Ein Mensch fühlt oft sich wie verwandelt,
Sobald man menschlich ihn behandelt.
Eugen Roth
Ein Mensch fühlt oft sich wie verwandelt,
Sobald man menschlich ihn behandelt.
Eugen Roth
die Geruchswelt (chemische Wèlt), von der wir nur annähernd eine Vorstellung haben, unterschätzen wir sehr oft. Hunde sind anders intelligent, anders aufmerksam, erfahren/begreifen ihre Umwelt mit anderen Sinnen. Jeder aufmeksame Hundbeobachter weiss, bevor ein Hund etwas in den Mund nimmt wird danan geschnüffelt und entscheidet erst dann.
Zu den Gerüchen kann ich nur sagen, wenn ich außer Haus bin plündert immer einer die Wäschetruhe.
Aber diese Beute wird nicht kaputtgemacht, sondern wie ein Schatz behandelt. ![]()
Moin Paul.
Das mit dem Schweiß an Gegenständen interessiert wirklich alle Hunde. Ich hatte im Laufe meines Lebens ganz verschiedene Hunde, aber da waren / sind sie alle gleich. Bei uns leben die Tiere wirklich wie im Rudel. Da ich von zu Hause arbeite. Oder auch ein anderes Familienmitglied hier.
Der Hund mit dem Handy ist noch sehr jung. Grade im Halbstarkenmodus. Das war für ihn einfach zu verführerisch.
Ich bin froh das nichts weiter passiert ist. Kann ja auch batterseure oder Strom ab kriegen. Die kleinen scharfen Zähne schaffen jedenfalls auch Gorillaglas.
Und der Verlust vom Handy. Naja ich bin nicht so ein materieller Mensch.
Der Verlust von dem kleinem Scheißer, will ich nicht drüber nachdenken ![]()
Das stimmt genau. Irgend etwas hat das in mir verändert.
Ich bin immernoch im Gefühlschaos, aber die Hunde wussten es ja nicht. Und ich will sie dafür nicht bestrafen. Sie sind sehr verwöhnt
. Aber meine besten Freunde.![]()
Und was soll's. War ja schon passiert.
Ich sag mir jeden Morgen, vom meckern wird die Welt auch nicht schöner.
LG Mops
Hallo zusammen,
Ich könnte mich leider nicht melden, da einer meiner Möpse (ich weiß auch wer's war
) mein Handy zerstört hat.
Einfach so angekaut das nichts mehr ging.
Naja bin wieder dabei, mit neuem Gerät. Leider nicht so ausgestattet wie mein altes, aber alles funkt. Also alles bestens. Musste alle Daten und Kontakte ers wieder auf das neue Gerät bekommen aber es ist vollbracht.
Ich weiß noch früher bei den ersten Handys wurde Knochen gesagt. Passt doch ![]()
Erst war ich nicht ganz so fröhlich. Aber dann hab ich mich weggelacht. Ich bin nüchtern und hab keinen Saufdruck. Ich kann mich freuen, verzeihen, lachen und Brauch nicht mehr saufen, grämen, grübel. ![]()
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Grüße Mops
Und da habe ich an all diesen Stellen halt überall auch Dinge gefunden die meinem Weg mit bereichert haben. An der einen Stelle vielleicht weniger, woanders wiederum etwas mehr. Aber in Endeffekt ist es die SUMME aller dieser Dinge die meinen Weg komplett, und zu dem gemacht haben der er ist. Und zu dieser Summe gehören auch die kleinsten Kleinigkeiten mit dazu
Hallo Mojo,
Das was du schreibst klingt plausibel. Es sind die großen aber auch die kleinen Veränderungen und Erkenntnisse im (neuen) leben.
Geduld ist die Grundvorraussetzung. Das muss ich noch lernen, aber ich bin willig (lol). Es geht halt in kleinen Schritten nach oben. Runter geht es ja bekanntlich wesentlich schneller.
LG mops
Was mir persönlich in meiner gesamten Ausstiegszeit viel Kraft gegeben hat war, dass ich mein Leben aktiv, mit allem was ich aufbringen konnte, wieder selbst in die Hand genommen habe, und konsequent damit begonnen habe mir ein Leben zu gestalten so wie ich es mir wünsche und vorstelle. Und nicht, wie ich es nie mehr haben wollte.
Hallo Mojo,
Du sprichst mir aus der Seele.
Irgendwas in mir hat sich verändert. Und zwar so sehr, das es mir nicht viel ausmacht nicht mehr zu trinken. Klar ich hab auch noch diese Momente wo ich denke ich zeig dem Alkohol mal wo's lang geht. Aber diese Situation gehen schnell wieder vorbei. Im tiefsten habe ich kapituliert und weiß daß es nicht funktioniert wenn ich trinke. Ich hab aber nicht nur vor dem Alkohol kapituliert, sondern auch mit der Vergangenheit.
Wärend meiner nassen Zeit habe ich viel zu viel in der Vergangenheit gestochert und mich um Dinge gekümmert die längst abgekaspert sind. Vielleicht weil ich wusste das ich da nichts mehr bewegen kann. Ich zog es vor mich damit zu beschäftigen anstatt ins Jetzt und hier zu blicken. Wahrscheinlich so ne Art Sauferlethargie. Ich hab mich perfekt in die Opferrolle reingesoffen. Wenn ich mir das so überlege habe ich das Gefühl als wollte ich mich selbst bestrafen.
Na, hin oder her, ich mache das jetzt anders. Ich lerne stolz auf mich zu sein. Ein Gefühl was ich lange nicht mehr so erlebt habe. Ich Bring Sachen zuende anstatt bei Problemen aufgeben und zur Pulle greifen. Von meinem alten ich hab ich die Nase voll.
Ich will aber auch nicht bitter zurück schauen. Wenn das für irgendwas gut war dann lern ich daraus.
Wo du bist Mojo, da will ich auch hin. Ich denke Mal das ich auf dem richtigen Weg bin.
LG mops
Doch da ist noch immer zu viel da, weil ich keine „Radikalkur“ machen kann bzw. machen will. Ich hab viel zu lange in meinem Leben gegen mich und meine eigenen Bedürfnisse arbeiten müssen, in mir wehrt sich alles dagegen, das nochmals zu tun.
Hallo AmSee
Das verstehe ich gut. Ich musste auch so manche Kröte schlucken und hab zu viele faule Kompromisse geschlossen. Ob ich das wirklich musste weiß ich im Nachhinein gar nicht mehr so genau. Ich wollte vielen Menschen alles Recht machen, pflegeleicht sein, nicht jammern, niemanden kompromittieren...
Und meinen aufgestauten Frust hab ich dann, um den schönen Schein zu wahren, heimlich weg gesoffen. Bis ich gemerkt habe das ich mein ganzes ich versaufe. Depressionen habe ich auch starke gehabt. Das ist besser geworden, durch meinen Arzt und durch Reflektionen meiner seits.
Aber was das dich trennen und loslassen bzw. weggeben oder verabschieden angeht, betrifft das ja nicht nur Gegenstände.
Schlechte Angewohnheiten, Freundschaften die keine mehr sind, Ziele die nicht mehr existieren, unterdrückte Meinungen... Alles muss RAUS.
Ich hatte Jahre lang Einzelhandel. Oft kamen alte Menschen zu mir rein und das erste was sie sagten war: "wir gucken nur, wir brauchen nix. Wissen Sie in unserem Alter haben wir uns schon von allem getrennt."
Für mich als Unternehmer ist das natürlich Kassengift. Irgendwann hab ich die Kundengruppen in Sehleute und Kaufleute eingeteilt. Je älter ich werde desto mehr kann ich die älteren verstehen. Ich erfreue mich auch über viele schöne Dinge die ich sehe, aber im Gegensatz zu früher, muss ich sie heute nicht mehr besitzen.
LG mops ![]()
Doch zugleich empfinde ich viel zu vieles, was mich umgibt, als Ballast, den ich nur zu gerne von jetzt auf gleich loswerden würde
Hallo AmSee
Wegschmeißen und aussortieren muss ich auch lernen. Erst hortet und sammelt man und freut sich über jeden neuen Besitz und später wird das alles zur Belastung. Gerade weil so viele Dinge mit Erinnerungen verbunden sind kann das auch blockieren und eventuell neue Sichtweisen oder neues Verhalten beeinflussen. Oder mann rollt ne riesen Mistkugel voller Erinnerungen vor sich her. Die schönen Erinnerungen hat mann doch eh abgespeichert.
Hinzu kommt, das sich Gesellschaft und Kultur geändert haben. Letztens war ich bei uns auf der Mülldeponie weil ich 2 Fenster und Metall-Schrott weg bringen musste. Was ich da gesehen hab ist eigentlich echt traurig. Es wandert wirklich alles auf den Müll, auch völlig intaktes Zeugs. Eine Frau hab ich beobachtet wie sie ein ganzes Service in den Kontainer schmiss. Drauf angesprochen hat sie mir gesagt "das ist von Oma, das will keiner mehr". Und es stimmt. Wenn es nicht Grade Meissen oder ähnliches ist, will das keiner mehr.
Wenn das meine Oma gesehen hätte, ich glaub die wär hinter her gesprungen ![]()
Ich weiss jetzt nicht ob das Buch allzu hilfreich für Dich ist. Es ist halt an eine ganz spezielle Zielgruppe gerichtet.
Hi Brant
Doch das ist genau das was ich brauche, hab schon Mal reingeschaut. Kann gut etwas mehr Struktur vertragen. Ein Messi bin ich nicht. Aber viele Dinge könnte ich vereinfachen. Was hinzu kommt ich kann mich schwer von alten Dingen trennen. Da will ich dran arbeiten.
Ich denke auch das ich für manche organisatorische Dinge über die Jahre betriebsblind geworden bin.
Das passt schon, weil genau jetzt suche ich Veränderung und Impulse Dinge auch wirklich in die Hand zu nehmen und mich auch von Ballast zu trennen.
Ich werde dir berichten
LG mops
Fakt ist, dass diese Organisation eben schon vielen Menschen geholfen hat. Für den, dem das Programm der AA oder deren Gruppen nicht liegt, gibt’s ansonsten ja auch noch andere Angebote.
Ich sehe es auch als Hilfe und lasse mich drauf ein. Aber was echt nervt, wenn ein neuer (es ist ja offenes Meeting) die Gruppe betritt, wird schlagartig der Neue eingeführt und jeder erzählt ihm seine positiven Erfahrungen mit AA. Das sind immer die gleichen Geschichten. Und ein Teilnehmer geht jedesmal voll in der Sache auf. Letztes Mal war es so heftig das ich dachte gleich fallen im Gemeindehaus die Kreuze von den Wänden ( ev. Gemeindehaus ist unser Gruppenraum). Das war schon fast Exorzismus. Also ich empfand das als Verstörend. ![]()
Die „magische Küchenspüle“ handelt nicht vom Saubermachen.
Es geht darum, wie Ihr Leben schöner wird und wie Sie sich ei-
nem viel wichtigeren Ziel annähern: dem Ziel zu FLIEGEN - und
sich selbst (endlich) zu lieben! Darüber werden wir immer wie-
der sprechen.
Hallo Brant,
Das Buch hat mich neugierig gemacht. Habe im Internet eine Leseprobe gefunden und heute ist das Buch bei mir angekommen. Am Wochenende werde ich mich dann auf das Werk stürzen.
LG Mops
Und welche sind das konkret?
Hallo Brant
Ich weiß nicht ob das an der Gruppe hier liegt, aber es wurde eigentlich immer nur gesagt wie toll AA ist, das mann sich an den Tisch setzen soll, da wird einem geholfen. Jeder der da schon länger nüchtern ist macht eigentlich einen abgesang auf AA. Ich muss dazu sagen das die Gruppe mittlerweile ein sehr hohes Durchschnittsalter hat. Es fehlt mir das z.B. die 12 Schritte mehr erklärt werden. Es werden Themen angesprochen und letztendlich erzählt jeder wieder von seinem Erfahrungen und wie toll AA ist.
Es sind leider immer wieder die selben Erfahrungsberichte die Mann nach 5 - 6 Meetings schon auswendig kann.
Ich will aber auch nicht unken. Ich geh dahin um in Kontakt zu treten und das für mich beste mitzunehmen.
Und Mann darf nichts kritisieren oder hinterfragen, da gucken dich alle böse an.
Mir wurde direkt gesagt daß es da Mal Unstimmigkeiten gab und Streit , wie auch immer.
Na aber dennoch hilft es mir und ich lese im blauen Buch. So wie so find ich das Prinzip von AA gut und auch verständlich.
Tja, und jetzt kommt der Weg, Reise, Abenteuer, Dinge ganz bewusst zu entscheiden. Da gibt es dann keine Ausrede mehr..."sorry, ich war besoffen"....jetzt handelst Du aktiv und ich persönlich finde das auch ein starkes Gefühl.
Es stimmt und es fühlt sich gut an. Egal was auch immer war, der einzige der in seinem Leben etwas verändern ist man selbst. Rumsitzen und alles so weiter zu machen ist keine Option, sei denn man will sich totsaufen. Alle anderen müssen sich bewegen und aktiv werden.
Ich bin erstaunt das es mir so leicht fällt nicht zu trinken. Jetzt ca. 3 Wochen. Aber was hier geschrieben wird motiviert mich.
Ich war am Montag bei AA. Und ich muss sagen nach 1,5 Std Sitzung war ich platt. Mir qualmte der Schädel. Leider immer die gleichen Pauschal Aussagen. Aber dennoch ist es motivieren Gleichgesinnte mal vor Augen zu haben und sich auf zu raffen und aktiv zu werden.
Zumindest ist bei mir dadurch der Groschen gefallen und ich habe dadurch mit diesem “Willenskampf” aufgehört, der mich früher nur noch mehr mürbe werden lassen hat.
Das klingt alles richtig was du schreibst. Ehrlich gesagt habe ich auch gar keine Lust zu kämpfen. Kampf setzt ja voraus daß es etwas gibt wofür es sich lohnt zu kämpfen. Der Alkohol hat aber nichts was Ich haben will. Er kann einfach abhauen und dem nächsten auf den Geist gehen.
Das Gleichnis von Honk mit dem Monster (venom) übernehme ich gerne. Das macht es mir bildlich noch etwas greifbarer. Was du schreibst mit der verflossenen Liebe stimmt auch. Aber auf kaputte Beziehungen will ich nicht mehr zurück blicken. Da Krieg ich Kopfkino. Das Monster ist mir da sympathischer (lol).
Aber nochmal auf das kämpfen zurück zu kommen. Mein Umfeld guckt mich im Moment auch ganz traurig an. Dann werde ich gefragt "UND?" Ich sag "UND WAS?" Dann heißt es "DU HAST JETZT SICHER HART MIT DIR ZU KÄMPFEN".
Eigentlich ist es aber gar kein Kampf. Nur ein Verzicht. Gekämpft hab ich die Jahre vorher und immer verloren.
LG mops
Ich weiss nicht, ob du zufällig Venom kennst? Die Filme? Da wohnt auch ein Monster / ein Alien in dem Körper eines Menschen und die beiden sind immer im Zwiegespräch und in der Diskussion.
Moin Honk.
Ja venom kenn ich. Sehr guter Vergleich. ![]()
Klasse Gedankenspiel, das Werd ich so übernehmen.
Es ist bestimmt eine biochemischer Prozess, der da im Hirn stattfindet. Du siehst das sehr analytisch und reduzierst das auf kleiner Nenner. Ist sehr interessant das ganze Alkoholdilemmer von diesem Aspekt aus zu betrachten und gar nicht so die eigene Persönlichkeit mit der Krankheit in den Vordergrund zu stellen.
Sicherlich, so denke ich, hat die eigene Persönlichkeit einen großen Anteil, aber da kann man parallel dran arbeiten. Vorrangig ist ja erstmal die Abstinenz und der Ausbruch aus der Suchtspirale.
Die Persönlichkeit ändert sich ja auch wieder wenn der Alkohol nicht mir ins Hirn gelangt. Das merke ich gerade wie sich meine Einstellung, meine Gefühle, meine Sichtweise usw. verändern, nur weil ich auf Alk verzichte.
Binn gespannt wo die Reise hingeht ![]()
Mittlerweile hat sich die Distanz zum Alkohol aber auch automatisch ergeben. Alleine dadurch, dass ich kaum mehr Interesse habe mich irgendwo dorthin zu begeben, wo Alkohol primärer Grund ist. Zudem, das kam auch von alleine, hat sich eine Distanz zu Menschen ergeben, die viel Alkohol trinken. Denn, deren "Lebensweisen" im Alltag ist mittlerweile grob unterschiedlich zu meiner.
Hallo Honk,
Das klingt alles spannend was du schreibst. Ich hab mich auch durch meine Lebensweise von den Menschen die trinken entfernt. Ich hab einfach noch viele Erwartungen an mein Leben und bin ein sehr naturverbundener Mensch. Doch da fing ich an heimliche zu saufen und war voll.auf der Spur von einem Spiegel-Trinker .
Ich weiß auch das Alkoholismus eine Krankheit ist, aber bei mir kam immer eine mangelnde Willensstärke hinzu. Denke da muss ich ansetzen. Und auch langfristiger denken.
Heute z.B. hab ich mir frei genommen und so viele Dinge im Haus und Garten erledigt die ich immer vor mir hergeschoben habe.(Mache ich im Moment sehr viel weil es mich ablenkt). Als ich alles erledigt hatte war ich so stolz und hab dann gemerkt daß es mich total triggert hat. Plötzlich konnte ich nur noch an Tequila mit Salz und Zitrone denken. Das Zeug hab ich ewig nicht getrunken. Denke Mal das ich mich selber belohnen wollte. Aber das ist mir so durch den Körper geschossen, das mir heiß und kalt wurde. Kurze Zeit später war alles wieder vorbei.
Ich will nicht nachgeben und wieder in die alte Schleife fallen.
LG Mops
Was ihr schreibt ist viel Info. Sicherlich nüchtern betrachtet auch plausibel, aber da Brauch ich noch viel Abstand zu dem Alk. Ich meine Abstand in Form von Zeit. Ich bin momentan sehr froh das der Groschen bei mir endlich Mal gefallen ist, da ich vorher immer alle Konsequenzen bezüglich Alkoholkonsum ausgeblendet habe. Erstmal mach ich um Konflikte zu vermeiden um bekannte Situationen einen großen Bogen und suche nach alternativen. Mit der klassischen Konditionierung ist mir alles bewusst. Verstehe wie das im Kopf abläuft und wie raffiniert Alkohol daherkommt. Es gibt aber auch Psychologen die Alkoholiker sind. Grade in der Schicht Ärzte ist Alkoholmissbrauch all gegenwärtig. Denke das ist etwas so wie mit dem willigen Geist und dem schwachen Fleisch. ![]()
Und Paul was du schreibst, mit der bewussten Konfrontation im Supermarkt, weiß ich nicht ob ich das will. Hab die Pullen noch gut vor Augen. Wenn ich mit den Hunden laufe da wunder ich mich wieviele lehrer Schnapsflaschen im Gebüsch, nein überall, rumliegen. Das ist wirklich grotesk. Entweder wohne ich in ner Einflugschneise von Säufern, keine Ahnung.
Aber nochmal auf die Konfrontation. Ich kenne auch einen trockenen Alkoholiker der Zuhause eine große Flasche (teuren) Wodka stehen hat und das jedem erzählt um sich nochmals ausdruck zu verleihen wie willensstark er jetzt ist. Aber das ist für mich nicht nachvollziehbar. Aber naja jeder wie er meint. ![]()
Vielleicht benötigt der Mensch öfter Mal eine schmerzhafte Erfahrung, um wieder wach zu werden?
Hallo Paul
Jammern hab ich mir auch angewöhnt. Wegen allem und jedem und immer war ich das arme Opfer. Um schnell wieder kippen zu können.
Naja aber schmerzhafte Erfahrungen hät ich, so glaub ich zu mindest auch weg gesoffen. Ich glaube es ist egal was passiert, es reicht immer als Grund zur Pulle zu greifen.![]()
Alkohol und Drogen im Allgemeinen bieten eine Abkürzung für etwas, was auf natürliche Weise nur durch Anstrengung zu haben ist.
AmSee, das hast du echt auf den Punkt gebracht. So einfach und plausibel hab ich es nicht gesehen.
Aber klar. Es ist so Einfach aber schwer zu durchschauen.
Und das durchbrechen und der Verzicht ist die harte Arbeit die wir umgehen wollten ![]()