Beiträge von Emily

    Wie geht es dir ?Wie hast du die Feiertage überstanden ?

    bin ich mittlerweile acht Monate nüchtern

    Mir geht’s gut und die Weihnachtszeit habe ich im Familienkreis verbracht. Alkohol ist weit weg und ich bin froh, dass ich Alkohol los bin.

    Es freut mich, dass du dich gemeldet hast und dass du inzwischen 8 Monate nüchtern bist. Gratuliere.

    Dann ist kommender Silvester dein erster Jahreswechsel nüchtern? Wie feierst du, damit deine Abstinenz weiterhin safe ist? Lass es dir gut gehen.

    Kogge du hast eine tolle Art zum nüchternen Leben zu motivieren. Ich habe zwar nicht deine sportlichen Ziele, ich habe eben andere Ziele. Aber du hast das Talent einem auch an nicht so tollen Tagen mitzunehmen und wieder neu zu motivieren. Nicht nur in Bezug auf Alkohol, sondern auch andere Bereiche des Lebens. Es ist schön, dass du hier im Forum bist. 👍

    Ich habe Trockenheitsarbeit als Aufarbeitung einzelner Themen gesehen und bin so vorgegangen, dass ich ein Thema so lange reflektiert habe, bis ich es verinnerlicht hatte. Manche Themen haben nur tagelang gedauert, andere wochenlang. Ich habe mich mit allen möglichen Themen beschäftigt. Besonders mit denen, die mir schwierig erschienen. z.B. Zeitmanagement, Geduld, Zufriedenheit, Gelassenheit nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. Ich fand das eine schöne und bereichernde Zeit. Ich bin immer mehr mit mir ins Reine gekommen. Aktuell merke ich, dass einige Themen mal wieder eine Auffrischung benötigen. Die Trockenheitsarbeit hilft mir, meine Abstinenz stets an erste Stelle zu platzieren und nüchtern zu bleiben. mIr hat das immer Freude gemacht. Du kennst ja den Spruch, nur nichts trinken reicht nicht.

    Da Du wohl u.a. mich meinst, kann ich auch mal gucken.

    Ja 😀 du hast eine beruhigende Art zu schreiben und weißt genau wie Risiken vermieden werden können. Wenn jemand an Silvester Suchtdruck hat, ist es bestimmt super dich als Unterstützung zu haben. Es geht ja auch dann wieder um Hilfe zur Selbsthilfe. Ich finde es gut wenn jemand, wie du, der schon jahrelang nüchtern ist, immer noch drauf achtet was dir bezüglich Alkohol gut tut.

    Ich schaue mir bei dir jedenfalls viel ab. 👍

    Dafür steht 2026 ganz im Zeichen großer Ziele, auf die ich hinarbeiten werde. Nicht nur, dass ich am 12. Juni in Schweden für einen 315-Kilometer-Radmarathon angemeldet bin – ich habe für genau eine Woche später noch einen sehr begehrten Startplatz für ein 24h-Rennen bekommen.

    Tolle Ziele fürs neue Jahr. Viel Spaß beim Training. dAs ist ein gutes Beispiel was nüchtern alles möglich ist 👍

    Weil wir uns das immer wieder einreden? Oder weil, das fast alle machen? Würden sich alle 'ne Ladung Lachgas reinpfeifen, LSD, magische Pilze oder sich 'ne ordentliche Drönung mit Antidepressiva verpassen ... würden wir (ich, du) es auch tun?

    Tja das machen wohl nicht viele.

    Aber Alk trinken eben viele, an Silvester erst recht. Deshalb habe ich den Thread hier eröffnet, damit sich gerade die frisch abstinenten User hier melden können bevor evtl. Suchtdrück überhand nimmt und wieder getrunken wird.

    Ich hoffe, dass von den alten Hasen an Silvester auch ab und zu ein Blick in diesen Tread geworfen wird. Ich schaue jedenfalls ab und zu rein.

    Jetzt, also noch vor Silvester ist es auch sinnvoll, sich nochmals ausgiebig die „Artikel“ durchzulesen. Das ist eine Ansammlung von hilfreichen Tipps, gerade auch bei Suchtdruck. Auf die Selbstfürsorge, die ein wichtiger Aspekt ist, wird eingegangen. Am Besten wirklich mehrmals durch lesen.

    Es gibt auch die Möglichkeit sich bei der Telefon-Seelsorge zu melden. Die sollen ziemlich gut sein. Selbsthilfe bedeutet auch sich auf sowas wie Silvester gut vorzubereiten.

    Hallo zusammen,

    nun gehen wir auf Ziellinie Richtung Silvester. Einigen hier haben die Weihnachtsfeiertage schon zugesetzt. Silvester ist auch so ein kritischer Klassiker für trockene Alkoholiker.

    Also bei wem es die Tage und auch an Silvester brennt, kann sich gerne hier B E V O R das Glas zur Hand genommen wird, melden. Ich z.B. und vielleicht auch noch andere hier werde öfter ins Forum schauen, gerade am Silvesterabend. Bei Bedarf unterstütze ich gerne.

    Ich stolpere über Stock und Stein,

    Das kenne ich auch, immer wenn alles stagnierte, habe ich mir einfach nur vorgenommen: Heute lasse ich das erste Glas stehen.

    So können nicht so tolle Tage überbrückt werden. Für mich war und ist meine Abstinenz am allerwichtigsten. Sie hat vor allem anderen Vorrang.

    Mia selbst mit ganz kleinen Schritten kommst du weiter. Immer weiter und immer Tag für Tag, Schritt für Schritt.

    Deine Entwicklung finde ich super gut. 👍

    Ich trank vor einiger Zeit absichtlich Alkohol und zwar Bier,

    Wow das ist ja ein Ding. Auf so ne Idee würde ich nicht kommen und mich erst recht nicht trauen. Wie ging es dir danach? War das für dich ein 1xiger Test, oder machst du das nun öfter weil es geklappt hat?

    Boah wenn ich mir das so vorstelle, nee mag ich mir gar nicht vorstellen. Uiuiui

    Ich kaufe Obst und Gemüse meistens regional und entsprechend der Saison. Manchmal fahre ich auch zu einem Bauer und kaufe direkt dort. Ich würde nie an Weihnachten Erdbeeren essen wollen. Ich koche überwiegend selbst und bereite alles frisch zu. Trotzdem kann ich nicht sicher sagen, dass die Lebensmittel ok sind. Ich weiß ja nicht wie sie behandelt wurden. Hatte mal in einem Urlaube gesehen wie eine Apfelplantage gespritzt wurde. Da war das ganze Feld in dickem Spritznebel. Da wollte ich ne zeitlang keinen gekauften Apfel mehr essen. Lieber direkt vom Baum pflücken. Bei uns gibt’s ne Streuobstwiese, da wird nichts gespritzt. Da habe ich öfter nen Apfel direkt vom Baum gegessen.

    Ich finde das hier gerade hochinteressant. mIr geht’s auch manchmal so, dass ich das Maß verliere. Egal ob beim Essen oder Käufe. In so einem Moment, kann ich nicht normal und klar denken, als hätte jemand einen Knopf umgedreht. Aktuell bin ich diesbezüglich sehr aufmerksam geworden, da passiert das dann weniger. mAnchmal frage ich mich, ob ich ein festes Suchtgen in mir habe. 😂

    Ich kenne viele, die Secondhand Geschenke für die Kinder haben. Ob bei Kollegen, der Familie, Bekannten ich höre oft, dass gar nicht …..

    ständig wachsenden Konsumrausch und Anspruchsdenken des Überbietungswahns.

    herrscht.

    Viele schenken sich nichts oder was selbst gebasteltes und ich finde es schön mit meinen Lieben zusammen zu sein. Außerdem freue ich mich wirklich auf die freien Tage von der Arbeit.

    Meine Stimmung bezüglich der Feiertage ist angenehm und ich versuche etwas zur Ruhe zu kommen, das Jahr für mich abzuschließen.

    Jedem das seine, logisch, aber alles negativ zu sehen ist nicht meine Welt. Ich kenne auch genug kranke Leute oder Leute, die einen Trauerfall hatten und nun an Weihnachten sicherlich auch traurige Gedanken haben, aber es gibt aus viel Schönes. Ich sehe vieles lieber optimistisch statt pessimistisch.

    Ich freue mich an Weihnachten meine Lieben zu sehen und auf Arbeit ein paar Tage frei zu haben.

    Die Weihnachtsstimmu g finde ich ganz schöne, obwohl viel es überall viel um Konsum und Umsatz geht.

    Gestern war ich mal kurz auf einem Weihnachtsmarkt. Waren mit der Firma dort. War recht nett.

    Insgesamt fühle ich mich bezüglich der Feiertage und meiner Abstinenz aber stabil und habe auch keine Gedanken an Alkohol.

    Das war eine hochriskante Nummer. So was kann mächtig in die Hose gehen. Wieg Dich jetzt bitte nicht in falscher Sicherheit. Die harten Prüfungen (Provokationen) Weihnachten/Silvester kommen noch. Werde da nicht leichtsinnig und geh besser auf deutlich mehr Distanz.

    Bin froh, dass du das auch so siehst. Dachte schon, dass ich mit meinen Antworten hier als Angsthase rüber komme.

    Allerdings haben mich die Worte von Paul ziemlich ergriffen und mich nachdenklich gemacht.

    Erst mit der Zeit wurde ich gelassener, nachsichtiger, vor allem mit mir, die Angst (vor'm Rückfall) wich, dem sich langsam bildenden Bewusstsein, dass ich es kann ... ähnlich einem gerade laufenlernenden Kind, welches durch stetiges Üben Sicherheit erlang.

    Ähnlich dem laufenlernenden Kind, lernte damit umzugehen und verlor meine Angst ... mit der Zeit. Manch einer benötigt dazu nur ein paar Wochen, ein anderer Monate, Jahre oder ein Leben lang.

    So wie Paul schreibt hört sich das gut an. Vielleicht bin ich zu stark auf Risikominimierung fixiert. Allerdings geht’s mir so wie ich meinen Weg gehe, gut. Ich verzichte auf nichts, laufe aber auch nicht ängstlich vor nem Rückfall durch die Gegend.

    Jeder ist anders und jeder muss seinen Weg für sich finden.

    Lieber Rekonvaleszent du bist ja schon richtig lange nüchtern, deshalb lese ich bei dir immer sehr aufmerksam mit.