Beiträge von Greenfox

    Zitat

    Ich hatte "alkoholfreien Wein oder alkoholfreies Bier" im Kopf (stand im Supermarkt auch schon davor).

    Zu dem Thema habe ich HIER mal meine Gedanke aufgeschrieben. Ist zwar schon eine Weile her, bin aber immernoch derselben Meinung - insbesondere für "frische" Aussteiger wie Dich.
    Als Ablenkung hat MIR damals auch geholfen, mich mit den Erfahrungen der Anderen auseinanderzusetzen. Abgesehen davon, dass ich sowieso schon immer gerne gelesen habe. Und nüchtern ging es wieder besser ;)

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier bei uns im Forum :welcome:

    Und Gratulation zu Deinem Entschluß - aber auch dazu, dass der Anfang gut abgegangen ist. Du hast ja selbst gelesen, dass so ein "kalter Entzug" sehr gefährlich enden KANN.

    Kurz zu mir: Ich bin m, 58, Alkoholiker, habe seit meiner Jugend getrunken - zuerst nur in Gesellschaft, später dann auch allein, um den Spiegel zu halten. Dann kam der Hammer, als ich erkennen musste, dass ich Alkoholiker bin. Der erste Versuch, mich trocken zu legen (mit Therapie und allem Drum und Dran), hat knapp 2 Jahre gehalten. Es kam ein Schicksalschlag, verbunden mit einem Rückfall. 4 Jahre habe ich immer wieder versucht, micht da rauszukämpfen, aber erst vor 13 Jahren kam der berühmte "Klick".

    Und seitdem bin ich trocken. Dabei geholfen hat mir, dass ich nie vergessen habe - und es auch nie wollte -, welches "Problem" ich habe. Ich habe mich damit beschäftigt. Mit dem Thema. Nicht: mich gegeisselt - das ist ein großer Unterschied.
    Ich kann Dir nur einen Besuch in unserer Literatur-Ecke und unserer Linksammlung empfehlen - da findest Du sehr viele Informationen rund um das Thema. Und das nicht nur in Form von "trockenen" Fachbüchern, sondern auch sehr unterhaltsam geschriebenen Erfahrungsberichten etc.
    Teilweise ist es auch Beides in Einem ;) Meine Empfehlung: "Alk. Fast ein medizinisches Sachbuch" von Simon Borowiak

    Ansonsten wünsche ich Dir einen guten Austausch hier!
    Und wenn Du Fragen hast - immer raus damit.

    Gruß

    Greenfox

    Hat er nicht ganz Unrecht.

    Die Pandemie betrifft nur uns Menschen. Und wenn wir uns ein wenig zusammenreissen würden, wäre sie schon halbwegs überstanden.

    Der Klimawandel betrifft die gesamte Flora und Fauna - und da ist der Mensch nur ein kleiner Teil davon. Allerdings hat der Mensch einen 80%igen Anteil an dieser Katastrophe.

    Zitat

    Hier starben 25 % der Weltbevölkerung bei Corona sind es bisher nur 0,03 % (meine Zahlen sind nur beispielhaft ohne Rechtsanspruch). Gestorben sind in beiden Fällen MENSCHEN, dahinter dann noch die Schicksale der Hinterbliebenen. Aber solange die die eigenen Eltern, der eigene Partner / Partnerin, das eigenen Kind unter diesen "Zahlen" ist, ist ja alles ok. Wie gesagt, ""mit anderer Leute Arsch ist gut durch Feuer fahren".

    Korrekt. Wenn man gleich mehrere "Einschläge" in seiner persönlichen Umgebung hatte, dann sieht man diese 0,03% auch mit ganz anderen Augen ...

    Es tut mir leid, Euch mitteilen zu müssen, dass unser Henri bereits im Dezember 2020 verstorben ist :tml:
    Auch ohne Alkohol kann man krank werden ...

    Er war vielleicht nicht der "Gesprächigste", aber als "technischer Admin" hat er uns doch immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden - er wird uns fehlen ...


    Ist ja auch schon 4 Wochen her.

    2.) Übersieh bei deiner Interpretation nicht den smiley.

    Britt kann eben auch nach 4 Wochen Grübeln den Satz nicht interpretieren und/oder auslegen - trotz/wegen dem Smiley. Und wenn man etwas nicht versteht, dann fragt man eben.

    Ist doch eigentlich nicht schwer zu verstehen.

    Ich kann mich leider nur wiederholen


    Mein Rat - Finger weg, Beine in die Hand. Sorry.

    und Orangina anschliessen

    Mein Tipp für dich : Bitte hilf dir selbst und schau, dass du dir Hilfe suchst und zwar für DICH. Ein Auszug wäre sehr vonnöten , um Abstand zu bekommen.
    Eine Trennung von diesem Mann scheint logisch, damit er die Chance hat, sich seinem Leben zuzuwenden (oder auch nicht).
    Und das wichtigste: Schau, dass es dir gut geht und dass du einen Abstand zu ihm bekommst, damit du dich deinem Leben widmen kannst.

    Hast du dir dahingehend schon mal Gedanken gemacht ?(Dass du Hilfe brauchst, um dich von diesem Mann zu lösen ?)

    Sorry, aber mehr kann ich Dir dazu leider nicht sagen.
    Damals wolltest Du nicht auf "erfahrene" Alkis und Angehörige hören - heute musst Du es leider selbst erfühlen und erlebst so das alte Sprichwort am eigenen Leibe.

    Such Dir Hilfe!

    Übrigens steht das Zitat bei mir nicht ganz umsonst da:

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,
    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
    Uns aus dem Elend zu erlösen
    können wir nur selber tun!

    Dies gilt nicht nur für den (Sucht)Betroffenen - dies gilt auch für jeden anderen Menschen!
    Man muss es zwar alleine tun/wollen - aber man muss es nicht alleine tun/bewerkstelligen. Hilfe annehmen ist durchaus erlaubt. Und sie ist auch da - man muss sie nur annehmen.

    Gruß
    Greenfox

    Hallo, Cora!

    Ich habe mir mal erlaubt, den Thread zu teilen und Dir Deinen eigenen Faden aufzumachen. Empfinde ICH besser als einen fremden Faden weiterzuführen.

    Kurz zu mir: Ich bin selbst Alkoholiker und nach mehreren Anläufen nun seit 2008 trocken. Außerdem bin ich seit einigen Jahren auch ein wenig in der Suchtselbsthilfe aktiv.

    Und als Alkoholiker kann ich Dir sagen, dass dieses Lügen, diese Lippenbekenntnisse nicht böse gemeint sind - sie sind einfach normal und gehören zur Krankheit dazu. Er wird einfach alles tun und sagen, um weiter unbehelligt trinken zu können. Und da ist es auch vollkommen egal, ob er seinen Job, seinen Führerschein oder seine Familie verliert!
    Solange er nicht WIRKLICH SELBST WILL - und hier meine ich wirklich jedes einzelne Wort: Wirklich! SELBST! WOLLEN! - hat alles reden und tun überhaupt keinen Zweck.
    Jeder, der auf ihn einredet, dass es doch schädlich ist, für ihn und die Familie und überhaupt besser wäre und, und, und - jeder hätte mehr davon, wenn er sich vor eine Wand stellt und die Tapete vollquatscht. Denn die würde nicht das Blaue vom Himmel lügen, nur um seine Ruhe zu haben.

    Das Einzige, was DU tun kannst, ist, auf Dich und Dein Wohl bzw. dass Deines Kindes zu achten! Ich hoffe, Du hast ihn tatsächlich aus der Wohnung geworfen und ihm die Schlüssel abgenommen. Es gibt außerdem noch die Möglichkeit des Kontaktverbots (insbesondere im Hinblick auf seine Aggressivität und dem von Dir geschilderten Vorfall) im Rahmen einer Einstweiligen Verfügung.
    Welche Möglichkeiten Du noch hast, könntest Du mal bei einer Suchtberatung erfragen - ich weiß nur nicht, ob die momentan nur telefonisch oder via Internet oder nixweiss0 arbeiten

    Er ist für sich und sein Handeln selbst verantwortlich. Du nur für DEIN Leben.

    Gruß
    Greenfox


    Und ich muss einen Anfang finden um das Ganze irgendwie zumindest nicht mehr so nah an mich ranzulassen und mich abzugrenzen.
    ...
    Es ist halt schwer einen Anfang zu finden...

    Nee - es fällt Dir schwer, ein Ende zu finden.

    Und damit befindest Du Dich in demselben Dilemma wie der Alkoholiker - Du bist auf dem besten Wege in die Co-Abhängigkeit. Vor allem, wenn Du den Fehler machen solltest, ihn nach der kurzen "Kennenlern-Phase" (Das Einzige, was Du definitiv kennengelernt hast ist, dass die Beziehung Dir jetzt schon seelische Schmerzen bereitet!) bei Dir/Euch einziehen lässt!

    Ich bin übrigens Alkoholiker, seit 2008 nach mehreren Anläufen trocken und seit etlichen Jahren auch ein wenig in der Suchtselbsthilfe aktiv.


    Natürlich soll das hier geschriebene in den alten Tread.

    Das funtioniert leider nicht. Es ist möglich, Beiträge aus einem Fadewn herauszutrennen - aber das Zusammenfügen funzt nicht.

    Da gibt es eine Parallele: Vertrauen. Das Zerstören funktioniert oft sehr gut - das "wieder kitten" selten oder nur äußerst schwer ...


    Denkt ihr ich habe schon begonnen Leberschäden dadurch zu nehmen und bin ich auf dem Weg Alkoholiker zu werden oder bewege ich mich noch in einem mehr oder weniger akzeptablen Bereich?

    Möchtest Du von uns Absolution ("Nein mein Sohn - es ist alles völlig unbedenklich. Du kannst ruhig weitertrinken und gerne auch noch eine Schippe/Flasche drauflegen.") oder die völlige Verdammnis ("Oh mein Gott - Du hast ja Deine Leber schon total zerschossen und bist auf dem besten Weg in die Gosse!") erhalten?

    Ich glaube, Du brauchst weder das Eine noch das Andere. Du machst Dir Gedanken über Deinen Konsum und dass er in Deinen Augen problematisch ist.
    Und wenn er das schon in DEINEN Augen ist, dann ist er es auf jeden Fall! Sollte Dir irgendjemand einreden wollen, dass Dein Gefühl Dich trügt und Du unbeschadet ruhig noch mehr Nervengift (und das ist Alkohol letztendlich) in Dich reinschütten kannst - dann hat Derjenige ein Problem. Nicht Du.

    Und ich weiß, wovon ich rede. Ich bin Alkoholiker - und habe einen scheißlangen und harten Weg hinter mir, um den Alkohol abzuschütteln und trocken zu werden. Inklusive Rückfall.

    Wie gesagt: Wenn DIR Dein Konsum schon Sorgen macht - dann höre JETZT auf diese Sorgen.

    Gruß
    Greenfox


    Denn wenn man entsprechend giftig ist, dann suchen andere bei einem selbst natürlich auch die Schwachstellen, wo sie einen verletzen können.

    Jedenfalls war mit ichso was los, nicht nur Friedhof. Wir sind alle lieb und nett und respektvoll, wie langweilig.

    Muss doch mal meinen Senf loswerden: Nach meiner Wahrnehmung hat niemand versucht, ichso zu verletzen - andersherum kam es bei mir einige Male nicht nur direkt, sondern schon sehr bissig und ätzend an.

    Trotzdem schade, so ohne ein Wort ...

    Hallooo!

    Das hier ist der Post von Thomas!

    Vielleicht könntet Ihr einen neuen aufmachen, in dem es um Allgemeines geht?

    Mit anderen Worten: Wie geht es Dir Thomas?

    LG Elly

    @ichso: War das für Dich nicht deutlich genug? Oder der Hinweis von Gerd?

    Natürlich kann man mal KURZ eine Frage diskutieren, die in einem Thread aufkommt - aber diesen Thread total an sich zureissen ist ja wohl völlig daneben! Ist doch kein Wunder, dass Thomas sich nicht mehr traut, hier noch etwas zu schreiben ...


    Warum seid ihr anderen hier? Was ist eure Motivation?

    Ich bin aus 2 Gründen hier:

    Zum Einen möchte ich meine Erfahrungen mit Anderen teilen, sie weitergeben - und hoffe, dass sie zumindest Einigen helfen. Sich zu orientieren, Kraft zu finden, am Ball zu bleiben ...

    Zum Anderen hilft es mir selbst. Es hilft mir, nicht zu vergessen, dass ich ein Suchtproblem habe - auch wenn ich jetzt schon über 12 Jahre trocken bin und es schon quasi "normal" ist.
    Aber ich war schon mal anderthalb Jahre trocken, es war für mich auch wieder "normal" und ich habe es nicht nur vergessen - ich wollte es vergessen, ich wollte mich mit diesem beschissenen Thema nicht mehr beschäftigen. Ich hatte es hinter mir! (So wie ich es hier auch des Öfteren lese.) Also habe ich mich nicht mehr damit beschäftigt und auch nicht mehr darauf geachtet.
    Doch ich hatte es noch VOR mir: Der Rückfall kam -und zwar heftig. Innerhalb kürzester Zeit war ich wieder auf meinem alten Level und darüber hinaus. Und ich brauchte 4 Jahre, um mich da wieder rauszukämpfen :-\
    Da will ich nie wieder hin! Also bleibe ich am Ball, am Thema! Und wenn ich dabei dem Einen oder Anderen auch noch helfen kann - prima.

    Gruß wikende091
    Greenfox

    Hallo, Sunny!

    Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier bei uns im Forum :welcome:

    Kurz zu mir: Ich bin m, 57, Alkoholiker, seit 05/2008 trocken und auch schon einige Jahre ein wenig in der Suchtselbsthilfe unterwegs.

    Warum soll uns Dein Alter erschrecken?? Ich finde es im Gegenteil super, dass Du Dir (jetzt schon) Gedanken darüber machst, wie Du aus dem Sumpf wieder rauskommst. Bei mir hat es wesentlich länger gedauert, bis ich mir ernsthaft Gedanken darüber gemacht habe - geschweige denn, bis ich ernsthafte Anstrengungen unternommen habe.
    Wie Du aus den unterschiedlichen Lebensgeschichten hier erfahren wirst, hat es bei manchen auf Anhieb funktioniert, bei den meisten jedoch erst nach mehreren Anläufen. Ich gehöre zu letzterer Gruppe.

    Nichtsdestotrotz: Es ist schaffbar! Und - dieses "Nie wieder Alkohol!" ist bei weitem nicht so schlimm, wie es oft (meist von Leuten, die noch Alkohol trinken) dargestellt wird. Die Meisten, so auch ich, empfinden es eher als Befreiung, nicht mehr alles rund um den Alkohol organisieren zu müssen.

    Ich empfehle Dir einen Blick in unsere Linksammlung und in unsere Bücherecke - dort findest Du viele, viele Informationen rund um das Thema Alkohol und wie komme ich davon weg.
    Und natürlich die vielen Geschichten von uns hier ...

    Und wenn Fragen sind - immer raus damit!

    Gruß wikende091
    Greenfox


    Guten Morgen Daun,

    ich wünsche mir von dir, dass du einen eigenen Politik-Mecker-Blog öffnest. Dein polemischer Sulz, der auch noch ewig lang ist (von der mehr als mangelhaften Rechtschreibung gar nicht erst anzufangen! Herr Meister?), kostet mich kostbares Datenvolumen....

    Was'n abfuck...

    Aber bitte nicht in diesem Forum - hier geht es nicht um Politik, sondern um Pulletik!

    Ist zwar nicht ernsthaft formuliert, aber ernst gemeint.

    Gruß wikende091
    Greenfox