hi nochmals
So wie du deine Situation schilderst, hilft dir vielleicht dieser Artikel .
Generell kann ich empfehlen, so viel wie möglich im Forum zu lesen, auch ältere Theads von Mitgliedern. mir hat das am Anfang sehr geholfen zu erkennen, daß trotz unterschiedlichem Background die meisten mit den selben Herausforderungen zu kämpfen haben.
Ich hatte zwei Wendepunkte, den ersten mit 25 - Jobverlust, Totalabsturz, Depression, Autounfall, Klinik. Dann drei Jahre abstinent, aber immer latent das Gefühl, verzichten zu müssen und das Beste zu verpassen.... Danach wieder ein fast 20 Jahre dauernder Seiltanz und ein zum scheitern verurteilten Kampf mit dem kontrollierten trinken.
Vor gut zwei Jahren hatte ich, in einem lichten Moment, nach einer Woche Dauerrausch, erkannt, dass ich ja eigentlich Bock auf Leben habe, aber auf gar keinen Fall mehr so wie die Jahre zuvor.
Wie schon oft geschrieben, einfach nicht mehr trinken reicht nicht, da ist der Rückfall vorprogrammiert. Ich habe das Wandern, Laufen und Radfahren (wieder) entdeckt und als Routine in meine Wochenplanung eingebaut. Kann ich nur wärmstens empfehlen.
Soweit mal von mir
Tom