Beiträge von Emily

    Also die ersten zehn Tage hab ich geschafft. Und es geht mir schon viel besser. Ich war täglich in der Arbeit und hab danach Sport gemacht. Bisher läuft es gut. Der Schlaf wird schon besser und ich fühl mich wacher. Und ich bin auch nicht mehr so schnell gereizt.

    Das klingt doch schon mal nach einem erfolgreichen Anfang. Hast du dir schon eine Alternative zum Trinken überlegt. Und hast du dir schon einen Notfallkoffer gerichtet? Kennst du die H A L T Regel? Es wird nun Zeit, dich auf deinen nüchternen Weg vorzubereiten.

    Für mich ist jetzt die Zeit gekommen da mal meine Situation zu überdenken. Ich gehe auf die siebzig zu und bin fast drei Jahrzehnte abstinent. Der Fokus hat sich bei mir verändert.

    Deshalb auch der neue Name „Stilles Wasser“

    Ich bin froh dich hier kennengelernt zu haben und finde, dass du ruhig noch deine Cents hier dazugeben kannst. Gerade von den langjährig Trockenen kann man viel lernen um auch dauerhaft nüchtern zu bleiben. Also mach dich bitte nicht ganz so rar. Du bist immer ein beruhigender Fels in der Brandung.

    Schön, dass du dich gemeldet hast, hatte schon Sorge, dass du vielleicht krank geworden bist.

    Ich habe nicht das Gefühl, meine Zeit zu vergeuden, wenn möglichst wenig bei mir los ist. Ich brauche das sogar so.

    So geht’s mir auch. Und gerade wenn ich die Zeit und Möglichkeit habe gemütlich rum zu gammeln, dann fühle ich mich sehr lebendig. dAs kann ich ja nicht jeden Tag machen. Für mich ist das dann was besonderes einfach so in den Tag zu leben.

    Ob du deine Zeit vergeudest oder nicht, wirst letztlich nur du selbst beurteilen können. Lebst du das Leben, das DU leben möchtest, oder wirst du gelebt, indem du dein Leben so lebst, wie du meinst, das andere das von dir erwarten?

    Ich empfinde es nicht als Vergeudung, weil ich dann so richtig schön bei mir selbst bin. Nach Erwartungen von anderen richte ich mich nicht oder nur selten.

    Durch die Abstinenz gelingt es mir endlich viel besser, mich vom ständigen vergleichen mit anderen zu lösen und irgendwie einfach mehr bei mir zu sein

    Mir ist aufgefallen, dass ich das auch mache. Und zwar was Leute so in ihren Tag, Woche, Urlaub packen und machen. Das hat angefangen, als jemand den verbrachten Urlaub ziemlich genau beschrieb. Was für tolle Erlebnisse. Jeder Tag gefüllt mit mehreren Highlights. Ich hatte kurz vorher auch meinen Urlaub und der war eher ruhig und erholsam. Fast gar kein besonderes Highlight, mehr so rumlümmeln, erholen usw.

    Auch im Alltag packen andere Leute viel in 1 Tag. Ich schaue eher, dass so wenig wie möglich los ist. Stellt sich die Frage ob ich meinen Tag genug mit Leben fülle. Aber muss ich jeden Tag produktiv sein, jeden Tag einen erfüllten Tag haben? Das klingt für mich nach Stress. Mir ist es lieber, wenn nach der Arbeit der Rest des Tages ruhig verläuft. Ist die Frage, vergeude ich meine Zeit? Oder anders gefragt, sind tägliche Highlights das ultimative Leben?

    Somit hat der Tag doch noch sehr viel positives gebracht.

    Das stimmt, denn du bist an dem Tag nüchtern geblieben. Das ist das allerwichtigste überhaupt. Je mehr Tage du nüchtern bist, desto stabiler wird deine Abstinenz. Also war der Tag sehr positiv. Kannst dich ja auch einfach ausruhen und entspannen. Zuviel am Handy ist auch nicht so das wahre. Dann lieber Treppensteigen als sportliche Betätigung. Kannst ja auch für uns alle hier Forumstassen töpfern. 👍

    Ich habe mir den Film kürzlich angeschaut. War wirklich krass, was Alkohol bewirken kann. Schlimm fand ich, dass ein alkoholisierter Lehrer einem Schüler empfahl, vor der Prüfung Alkohol zu trinken.

    Der Film zeigt aber auch, dass Alkohol lockerer, oder interessanter und witziger machen kann. Es wird auch gezeigt, dass generell überall Alkohol getrunken wird und dass Alkohol was „Normales“ ist.

    Also ich war etwas zwiegespalten. Sehe den Film aber eher als abschreckend an anfixend.

    Hallo und willkommen hier im Forum.

    Ich werde dir da nicht viel raten können, weil ich selbst Alkoholikerin bin. Ich kann dir nur die Sicht des Alki’s mitteilen und ich kann dir sagen, es ist möglich, dass Alkoholiker es schaffen nüchtern zu leben. Mache ich ja 😊

    Nur die absolute Abstinenz kann die Sucht lediglich stoppen. Es ist nur möglich, die Sucht zum schlafen zu bringen. Nun ist dein Mann ja in der Klinik und ist im Entzug. Es ist für einen trockenen Alkoholiker empfehlenswert keinen Alkohol im Haus zu haben. Risikovermeidung ist das A und O. Kochen ohne Alkohol, drauf achten, dass Lebensmittel die Alkohol enthalten gemieden werden, z.B. Tiramisu, Rotwein in Soße usw.

    Auch gerade jetzt mit den Weihnachtsmärkten, Weihnachten, Silvester, Fasching. Das ist für einen frisch trockenen Alkoholiker alles im Idealfall zu vermeiden. Eine SHG wie z.B. dieses oder andere Online Foren, evtl. eine reale SHG, evtl. eine weitere Therapie oder Reha. Als Partner ist es wichtig, nicht vor dem Alkoholiker abends selbst Alkohol zu trinken. Das kann den Alkoholiker triggern, auch wenn er sagt, es macht ihm nichts aus.

    Ausziehen oder bleiben.

    Dazu kann und werde ich nichts sagen. Ich kann dir nur sagen, dass meine Partnerschaft es überstanden hat und immer noch besteht. Aber diese Entscheidung musst du selbst treffen. Der Entzug ist ja vielleicht eine Chance für euch wenn er es schafft nüchtern zu bleiben. in den 3 Wochen hast du ja die Möglichkeit dir zu überlegen ob du ihn unterstützen kannst oder nicht.

    Alles Gute für euch.

    Jemand der Moderatoren wird sich noch bei dir melden.

    Nobs ich kann da nicht mitreden, ich war nie in so einer Therapie. Nimm alles mit, was dir hilft. Wie wär’s mit Ohrstöpsel nachts? Nutze die Zeit dort um dich mit dir auseinandersetzen und deine Abstinenz zu sichern. Ich hoffe, dass sich viel Nützliches für dich zeigt und du dich reflektieren kannst.

    Bestimmt können sich da einige andere hier besser mit dir austauschen bezüglich dem Klinikaufenthalt.

    Ich bin schon gespannt. Dass du einen besonderen Schreibstil hast habe ich sofort erkannt. Und in den Kapiteln, die du hier eingestellt hattest, hast du es hinbekommen, eine gewisse Spannung zu erzeugen, sodass ich gerne weiter lesen wollte und wissen wollte was als nächstes kommt.

    Du hast mit deinem Schreiben einen Weg gefunden, dich komplett zu reflektieren und zu sortieren. Du hörst dich jedenfalls wirklich gut und positiv an.

    Versteht ihr, was ich meine?

    Ja ich verstehe dich. Ich finde, dass du hier sehr motivierend geschrieben hast. Ich sehe z.B. einen Weihnachtsmarkt auch so, mit seinen schönen Buden und nicht nur die Glühweinbuden. Ich kaufe auch jedes Jahr meistens etwas und esse leckere Sachen. Mir geht’s um die Weihnachtsstimmung. Letztes Jahr war aber mein erstes Weihnachten ohne Alkohol. Da war ich nur kurz auf einem Weihnachtsmarkt. Da war mir meine Abstinenz wichtiger. Weihnachtsstimmung hatte ich trotzdem genug.

    Dieses Jahr werde ich eben schauen, jedenfalls werde ich aufmerksam sein und rechtzeitig verschwinden. Ich werde auch besonders aufpassen bei Getränken. Wurde ja hier die Tage schon geschrieben. Schnell kann es passieren, das bei ner größeren Bestellung der Glühwein und Kinderpunsch vertauscht werden. Wenn es überfüllt ist und überall bestellt wird, kann sowas leicht passieren. Glaube ich werde einfach Kaffee trinken. Punsch macht eher Sodbrennen und Reflux, ok Kaffee auch.

    Kogge du hast so richtig deinen Weg gefunden und hörst dich wirklich solide und ausgeglichen an. Gefällt mir gut.

    Hallo und Willkommen im Forum. Es ist der erste Schritt den Alkoholkonsum zu überdenken. Möchtest du denn dauerhaft nüchtern leben? Ich habe mich dazu entschieden und bin froh deswegen. Jemand von den Moderatoren wird sich noch bei dir melden und dich in den passenden Bereich verschieben. Du kannst dich solange bisschen einlesen. Sehr interessant sind die „Artikel“ vorne direkt auf der Startseite zu finden. Wünsche dir einen hilfreichen Austausch.

    Wie habt ihr es mit dem Alkoholfreien Bier ,Punsch, Sekt...?

    Alkoholfreien Wein habe ich schon mal probiert, aber das ist wirklich wie Traubensaft. Ich trinke seit meiner Abstinenz kaum noch säurehaltige Getränke wegen Reflux. Ich habe von Anfang meiner Abstinenz an überwiegend Wasser und Tee getrunken. Ich denke in der ersten Zeit sind solche 0,0 Getränke nicht empfehlenswert. Wenn dann muss sowas einfach auch als alkoholfreies Getränk gesehen werden. Wenn es als Ersatz steht, dann wäre mir das zu gefährlich. Ich habe heute sogar in meinem Thread bei jemanden langjährig Trockenen, diesbezüglich auch mal nachgefragt. Die Tage hatte schon mal jemand wegen alkoholfreien Getränken gefragt. Deshalb wollte ich gerne mal wissen, wie das jemand wie Rekonvaleszent gehandhabt hat. Ich glaube aber hier im Forum trinkt niemand oder zumindest kaum jemand solche alkoholfreien Getränke.

    Rekonvaleszent du bist ein tolles Vorbild. Wie hast du das gemacht, wen hast du über deine Abstinenz informiert? Nur Familie und enge Freunde oder auch Nachbarn, Kollegen oder generell im Job? Und trinkst du gelegentlich mal ein 0,0 Bier oder auf dem Weihnachtsmarkt nen alkoholfreien Punsch?

    Ich habe nur die Familie und mir enge Leute informiert. Kinderpunsch vertrage ich nicht so gut wegen Reflux. Ich trinke dann eher heißen Kakao. Alkoholfreien Wein mag ich auch nicht, schmeckt wie Traubensaft und alkoholfreies Bier ist habe ich mal probiert. Aber Bier ist nicht so mein Getränk. Lieber Wasser, Tee oder Kaffee.

    Auch hier rate ich dem Neuling ab. Er wäre gut beraten, erst mal festen Grund unter die Füße zu bekommen und dazu zählt m.E. im ersten Jahr mal in sich zu gehen und sich aus dem alkoholischen Geschehen und Treiben konsequent herauszunehmen.

    Das habe ich letztes Jahr genauso gemacht. Auch dieses Jahr alles nur im Familienkreis. Vielleicht über Silvester einen Kurzurlaub am Besten mit Wellness.

    So habe ich es gemacht und es hat mir nicht geschadet. ich bin jetzt mehr als 10 Jahre unfallfrei unterwegs.

    10 Jahre ist schon mega. Du hörst dich auch immer so ausgeglichen und besonnen an. Du bist aber auch nach 10 Jahren weiterhin immer achtsam. Sind die 10 Jahre in Bezug auf deine Abstinenz immer ziemlich glatt gelaufen oder gab es auch mal kritische Phasen?