Hallo Mokka,
mich stört der Begriff der Arbeit und hier insbesondere die Verbindung mit dem Wort lebenslang.
Der Suchtausstieg und das anschließende suchtfreie Leben erfordert in meinen Augen weniger den Einsatz lebenslanger Kraft als vielmehr das einmalige Bewusstmachen der aus dem Ausstieg resultierenden Folgen und das anschließende Treffen einer endgültigen Entscheidung .
Ob ich nun stets und immer achtsam mit mir umgehe, hat m.E. etwas mit meiner grundsätzlichen Einstellung zu mir und meinem persönlichen Wohlbefinden (ist also grundsätzlich gut) und nichts mit meinem Suchtausstieg und wie ich zu ihm stehe zu tun.
Der Suchtausstieg war gut und richtig. Er wird nicht richtiger, wenn es mir besonders gut geht. Und er wird nicht weniger richtig, wenn es mir schlecht geht.
Kurz: Ich halte diese Verknüpfung von persönlichem Wohlbefinden und Saufen bzw. Nichtsaufen für etwas, das man lösen und nicht stattdessen sogar noch weiter festigen sollte.
V.G.
Katro