Hallo Tom, dann hast du ja alles heute richtig gemacht. Ich hoffe dass das dann, wenn es bei mir mal soweit ist, auch so gut läuft.
LG
Hallo Tom, dann hast du ja alles heute richtig gemacht. Ich hoffe dass das dann, wenn es bei mir mal soweit ist, auch so gut läuft.
LG
Ich habe gerade gesehen, dass ich am Anfang vergessen habe zu schreiben, dass:
Ich eigentlich am kommenden Dienstag auf einer stationären Therapie aufgenommen werde......ABER nun kommt's, die Krankenkasse hat mir am Freitag gesagt, dass sie mich am Montag noch anrufen und ich nochmals vorbeikommen muss wenn es klappt, denn der/die zuständige ist nicht da und wo die Vertretung ist, können sie mir nicht sagen.
Auch da habe ich das Gefühl, hängen gelassen zu werden, das kostet einfach verdammt viel Kraft.
Was hat das Schloss unter manchen Nutzernamen zu bedeuten?
Danke für den Empfang AmSee13
Gewiss ist das nicht soooo dolle, mehr zu essen, aber im Moment solltest du dir deswegen nicht noch mehr Stress machen. Was du versuchen könntest, ist, mehr Wasser oder ungesüssten Tee zu trinken. Ist der Bauch erstmal gefühlt, tritt nämlich Sättigung ein.
Ich mach mir da eh noch nicht so den Kopf aber es fällt mir schon auf dass ich ständig hungrig bin, am Abend beim TV statt 1 Apfel gleich 4 oder 5 und Wasser und Tee literweise, da bekomme ich oft sogar ein richtiges Völlegefühl und höre nicht auf.
Wie steht‘s bei dir ansonsten mit deinen Interessen? Gibt es da etwas, was du gerne machst?
Da habe ich auch viele, ich lese gerne, schaue gerne TV, koche gerne, Gartenarbeit jetzt gerade nicht😉, töpfern tu ich auch, da währe noch einiges.
Habe auch dein Thema Versehentlich Alkohol getrunken, was nun? gelesen. Das passt auch hier her, Punsch alkfrei und mit Alk. Verwechslung leicht gemacht. Alleine das zu wissen ist für mich sehr hilfreich.
Nobs hast du hier schon die „Artikel“ gelesen? Findest du direkt auf der Startseite. Da gibt’s viel hilfreiches zu lesen.
Ich bin dabei, verklicke mich oft und suche dann wieder
Hält mein altes Gehirn in Schwung.
Für mich wird das eine neue Herausforderung, ich gehe da mal ganz gelassen darauf zu. Das soll nicht heißen, "egal, es wird schon gut gehen". Eher so, ich hab in meinen Notfallkoffer viele NEINs eingepackt. Nein danke ich fahre. Nein ich trinke nichts. Nein ich mag kein Wein. Nein ich nehme Medis und so weiter.
Also bevor ich in so eine Situation komme, mach ich mir Gedanken. Letztens bei einem Törgelen war ich kurzfristig eben verhindert.
Mir ist bewusst, dass das alles nicht immer geht und Situation kommen, auf die ich nicht vorbereitet bin, und genau vor die habe ich großen Respekt.
Wen außer dich selbst sollte es auch interessieren, abgesehen vielleicht von Angehörigen, die entweder möchten, dass es dir gut geht oder die unter deinem Alkoholkonsum leiden?
In erster Linie mich, da hast du recht. Dann gibt es da ja noch die Angehörigen was du ja auch noch schreibst, aber dann gibt es da noch Nachbarn, Arbeitskollegen und so weiter.
Mich interessiert es auch, ob jemand den ich nicht kenne, etwas im Straßenverkehr als Lenker getrunken hat.
Ich habe auch Interesse, dass ich auf einem Amt, in einem Geschäft etc. gehe und dort auf nüchterne Leute treffe und von dehnen beratet, bedient werde.
Ja den Spruch kenn ich. Eventuell hätte ich mir ehre den Sommer zum aufhören aussuchen sollen, da sind mehr Sportaktivitäten möglich. Jetzt im Winter lese und höre ich von verschieden Seiten, ab hinter den Ofen, rein in eine Kuscheldecke, ein guter Tee für die Kälte und und und.
Normalerweise bin ich richtig Sportbegeistert, fange alles mal an und bei den guten bleibe ich dann auch. Das fällt mir zur zeit so richtig schwer. Auch weil ich mich mit den mehr Kilos nicht wohl fühle.
Ein richtiger Teufelskreis.
Nach einiger Zeit reifte in meinem Kopf immer wieder der Gedanke: wenn Du solange nüchtern sein kannst, bist Du kein Alki.
Ja das ist ein schrecklicher Gedanke, da kommt auch noch dazu, dass ich mir dann denke, ach so schlimm ist es ja nicht, eins kannst du ja trinken, das macht doch jeder...
ich würde lieber zu der anderen Gruppe gehören
Über das habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, wenn ich jetzt so auf die schnelle nachdenke, dann gehörte ich, wie viele andere auch zu der anderen Gruppe aber leider mit der Sucht. Eventuell möchte ich das aber nicht und lieber in der Gruppe sein...Darüber muss ich mir mal Gedanken machen.
LG
Hallo Helga,
Das klingt ja sehr unschön
Ja leider habe ich es so erfahren, ich hoffe dass es anderen da besser geht.
Und ja, ich bin sehr froh darüber, dass ich euch gefunden habe und dass es so etwas gibt, ich habe bereits ein wenig gelesen und kann mir gut vorstellen, dass mir das auf meinem weitern Weg sehr viel Kraft und Halt gibt.
LG Nobs
Emily, da hast du vollkommen Recht, es lohnt sich immer, daher bleibe ich ja auch dran.
Gesundheitlich kann ich nicht viel sagen, mein Gewicht ist in die höhe gegangen, das ist eher schlecht aber bevor ich was trinke, esse ich lieber was. Ich hoffe dass ich das auch noch in den Griff bekomme. Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich halt viel klarer denke und handle.
Zwecks der Freiheit: Ja da hat sich einiges getan, ich kann jederzeit in die Öffentlichkeit, ich kann immer Auto fahren, ich muss mir nicht ständig Gedanken machen, ob ich noch genug Stoff für die nächsten Tage da habe, auch muss ich nicht ständig das Leergut entsorgen.
Erste Mal einen ganz großen Dank an die schnelle Aufnahme.
Meine Nüchternheit hat angefangen, mit der Überlegung wieder einmal ein paar Tage nichts zu trinken, um mir zu beweisen, dass ich doch kein alkoholproblem habe.
Ich trank 6 bis 8 Bier täglich, immer abends nach der Arbeit.
Nach ca. einer Woche Nüchternheit musste ich zu meiner Hausärztin um meine Cholesterinwerte zu überprüfen, dabei sprach ich meinen alkoholkonsum an.
Die Ärztin bot mir dann an, dass ich wöchentlich zu ihr kommen könne um kurz zu reden. Nach der ersten Woche schickte sie mich dann doch zu einer Suchtberatung. Die hatte aber gerade drei Wochen Urlaub. Dort, nach einer gefühlten Ewigkeit angelangt, habe ich dann erfahren, dass ich dieses Angebot nur nutzen kann, wenn ich zuerst zu einem Psychologen gehe. Zu dem Zeitpunkt war ich dann schon gute 5 Wochen nüchtern. Nun wollte ich mir, bei dem einzigen Psychologen in meiner Region einen Termin machen, den Termin hätte ich dann aber erst im Jänner bekommen, darauf habe ich mich an unserer Krankenhaus gewandt, da es dort ja auch Psychologen gibt, mit Ach und Krach habe ich dort relativ schnell, zwei Wochen, einen Termin bekommen. Somit konnte ich nun zumindest zur Suchtberatung (14-tägig) gehen.
Über die Beratung bin ich dann auch in eine Reale SHG gekommen. Zu der bin ich nun auch schon 2x gegangen.
Die Nüchternheit tut mir richtig gut, allerdings muss ich auch sagen, dass die Steine die ich bis jetzt in den Weg gelegt bekommen habe sehr an meinen Nerven zehrt.
Wenn ich bedenke dass ich nun knapp über drei Monate nüchtern bin, gefühlte 100 Telefonate hinter mir habe, zu etlichen Terminen gegangen bin und das alles am Anfang meiner Trockenheit. Da wundert mich es nicht dass viele gerade am Anfang wieder zu trinken anfangen, wie oft ich mir gedacht habe, komm Nobs trink ein Bier es interessiert ja eh keiner.
Das fällt mir erst jetzt, wie ich es so in der schnelle nieder schreibe, auf.
Es ist wirklich ein Wunder dass ich immer noch nüchter bin.
Daher sage ich noch einmal, vielen vielen Dank für die rasche Aufnahme.
LG Nobs
Hallo, ich bin der, zumindest hier im Forum, Nobs. Bin über 50, arbeite in einem Job den ich gern mag.
Ich bin Alkoholsüchtig.
Ich habe so um die 6 bis 8 Bier jeden Tag getrunken.
Seit ca 3 Monat bin ich nüchternen.
Ich besuche alle 2 Wochen eine Suchtberatung und gehe parallel dazu noch 1x wöchentlich in eine SH-Gruppe.
Das mal fürs erste.