| Anmerkung: Dieser Thread ergab sich aufgrund eines Austauschs zu der Vorstellung eines Hörbuchs im Thread RE: Hörbücher und Hörspiele - Gerade höre ich….. Da die Diskussion dort den Thread sprengte, wurde sie in diesen Thread ausgelagert. Dieser Thread soll und darf sich allen möglichen Themen widmen, d.h. über nichts Bestimmtes und alles Mögliche gehen |
Letztens hatten wir uns hier über Internetsucht ausgetauscht, dabei wurde auch die Doku, „Das Dilemma mit den sozialen Medien“ angesprochen.
Und dann hatte Sparkassen_Helga hier im Thread erwähnt, dass sie gerne Dokus hört.
Zufällig bin ich auf das folgende Hörbuch gestoßen:
„Digitaler Minimalismus: Besser leben mit weniger Technologie“ von Cal Newport gelesen von Michael A. Grimm.
Auf der Rückseite des Buches ist zusammengefasst, worum es in diesem Buch geht. - Man kann es natürlich auch lesen. 😉
Warum weniger mehr ist - und der Weg zu einem entspannteren LebenDas Handy klingelt, der E-Mail-Eingang quillt über, Freunde schicken Bilder über Instagram und Kollegen verlangen Terminabsprache über Doodle. So oder ähnlich sieht inzwischen der Alltag vieler Menschen aus. Was bei den meisten auf der Strecke bleibt, sind erholsame Pausen, konzentriertes Arbeiten und ein stressfreies, glückliches Leben. Bestsellerautor und Konzentrationsexperte Cal Newport zeigt, wie man die ganzen digitalen Ablenkungen systematisch in den Griff bekommt - mit digital Detox und konsequenter Reduzierung. Nicht, indem man die Technik abschafft, sondern sie sinnvoller und überlegter einsetzt. Er bietet somit nichts weniger als den Schlüssel zu einem entspannten und freien Leben - auch in der Hightech-Welt. |
Ich habe gestern begonnen, in dieses Hörbuch hineinzuhören, und fand es sehr interessant und informativ. Dem Sprecher Michael A. Grimm lässt sich sehr gut folgen.
Im Gegensatz zu der o.g. Doku „Das Dilemma mit den sozialen Medien“, bei der zu wenig darauf eingegangen wird, welche Mittel und Möglichkeiten es gibt, um gegen den übermäßigen Konsum von digitalen Technologien anzukämpfen, werden im dritten Teil dieses Buchs einige sinnvolle Tipps zur, wie es dort heißt, „digitalen Entrümpelung“ an die Hand gegeben.
Was ich persönlich interessant finde, ist, dass der Autor auf psychologische und philosophische Erkenntnisse zurückgreift, um zu erklären, was da eigentlich mit uns passiert und warum es zu Suchtverhalten kommt. Überraschung: Es liegt offenbar nicht an Dummheit oder fehlender Willensschwäche einer Internetsucht zu verfallen. - Kommt mir doch irgendwie bekannt vor. 😉