Es geht ja nicht nur um Psychopharmaka.
Stimmt!
Die Liste ist lang. Beginnt man, wenn auch ganz behutsam, mit der Recherche, wird man schnell zu Medikamentenverweigerer und Diagnosenanzweifler.
Angefangen beim Einschlafmitteln, wie bspw. Contergan, stösst man bis heute auf viele vermutete, nicht eineindeutig bewiesene Annahmen, deren Zweifel durchaus Berechtigung finden.
Von der WHO bzw. dem BfArM zugelassen, oftmals auch beworben, wird man schnell zum willigen Probanden - vieles hilft ja auch ... augenscheinlich, wenn auch mit "überschaubaren" (tolerierbaren?) Nebenwirkungen.
Wir glauben, hoffen die Natur überlisten zu können, anstatt uns der Ursachen zu widmen, bekämpfen wie die Wirkungenen - Technologie ist oft das Zauberwort, natürliche (!) Gegegenheiten/Grundgesätze völlig ausser acht lassend.
Ein endloses Thema! Da ist's doch prima, wenn wir den Auslöser von Alkoholismus kennen und wissen was zu tun ist: einfach, logisch und selbst für den Beschänktesten nachvollziehbar.
Doch selbst da versagen wir als Gesellschaft, selbst in der kleinsten Zelle, der Familie, geistern diverse ... ??? ... Utopien herum.
Niemand fordert einen Roten Hand Brief für Alkohol - warum wohl?