Kontrolliertes Trinken - eine Illusion?

  • Mir ist schleierhaft, warum du, Paul , weiterhin auf diesem Thema herumreitest. Bist du persönlich von diesem Thema betroffen und ringst selbst mit dir, ob es für dich doch wieder eine Option ist?

    Es ist doch schon mehrfach thematisiert worden, dass KT für jemanden, der tatsächlich abhängig/ süchtig geworden ist, illusorisch ist.

    Warum kommst du immer wieder auf dieselbe Sache zurück, obwohl längst alles dazu gesagt wurde?

    "Wo fängt konntrolliertes Trinken an, wo hört es auf?"


    So weit mir das bekannt ist - du kannst dich da selbst gerne näher informieren -, gibt es bei diesem Behandlungsprogramm klare Richtwerte und Obergrenzen für den täglichen und wöchentlichen Alkoholkonsum. Wer diese dauerhaft einhalten kann, kann seinen Konsum „kontrollieren“. Wer diese nicht einhalten kann….. Nun, der hat dann Kontrollverluste, nicht?

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Werte AmSee13 .

    Eine Option, die freie Wahlmöglichkeit (einer Entscheidung) hat man immer - grundsätzlich!

    Diese jedoch zu verkünpfen mit deiner Annahme oder böse gesagt, mit einer Unterstellung, gleicht einer Einladung zur Annahme eines Angebotes, welches ich höflich aussschlage = diese Jacke ziehe ich mir nicht an.

    Um des lieben Frieden willens, belasse ich es dabei.

  • Paul ,

    sei versichert, dass ich da nichts annehme, geschweige denn, dir unterstelle.

    Mir ist lediglich ein Rätsel, warum du immer wieder auf dieselbe Sache zurückkommst, obwohl längst alles dazu gesagt wurde.

    Um des lieben Frieden willens, belasse ich es dabei.

    Von mir aus, gerne.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Bist du persönlich von diesem Thema betroffen und ringst selbst mit dir, ob es für dich doch wieder eine Option ist?

    sei versichert, dass ich da nichts annehme, geschweige denn, dir unterstelle.

    Bermerkt man denn nicht, die Gegensätzlichkeit dieser beiden Aussagen?

    Ich versuchte dem kontrollierten Trinken auf dem Grund zu gehen und anstatt sachlich zu diskutieren, wird es persönlich und man erliegt Polarisierungsversuchen.

    Sätze wie "das begleiten (unterstützen) wir hier nicht", Vorwürfe, wie bei Ciara folgen, unklare Aussagen folgen

    So weit mir das bekannt ist - du kannst dich da selbst gerne näher informieren -, gibt es bei diesem Behandlungsprogramm klare Richtwerte und Obergrenzen für den täglichen und wöchentlichen Alkoholkonsum.

    u.ä.. Wie will man da jemals auf einen gemeinsamen Nenner kommen? Wie will man da jemanden überzeugen, begleiten, animieren zur "berühmten" Hilfe zur Selbsthilfe ... in dem man sagt/schreibt: informiere dich und schlage hier erst wieder auf, wenn du "unsere" Ansichten teilst? Wenn alle Zweifel, Nöte verfolgen.

    Klar, ist Schreiben im alkoholisiertem Zustand selten fruchtvoll, doch alles immer wieder einem vorzuwerfen, anstatt von Neuem zu beginnen, ist auch nicht Lösung.

    Auch mich immer wieder zu fragen (nicht zu unterstellen!), ob ich mir vorstellen könnte ... oder Trinkvorbehalte hätte, führt nicht zum Ziel, ebenso wie dieses "kontrollierte Trinken" nie genau zu definieren.

    Dieses verbale Meandern erhitzt zwar die Gemüter, doch das war es auch schon.

    Kontrollieren muss/darf/sollte ich doch nur etwas, wenn es droht ausser Kontrolle zu geraten - und "dieses" hat einen Grund, eine Ursache! Ständig die Wirkung massregeln zu wollen, ohne die Ursache zu ergründen/zu beeinflussen, ggf. zu verändern, bleibt doch illusorisch. Was auch dieses KT absurd erscheinen lässt.

    Ich tinke/trank doch nicht, weil es mir sooo gut ging, weil ich so glücklich und zufrieden bin/war. Ich wollte, dass diese bestimmten Gefühle/Stimmungen aufhören, genau aus diesem Grund betäubte ich mich (immer wieder). Erst als ich lernte damit umzugehen, ja, mich auch daran gewöhnte, war Alkohol gar nicht mehr nötig.

    Wenn ich nichts mehr betäuben will, es gar nicht notwendig ist, weil ich mit Situation/Gefühl XY zurechtkomme, gerät doch nichts "ausser Kontrolle", es entsteht kein Stress, den ich verhindern/wegtrinken will.

    Viele sind erfolgreich im Stessabau durch Sport, Atemübungen, Meditation, Tetris spielen etc. ... sie lenken ihre Aufmerkamkeit auf andere Dinge, was ebenfalls zur "Neutralisation" dieses Stresses beiträgt = Ablenkung/Beschäftigung mit anderen Dingen.

    Dieses muss man jedoch üben, trainieren, das benötigt Zeit/Ausdauer und Geduld. Irgendwann vergisst man sogar "das Allheilmittel Aklohol", so wie ich, es wird einem bewusst, diese Absurdität.

  • Bermerkt man denn nicht, die Gegensätzlichkeit dieser beiden Aussagen?

    Paul AmSee hat nicht geschrieben "Du scheinst davon betroffen zu sein" sondern Dich persönlich ganz klar gefragt, ob Du betroffen bist. Sie unterstellt Dir hier gar nichts. Die Nachfrage finde ich im Rahmen dieses (HILFE!)Forums angemessen und auch angebracht. Du verbeißt Dich hier in Nebenschauplätzen. Wir sind kein Diskutierforum, sondern ein Hilfeforum - daher ist es der richtige Weg klar nachzufragen ob ein Problem besteht.

    Die Diskussionen sollte sich darin erschöpfen, wie wir unseren Weg aus der Sucht finden und eine zufriedene Abstinenz erreichen und nicht dazu führen, wie man kontrolliertes Trinken gestalten kann. Ciara wurde nicht mit Vorwürfen begegnet. Vielleicht erinnerst Du Dich an Ihre Ausfälle im betrunkenen Zustand, die weit über die Grenzen des guten Geschmacks gingen. AmSee hat klar aufgezeigt, wohin Sie sich wenden kann, wenn Sie weiter trinken möchte. Einem Schreiben im betrunken Zustand könnte man auch mit "bannen" begegnen. Ciara wurde da sehr wohlwollend behandelt. Und Ihre trotzige Reaktion ist, dass sie weiter trinken möchte und wir das bitte hier mit ihr besprechen sollen. Nein, das werden wir nicht. Und wer hier dauernd besoffen schreibt, fliegt raus. Das sind die Regeln.

    Wir haben hier als Community festgestellt, dass kontrolliertes Trinken ein Widerspruch ist zum Kontrollverlust, der in einer Sucht endet. Wer kontrolliert trinken kann, ist auch mE nicht süchtig. Wir können darüber sprechen, ob jemand bereits süchtig ist - aber nicht wie man das Trinken ins Leben integrieren kann. Wir müssen das kontrollierte Trinken in diesem Forum auch nicht diskutieren, weil wir es nicht als Konzept vertreten.

    Du bist lange genug dabei und hast auch die Entwicklungen in den letzten Monaten miterlebt.

    Beste Grüße Helga

  • Du verbeißt Dich hier in Nebenschauplätzen.

    Ich versuche immer wieder zum Thema dieses Threads zu kommen, doch, so hat es den Anschein, sind Nebenschauplätze interessanter, da emotionaler.

    Ich stimme mit dir überein, betrunken schreiben ... nicht so gut (Nebenschauplatz), sogenanntes kontrolliertes Trinken, zumal noch sehr unklar definiert, mehr wie zweifelhaft bis illusorisch, auf Grund der Unklarheit.

    Auch ich versuche, hier die Absurdität des "kontrollierten Trinkens" aufzuzeigen, durch Logik


    dass kontrolliertes Trinken ein Widerspruch ist zum Kontrollverlust

    denn wenn etwas nicht ausser Kontrolle zu geraten droht, ist eine Kontrolle auch nicht notwendig. D.h. wenn etwas sowieso funktioniert, muss ich auch nichts kontrollieren.

  • Ich versuche immer wieder zum Thema dieses Threads zu kommen

    Das Thema ist "Ist kontrolliertes Trinken eine Illusion?" - ich denke wir haben in 8 Seiten herausgearbeitet, dass die Antwort "JA" ist.

    sogenanntes kontrolliertes Trinken, zumal noch sehr unklar definiert

    Nein, da ist nix unklar. Definition kontrolliertes Trinken = Weitertrinken.

    Wollen wir hier alle nicht mehr.

    Auch ich versuche, hier die Absurdität des "kontrollierten Trinkens" aufzuzeigen, durch Logik

    Haben wir ausreichend auf 8 Seiten besprochen. Man den Schinken immer weiterdrehen, er wird nicht garer.

    Beste Grüße Helga

  • Paul , ich habe von meiner Seite diese Diskussion rein sachlich geführt und sehr viel Zeit und Mühe investiert, sowohl deine Beiträge nachzuvollziehen als auch mich selbst möglichst klar und sachlich auszudrücken.

    Leider birgt insbesondere die schriftliche Kommunikation Gelegenheit für Fehldeutungen und weitere Missverständnisse.

    Ich steige nun aus dieser Diskussion aus, nur Folgendes noch:


    Du schreibst, dass du dem „Kontrollierten Trinken“ „auf den Grund gehen“ willst, bemängelst, dass ich mich nicht klarer ausdrücke, was „Kontrolliertes Trinken“ genau ist.

    Bedenke bitte Folgendes, was wir auf der Startseite dieses Forums über uns festgehalten haben:

    In dieser Online-Gemeinschaft befinden sich sowohl Selbstbetroffene, die sich bereits für eine vollständige Abstinenz entschieden als auch erfolgreich gemeistert haben, als auch Angehörige oder Freunde von Menschen, die mit Alkoholproblemen zu kämpfen haben.

    Unsere Absicht ist es, unsere Erfahrungen zu teilen und als Ressource zur Selbsthilfe zu dienen.

    Wir verfolgen keine kommerziellen Interessen und sind nicht mit einer bestimmten Selbsthilfeorganisation verbunden.


    Konkret nun auf das sogenannte „Kontrollierte Trinken“ bezogen: Warum sollten wir dem „auf den Grund gehen“, wenn wir daran kein Bedarf und aus trifftigen Gründen auch kein Interesse haben?

    Warum sollte hier genau definiert werden, was das Behandlungskonzept des „Kontrollierten Trinkens“ genau ist, wenn weder ich noch andere hier dieses Konzept vertreten können und es aus guten und begreiflichen Gründen auch nicht vertreten wollen?


    Sparkassen_Helga hat treffend formuliert, wozu Diskussionen hier bestimmt sind:

    Die Diskussionen sollten sich darin erschöpfen, wie wir unseren Weg aus der Sucht finden und eine zufriedene Abstinenz erreichen und nicht dazu führen, wie man kontrolliertes Trinken gestalten kann.


    AmSee

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

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