Beiträge von Emily

    Ich verstehe jetzt momentan deine aufgewühlte Richtung bezüglich des Themas nicht mehr so ganz.

    Ich bin nicht aufgewühlt. Ich dachte, dass ist ein wichtiges Thema wenn man unterwegs etwas trinkt. Das man da gut aufpassen muss, weil eben auch die Gläser vertauscht werden können oder eben die Tische verwechselt werden.

    Das ist alles. Von mir aus muss hier nicht mehr weiter geschrieben werden. Wer es liest kann ja selbst dann aufpassen und evtl. mit nem kleinen Schluck kosten ob er sein bestelltes alkoholfreies Getränk auch serviert bekommt.

    Ich sehe das als kleine Sicherheitsmaßnahme um einem Rückfall vorzubeugen.

    Ist nun für mich erledigt, habe hier drauf hingewiesen und gut ist.

    Ich hatte ganz am Anfang auch mal Medizin in Tropfenform. Da war Alkohol drin. Fand das eklig vom Geschmack. Habe dann das Medikament entsorgt und mir was anderes geben lassen. Da passe ich seit dem immer auf.

    Aber so einen richtigen Schluck von einem alkoholischen Getränk wäre für mich schlimm. Die Person hat ja nicht damit gerechnet, dass sie das falsche Getränk serviert bekam und hat einen richtigen Schluck getrunken und untergeschluckt. Im gleichen Moment auch den Alkohol raus geschmeckt. Sie hat wohl in dem Lokal auch laut reklamiert. Aber sie hat leider ungewollt einen Schluck Alkohol getrunken. Meines Wissens kam es dadurch nicht zu einem Rückfall. Ich finde das schon aufwühlend und mich hätte das belastet.

    Weiß jetzt auch nicht ob man von einem Schluck wieder rückfällig werden kann.

    Versehentlich Alkohol trinken -wie muss ich mr das vorstellen?

    Jemand hat in einem Lokal einen Milchshake bestellt, natürlich alkoholfrei. Hingestellt wurde ein Milchshake, aber die Bedienung hat versehentlich das Glas von einer anderen Bestellung eines anderen Tisches gebracht. Das war etwas mit Alkohol drin.

    Die Person hat arglos einen Schluck getrunken und dann erst gemerkt, dass da Alkohol drin ist. Klar dann reklamiert. Aber dieser Schluck hat der Person zu schaffen gemacht und sie belastet.

    Das könnte jedem in einem Restaurant, Café oder Eisdiele passieren.

    leidenschaftlicher Gärtner habe ich mir einen kleinen Traum verwirklicht :

    Hochbeete aus Alu gekauft(da hätte ich früher ein Auto für gekauft).

    Da werde ich heute mit dem Aufbau beginnen.

    Vorher habe ich da noch eine Terasse für gebaut.Ein längeres Projekt also.

    Da hast du doch schon was tolles vor. Da wirst du abends glücklich und stolz sein auf dein Werk. Wie es entsteht und täglich siehst du was du geleistet hast. Wünsche dir viel Spaß. Kannst ja mal Bilder posten.

    Hallo Laggard schön von dir zu lesen.

    Eine zufriedene Abstinenz ,wie von mir gewünscht,ist halt noch nicht eingetreten.

    Es fehlt abends etwas,was ich nicht definieren kann.Aber eben nicht jeden Abend.

    Diese beiden Sätze stechen mir natürlich direkt ins Auge.

    Zufriedene Abstinenz was ist das überhaupt? Ich würde sagen ein zufriedenes Leben. Aber bei niemandem ist immer nur alles Friede Freude Eierkuchen, alles rosa und leuchtend und spannend.

    Das reale Leben hat Höhen und Tiefen, Schwankungen in allen Bereichen wie Gesundheit, Stimmung, Alltag und Job. Mit Alkohol konnte ich das benebeln und entspannen. Ohne Alkohol sehe ich alles klar und deutlich.

    Ich kann überlegen ob Verändungen mich weiterbringen. Jobwechsel, Umzug, andere Essgewohnheiten oder Sport statt Sofa, Obst statt Chips usw.

    Und ich brauche etwas anderes worauf ich mich freuen kann, statt eben Alkohol zu trinken. Abends einen besonderen Tee, etwas spielen, meditieren eben etwas anderes statt zu trinken.

    Hast du da schon etwas für dich gefunden?

    Hast du gerade das Gefühl, dass du feststeckst und sich nichts weiter entwickelt? Das kenne ich auch, aber es entwickelt sich etwas weiter. Unbewusst tut sich trotzdem was. Lass einfach der Zeit ihren Lauf. Irgendwann merkst du es und fühlst dich glücklich und zufrieden. Aber auch das sind Phasen, die nicht andauernd anhalten, da kommen auch wieder Veränderungen. Ist bei mir gerade so. Da ist es wichtig einfach stur an der Abstinenz festzuhalten.

    Denn hier werden die Hintertürchen geschlossen.

    Das ist ein wichtiger Hinweis. Denn das Suchtgedächtnis findet jede Lücke und jedes Hintertürchen. Deshalb ist eine stabile Abstinenz wichtig. Das bringt die Zeit. Es wird zur Normalität alkoholfreie Getränke zu trinken. Immer und überall. Ich finde es wichtig, dass ich selbst täglich am Ball bleibe. Dazu ist auch das Forum gut um sich mit der Sucht auseinanderzusetzen.

    Nachlässigkeit oder Unachtsamkeit können dazu führen, dass ich plötzlich ein Glas in der Hand habe und daraus trinke.

    Das kann auch nach vielen Jahren passieren. Es gibt ja auch Zeiten wo alles schief läuft und ein Rückfall schon im Kopf entsteht.

    Ich würde einfach am Glas riechen.

    Mein Geruchssinn ist gleich Null. Meine Nasen-Nebenhöhlen sind durch häufigen allergischen Schnupfen zu strapaziert, ich rieche leider nicht viel.

    Es ging bei jemand um einen Milchshake und da war wohl Likör oder sowas drin. Mich würde das schon ziemlich aufregen wenn ich davon einen Schluck getrunken hätte.

    Oder jemand hat nur wegen Weinbrand Pralinen einen Rückfall gehabt. Das ist doch schrecklich.

    Hat hier schon mal jemand versehentlich einen Schluck Alkohol getrunken?

    z.B.

    - dass im Restaurant die Gläser verwechselt wurden

    - versehentlich ein falsches Glas gegriffen wurde

    - versehentlich Alkohol in das bestellte alkoholfreie Getränk gemischt wurde

    Wenn ja, wie ist es euch damit ergangen? Wie seid ihr damit klargekommen? Ist für euch wie ein Weltuntergang oder eher Schwamm drüber?

    Ich mache mir ehrlich gesagt recht wenig Gedanken zum Sinn des Lebens. Mal lebe ich sehr bewusst und nehme vieles wahr, mal dümpele ich so vor mich hin.

    Aktuell geht’s mir gesundheitlich nicht so gut, deshalb spukt mir das alles wohl etwas im Kopf rum.

    Heute bin ich aber wieder besser drauf und meine Stimmung ist auch wieder okay.

    Ich habe festgestellt, dass zuviel denken auch nicht immer gut ist. Da dreht sich schnell das Gedankenkarusell und ich bin überfordert.

    Es gibt eben einfach Höhen und Tiefen im Leben und auch Stimmungsschwankungen.

    Am besten gar nicht zuviel drüber nachdenken.

    Welche schönen Momente sollen das denn sein, die man täglich übersieht? Sein Leben zu leben klingt für mich sehr nach dahinplätschern.

    Denn darum geht es mir ja: was soll denn dieses Leben sein, das man gelebt hat? Und was ist es, was man nicht gelebt hat?

    Das sind Fragen über die ich nachdenken werde. Sind sehr tiefgründig und berechtigt gestellt. Das sind Gedanken die mich gerade auch beschäftigen.

    Viele verwechseln Sinnsuche mit der Lösung von Alltagsproblemen

    Wo will ich in 5 oder 10 Jahren stehen? Keine Ahnung - Ich habe alles im Leben, ich muss mich nicht mehr beruflich neu orientieren. Ich bin karrieretechnisch am Ende angekommen und mache da auch etwas sinnvolles, aber das ist mE kein Lebenssinn.

    Es muss doch etwas geben, was dem Leben eine tiefere Bedeutung gibt, einen Zweck.

    Das sind wichtige Punkte, Helga. Ideal um abends lange Gespräche mit Familie oder Freunden zu führen. Und eben selbst darüber nachdenken was einem wichtig ist.

    Ist es „Glücklich“ sein oder „Liebe“ oder „was bewirken“?

    Zufrieden und / oder vielleicht demütig zu sein? Einfach das „Sein“ einfach zu leben?

    - FORTUNE - wow du hast mich mit deinen Worten abgeholt. Meine neu gewonnene Freiheit durch die Abstinenz ist so kostbar.

    aber ich bin mittlerweile an einem Punkt, wo ich merke: An sich kann ich mich aus der virtuellen Welt noch mehr zurückziehen. In der realen Welt findet letztlich das Leben statt. Wenn ich später am Sterbebett liege und noch einmal das Schöne in meinem Leben gedanklich vorbeiziehen lasse, wird wohl kaum mein Internet-Konsum dabei sein.

    Das stimmt genau.

    Die mächtige Gegenspieler von Freiheit hat einen Namen; er heißt "Abhängigkeit".

    Abhängigkeit und in der Sucht stecken das macht Alkohol. Freiheit und diese Leichtigkeit ohne Alkohol sind unbezahlbar.

    Danke dir für deine Worte. Waren genau die richtigen Worte. 👍

    Lebe dein Leben so lange wie es geht, freue dich an dem was (noch) geht. Die vielen kleinen Dinge geben doch dem Leben einen Sinn, oft (leider) bemerkt man sie erst wenn sie "weg" sind oder kaum/nicht mehr zu erreichen.

    Paul du hörst dich so richtig gelassen an. Wie hast du diese Gelassenheit bekommen?

    Lebe heute, hier und jetzt! ... und mach' das Beste daraus ...

    Ich werde mich einfach aufrappeln, mal schütteln, lächeln und den Tag genießen. Heute ist Teil meines Lebens und nur jetzt zählt.

    Bei solchen fiesen Stimmungsschwankungen wie aktuell neige ich sogar zur Suchtverlagerung. Ich kaufe dann schnell was. Habe ich wieder gemacht, von Kosmetik über Jacken, Pullis. Aber nix bräüchte ich tatsächlich wirklich. Habe alles da. Oder ich esse viel Eis. Klar der Arzt hat gesagt, Eis wäre gut bei der Kehlkopfentzündung. Aber ich esse da dann die ganze Dose leer.

    Kannst Du Dich gut erholen, wenn Du so schlapp bist oder hast Du das Gefühl Du müsstest jetzt was dagegen tun, um wieder fitter zu sein? Kannst Du gut faul sein und die Schlappheit einfach Schlappheit sein lassen?

    Ich kann mich nicht besonders gut erholen und überlege oder lese wie ich wieder fit werden kann. Und bei Schlappheit mache ich mir Gedanken was alles gemacht werden muss und ich nur faul bin.

    Auch wie du schreibst, dieses Hamsterrad geht mir auf den Zeiger. Im Job, aber auch privat.

    Gestern hatte ich richtig depressive Stimmungsschwankungen. Ich schleppe ne Kehlkopfentzündung schon seit Ewigkeiten rum und das wird nicht besser, jetzt kam noch ne Erkältung dazu.

    Das einzige was mir aktuell Spaß macht ist mit dem Hund in der Natur zu sein. Aber einen Wald gibt’s bei uns nicht und muss man mit dem Auto erst hinfahren.

    Eine Versöhnung mit meiner ganzen vergangenen Scheiße war und ist mir wichtig denn nur so behalte ich die Zügel in der Hand was meine Gegenwart betrifft.

    Das habe ich auch alles bereits aufgearbeitet und bin im Reinen mit meiner Vergangenheit.

    Derzeit sehe ich die Gefahr eher, dass ich bei trüber Stimmungslage denke…ach ist doch eh egal und so ein Rausch war doch ganz gut um mal der Welt zu entkommen. Solche Gedanken hatte ich bei dem Film.

    Klar mache ich nicht, dazu bin ich viel zu vernünftig.

    Sparkassen_Helga keine Ahnung, ich bin eigentlich nicht so der Depri Typ, aber irgendwie fühle ich mich niedergeschlagen und schlapp.

    So null Bock und keine Lust auf irgendwas. Ist vielleicht einfach mal so eine Phase. Aber in letzter Zeit denke ich auch wieder öfter über Alk nach. Nicht dass ich welchen trinken möchte, eher über das Thema generell. Diese Leichtigkeit ist gerade weg.

    Gestern bei dem Film konnte ich mir genau vorstellen wie es nach dem ersten Schluck ist. Glaube der Film hat mir nicht gut getan.

    Andererseits hat doch jeder im Leben unterschiedliche Phasen, Stimmungsschwankungen. Mal fühlt man sich besser mal nicht so dolle. Gibt eben Hoch‘s und Tief‘s. Wird auch wieder anders.

    Ich wollte das nur mal hier schreiben, weil ich grad auch nicht so aktiv im Forum bin.

    Mein nüchternes Leben hat in letzter Zeit andere Gedanken begleitet. Gesundheitliche Probleme, allgemein den Sinn des Lebens zu sehen, Alkohol war mir ungewollt sehr nahe gekommen. Bin aktuell sehr nachdenklich, gleichzeitig auch unruhig, vielleicht sogar etwas unzufrieden im allgemeinen.

    Gesundheitlich habe ich gerade ziemlich zu kämpfen, begleitet mit Ärztemarathon und ewigem Wartezeiten auf Termine. Bin insgesamt, auch im Job unkonzentriert und habe weniger Kondition als sonst. Fühle mich nicht wirklich wohl und schlafe schlecht.

    Habe auch wenig Lust und Elan, egal ob Job oder privat Haushalt. Ich weiß nicht wirklich was dahinter steckt.