Beiträge von AmSee13

    Was gehört nicht in die Reihe?


    1. Walnüsse - Erdbeeren - Erdnüsse - Haselnüsse


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    Die Erdnüsse, denn rein botanisch handelt es sich hier um Hülsenfrüchte.

    Erdbeeren sind aus botanischer Sicht eine Sammelnussfrucht; die eigentlichen Früchte sind die Nüsschen auf der Oberfläche.


    2. Quinoa - Dinkel - Amaranth - Buchweizen


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    Dinkel. Denn Dinkel ist botanisch betrachtet ein Getreide und zählt zur Familie der Süßgräser. Amaranth, Buchweizen und Quinoa zählen hingegen zu den Pseudogetreidearten.

    Bei Buchweizen handelt es sich um ein Knöterichgewächs. Bei Amaranth und Quinoa handelt es sich um Fuchsschwanzgewächse.

    Nix gegen Rätselraten, doch gibt es nicht schon genug Quizshows?

    Nun, abgesehen davon, dass hier von ein paar Nutzern durchaus Interesse an einem Rätsel- und Quizthread bekundet worden ist, ist das Lösen und insbesondere das Erstellen von Rätseln auch Gehirntraining.

    Es kann Spaß und Freude machen, wenn man da Lust darauf hat.

    Es kann ablenken, zum Beispiel bei Suchtdruck, oder ggf. auch auf andere Gedanken bringen.

    Insofern spricht sogar einiges für einen solchen Thread in diesem Forum.

    Welcher aktuelle Fußball-Bundesligist war noch nie Deutscher Meister?

    a) VfL Wolfsburg

    b) Holstein Kiel

    c) Eintracht Frankfurt

    d) FC Augsburg

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    d) FC Augsburg

    Der VfL Wolfsburg war es im Jahr 2009, Holstein Kiel im Jahr 1912, Eintracht Frankfurt im Jahr 1959.

    Wollen wir das nicht lieber so machen, dass einer eine Quizfrage stellt - ohne Spoiler - und wer die Antwort ohne Google!!! kennt, postet die Antwort und stellt eine neue Quizfrage?

    Also ich meine, dass beide Ansätze etwas für sich haben.
    Wie wäre es denn, beides parallel zu fahren? Es kann doch jeder so machen, wie er will.


    Mein Vorschlag wäre ansonsten noch, dass ein Antwortender keine neue Frage stellen muss. Dazu sieht sich mancher vielleicht auch gar nicht in der Lage.

    Wer Rätsel stellen möchte, kann das jederzeit tun.

    Sucht und Einsamkeit

    Na ja, das ist so eine Sache.. und nicht bei jedem gleich. Mich hat der Alk nie vor irgendwas abgehalten. Ich war unter Leuten, war eigentlich kommunikativer als jetzt.

    Mit der Distanziertheit zum Alk hat sich Einsamkeit, zumindest teilweise eher verstärkt. Da mach ich mir auch nix vor. Ich bin da schon sehr wachsam.

    Also mich hat der Alk auch nie von irgendetwas abgehalten. Ich hab nicht so getrunken, dass ich mich nicht mehr sehen lassen konnte. Und was ich mir vorgenommen hatte, konnte ich auch stets umsetzen.
    Im Gegenteil habe ich Alkohol getrunken, um so manche gesellschaftliche Runde überhaupt ertragen zu können. Meine eigenen Bedürfnisse standen eigentlich dagegen, aber ich glaubte, mich dem nicht entziehen zu können oder zu dürfen.

    Und ich war auch überzeugt, kommunikativer sein zu können, wenn ich Alkohol konsumiert hatte.

    Heute kann ich das nicht mehr so bestätigen. Wenn ich kommunikativ sein will, feiern und lustig sein, kann ich das heute so von mir aus, wann immer mir der Sinn danach steht. Ja, es ist ein anderes Erleben, aber mir persönlich gefällt das sehr viel besser, weil das wirklich ich bin und weil ich das ganz ohne irgendwelche Hilfsmittel mit bedenklichen Nebenwirkungen steuern kann.
    Ich bin ausgelassen, lustig und mache, wie ein guter Freund von mir letztens verblüfft feststellte, „jeden Schxxxx mit“. Naja, ich selbst würde nicht sagen, dass ich jeden Schxxx mit mache, da gibt es durchaus Grenzen, aber sinngemäß stimmt das schon. Dass ich abstinent lebe, hindert mich nicht, im Gegenteil fühle ich mich eigentlich eher befreit.
    Das habe ich mir aber auch nach und nach im Laufe meiner Abstinenz durch Selbstfürsorge erarbeitet.

    Ich treffe mich auch gerne mal mit anderen. Während die dann ihr Bier trinken, was mich, seit ich diese Verlustgedanken gänzlich ablegen konnte, nicht mehr triggert, trinke ich meine Apfelschorle oder Cola oder probiere irgendwelche anderen alkoholfreies Getränke, die auf auf der Karte angeboten werden, durch. Das stört in meinen Runden auch niemandem.

    Nun muss ich aber dazu sagen, dass unter den Menschen, mit denen ich mich treffe, keine Viel-Trinker mehr sind. Viel-Trinker sind schon eine andere Gesellschaft für mich, wo ich mich aufgrund gewisser Entgleisungen, die sich in Folge ihres zunehmenden Pegels einstellen, nicht mehr wohl fühle. In solchen Runden wird auch allgemein nicht gern hingenommen, dass man nichts trinkt. Da passe ich eben nicht hin und die passen nicht mehr zu mir. Es fiel mir eigentlich nicht schwer zu akzeptieren.

    Einen für einen selbst passenden Umgang mit Alkohol konsumierender Gesellschaft ist für viele Selbstbetroffene erstmal eine Herausforderung. Das wird von vielen in der ersten Zeit thematisiert.

    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo Willibald,

    Allerdings kamen halt auch die Gründe für den Konsum bzw. die Gefühle jetzt ungefiltert, zu ungefiltert. Dinge wie Einsamkeit und Angst, Depressionen... Einiges davon kann ich zumindest beeinflussen, vieles aber (für mich wichtige) nicht, da bleibt es beim arrangieren.

    ja, diese Erfahrung, dass Gefühle ungefiltert hochkommen und das durchaus auch überfordernd sein kann, macht so mancher in den ersten Monaten der Abstinenz. Allgemein kann man emotional etwas empfindlich sein, das hat auch etwas mit Veränderungsprozessen im Gehirn zu tun.

    Das kann aber auch nachdenklich machen, dass und wie man etwas, was im Grunde schon lange in einem schwelt, bislang mit Alkohol zugeschüttet hat.

    Es hat ja durchaus seine Gründe, warum wir Gefühle und Emotionen haben. Im Grunde dienen sie unserem Schutz. Ich selbst habe im Laufe der Zeit gelernt, sie als Hinweisgeber wahrzunehmen, um entsprechend für mich sorgen zu können.

    Es klingt danach, dass du dich mit dieser Thematik schon ein wenig beschäftigt hast. Vielleicht wäre es interessant für dich, in der Richtung mal weiter zu forschen, wie du für dich sorgen kannst, ohne Gefühle mit Alkohol regulieren und dich irgendwie arrangieren zu müssen.

    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo CeBe,

    ich mische mich an dieser Stelle einmal vorsichtig ein.

    Ständig wachsam bleiben strengt an.

    das ist schon richtig, aber letztlich entscheidet jeder für sich selbst, welchen Weg er gehen möchte.

    Lassen wir Willibald doch seine Zeit, um sich darüber klar zu werden, ob sein Weg für ihn der richtige Weg ist oder nicht. Immerhin macht er sich bereits seine eigenen Gedanken und setzt sich kritisch mit seinem Konsum auseinander.

    Der Wille ist das Schlüsselwort!

    Da kann ich dir so nicht direkt zustimmen. Entscheidend ist, ob man für sich ein Problem sieht, das man unbedingt ändern möchte. Das ist nicht selten nach einem sogenannten Tiefpunkt der Fall.

    Einfach so geradeheraus einen Willen zu bilden, funktioniert in der Regel nicht, insbesondere nicht, wenn mit dem mit Alkoholkonsum sozusagen noch eine Liebesbeziehung besteht.

    Und Willibald ist, wie er schreibt, (noch?) nicht so weit.


    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo Letzte Chance,

    auch von mir Glückwünsche zu den ersten zwei Wochen in neu erlebter Freiheit.

    Die positiven Erfahrungen sind schon ermutigend, nicht wahr? Ich halte es für wichtig, sich das immer wieder mal bewusst zu machen und ggf. auch zu formulieren. Das bestärkt meines Erachtens zum einen auf dem neuen Weg, kann im Zweifelsfall aber auch hilfreich sein, wenn’s, wie das Leben nun mal so spielt, mal nicht so gut laufen sollte.


    Suchtdruck ist meiner Ansicht nach nichts, was gefürchtet werden muss, Angst ist im Allgemeinen ein schlechter Ratgeber, ich halte es aber für wichtig, sich bewusst zu sein, dass es mal auftreten kann und dann darauf vorbereitet zu sein.

    Falls auch du schon vertraut bist mit dem Vortrag zum Anhören von Professor Lindenmeyer, auf den ich hier immer mal wieder verweise und der ansonsten in unserer Linksammlung verlinkt ist, bist du auf die verschiedenen Möglichkeiten der Vorbereitung gestoßen. Entscheidend ist offenbar, zu wissen, was ggf. zum Trigger werden kann und einen entsprechenden Umgang damit zu erlernen.

    Bei mir war am Anfang sehr wichtg, auch jetzt noch, die Balance zwischen stolz auf mich sein und der richtigen Portion Demut zu finden.

    Was Tom dir da geschrieben hat, halte ich ebenfalls für sehr wichtig, denn mancher wird offenbar auch rückfällig, wenn‘s ihm zu gut geht. Es ist noch gar nicht soooo lange her, dass ein Nutzer hier das von sich erzählt hat.
    Ich halte auch das nicht für einen Grund, Angst deswegen zu haben, aber ich denke, man sollte auch das grundsätzlich auf dem Schirm haben.

    Dir weiterhin viel Zuversicht, jede Menge positive Erfahrungen auf deinem neuen Weg und heute erstmal einen schönen Sonntag.

    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo Willibald,

    das ist zumindest ein Anfang, dass du dir Gedanken machst, deinen Konsum kritisch hinterfragst und zum Beispiel hier in diesem Forum für Selbstbetroffene und deren Angehörige den Austausch darüber suchst. So ähnlich bin ich vor bald vier Jahren ja auch hier aufgeschlagen.

    Du hast diese vier bis sechs Monate ohne Alkohol gelebt und beobachtet, was mit dir passiert. Das dürfte durchaus schon aufschlussreich für dich gewesen sein, oder? Wie ging’s dir da so gänzlich ohne Alkohol? Hast du positive Veränderungen an dir bemerkt?

    Da du die Neubeurteilung aus Kanada kennst, weißt du, dass Alkohol in jeder Menge ein Zellgift ist und das bedeutet eben auch in den Mengen, die du derzeit „nur“ konsumierst.

    Ich wusste, bevor ich hier aufschlug, zwar, dass mein Konsum im Risikobereich liegt, aber ich glaubte, das vor mir vertreten zu können, weil ich mir von meinem Alkoholkonsum etwas versprach. Ich hatte Angst davor, den Rest meines Lebens auf Alkohol verzichten zu müssen.

    Durch die Auseinandersetzung mit meinem „Problem“ hier im Forum wurde mir zum einen klar, wo ich bereits stand und wohin es mit mir kommen würde, wenn ich nicht die Reißleine zog, Mut machte mir aber auch das Beispiel anderer hier und dass die Nutzer hier offenbar ein gutes und zufriedenes Leben ohne Alkohol führten. Das konnte ich mir zuvor nicht wirklich vorstellen.

    Für mich war es dann ungeheuer aufschlussreich, was mit meinem Körper und meiner Psyche passierte, als ich die ersten Wochen und Monate tatsächlich abstinent lebte. Das ließ mich im wahrsten Sinne am eigenen Leibe erleben und erfahren, inwiefern Alkohol tatsächlich ein Zell- und Nervengift ist, und hat meine Wahrnehmung und Einschätzung der Auswirkungen von Alkohol völlig verändert.

    Du schreibst, dass dir die geringen Mengen Alkohol aktuell eher gut tun. Woran machst du das fest?

    Da ich mich in den vergangenen Jahren sehr viel mit der Thematik sowie mit der Neurobiologie der Sucht beschäftigt habe, sehe ich deine Bewertung der Wirkung des Alkohols eher kritisch.

    Vielleicht ist der Artikel, den wir in unserer Linksammlung verlinkt haben, ja auch für dich interessant und aufschlussreich:

    Die Neurobiologie der Sucht In diesem Artikel wird unter "Empfohlene Artikel" auf weitere hochinteressante Artikel verwiesen/verlinkt - sehr empfehlenswert

    Viele Grüße

    AmSee

    Mir ist aber völlig klar, das dies auch Jahre so laufen kann und dann irgendwan nicht mehr.

    Das ist wichtig, dass du das im Blick hast.
    Wenn man einmal entsprechend drauf ist und Alkohol um einer bestimmten Wirkung willen konsumiert, wird’s in der Regel schleichend mehr. Das hat etwas mit Anpassungsprozessen im Gehirn zu tun.

    Mache immer längere Pausen 4-6 Monate. Vielleicht ist es ja irgendwann etwas für mich?

    Das kann dir niemand voraussagen. Kontrollierter Konsum bedeutet, sich ohne Wenn und Aber an bestimmte genau definierte Regeln zu halten.

    Wer sozusagen einmal auf den Geschmack gekommen ist, für den wird Alkohol nie wieder so egal sein, wie für „normale“ Menschen. Wenn deine Gedanken immer wieder darum kreisen, wann du wieder darfst und wie viel bzw. wenig du darfst, solltest du ernsthaft nachdenklich werden.


    Ich selbst kannte mich, als ich hier vor bald vier Jahren aufschlug, gut genug, um zu wissen, dass es leichter für mich war, es ganz bleiben zu lassen. Ich hatte es immer wieder zu kontrollieren versucht - die von dir oben genannten Grenzen habe ich übrigens nie überschritten -, aber sobald ich ein Glas trank, war’s mit den guten Vorsätzen vorbei, der Durst kam sozusagen beim Trinken.

    Ich bereue es auch nicht, ganz aufgehört zu haben, im Gegenteil. Ich vermisse da nichts und es geht mir sehr viel besser ohne Alkohol.

    Hallo und Willkommen, Willybald,

    Danke für deine kurze Vorstellung.
    Ich schalte dich gleich für den Austausch im öffentlichen Bereich frei und verschiebe deinen Vorstellungsthread in das entsprechende Unterforum.

    Das klingt bei dir, als wenn du derzeit mit dem sogenannten „Kontrollierten Trinken“ unterwegs bist. In Bezug auf dieses Thema gibt es in diesem Forum so gut wie niemandem, der damit positive Erfahrungen gemacht hätte, im Gegenteil. Insofern wird dieses Thema von diversen Nutzern nicht ganz unkritisch betrachtet.


    Viele Grüße

    AmSee (als Moderatorin)

    Paul , tatsächlich bist mit der Bitte in diesem Falle eher du gemeint und andere angesprochen, die ggf. geneigt sein könnten, auf eine Diskussion über deinen Beitrag einzugehen.

    Du tust - nicht zum ersten Mal! - deine politische Unzufriedenheit kund und machst damit ein ziemlich großes Fass auf.

    Für solche Diskussionen ist hier in diesem Forum, in dem es im Grunde um Selbsthilfe und auch Selbstverantwortung geht, nicht der Ort.

    Solche Diskussionen führen erfahrungsgemäß zu Streitereien und damit auch zu Stress für alle Beteiligten. Und das liegt definitiv nicht im Interesse dieser Selbsthilfegruppe für Selbstbetroffene und deren Angehörige.


    Zum Thema Prävention gibt es im Übrigen schon einen Thread, der zur allgemeinen Diskussion ausgelagert wurde und wo du deine Ansichten bereits kundgetan hast: Diskussion um Suchtprävention

    Hallo Letzte Chance,

    Ich erhoffe mir von Leben ohne Alkohol natürlich, das ich nicht mehr so müde bin und mehr Energie habe. Das ich ruhiger werde und nicht mehr gereizt reagiere. Also mehr fröhliche Lebensqualität natürlich. Das ist mein Ziel.

    nach meiner eigenen Erfahrung wird das mit der Müdigkeit und der fehlenden Energie im Laufe der Abstinenz besser.
    Das freut mich für dich und deine Familie, dass dir schon erste äußerliche Anzeichen anzusehen sind. 👍

    Was das ruhiger Werden und die leichte Reizbarkeit betrifft: Allgemein sind Menschen ja unter Alkoholeinfluss reizbarer, aber wenn du ingesamt allgemein eher mit innerem Druck und Reizbarkeit zu kämpfen hast, wäre interessant, was du dir sonst noch so überlegt oder vorgenommen hast, um im Vorfeld für dich zu sorgen und inneren Druck abzubauen oder es gar nicht erst dazu kommen zu lassen. Stichwort „Selbstfürsorge“.

    Die fröhliche Lebensqualität wird sich dann zu deiner Zufriedenheit einstellen, wenn du dir deiner eigenen Bedürfnisse bewusst bist und dann auch rechtzeitig und angemessen für dich sorgst.
    Das kann zu einer recht spannenden und bereichernden Abenteuerreise werden. 😄

    Viele Grüße

    AmSee

    Liebe CeBe,

    wie soll ein Kind etwas verstehen, was selbst den meisten Erwachsenen nicht gelingt?

    Hallo Paul,

    kann es sein, dass du da etwas missverstanden hast?

    Es geht doch bei dem, was CeBe geschrieben hat, um eine Sensibilisierung für die Problematik des Kindes. Und CeBe hat, das ist in ihrem eigenen Thread „Warum“ - oder die Suche nach der Ursache ja Thema geworden, die Problematik von Kindern, die mit suchtkranken Elternteilen aufwachsen, im Blick.


    Insofern geht es also genau um das, was du dann näher ausgeführt hast.

    Kinder nehmen immer an, dass eine Reaktion unmittelbar mit ihnen zu tun hat.

    Das sollte man als Erwachsener im Blick haben und dem Kind diese Verantwortung, die es mehr oder minder unbewusst einnimmt, abnehmen, indem man mit „wirklich extrem viel Fingerspitzengefühl“ (Zitat CeBe) über das Problem spricht.

    Grüße

    AmSee

    Hallo CeBe,

    Suchtdruck kommt nicht selten in solchen Momenten auf, wenn man sich in einer ungünstigen Lebenssituation befindet, sich überfordert fühlt. So eine Situation hast du heute morgen ja offenbar erlebt.

    ich weiß nicht, ob du in unserer Linksammlung schon mal dieser Empfehlung nachgegangen bist:

    Prof. Dr. J. Lindenmeyer, Vortrag zum Anhören: Der Stau auf der A 61 - Rückfallprävention (und andere Themen!)

    Das, was ich dir geschrieben habe, beruft sich auf Informationen, die ich u.a. diesem Vortrag entnommen habe.

    Vielleicht ist dieser Vortrag für dich ja ähnlich hilfreich wie für mich.

    Liebe Grüße

    AmSee

    Hallo CeBe,

    Merkst Du, wie seltsam Begriffe von einer Bedeutung zur anderen wandern?

    ja, so seltsam kann’s manchmal kommen.

    Suchtdruck kommt nicht selten in solchen Momenten auf, wenn man sich in einer ungünstigen Lebenssituation befindet, sich überfordert fühlt. So eine Situation hast du heute morgen ja offenbar erlebt.

    Du hast dir heute bewiesen, dass du dem widerstehen kannst. Und du hast die Erfahrung gemacht, dass so ein Moment auch wieder vergeht. 👍

    Der Alkohol tat ja auch gut für den Moment, nur will ich diese Situation wie damals nie mehr haben.

    Das ist ja das Trügerische in solchen Momenten. Solche Erinnerungen, dass Alkohol gut getan hat, drängen sich auf, der ganze Rattenschwanz der negativen Erfahrungen bleibt ausgeblendet.

    Und dabei ist es genau so, wie du sagst: Dein früheres Leben, deinen Mann bringt dir der Alkohol nicht zurück. Schleichend - und du hast es ja schon gespürt - nimmt er dir im Gegenteil noch etwas und lässt dich noch niedergeschlagener, noch trauriger zurück, wenn die Wirkung verfliegt oder du die Dosierung erhöhst, um die Wirkung zu erhalten.

    Was es mit dir gemacht hat, deine Trauer und deinen Verlust dort auszusprechen, wo sie hingehört, nämlich am Grab deines Mannes, hast du dann ja gespürt: Es wurde besser.


    Falls es tatsächlich mal Dicke kommen sollte, darfst du dich gerne melden.

    Liebe Grüße

    AmSee


    Hallo CeBe,

    ich antworte dir hier mal auf etwas, was du bei LetzteChance geschrieben hattest.
    Es wird leichter, es sei denn, du hängst in Verlustgedanken drin, dass du mit der Abstinenz auf etwas verzichten müsstest, was du als gut oder schön oder… empfunden hast bzw. empfindest.

    Das eine ist die körperliche Entwöhnung, durch die bist du inzwischen durch. Das andere ist die psychische Entwöhnung. Da in der Regel vieles im Alltag mit dem Konsum von Alkohol verknüpft war, erinnert eben auch vieles an den Konsum von Alkohol und triggert gegebenenfalls.

    Wenn du Unterstützung brauchst, meld dich einfach.

    Viele Grüße

    AmSee