Hallo zusammen!

  • Dankeschön!

    Das Essen reicht noch für heute, und ein Glas Wein passt immer noch dazu. :-\
    Schaun wer mal, wie der Abend noch wird.
    Gucke gerade den Tatortreiniger, in den Tiefen der Festplatte gefunden. ;D

  • Liebe Barbara,
    ganz ehrlich, wenn ich im Keller noch zwei dutzend Weinflaschen der ´besseren Sorte´ lagern hätte tät ich warscheinlich auch öfters mal an eben diese denken... ???

    zum essen dazu, das ist wahrscheinlich dein altes Trinkmuster,
    eine gewohnte Situation in der du bisher getrunken hast...
    ..aber auch da kannst du sinnvolle Alternativen entdecken.

    Das Gefühl ist da und hat auch seine Daseinsberechtigung.
    Es wird mit der Zeit nachlassen und seltener werden.
    Aber lass dich nicht auf innere Diskussionen ein.

    Kennst du das alte Spielchen mit den Gänsblümchen?!?
    Wo man ein Blütenblättchen nach dem anderen herauszupft: "Sie liebt mich - sie liebt mich nicht - ..." das gleiche läuft ab wenn man sich innerlich auf Verhandlungsebene mit dem Alkohol begibt.

    Wir kennen das ja. Die eine Blüte ist aufgebraucht, man ist nicht beim erwünschten Ergebnis gelandet. "Sie liebt mich nicht..." Und was tut man dann leider nur allzu oft? Man schaut sich verstolen um: "Hat ja niemand gesehen...", nimmt sich eine neue Blüte und das immer wieder bis man irgendwann, hoppla sowas aber auch, beim erwünschten Ergebnis ankommt...

    Du hast Deinen festen Entschluss bereits gefasst,
    wenn nicht, dann definiere ihn nochmal genau für dich!
    So kann dieses Gefühl zwar dasein weil du weist dass es bald abnehmen wird,
    aber dieses Gefühl kann dich nicht dazu zwingen die Gänsemlümchenblüte in die Hand zu nehmen!

    Leg die Blüte einfach beiseite, nimm dir einen saftigen Apfel und beiß hinein, mache Luftsprünge, Kreisel und Purzelbäume, entdecke Drachen und andere fabelwesen in den Wolken, schau in das lächelnde Gesicht eines Menschen oder was auch immer dir noch so einfällt - und schon kommst Du sehr schnell auf andere Gedanken!

    Alles Gute und die beste Kraft an Dich!
    Land-in-Sicht

    Einmal editiert, zuletzt von Land-in-Sicht (25. Januar 2015 um 20:50)

  • Hallo Barbara,

    bist Du etwa ein Fan vom Tatortreiniger?

    LOL - ich auch. ;D

    Bei so einer guten TV-Unterhaltung braucht man sowieso nichts zu trinken.

    Pingu

    „Erfolg ist nicht auf Erfolg aufgebaut. Er ist auf Fehlern aufgebaut. Er ist auf Frustration aufgebaut. Manchmal ist er auf Katastrophen aufgebaut.“

  • Pinguin :
    Ich habe erst seit letztem April Digitalfernsehen und kann endlich auch NDR schauen. Der Tatortreiniger ist bisher an mir vorbeigegangen. Ewig schade, ich habe so herzhaft gelacht bei den neuen Folgen! ;D

    @LiS:
    Ich habe eigentlich noch gar keinen festen Entschluss gefasst. Ich habe nur gemerkt, das es so wie bisher nicht weitergeht.
    Und ich mache erstmal eine Trinkpause und überlege, was ich tun will.
    Ich träume natürlich noch vom Genuss einiger Weine, auch aus meinem Keller. Aber ich habe in den letzten Jahren kaum noch neue Flaschen gekauft, so als langsamen Abschied.
    Mein baldiger Geburtstag ist so eine Gelegenheit für eine schöne Flasche. Und vermutlich wird das danach wieder Aufhören beim ersten Mal auch gutgehen. Und dann fängt es an, das ich mich in Sicherheit wiege. Jeder glaubt ja, das er selbst es schaffen kann, wieder einen vernünftigen Umgang mit Alk zu bekommen.
    Das ist der schlimmste Verlust bei all dem: Ich traue mir selbst nicht mehr! :(

    Aber erstmal füllt sich der Januar mit grünen (alkfreien) Tagen. Sieht toll aus! (Gelbe Tage = bis zu einer Flasche Wein, rote Tage = mehr als 1 Flasche, Trinktagebuch in Form von Ampelfarben.) 24 grüne Tage hintereinander habe ich seit 12,5 Jahren nicht geschafft. :D

    Und ich war heute endlich mal in dem chin. Massagestudio bei mir ums Eck und habe mir eine Schulter-/Nacken-/Rücken-Massage gegönnt. Herrlich!


  • Jeder glaubt ja, das er selbst es schaffen kann, wieder einen vernünftigen Umgang mit Alk zu bekommen.

    Hallo Barbara,

    ich nicht.
    Täte ich das, würde ich irgendwann untergehen.

    Im Gegenteil, jeder, der irgendwann einen Kontrollverlust erlitten hat und den Point of no Return überschritten hat, wird niemals mehr kontrolliert trinken können.
    Das ist meine Meinung und die vieler Experten.

    Wer anderes glaubt soll es gerne probieren.

    Gruss
    Freeway

  • Aber erstmal füllt sich der Januar mit grünen (alkfreien) Tagen. Sieht toll aus! (Gelbe Tage = bis zu einer Flasche Wein, rote Tage = mehr als 1 Flasche, Trinktagebuch in Form von Ampelfarben.) 24 grüne Tage hintereinander habe ich seit 12,5 Jahren nicht geschafft. :D

    Das ist doch schon mal ein guter Anfang 44.
    Ob es so bleibt, liegt allein bei Dir.

    In meiner SHG habe ich es mehrfach erlebt, dass Menschen, die neu zu uns kamen und sich mehr oder weniger zwangsweise für eine (zunächst) zeitweise Abstinenz entschieden haben (Pappe weg = MPU), schließlich nach einiger Zeit dann dauerhaft dafür entschieden. Denn sie haben gemerkt, dass es ihnen ohne wesentlich besser ging als mit ...
    Aber natürlich auch das Gegenteil: kaum hatten sie die Pappe wieder, hiess es "Darauf einen Dujardin!" Und bei dem einen ist es dann nicht geblieben :(

    Mögest Du die (für Dich) richtige Entscheidung treffen!

    Gruß
    Greenfox

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!

  • Täte ich das, würde ich irgendwann untergehen.

    Im Gegenteil, jeder, der irgendwann einen Kontrollverlust erlitten hat und den Point of no Return überschritten hat, wird niemals mehr kontrolliert trinken können.
    Das ist meine Meinung und die vieler Experten.


    Guten Morgen Freeway,

    gut, dass jeder seine Meinung haben darf. Ich bin auch deiner Meinung.

    Ich hab es probiert. >:( Hat nicht funktioniert. Bin nun seit (eben nachschauen ;D) 317 Tagen abstinent. Es geht mir dabei mehr als "supergut". Ich werde auch nicht mehr daran herum experimentieren.

    LG Betty

    Auf dem Weg zu mir lerne ich mich immer besser kennen. <br />Ich habe Freundschaft mit mir geschlossen und freue mich, dass ich mir begegnet bin.<br /><br />Ich bin lieber ein Original als eine herzlose Kopie.

  • Hallo Betty und Freeway,

    gut dass jeder nicht nur seine eigene Meinung haben, sondern auch seine eigenen Erfahrungen machen darf.
    So wie ich das bei mir erlebe, hat das Trinken von Alkohol nicht das Geringste mit Sucht zu tun. Seitdem ich gedanklich und körperlich mit meiner Akoholabhängigkeit abgeschlossen habe, kann ich Alkohol trinken, ohne die Kontrolle über die konsumierte Menge aufzugeben.

    Ich will einfach nicht mehr so viel trinken, dass es sich bei mir im Kopf zu drehen anfängt oder dass ich am Folgetag mit einem Kater zu kämpfen habe.

    Dem Alkohol scheint das egal zu sein. Er macht sich in meinem Körper genau in der Menge breit, die ich zulasse.

    Viele Grüße
    Katro

  • Hallo liebe Barbara,
    vielen Dank von Herzen für deine offenen Worte!

    Sie helfen mir sehr dabei dich und deine Situation besser zu verstehen. Bisher hattest du hier und an anderer Stelle des Forums eher undefiniert bzw. sogar auch etwas widersprüchlich geschrieben was ich zugegeben nicht recht ´einordnen´ konnte.

    Ich finde es gut und es freut mich sehr für dich dass du so viel gutes in den bisherigen ´grünen Tagen´ findest, und dass sie trotz der Mühen die das mitunter für dich bedeutet Positives für dich darstellen! Und dass du so schöne Dinge hast die du in dieser Zeit erlebst!

    Sehr gut finde ich auch dass du so ehrlich (auch dir selbst gegenüber) und offen über alles reden und schreiben kannst!

    Da ich selbst den abstinenten Weg als den für mich erfüllendsten gefunden habe weiß ich gar nicht ob es mir überhaupt möglich sein wird dir weitere tipps oder gar Ratschläge mit auf den Weg geben zu können...
    Generell denke ich aber dass egal auf welchem Wege wir erkennen müssen dass der Alkohol uns nicht als Lebensstütze dienen kann. Als solche angewandt wird er uns nur mehr immer weiter von uns selbst weg führen und letztlich auch schlimme und verheerende Suchtkreisläufe in bewegung setzten.
    Es liegt in uns selbst wieder Mut und Stärke zu entwickeln um die tiefen Sehnsüchte in uns, unsere Wünsche und Träume endlich wieder ernst zu nehmen und Wege zu finden sie zu verwirklichen. Dafür brauchen wir den Alkohol nicht - im Gegenteil, er nimmt uns nur viel.


    Mach einfach weiter und bleibe dran an deinem schönen Leben,
    es lohnt sich und du bist es (dir) wert!!
    Und du wirst ja selbst sehen wo dein Weg und dein Herz dich dann genau hin führen,
    ich jedenfalls werde dem neugierig folgen...

    Gute Grüße und die besten Wünsche!
    Land-in-Sicht

  • Hallo, schön dich zu treffen, ich bin auch neu hier, komme aus München, aber ich bin nicht ein Alkoholiker,sondern nur ein Interessierte.

    Einmal editiert, zuletzt von Land-in-Sicht (30. Januar 2015 um 03:18)

  • Heute abend der Tatort. Chateau Mort.
    Da ging es um den Hochzeitswein von Annette von Droste-Hülsoff und einen Mord von 1848. Und da wurde Wein gepanscht und auch getrunken, u.a. eine köstliche Szene mit Felix von Manteuffel, Klara Blum und Matteo Lüthi.

    Dann habe ich mir die Aufzeichnung vom ZDF angeschaut, Endlich Frühling. Simone Thomalla als Dorfhelferin muss mal wieder was richten, diesmal eine Familie, in der die Mutter und auch der Vater trinken, und die halbwüchsigen Töchter beschützen die Mutter. Bis sich dann die Einsicht durchsetzt, das es so nicht weitergeht und das Happy End naht.

    Puh! Das war schon ein bisschen gehäuft, so viele frisch eingeschenkte Gläser mit alkoholischem Inhalt zu sehen. :-\

    Da lobe ich mir doch einen anständigen Aktionfilm (Äktschfuim, mit Arnie, auf RTL heute, verpasst) wo die vor laute Ballerei nicht zum trinken kommen. ;D

    In der Aufzeichnung der NDR-Talkshow wird wenigstens Kräutertee getrunken, von Stefanie Hertel höchstpersönlich in Feld und Flur gesammelt.
    Das kann auch auch nicht wahr sein, die hat doch bestimmt einen sitzen! ;)

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