• Hallo zusammen.

    Was triggert euch am meisten und wie geht ihr damit um?

    Bei mir ist es so, in Situation wo ich sehr gut gelaunt und glücklich bin, etwa bei einem gemütlichen grillen oder nach einer guten sportlichen Aktivitäten, denke ich am ehesten an Alk. Das ist dann egal ob andere Menschen dabei sind. Ich für mich sage dann zu mir, schau, jetzt geht's dir so super, du hast das sportliche Ziel erreicht und das nur weil du den Alkohol weggelassen hast.

    Mit der Einstellung fahre ich ganz gut, nur wie lange?

    LG No

  • Hallo Nobs,

    witzigerweise hatte ich das in der letzten Zeit auch ab und an in angenehmen Situationen - das letzte Mal übrigens gestern Abend. Nach einer langen Wanderung, bei einem freundlichen Plausch im Restaurant - zack, der Gedanke an ein kaltes Bier. Und ich frage mich auch warum das kommt, denn der status quo ist nur durch das konsequente Nichttrinken überhaupt entstanden und nun kommt das madige Suchtgedächtnis um die Ecke und will das kaputt machen. Und das nach so langer Zeit.

    Ich denke das ist die Herausforderung an uns mit der wir leben müssen, als Preis für die Belohnung des abstinenten Lebens. Am Folgetag ist die Welt dann ja oft eine andere. Ich habe diese Gedanken nie über mehrere Tage, sondern aus dem Nichts, für einen Abend und dann sind sie auch wieder weg. Ich hab mir gestern eine Kanne Tee gekocht und YT geschaut. Vielleicht muss man das wie eine unangenehme Aufgabe betrachten - bügeln - macht niemand gerne, aber ist irgendwann auch vorbei. Vielleicht stören Dich diese Gedanken auch irgendwann nicht mehr, weil die Erfahrung Dir zeigt, dass Du das gut managen kannst. Oder noch besser - vielleicht kann man diese Gedanken auch ins Positive drehen und als Erinnerung nutzen wie kacke das damals mit dem Saufen war?

    Beste Grüße Helga

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!