mutter und vater trinken. hört es den nie auf?!?

  • Hi Angel,

    ganz lieben Dank für deine Zeilen!!

    Da du das jetzt nochmal so gebündelt hast verstehe ich es nun auch gänzlich, und ich finde es auch sehr nachvollziehbar und überhaupt ganz und garnicht wirrwar wie du bedenken hattest. Das mit der Therapie ist mir nun so auch klarer wie es sich genau verhält.


    sprich sie isst wieder ich kann mich zwar nicht erinnern das sie schon mal so viel gegessen hat aber essen tut sie gerne das weiss ich

    44. das ist gut, Essen hält Leib und Seele zusammen. und ich finde es auch wirklich beruhigend dass deine Mutter nun, auch in freiem Entscheidungswillen, in fürsorglichen und guten Händen ist! Das lässt hoffen.

    es ist wichtig zweierlei Dinge zu unterscheiden:


      [li]Wenn deine Mutter aus sich heraus Bestrebungen unternimmt um Dinge zum Guten hin zu Ändern, dann ist es wichtig dass sie auch von Außen, also von Fachleuten aber auch von den engen Angehörigen, Freunden etc. die Unterstützung bekommt welche ihr ohne Eure eigenen Kräfte zu überforden geben könnt und wollt.[/li]
      [li]Im Suchtverhalten jedoch sollte der/die Betroffene auch deutlich spüren dass seine lieben Menschen ihn/sie zwar lieben, das Suchtverhalten jedoch in keiner Weise unterstützen und dort auch persönliche Grenzen und auch Konsequenzen ziehen.
      Von daher fände ich es z.B. kein Muss, aber absolut nachvollziehbar wenn du den Alkohol wenn DU in der Wohnung bist und DU dich um die Tiere kümmerst, konsequent vernichtest. Du willst das Zeug nicht mehr in Eurem Leben sehen - basta. Deutliches persönliches Signal, keine Bevormundung.[/li]

    Zitat

    .. und was mir da kraft gibt ist das ..


    ..sehr schön! genau. Suche dir bewusst die Dinge die dir Kraft geben!

    Zitat

    .. vielfach höre ich ganz laut musik ..


    Oh ja, das mache ich auch gerne :)
    Und ich glaube das werde ich auch jetzt gleich mal tun ;)
    Schau doch mal in den >Music-Thread< hier...

    GuteKraft! an Dich in den Sonntag
    und auch morgen in die neue Woche!!

    machs gut und bis bald,

    LiS


    • [list][li]Im Suchtverhalten jedoch sollte der/die Betroffene auch deutlich spüren dass seine lieben Menschen ihn/sie zwar lieben, das Suchtverhalten jedoch in keiner Weise unterstützen und dort auch persönliche Grenzen und auch Konsequenzen ziehen.
      Von daher fände ich es z.B. kein Muss, aber absolut nachvollziehbar wenn du den Alkohol wenn DU in der Wohnung bist und DU dich um die Tiere kümmerst, konsequent vernichtest. Du willst das Zeug nicht mehr in Eurem Leben sehen - basta. Deutliches persönliches Signal, keine Bevormundung.[/li]

    Angel, ich sehe das auch so wie LiS.

    Vielleicht schaust Du auch mal auf die Seite von a-connect (die Übrigens auch in unserer Linksammlung enthalten ist ;) ):

    Zitat

    Folgende Punkte sollten Sie für sich verinnerlichen:

    Ich kann an der Trinkerei des Abhängigen nichts ändern. Ich drohe und kontrolliere nicht mehr. Ich verwöhne und versorge den Abhängigen nicht mehr länger. Ich werde für den Abhängigen nicht mehr lügen und ich lasse mich auf keinerlei Diskussionen mit dem Abhängigen ein.

    Ich verstehe, dass er/sie krank ist. Aber ich werde sein/ihr Verhalten nicht tolerieren. Ich setze klare Grenzen, was ich in Kauf nehme und was nicht. Außerdem sage ich verbindlich, was ich tun werde, wenn er an seinem Verhalten nichts ändert.

    Ich tue etwas für mich. ... Ich möchte glücklich und zufrieden leben, auch wenn der andere sich nicht ändert. Ich unternehme Dinge, die mir Spaß machen.

    Diese Worte sind an die Angehörigen gerichtet. Aber als Betroffener, der mittlerweile seit über 7 Jahren trocken ist, kann ich sie nur befürworten!

    Und ich kann Dich zu Deinem Arbeitsteam nur beglückwünschen: schön, dass Du da auch Rückhalt hast.

    Gruß
    Greenfox

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!

  • hallo
    ich habe vorher gerade mit meiner mutter telefoniert sie meinte das sie kein heimweh habe und die leute super nett seien
    momentan ist sie noch in der geshlossenen und am freitag wechselt sie dann auf die sucht station :) dann muss sie 2 wochenenden da bleiben und dann darf sie ein ganzes wochenende nachhause kommen.
    morgen ist ihr geburtstag und es fühlt sich komish an sie nicht umarmen zu können :( und doch immer der gedanke das sie sich jetz helfen lässt
    so ganz freiwillig war die entSheidung ja nicht wäre sie nucht gegangen hätte es einen fu gegeben...
    ich denke ich muss dann mal mit meiner mutter klar sprechen was ich dulde und was nicht und dies auch durch ziehen auch wens schwer ist :s


    liebe grüsse

    darkangel

  • Liebe Angel
    wie geht es dir denn so??
    hast du eine gute Woche?

    Zitat

    ...und am freitag wechselt sie dann auf die sucht station


    heißt das du kannst sie dann am kommenden Wochenende auch mal besuchen? ..und vielleicht von dir her einen nachträglichen Geburtstagswunsch überbringen? Also quasi so in der Art - du wünschst dir von ihr zu ihrem Geburtstag dass sie im neuen Lebensjahr nun Ihr schönes Leben wieder zurückerobert....?

    Zitat

    so ganz freiwillig war die entSheidung ja nicht wäre sie nucht gegangen hätte es einen fu gegeben...

    Es ist oft so dass es ein (oder mehrere) 'Erlebnisse' braucht die dann wachrütteln. Wirklich freiwillig ist im ganzen an einem Suchtlabyrinth meiner Meinung nach garnichts. Ich selbst z.B. hab da über viele Jahre hinweg echt auch viel Mist gebaut. Aber wirklich jemandem schaden, das wollte ich so NIE...

    Aber wenn man dann auf einmal den Ausgang aus dem Labyrinth sieht,
    das kann unglaublich viel Kraft geben die einen über sich hinaus wachsen lässt .....

    schöne Grüße wieder an Dich :)

    Land-in-Sicht

  • hallo
    ja letztes wochenende war ich bei ihr und die klinik sieht wirklich toll aus es hat sogar tiere da um die sich die patienten kümmern dürfen
    leider habe ich das gefühl das diese klinik zu wenig kontrolliert und das meine mutter noch trinkt aber vielleicht ist es auch nur die angst das es so sein könnte.
    ich habe ihr einen kuchen gebacken und ihn mit happy b-day herzen und rosen dekoriert und ich denke sie hat freude gehabt
    sie war andersr als sonst ich kann es auch nicht zuordnen wie genau anders. dieses wochenende fahr ich nicht zu iht sondern verbrinhe zeit mit meinem freund :) und daa nächste kommt sie nachhause als ich sie fragte was wir dann machen kam: ich komme kurz nachhause und dann bin ich bei meinem freund.
    irgendwie verletzend... samstags arbeite ich und sontags ist sie diesenfalls nicht zuhause... irgendwie komisch als würde sie sich distanzieren wollen.....


    ebenfalls gibt es probleme mit meinem freund also wie soll ich es nennen... ob es wirklich probleme sind keine ahnunh
    und zwar ist es so , dass er meine mutter nicht mehr sehen will am besten nichts mit ohr zu tun haben weil sie ihn do verletzt und enttäusht hat... irgendwo verstehe ich ihn ja sogar er wohnt wegen mir 2stunden weg von seiner familie und meine familie ist so kaputt und auch ich als tochter hatte manchmaö die shauze so voll das ich sie nicht umbedingt sehen wollte
    abee jetzt lässt sie sich helfen jetz habe ich hoffnung und ketz will ich sie sehen er hingegen meint er denke nicht das es klappe er glaube nicht das sie es wolle erc.
    ich kann ihn wirklich verstehen und doch ist es meine mutter


    nächsten dienstag habe ich wieder sucht beratung mal sehen ob es dieses mal wieder so viele tränen gibt :)


    liebe grüsse


    DarkAngel

  • Liebe Angel!

    gut wieder von dir zu lesen.

    Und ich kann dich irgendwie immer besser verstehen dass es alles garnicht einfach ist. Und ich würde dir so gerne irgendwie was sagen, so par ganz einfache Worte die dir Kraft und Mut geben können...

    Einerseits soll man sich nicht zu viel Hoffnung machen weil es Rückschläge immer auch geben kann - andererseits darf man aber gerade eben die Hoffnung und den Mut niemals aufgeben.
    Hmmm ... vielleicht einfach ganz viel Hoffnung und Mut und Kraft haben - und dennoch um die Möglichkeit wissen dass es auch mal einen Rückschlag geben kann? Ist das möglich?

    Dem ganzen jedenfalls offen (/und offensiv) Begegnen ist ich glaube von der Kraft her ein guter Weg, besser jedenfalls als wegrennen. Mach dir auch weiterhin bewusst dass DU DEIN Leben hast und dass es dir selbst gut geht; und Deine Mutter für Ihr Leben selbst verantwortlich ist. Wenn jemand was ändern kann - dann ist es allein deine Mutter. Was ihr tun könnt, du tun kannst ist lediglich unterstützen.

    Ich finde es gut dass du hier schreibst,
    weiter zur Suchtberatung gehst,
    es mit deinem Freund und anderen thematisierst,...

    gute Grüße an Dich wieder und alles Liebe :)

    bis bald,
    LiS

  • halloo
    zeit wieder mal etwas aktuelles zu schreiben :
    meine mutter ist noch immer in der klinik in wil
    letztes wochenende konnte sie nachhause ob sie getrunken hat oder nicht kann ich nicht zu 100% sicherheit sagen aber ich denke mal nicht
    was mich sehr verwirrt ist wie gut sie es wieder mit meinem dad hat. dazu muss ich sangen dass er ein absoluter spinner ist...
    er ist ebenfalls alkoholiker aber er sieht es weder ein noch lässt er sich helfen .....
    als meine mutter 2014 am januar in der klinik war erreichte der wahnsinn den höhepunkt
    frish mit meinem freund zusammen, will mal ligish am wochenende zusammen einschlafen und wieder sufwachen doch dies gönnte er mir nicht.
    sonntags war um 10..00 uhr tagwach um für meinen das zu kochen und ihm es dann zu servieren dann konnte ich ins zimmer und als er rief musste ich abräumen und sauber machen
    und man glaubt es kaum aber ich merkte nicht wie krank das wAr denn machte ich dies nicht rastete er aus ...
    auch hier ein beispiel dazu... samstag abends völlig kaputt von der arbeit (detailhandel) machte ich toast. ich schob ihn in den ofen tischte auf und sagte bescheid das ich nun zu meinen freund ins zimmer schlafen gehe.... der toast wurde schwarz da mein dad nicht mal in der lahe waar 1x etwas aus dem ofen zu nehmen und dann gabs terror er wollte sogar meinen freund rausschmeissen -.-


    und einmal da war ich dann echt durch mit den nerven war es so meine eltern tranken wein meine mutter hochsensibel mein dad aggro
    nach der arbeit mit dem hund gasssi gehen dann nachhause kochen und dann gings los.meine mutter hatte keinen hubger da sie vorhin früchte und nüssli gegessen hatte das erste mal das er sue zusammen schiss. danach gingen ich und sie vor den tv und es gab zoff wer nun mehr wein hatte... schon da woölte ich nicht mehr zum schluss schaltete mein dad dann den tv aus und sagte ins bett und woööte auf meine mam los als sie sagte ob er spinne.
    ich sagte dann meiner maam komm gehen wir ich mag nicht mehr ich bin kaputt.. nach überredungskünsten das ich oben noch wein habe kam sie mit.
    mein dad machte im unteren stock radau er schmiss dinge herum brüllte herumbund warf immer mehr dinge in unsere richtung mit sätzen wie : euch soölte mann kaputt machen drecksschweine etc. dies wurde mir effektiv zu viel ich verständigte fie polizei so wie meine grosse schwester.
    nur machte die polizei gar nichts sie nahmen ihn quasi mit aber innert 30min stand er wieder da... und dann rastete ich aus. ich sagte anscheinen äd der polizei was sie seien dumm rumstehen falsche versprechungen hohen lohn und nichts tun eine suuuuuper leistung wirkluch.
    eigendlich wollten sie much dann in die klinik bringen aber da ich schon 18war war dies gottseidank nicht so einfach...
    wir also ich und meine maam übernachteten dann bei meiner schwester
    schääden in der wohnung: löcher:dellen in die wand geboxt, ein kleiderbügel durchcdie holzwand gerammt. kaputte bildrrähmen , den staubsauger total defekt und kleines zeug das kaputt ging...

    darum ich verstehe nucht wie es meine mutter wieder gut haben kann mit soo einem.
    seit ich dann im april 2014 augezogen bin scheideten sich ja meine eltern und meine mam hat einen freund. und trotzdem kontakt zu meinem dad wiso auch immer...
    ich spreche anständig mit ihm wenn ich ihn sehe habe aber sufgehört zu hoffen das dieser mensch sich irgendwann mal ändert...

    in der suchttherapie machen wir jetz monatliche standort gespräche damit ich möglichst nicht wieder in das verhaltensmuster wie vorher falle und aufpasse mache und tue...


    liebe grüsse
    darkangel

  • Hallo,

    wie geht es dir? :blumen2:

    LG Betty

    Auf dem Weg zu mir lerne ich mich immer besser kennen. <br />Ich habe Freundschaft mit mir geschlossen und freue mich, dass ich mir begegnet bin.<br /><br />Ich bin lieber ein Original als eine herzlose Kopie.

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