Hörbücher und Hörspiele - Gerade höre ich….

  • Ein nächstes Hörbuch, das mir gut gefällt:

    „Jetzt ist Sense“ von Hans Rath, gelesen von Sandra Borgmann.

    Bei der Psychologin Liv Bentele klingelt an ihrem 50. Geburtstag ein attraktiver Mann verkleidet als Sensenmann an der Tür, doch der scheint sich nur in der Tür geirrt zu haben. Er fragt nämlich nach dem Namen der alten Dame, die über Liv wohnt.
    Als Liv dann aber nach dem Besuch des Mannes die alte Dame tot in ihrer Wohnung vorfindet, sie scheint ohne äußere Einwirkung sanft entschlafen zu sein, stellt sie den mysteriösen Fremden zur Rede, als sie ihn wieder trifft.
    Er behauptet, der griechische Gott des sanften Todes zu sein.
    Vielschichtig, kurzweilig, humorvoll, skurril und zum Nachdenken anregend geht‘s im weiteren Verlauf des Romans über das Leben und den Tod.


    Von Hans Rath hab ich vor geraumer Zeit schon „Und Gott sprach: Wir müssen reden“ gelesen, das mir gut gefallen hat.

    Die Sprecherin Sandra Borgmann finde ich angenehm.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Ach schade... Bin jetzt bei der 2. CD von "Saufen nur in Zimmerlautstärke". Leider (für mich) wird das Thema saufen sehr launig behandelt. Es geht um einen Anwalt, der seine Frau betrogen hatte, nun versucht seine Ehe zu retten, nach einem Herzfasttod in Island landet und dort einem Troll begegnet. "Normalerweise" schon mein Humor^^ Leider mag der Troll Bier und auf einem Flug nach Berlin gibt es Champagner und Lachsschnittchen so satt, dass die Stewardess schwankt und einer der Piloten seine Ansage vergeigt. Das ganze "humorig" erzählt.

    Da bin ich raus. Und halte es für nicht empfehlenswert. Also aus der Sicht einer trockenen Alkoholikerin. Evtl. ist Hans Rath so breit in den Themen aufgestellt, dass die anderen zwei Titel um Klassen besser sind? Ich lasse sie auf jeden Fall auf meiner Liste 👍

  • ichso , ich kenne das Hörbuch nicht, hab mir beim Durchlesen, worum’s da geht, aber schon gedacht, dass da n bisschen viel von Alkohol die Rede sein könnte….

    In den anderen genannten Büchern konsumieren die Protagonisten auch immer mal wieder ungehemmt Alkohol, vorzugsweise Wein. Mich stört das nicht, aber wenn dir sowas nicht behagt, wird dir der Alkoholkonsum grundsätzlich auch in den anderen Büchern aufstoßen. Der wird da so konsumiert und teilweise verherrlicht, wie das allgemein in unserer Gesellschaft üblich ist.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Der wird da so konsumiert und teilweise verherrlicht, wie das allgemein in unserer Gesellschaft üblich ist.

    Ah ok, danke für die Info. Werde mal drüber nachgrübeln, warum ich das nach den vielen Jahren Abstinenz immer noch störend finde. Also geht mir auch bei Filmen so. Neid? Trauer? Ärger? Ich werde evtl. im "Und heute so?" mal was dazu schreiben, wenn ich das Kleid fertig habe^^

  • Ein nächstes Hörbuch, das mir sehr gut gefällt:


    „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ von Michiko Aoyama, gelesen von Tim Gössler und Jana Kozewa.

    Information auf der Rückseite des Buchs:

    „Wonach suchen Sie?“ Diese Frage stellt Sayuri Komachi allen Besuchern in ihrer kleinen Gemeindebibliothek in Tokio. Und sie meint die Frage durchaus im übertragenen Sinne. Denn die weise Bibliothekarin spürt genau, wonach die Menschen im Leben suchen: von der rastlosen Verkäuferin, die mit ihrem Job hadert, dem schüchternen Buchhalter, der davon träumt, ein Antiquitätengeschäft zu eröffnen, oder der frischgebackenen Mutter, die sich zwischen Beruf und Familie aufreibt … Sie alle befinden sich in einer Sackgasse. Und alle führt es früher oder später zu Frau Komachi in die Bibliothek. Ihre überraschenden Buchempfehlungen haben ungeahnte Folgen. Die Lektüre entpuppt sich als Katalysator für eine andere Denkweise und eröffnet neue Wege. Und letztlich hilft sie den Besuchern, ihre aktuelle Lebenskrise zu meistern. Denn Frau Komachi weiß: Bücher haben magische Kräfte und sind eine verlässliche Quelle der Inspiration.

    Fünf Geschichten, fünf Schicksale – von persönlichen Umwegen, mutigen Entscheidungen und der heilenden Kraft der Bücher.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Letztens hatten wir uns hier über Internetsucht ausgetauscht, dabei wurde auch die Doku, „Das Dilemma mit den sozialen Medien“ angesprochen.
    Und dann hatte Sparkassen_Helga hier im Thread erwähnt, dass sie gerne Dokus hört.

    Zufällig bin ich auf das folgende Hörbuch gestoßen:

    „Digitaler Minimalismus: Besser leben mit weniger Technologie“ von Cal Newport gelesen von Michael A. Grimm.

    Auf der Rückseite des Buches ist zusammengefasst, worum es in diesem Buch geht. - Man kann es natürlich auch lesen. 😉

    Warum weniger mehr ist - und der Weg zu einem entspannteren Leben

    Das Handy klingelt, der E-Mail-Eingang quillt über, Freunde schicken Bilder über Instagram und Kollegen verlangen Terminabsprache über Doodle. So oder ähnlich sieht inzwischen der Alltag vieler Menschen aus. Was bei den meisten auf der Strecke bleibt, sind erholsame Pausen, konzentriertes Arbeiten und ein stressfreies, glückliches Leben.

    Bestsellerautor und Konzentrationsexperte Cal Newport zeigt, wie man die ganzen digitalen Ablenkungen systematisch in den Griff bekommt - mit digital Detox und konsequenter Reduzierung. Nicht, indem man die Technik abschafft, sondern sie sinnvoller und überlegter einsetzt.

    Er bietet somit nichts weniger als den Schlüssel zu einem entspannten und freien Leben - auch in der Hightech-Welt.


    Ich habe gestern begonnen, in dieses Hörbuch hineinzuhören, und fand es sehr interessant und informativ. Dem Sprecher Michael A. Grimm lässt sich sehr gut folgen.

    Im Gegensatz zu der o.g. Doku „Das Dilemma mit den sozialen Medien“, bei der zu wenig darauf eingegangen wird, welche Mittel und Möglichkeiten es gibt, um gegen den übermäßigen Konsum von digitalen Technologien anzukämpfen, werden im dritten Teil dieses Buchs einige sinnvolle Tipps zur, wie es dort heißt, „digitalen Entrümpelung“ an die Hand gegeben.

    Was ich persönlich interessant finde, ist, dass der Autor auf psychologische und philosophische Erkenntnisse zurückgreift, um zu erklären, was da eigentlich mit uns passiert und warum es zu Suchtverhalten kommt. Überraschung: Es liegt offenbar nicht an Dummheit oder fehlender Willensschwäche einer Internetsucht zu verfallen. - Kommt mir doch irgendwie bekannt vor. 😉

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Gerade bin ich mit einem Hörbuch durch, das in Richtung „Biographische Entdeckergeschichten“ geht. Vielleicht für dich, Sparkassen_Helga interessant?

    Eva Tind, „Die Frau, die die Welt zusammenfügte“ gelesen von Elisabeth Günther.


    Der Roman erzählt die Lebensgeschichte der dänischen Zoologin und Entomologin Marie Hammer, die über Moosmilben forschte. Aus den Daten ihrer vielen Forschungsreisen in alle Kontinente konnte sie die Theorie der Kontinentalverschiebung von Alfred Wegener stützen.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

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