Das Leben kann einem schon hart treffen, da ist eine zumindest zeitweise, Realitätsflucht schon irgendwie legitim(?) - verständlich.
Genau das muss doch jeder selbst entscheiden!!!
Wenn er es für "legitim"/ für angemessen hält seinen Körper zu schaden und das tut er, soll er das tun.
Viele denken doch erst um, wenn sie ernsthaften Schaden nehmen, wenn er droht dauerhaft zu werden oder zu bleiben.
Jeder darf sich selbst schaden, sogar sein Leben beenden, das ist nun wirklich legitim (de jure, amtlich, erlaubt), doch darf er damit auch andere belästigen? Und damit meine ich nicht nur die Krankenkassen.
Wenn ich bewusst, wissentlich, mit voller Absicht eine Krankheit hervorrufe, z.Bsp. alkoholbedingte Fettleber, Raucherlunge, meinetwegen auch Übergewicht (durch zuviel/"falsches" Essen) ist es dann mein Recht (legitim), das Andere dafür aufkommen?
Jede Krankheit, welche ich wieder besseren Wissens, verursache ... soll diese genau so behandelt (im Sinne von Verständnis, Mitgefühl) werden?
Ist es also verständlich, nur weil das Leben gerade mal hart ist, zumindest zeitweise ... ???
Da läuft doch in der Argumentation etwas völlig aus dem Ruder!
Solche Aussagen sind doch höchst gefährlich, nicht nur für die eigene Gesundheit.