Arbeiten: Regeln für eine Welt voller Ablenkungen“ veröffentlicht worden war und sich ein Publikum eroberte.

    Zahlreiche Leser schrieben ihn an oder sprachen ihn direkt bei seinem Vorträgen an. Sie stimmten seinen Thesen über die Ablenkungen im Büro zu, fragten aber, wie das in ihrem Privatleben sei. Sie erklärten, dass sie in ihrem Privatleben unzweifelhaft mehr davon gestresst seien, wie die neuen Technologien ihrer Freizeit zunehmend Sinn und Zufriedenheit zu rauben schienen.
    Das weckte seine Aufmerksamkeit, worauf er begann, sich mit dem Thema zu beschäftigen.


    Ich selbst bin auf dieses Hörbuch gestoßen, weil wir uns hier im Forum letztens über Internetsucht, diese Doku „Das Dilemma mit den Sozialen Medien“ ausgetauscht hatten und Sparkassen_Helga erwähnt hatte, dass sie gerne Dokus hört.
    Und beim Hereinhören fand ich das Buch sehr interessant und informativ.

    Es gibt tatsächlich Menschen, die aus alledem aussteigen, im Buch werden die sogenannten „Neo-Ludditen“ erwähnt. Die Mehrheit aber möchte auf die Vorteile der modernen Technologien nicht verzichten - was ich durchaus verständlich finde - es fehlen ihnen bislang aber Lösungen, die Nachteile und damit das, was bei ihnen Leidensdruck auslöst, systematisch in den Griff zu bekommen.


    Das mit der Ethik ist ein interessantes Thema, denn wissenschaftliche, medizinische, technologische Entwicklungen fordern immer wieder dazu heraus, eine neue Ethik zu entwickeln.
    Ich muss da beispielsweise an die Entwicklungen im Bereich moderner Gentechnik denken. Auch so ein Thema, das mich schon seit einer Weile interessiert und beschäftigt und an das ich mich letztens nochmals neu gewagt habe.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Eine neue Ehtik entwickeln? Genügt die Platons nicht? Oder: edel sei der Mensch, hilfreich und gut oder: alles zum Wohle des Volkes?

    Nur, weil die Freiheit auch die Freiheit des Andersdenkenenden einschließt, rechtfertigt das weder Unterdrückung, noch Ausbeutung oder Manipulation zum Nachteil bestimmter Gruppen.

    Das ist doch nicht neu! Nur weil es Nietzsche als neue Ethik bezeichnete oder Marx als Bewusstsein, das sind doch uralte Grundsätze.

    Nicht die Maschinen Ende des 19.Jh. (Maschinenstürmer) waren das Problem, sondern die Ausbeutung, die ungerechte Verteilung. So auch heute ... da ist eigentlich genug (noch), nur es ist äußerst ungerecht verteilt. Sozialmedia ist nicht das Problem, auch nicht die voranschreitende Technik, die vieles erleichtert, sondern ihr Umgang ... das Erwecken von Begehrlichkeiten, zum Nachteil Anderer. Die Art der Nutzung, nenne es meinetwegen die bewusste Verdummung (Manipulation), Niederhaltung ... Verunsicherung, Unterdrückung ... weltweit bereits zu beobachten - Extrembeispiel China.

    Techologie bedeutet Macht (Anderen seinen Willen aufzuzwingen), ob bewusst oder unbewusst, siehe die aktuelle Kriegsführung. Technologie bedeutet Herrschen ... die Möglichkeit zu Unterdrücken, was leider all zu oft benutzt wird, nicht zum Wohle der Gemeinschaft, zum Wohle Einzelner.

    Der "Leidensdruck" resultiert doch aus einer vermeintlichen Abhängigkeit, dem ein bewusster, bewusst denkender Mensch eher selten verfällt. ... man gaukelt Bedürfnisse vor und deren Befriedigung, schaff somit Abhängigkeiten und kann dann clever manipulieren. Die Werbung ist ein treffendes Beispiel - wir lassen uns hinreissen und kaufen jeden Mist, obwohl wir ihn nicht wirklich benötigen. Parallel zerstören wir nicht nur unsere Umwelt, sondern auch die Gemeinschaft, die ein friedliches Zusammenleben erst ermöglicht, ja bedingt.

    Buddha, Latotse, Platon, Sokrates u.v.a. beschrieben das schon ... sehr einfach und sogar nachvollziehbar. Nur begreifen tun's recht wenige! In ihrem Konsum- und Optimierungswahn, das ist doch das eigentliche Leiden, der Mangel an Bewusstsein, das Nichterkennen (wollen/können?) dieser Dynamik/Zusammenhänge.

    Da hilft Bildung sicherlich sehr, nur beinhaltet Bildung nicht nur das bloße Anhäufen von (Teil-)Wissen, sondern auch das Verstehen, incl. einer sozialen Kompetenz, ein auch (!) Rücksichtnehmen, nicht nur auf seine Mitmenschen, sondern die gesamte Umwelt, ohne die wir (Menschen) schwerlich leben können.

    Nix gegen schnelle Informationsplattformen, hilfreiche Assistenzsystem in Automobilen oder Flugzeugen, eine fortschrittlich Medizin, bargeldloses Bezahlen, sprechende Bodensaugstaubroboter ... wenn uns das so glücklich macht, doch sind wir ALLE damit zufriedener, entspannter, leidensdruckfreier?

    Da lob' ich mir doch das im Flur stehende Telefon mit Wählscheibe, den Luftpostbrief ...

    Wenn mein Kind nicht mit der Technologie XY umgehen kann, muss ich es befähigen.

    Wenn ich mit Alkohol nicht umgehen kann muss ich es lernen. Gelingt mir das nicht ... hilft was? ... eine "neue Ethik"? Bewustsein = Zusammenhänge begreifen?

  • Eine neue Ehtik entwickeln? Genügt die Platons nicht? Oder: edel sei der Mensch, hilfreich und gut oder: alles zum Wohle des Volkes?

    Triggert dich der Begriff „neue Ethik“, den ich verwendet habe?

    Dann sollte ich das vielleicht nochmals konkretisieren: Es geht nicht darum, etwas gänzlich Neues zu erfinden, sondern es geht um Anpassung.

    Ich nutze mal ein Beispiel aus einem anderen Bereich, um zu verdeutlichen, warum unter gewissen Umständen Anpassungen einer bereits vorhandenen Ethik vorgenommen werden müssen.

    Seit den frühen 1990er Jahren ist die sogenannte Präimplantationsdiagnostik (PID) verfügbar und wurde bereits bei der Zeugung von über 10000 Kindern weltweit angewendet. PID bedeutet, dass bei künstlicher Befruchtung vor dem Einsetzen der befruchteten Eizellen in den Mutterleib das Erbgut untersucht, ja sogar genetisch manipuliert werden kann. Angewendet wird diese Diagnostik zur Erkennung von Erbkrankheiten und Anomalien der Chromosomen. Auch die Auswahl des Geschlechts oder bestimmter erblicher Eigenschaften des Kindes sind möglich.

    Diese neue Möglichkeit der Diagnostik warf aber grundlegende Fragen nach dem Wert sich entwickelnden menschlichen Lebens auf. Fragen, die sich zuvor nicht gestellt hatten, beispielsweise, ob ein Mensch mit Erbkrankheiten oder Anomalien der Chromosomen weniger wert sei. Die Diagnostik ermöglichte nämlich und legte nahe, Embryonen mit Erbkrankheiten oder Anomalien der Chromosomen auszusortieren. Oder die Frage, ab welchem Zeitpunkt Leben als schützenswertes, menschliches Leben definiert werden sollte.

    Im Prinzip genügt da nicht die Ethik Platons oder „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.“ oder „Alles zum Wohle des Volkes“.


    Was mir persönlich beim Rest deines Beitrages fehlt, ist, inwiefern das zu einer Lösung des dargelegten Problems beiträgt.
    Das liest sich für mich lediglich wie Kulturpessimismus.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Ich greife jetzt nur mal die eine oder andere Äußerung von dir auf.
    Ausgangspunkt der Diskussion hier ist doch jenes oben genannte Buch, dessen Ansatz und Anliegen ich darzulegen versucht habe, weil ich es interessant finde und weil „Internetsucht“ hier im Forum mal Thema gewesen ist.

    Im Grunde reden wir hier also über Inhalte eines Buches, in das bislang nur ich hineingehört habe. Weder Sparkassen_Helga noch du habt euch, wie ich vernommen habe, bislang näher damit beschäftigt.

    Da hilft Bildung sicherlich sehr, nur beinhaltet Bildung nicht nur das bloße Anhäufen von (Teil-)Wissen, sondern auch das Verstehen, incl. einer sozialen Kompetenz, ein auch (!) Rücksichtnehmen, nicht nur auf seine Mitmenschen, sondern die gesamte Umwelt, ohne die wir (Menschen) schwerlich leben können.

    Es wirkt, als wenn du hier Gegenposition beziehen willst. Ich frage mich nur, wo du das nun hernimmst. Von etwas, was ich bislang geschrieben habe, oder von etwas, von dem du vermutest, dass es im Buch angesprochen bzw. nicht angesprochen wird?

    Ich hab mich inzwischen im Laufe des Tages weiter in das Buch hineingehört und bin dabei zwar nicht auf Platon, dafür aber auf Marc Aurel gestoßen, auf Henry David Thoreau, auf Amish und deren Ethik/ Lebensphilosophie.

    Ich bin auch auf den Teil gestoßen, in dem Newport den Ansatz des „Digitalen Minimalismus“ erläutert, von einigen Menschen erzählt, die bereits damit Erfahrungen gemacht haben, und vorstellt, wie er eine größere Anzahl von Menschen zu einem 30 tägigen Experiment in „Digitalem Minimalismus“ eingeladen hat und deren Beobachtungen und Erkenntnisse auswertet hat.
    Tatsächlich geht es ihm nicht nur um „Bildung“, sondern tatsächlich sogar um das, was du „Verstehen“ nennst und sogar um Sensibilisierung und Förderung von sozialen Kompetenzen.

    Nix gegen schnelle Informationsplattformen, hilfreiche Assistenzsystem in Automobilen oder Flugzeugen, eine fortschrittlich Medizin, bargeldloses Bezahlen, sprechende Bodensaugstaubroboter ... wenn uns das so glücklich macht, doch sind wir ALLE damit zufriedener, entspannter, leidensdruckfreier?

    Die Frage ist, wo du ansetzen willst, um das Problem zu lösen.
    Wenn du so pauschal von „Alle“ sprichst, wen glaubst du damit zu erreichen?

    In so einer Art von Rundumschlag werden sich die Weltprobleme kaum lösen lassen.

    Wenn mein Kind nicht mit der Technologie XY umgehen kann, muss ich es befähigen.

    Richtig, das setzt aber voraus, dass du mit der Technologie umgehen kannst. Und das ist bei vielen Erwachsenen (noch?) nicht der Fall, weil die selbst von den rasanten Entwicklungen überfordert worden sind.

    Der "Leidensdruck" resultiert doch aus einer vermeintlichen Abhängigkeit, dem ein bewusster, bewusst denkender Mensch eher selten verfällt. ...

    Die Recherchen und Untersuchungen von Newport widerlegen deine Vermutung.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • ^^ mich triggert mittlerweile das Wort triggern ^^

    Ethik oder Moral ist doch fest mit dem Glauben der Menschen verbunden.

    Ist etwas mit dem, voran wir glauben vereinbar, erscheint uns das ethisch, eine andere Kultur (Glauben) empfindet es als höchst verwerflich.

    Mir genügt, geht es mir damit besser oder schänkt es mich ein, zugegeben eine äußerst subjektive Empfindung, doch schließlich bin ich ein Subjekt.

    Über "den Wert" eines Menschen zu philosopieren finde ich müßig.

    Das darliegende Problem (welches überhaupt?) werde ich nicht lösen, jeder sollte sein eigenes erkunden und ggf. lösen.

    PID mag zwar sinnvoll erscheinen und zu Erkenntnissen führen, doch was nützt uns das letztendlich, wenn wir nicht in der Lage sind bestimmte Sachen zu repapieren?

    Zurück zum nicht kontrollierbaren Mediumkonsum, einer Sucht und damit entstehenden Leidensdruck ... ähnlich wie beim Alkoholkonsum, macht die Menge das Gift ... einmal infiziert, kommt man (?) schwerlich davon los ... je früher (Alter) man dem erliegt, desto schwerer wird's. Alles ein Lernprozess.

    Ich setze da auf das altbewährte Bewusstsein.

  • Und ich finde es schwierig über Gott und die Welt zu plaudern, wenn es immer in Grundsatzdiskussionen endet.

    Da dies ein Laberfaden ist-> Frage in den Raum: was macht ihr schönes am Wochenende, wird heiß :)

    Beste Grüße Helga

  • Da dies ein Laberfaden ist-> Frage in den Raum: was macht ihr schönes am Wochenende, wird heiß :)

    Überlegen spontan, ob wir heute Abend oder morgen früh übers Wochenende mit den Mopeds in den Harz fahren.
    Pack ich die lange Tour dorthin so oder sollten wir die Bikes auf den Trailer packen und erst vor Ort Touren machen? - Die Frage stellt sich gerade….

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

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