und noch ein Neuzugang

  • Blödes Beispiel, aber wenn ich eine strenge Diät mache, die ich einhalten muss, weil ich mir sonst gesundheitlich schade... darf ich dann auch nicht mehr Essen gehen?

    Yepp, das Beispiel ist wirklich nicht gerade sehr glücklich gewählt. Denn Alkoholismus ist zum Einen eine SUCHTerkrankung und zum anderen ist Alkohol eine bewusstseins- und wesensverändernde Substanz - im Gegensatz zu Essen.

    Und :sorry: wenn es vielleicht etwas vorwurfsvoll rüberkommt - aber das ist vielleicht ein Resultat meiner eigenen Erfahrungen und auch das Resultat der jahrelangen Besuche von Entgiftungsstationen und den entsprechenden Gesprächen mit den Patienten dort, die ich regelmäßig im Rahmen von Informationsabenden durchgeführt habe.

    Wenn Du irgendwann mal mit dem Gedanken spielen solltest, ob man nicht vielleicht doch ... nur EIN Gläschen ... dann setz Dich für eine Stunde vor so eine Entgiftungsstation und schau Dir die traurigen Gestalten an, die da rein und raus gehen und überleg Dir, ob Du wirklich früher oder später da landen möchtest ...

    Also nochmal :sorry:

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!

  • Also Moment mal, weder brüste ich mich hier noch erwarte ich Applaus. Dies ist mein Vorstellungsthread, in dem ich nun unter Anderem berichtet habe, wie die Feier ohne Alkohol lief. Offenbar ist dies hier nicht erwünscht. Offenbar darf man erst stolz auf sich selbst sein, wenn man jahrelang trocken ist. Nun denn. Sehr schade.


  • Yepp, das Beispiel ist wirklich nicht gerade sehr glücklich gewählt. Denn Alkoholismus ist zum Einen eine SUCHTerkrankung und zum anderen ist Alkohol eine bewusstseins- und wesensverändernde Substanz - im Gegensatz zu Essen.

    Guten Morgen Greenfox,
    gut, dann werde ich (und das beschreibt meine oben genannten Konsequenzen wohl sehr gut) etwas konkreter.
    Ich leide unter einer ziemlich ausschweifenden Lebensmittelunverträglichkeit. Lebensgefährlich ist für mich z.B. der Verzehr von Haselnüssen. Mit 48 h wehenartigen Schmerzen eingehend der Verzehr von Tomaten.
    In diesem Sinne - ist der Alkohol meine Haselnuss :) Er ist lebensgefährlich, tut mir nicht gut, ich weiß das und ich kenne die Auswirkungen (jetzt), also verzichte ich.
    Hat jetzt zwar mit der Frage, ob ich dann nicht mehr Essen gehen darf, nichts zu tun - beschreibt aber in meinen Augen sehr gut meine Einstellung zum Alkoholkonsum.

    Ich wünsche dir einen schönen Mittwoch.
    S.

  • Guten Morgen liebe Silencer, guten Morgen ihr lieben Mitlesenden :)

    Hoppla Rekonvaleszent, da ist also schon eine unterschwellige Angriffs(frust)lust zu lesen in deinen Antworten.
    Weder Silencer noch ich erwarten Applaus dafür, dass wir eine Feier geniessen konnten ohne Alkohol zu trinken. Wir sind hier in einem Vorstellungsthread wo wir über unsere Anfänge berichten, eine Art öffentliches Tagebuch führen.
    Eure Unterstützung ist wichtig, eure Tipps und Erfahrungen bringen uns weiter, ja - doch der Tonfall "wie doof bist du eigentlich zu denken, dass du dein Sozialleben weiterführen kannst wie bislang und dabei trocken wirst" nicht sehr hilfreich.
    Dies am Rande - ist ja nicht mein Tagebuch hier - Sorry Silencer ;)!

    Bist du Histamin-Intolerant oder was ist das für eine Lebensmittelunverträglichkeit?
    Mir gefällt es zu lesen, dass null Saufdruck da war, du die Zeit mit deinen Kollegen geniessen konntest - ich lese mich selber immer wieder in deinen Worten.
    Ich denke wir beide sind sehr aktive Frauen, denen es gut tut rauszukommen nebst ihrem Alltag als arbeitende, allein erziehende Mütter. Unsere "Inseln" sind halt nicht nur gemütliche Abende zu Hause, sondern auch Freunde/Kollegen zu treffen, mit ihnen Spass zu haben, Gespräche zu führen und vieles mehr.
    Wie Silbermöwe schön umschreibt: der Weg trocken zu werden/bleiben muss für UNS stimmen, für keinen sonst. Und ich bin überzeugt davon, dass es nicht nur einen Weg gibt dies zu erreichen, dieser halt individuell verschieden ist, wie wir alle auch :).

    In einem sind uns einig: wir wollen KEINEN Alkohol mehr trinken!

    Ich wünsche dir einen sonnigen (in der Schweiz ist herrliches Wetter) Mittwoch mit vielen positiven Gedanken :sun:


  • Guten Morgen liebe Silencer, guten Morgen ihr lieben Mitlesenden :)
    In einem sind uns einig: wir wollen KEINEN Alkohol mehr trinken!

    Hallo,
    erst einmal finde ich es klasse, dass du liebe Silencer und du liebe Liv im JETZT lebt und der Alkohol JETZT keine Rolle spielt. Das ist schon mal sehr wichtig.
    Am 14.3. bin ich (nach einem Vorfall im November) 5 Jahre abstinent. In mein Suchttagebuch schrieb ich damlas: 14.3.2014: ICH WILL nie wieder Alkohol trinken.
    Ich beginne gerade zum 2.Mal eine ambulante Therapie. Diesmal schreibe ich: ICH BRAUCHE nie wieder Alkohol trinken.
    Alles Liebe wünscht Britt

    ~ bevör ik mi nu opregen deed, is dat mi lever egaal ~

  • Ui Silencer, ich "missbrauche" schon wieder deinen Thread - Xgüsi... ;)

    Liebe Wolfsfrau, ich danke dir für deinen Beitrag, deine Gedanken zu dem Thema :)!

    Ich verstehe sehr gut was du meinst. Ich suche auch nicht extra nach Trigger-Situationen, nein! Mich diesen gewollt auszusetzen würde bedeuten, dass ich Weinfeste besuche, Einladungen zu Wein- und Gin-Degustationen annehme, am Wochenende in einem alkoholgeschwängerten Club rumhänge etc.

    Es ist jedoch so, dass ich Situationen in welchen Alkohol getrunken wird, Orte wo Alkohol konsumiert wird schwer ausweichen kann, dies auch nicht möchte.
    Ansonsten manövriere ich mich geschäftlich (Geschäftsessen) ins abseits und mein Sozialleben (Freunde treffen) liegt brach - alles Dinge welche meiner Psyche sicher mehr schaden als die Tatsache der Alkoholanwesenheit in Gläsern von Mitmenschen.

    Dir alles Gute liebe Wolfsfrau :)

  • Hallo Silencer,

    vieles, von dem, was du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor und viele Erinnerungen kommen hoch.
    Ich erinnere mich vor allem daran, wie die Menschen in meiner Lieblings-SHG immer so aufreizend geduldig gelächelt haben, wenn ich mit meinen neuesten grauen Theorien aufwartete.
    Ich habe sie zusammengestaucht und ihnen gesagt, ich würde ihnen eine karierte Decke über die Knie ziehen wie bei einer Butterfahrt – dann könnten sie weiterhin so verdammt gelassen hin- und herschaukeln und vor sich hin grinsen, ohne sich jemals aufzuregen.
    Mein Anfall dauerte eine ganze Weile, dann konnte ich das nächste Rumpelstilzchen erleben, das nach mir in die Gruppe kam. Ich weiß bis heute nicht, wie die mich so lange ertragen konnten, aber für mich (immer nur für mich) hatte ich verstanden, dass es Menschen waren, die viel Zeit und Mühe darauf verwendet haben, ihre Erfahrung mit dieser Suchtkrankheit weiterzugeben. Da wurde ich dankbar.

    Ich habe dort (hoffentlich) gelernt, „ich“ zu sagen und von mir zu sprechen und nicht „du (musst, solltest, etc.)“ mit einem fetten Ausrufezeichen.
    Jeder erzählte von sich und der Rest der Truppe nahm sich davon, was er brauchen konnte.

    Ich hoffe, meine Worte kommen bei dir auch so an, wie sie gemeint sind, denn ich will hier nicht in eine Kerbe hauen oder dich gar verletzen.

    Ich war der Meinung, ich kenne mich selbst am besten, war überzeugt davon, ein reiner Kopfmensch zu sein. Ein Therapeut brachte mich mit einem Satz so richtig auf Zinne – wieder einmal war ich für einen anderen Menschen in die Bresche gesprungen – und sagte mir ziemlich laut: „Sie? Sie sind doch der reinste Bauchmensch. Sie sollten mal sehen, wie gerade ihre Augen blitzen!“. Da hab ich zurückgebrüllt: „Ich hab´doch gar keinen Bauch!“ Und schwieg dann verblüfft. Er hatte vollkommen Recht, der Knopf war aufgegangen. Danach haben wir beide gelacht.
    Ich bin heute noch überrascht, wenn mich jemand so ganz anders einschätzt als ich mich selbst. Ich lasse mir das dann durch den Kopf gehen und überlege, ob es zutreffen kann oder nicht. Es ist nicht immer ganz einfach, aber überraschend oft hilfreich.

    Ich habe Menschen immer bewundert, die einfach „nein“ sagen können und dann auch dabei bleiben. Ich bin die Inkonsequenz in Person, was nicht besonders hilfreich ist.
    Manchmal sage ich nein aus reinem Selbstschutz, sonst würde ich draufgehen.
    Wenn ich besser nein sagen könnte, wäre ich vielleicht gar nicht hier.
    Aber das, was ich bin und wie ich bin, hat mich auf diesen langen Weg gebracht.
    Und war es nicht die Definition von Wahnsinn, immer dasselbe zu tun und dann ein anderes Ergebnis zu erwarten?
    Für mich klang das logisch und deshalb werde ich wohl auch heute noch einiges ändern müssen.

    Wir sind nicht alle gleich und man kann niemandem etwas überstülpen. Es gibt wohl Suchtkranke, die seit Jahrzehnten trocken sind, ohne jemals eine SHG besucht zu haben.
    Es gibt anscheinend auch Suchtkranke, die ohne jegliche Hilfe einfach aufgehört haben mit der Sauferei und nie wieder ein Glas angefasst haben.
    Davon kenne ich nichts.
    Wovon ich etwas weiß, ist, dass wir eine enorm hohe Rückfallquote haben.
    Blut, Schweiß und Tränen hat mich damals mein kalter Entzug gekostet – kein Spruch – und ich konnte fühlen, was der Alkohol in mir angerichtet hatte. Wochenlang hat es gedauert, bis ich auch nur annähernd wieder durchschlafen konnte.
    Unglaublich vielen Menschen bin ich begegnet, die sich wegen der Kinder, des Jobs und vielen anderen wichtigen Dingen nicht die Hilfe holen konnten, die sie dringend benötigt hätten.
    Und ich musste erleben, wie dann da plötzlich keine Kinder mehr waren und auch keine Jobs oder sonstiges, weil die Spirale sich immer weiter abwärts drehte.
    Und manchmal waren auch die Suchtkranken nicht mehr da.
    Es ist schon erstaunlich, dass sich jemand mit meinen Erfahrungen dann über alles hinwegsetzt und wieder anfängt zu trinken. Ich hatte natürlich meine Gründe.
    Wie jeder von uns. Da muss ich noch einmal ganz heftig drüber nachdenken

    Ich bin jedenfalls irgendwann an den Punkt gekommen, wo ich mir erst einmal anhören konnte, was Andere, die schon lange trocken waren, zu sagen hatten. Denn da wollte ich ja auch hin.
    Obwohl ich furchtbar spontan sein kann, bin ich ja auch nicht im Job, im Sport oder auf allen sonstigen Gebieten aufgeschlagen und gleich an allen vorbeigezogen, die das Spiel bereits beherrschten.
    Ich habe übrigens auch nicht glauben können, dass meine Synapsen kollabieren, wenn ich anderen Menschen beim Trinken zugucke. Tage oder manchmal sogar Wochen später erst kam eine ekelhafte Unruhe in mir auf und ein Suchtdruck, den ich kaum unter Kontrolle halten konnte: Mein Suchtgedächtnis war angesprungen und ich bin die Wände hochgegangen.
    Ich habe mir dann einen Notfallkoffer gepackt, mit Plänen A-Y, und beschlossen, meine neue Freiheit und damit mein Leben nicht mehr leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Nach ein paar Monaten war ich dann soweit, dass ich in einem Restaurant essen gehen konnte, aber reine Kneipen meide ich bis heute, weil da einfach nur gesoffen wird.
    Was sind schon ein paar Monate in einem ganzen Leben…

    Aber wie gesagt, wir sind alle verschieden.
    Dir wünsche ich auf jeden Fall ganz viel Kraft und eine ruhige Nacht.
    Und dass du dranbleiben kannst.

    Viele Grüße
    Nele

  • Hallo ihr Lieben, danke für die netten Worte :)

    Also um die Frage zu beantworten:
    KEINE AHNUNG was ich alles für Allergien habe. Das ging mit 13 ganz klassisch los mit Heuschnupfen, über die Jahre kamen diverse Kreuzallergien dazu. Die äußern sich durch Krämpfe oder eben Anschwellen Mund/Rachen/Speiseröhre/Lippen, Kribbeln, Atemnot. Nach der Geburt meines Sohnes kamen von heute auf morgen immer mehr Sachen dazu. Meine Katze musste ich weggeben - auf einmal hatte ich ne Tierhaarallergie. Laktose nicht mehr vertragen, Unverträglichkeit auf Soja (die sich zeigte, als ich ... wenn Laktose schon nicht geht, n schönen Schluck einer Sojaschokomilch genommen habe und 10 min später auf dem Boden liegend wieder aufgewacht bin)
    So ziemlich viele Obst- und Gemüsesorten gehen roh gar nicht, gekocht schon. Ketchup geht, Tomaten nicht. Apfelmus geht, Apfel nicht. Werbung wegen Markennennung *ggg*: Nutella geht übrigens auch, trotz Haselnussallergie (gibt mir über den tatsächlichen Haselnussanteil in Nutella zu denken), Nudossi geht übrigens gar nicht und Schokobons auch nicht...
    Einige Sachen kann ich durch Cetirizin auffangen, andere nicht. Ich muss eigentlich ständig aufpassen, was ich esse, ob irgendwo Tomate, Paprika drin ist usw. Soviel zur Krankengeschichte ...
    Ich könnte es wieder und wieder probieren, der Effekt wäre immer der gleiche.
    Und so könnte ich es wieder und wieder probieren, nur EIN Glas WEin zu trinken und ich wüsste, was passiert.
    Also probiere ich es gar nicht erst.

    Achso, eine Hyposensibilisierung (auch so ein Wort fürs Glücksrad) bringt nach ärztlicher Ansicht bei mir goar nix.

    Liebe Nele, recht herzlichen Dank für deinen Beitrag, den ich sehr toll finde. Vor allem so schön... ja, wertfrei im Sinne von nicht anprangernd, zum Nachdenken anregend. Wertfrei wertvoll :)
    Ich neige sehr dazu, mich rechtfertigen zu müssen, allerdings vor allem dann, wenn ich das Gefühl habe, dass mir Unrecht getan oder unterstellt wird. Auch die zwei Tage Abwesenheit und ja, auch darüber Nachdenken haben daran allerdings nichts geändert. Das heißt nicht, dass ich unbelehrbar bin.
    Aber jeder hier hat seinen eigenen Weg und wie er den beschreitet, muss jeder für sich selbst entscheiden. Und nur, weil der Weg von abc so war, muss der von xyz nicht auch so verlaufen. Mit Sicherheit gibt es auf dem Weg einige Schnittpunkte. Oder eben Gefahren, die Leute (hier), die schon länger trocken sind, über Jahre oder gar Jahrzehnte, sehen. Vielleicht begegne ich so einer Gefahr ja früher oder später auch (wahrscheinlich ist es, gem. den Aussagen meines docs ist die Rückfallquote sehr hoch).


    Die letzten zwei Tage liefen sehr gut, also...wie die letzten zwei Wochen auch. Ich schlafe jetzt regelmäßig durch. Inzwischen purzeln auch die Kilos.

    Meine letzte Angstattacke hatte ich den ersten Arbeitstag nach dem Entzug, das ist inzwischen fast zwei Wochen her. Seitdem geht Bahnfahren wieder problemlos, die Verdauung ist wieder im Lot. Eine Behandlung gegen die Attacken (sind ja tückisch, können ja auch wiederkommen) beginnt Ende Februar.
    Meine Beratungstermine in der Suchtstation gehen weiter. Sobald ich die Zeit finde, werde ich die SHG ums Eck besuchen.

    Ich wünsche euch einen schönen Abend und ein noch schöneres Wochenende.

    S.

  • Guten Morgen Silencer,

    es freut mich total, dass du dich wieder gemeldet hast und es dir besser geht.
    Du hast einen Plan für dich und bleibst dran, wäre schön, wenn du auch weiterhin von dir berichten würdest – selbst, wenn der Plan nicht aufgehen sollte.

    Ein bisschen Manöverkritik muss aber jetzt sein ;): „So einer Gefahr“ wirst du nicht „früher oder später begegnen“ – du lebst bereits tagtäglich mit ihr nach dem, was du über dein berufliches Umfeld schreibst. Ich frage mich gerade, was das für eine Branche ist, wo so oft und viel gesoffen wird. Ich kenne es aus Firmen eher so, dass seit Jahren überall reduziert wird.

    Niemand kann dich aufhalten, da aber dein oberster Chef und einige Kollegen Bescheid wissen über deine Alkoholabhängigkeit, könntest du dich jederzeit auch bei einer Firmenfeier beruhigt abmelden, wenn es dir nicht gut geht oder du unsicher bist. Das könntest du jedenfalls für dich im Auge behalten.
    Ein bisschen geschmunzelt habe ich über deine Schwarz-Weiß-Sicht der Dinge – die kam mir verflucht bekannt vor: Die einzige Alternative für dich zu einer Firmenfeier mit angesoffenen Kollegen wäre gewesen, dich 48 Stunden zu Hause starr allein an dein Sofa zu krallen.
    Ich kann dir versichern, es gibt massenweise Dinge, die man stattdessen tun oder unternehmen kann – alle spaßig, unterhaltsam, kurzweilig, interessant, erholsam, etc., aber vor allem … alkoholfrei ;). Wir müssen die Zeit nicht einfach aussitzen.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

    Viele Grüße
    Nele

  • Völlig wertfrei hier nur noch 2 Gedanken von mir, dann bin ich raus aus Deinem Thread, damit Du Dich nicht mehr angeprangert fühlen musst:

    Niemand kann dich aufhalten, da aber dein oberster Chef und einige Kollegen Bescheid wissen über deine Alkoholabhängigkeit, könntest du dich jederzeit auch bei einer Firmenfeier beruhigt abmelden, wenn es dir nicht gut geht oder du unsicher bist. Das könntest du jedenfalls für dich im Auge behalten.

    Das sehen übrigens auch die deutschen Arbeitsgerichte so: Wenn sich trockene Alkoholiker durch die Teilnahme an Betriebsfeiern gefährdet sehen, sind sie nicht zur Teilnahme verpflichtet!

    Und: Ich habe auch Menschen kennengelernt, die haben sich andere Jobs - und sogar Berufe - gesucht, da sie in ihren alten zu sehr mit Alkohol konfrontiert wurden: u.a. Köche, Gastronomen und auch ein Weingutbesitzer (!!!).

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!

  • Guten Morgen,

    ich hoffe, dass es dir bei diesem wunderbaren Frühlingswetter genau so gut geht wie mir. :D
    Ich hab noch einmal kurz hier gelesen und die Situation der Allergien gesehen. Da ich kein Mediziner bin, kann ich konkret keine Aussage dazu treffen. Sehr häufig regulieren sich aber sehr viele Dinge im Körper, wenn man gesund mit dem Körper umgeht. An erster Stelle steht dort einmal die Ernährung. Wir sollten alle Gifte außerhalb unseres Körpers halten. Dazu gehören eben auch unter anderem Tabak, Alkohol, Drogen und auch Medikamente wie dann zu viel chemische Substanzen, die den Lebensmitteln zugeführt werden und an oberster Stelle Zucker.


    Hast du dich damit schon mal befasst? Vielleicht kannst du auf diesem Wege die eine oder andere Besserung erreichen?


    LG Betty :sun:

    Auf dem Weg zu mir lerne ich mich immer besser kennen. <br />Ich habe Freundschaft mit mir geschlossen und freue mich, dass ich mir begegnet bin.<br /><br />Ich bin lieber ein Original als eine herzlose Kopie.

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