Beiträge von Emily

    Nun ist Weihnachten und Neujahr wieder vorbei.

    Und? Was hat sich geändert ... im Großen wie in Kleinen? Nix. Jedes Jahr die gleichen Hoffnungen, die gleichen *guten* Vorsätze, die man vielleicht auch im Frühjahr, Sommer oder Herbst hatte und in >350 Tagen geht's wieder los ... alle Jahre wieder -> na herzlichen Glückwunsch!🌲🚀🥳

    So ist das Leben, ich bin froh wenn ich abends noch gesund und munter bin. Es kann sich von einem Moment zu nächsten alles ändern. Das ist mir sehr bewusst. Bei mir hat sich was geändert, ich bin nun schon ne Weile nüchtern und somit tue ich etwas für meine Gesundheit und mein Wohlbefinden. Und ein schlauer Mensch 😇 hat mir heute Gelassenheit nahegelegt.

    Und wie ich finde ist es einfach schöner, alles positiv zu sehen.

    Ich habe in meinem ersten Jahr mehrfach von 3 Stadien der Abstinenz gelesen:

    1. Ich kann nicht mehr trinken (als Verbot).

    2. Ich will nicht mehr trinken.

    3. Ich brauche nicht mehr trinken.

    Das kann ich so für mich bestätigen. Ich bin längst in Stufe 3 angekommen, so vielleicht im dritten oder vierten Jahr, es könnte auch etwas früher gewesen sein.

    Das gefällt mir gut und werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.

    Ich habe in meinem ersten Jahr mehrfach von 3 Stadien der Abstinenz gelesen:

    1. Ich kann nicht mehr trinken (als Verbot).

    2. Ich will nicht mehr trinken.

    3. Ich brauche nicht mehr trinken.

    Das kann ich so für mich bestätigen. Ich bin längst in Stufe 3 angekommen, so vielleicht im dritten oder vierten Jahr, es könnte auch etwas früher gewesen sein.

    Das hört sich irgendwie realistisch an. Werde mir das mal in meinen Thread holen. 😊👍

    Das liest sich gut. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich das blöde Suchtgedächtnis auch noch mal in den Folgejahren melden und einen kräftig durchschütteln kann. Dies nur als dezenter Hinweis, falls es mal zu ruckeln anfangen sollte.

    Danke dir fürs Mut machen und für deinen Hinweis. Ich habe nun schon länger Ruhe und das Suchtgedächtnis schläft wohl tief und fest. Falls es doch mal wach wird, weiß ich ja was zu tun ist, wie z.B. die H A L T Regel. Ich mag den Alkohol nun endgültig loslassen und mich wirklich befreit davon fühlen. Du weißt bestimmt genau was und wie ich das meine. Auch andere hier, die schon länger abstinent sind, wissend das sicherlich auch. Ich stehe nun nicht mehr ganz am Anfang, bin aber auch noch nicht langjährig abstinent. Bin so in nem Übergang. Aber ich möchte auch nicht auf meinem Weg stehen bleiben und stagnieren, sondern mich ganz vom Alkohol los lösen. Ich kann mir dieses Gefühl jetzt schon richtig vorstellen und freue mich sogar richtig darauf. Das wird eine Bereicherung und Befreiung gleichzeitig und ich sehe es als gänzlichen Absprung vom Alkohol weg.

    Frohes neues Jahr 2026 wünsche ich allen.

    Meine Abstinenz will sich weiterentwickeln. Ich habe das Gefühl, da geht noch was. Alkohol spielt keine Rolle mehr bei mir, lediglich wenn ich im Forum bin, beschäftige ich mich damit. Ich finde, dass meine Abstinenz inzwischen stabil geworden ist und ich mich sicher fühle.

    Im Thread bezüglich Rückfälle wurde das Thema aufgegriffen, nämlich die Angst vor einem Rückfall zu verlieren. Das ist der Punkt um den es mir geht. Mir selbst zu vertrauen, dass ich das kann. Ich verbinde damit eine regelrechte und wirkliche Befreiung vom Alkohol.

    Ich bin jetzt im zweiten nüchternen Jahr und Alkohol hat die Macht über mich verloren.

    Eine spannende Frage dazu: Warum ziehst Du, auch nur theoretisch, in Betracht, einen Rückfall zu haben? Warum kannst Du es nicht ausschließen?

    Ich bin generell auch ein Mensch für Strategien und einen Plan B, das finde ich im Leben immer wichtig. Aber beim Thema Alkohol lässt mein Mindset es gar nicht zu, darüber nachzudenken, was passieren könnte. Für mich fühlt sich das so an: Alleine die theoretische Auseinandersetzung mit dem Gedanken (und dem Plan für den Notfall) hält in meinem Kopf einen Funken wach. Einen Funken, der eher dafür sorgt, dass wieder ein Brand ausbrechen könnte, weil die Option ‚Scheitern‘ ja existiert und abgesichert ist.

    Das finde ich sehr interessant, denn ich befinde mich gerade an einem weiteren Abschnitt meiner Abstinenz. Und was du schreibst, ist das wo ich hin möchte. Ich verbinde das mit weiterem Abnabeln vom Alkohol und dem Gewinn von mehr Freiheit und Leichtigkeit.

    Ich formuliere das so, weil ich Alkohol tatsächlich nicht mehr will. Mir geht‘s diesbezüglich, als wäre ich von einer Gehirnwäsche befreit.

    Genau, das muss sich doch anfühlen wie los gelöst und wirklich frei von Alkohol. Das ist so der Inbegriff für mich, mich wirklich rundum trocken und von Alkohol befreit zu fühlen. Auf diesem Weg bin ich nun die ersten Schritte gegangen und möchte mein Ziel irgendwann erreichen. Zeit spiel da jetzt keine Rolle für mich, aber ich will das unbedingt erreichen.

    Igelst Du dich immer noch Zuhause ein um Risiken zu entgehen Emily ?

    Ich bin nicht eingeigelt. Ich bin berufstätig, habe Familie, Freunde und gehe auch ab und zu weg z.B. in ein Restaurant oder Café, aktuell bin ich in Urlaub. Von einigeln habe ich auch nicht gesprochen. Du hast geschrieben, dass du in die Konfrontation gehen möchtest.

    Ich gehe davon aus, du meinst die Konfrontation mit Alkohol. Ich habe mich im ersten Jahr strikt an Risikominimierung gehalten. Saufende Personen habe ich keine in meinem Leben. Ich bin nie extra in die Konfrontation mit Alkohol gegangen, warum auch?

    Ich werde ab Morgen mehr in die Konfrontation gehen, fühle mich stark genug dafür.

    Neue Phase, freue mich drauf

    Oh jetzt schon? Ich habe im ersten Jahr strikt alle Risiken gemieden und bin sämtlichen Konfrontationen aus dem Weg gegangen. Du hast doch derzeit noch ab und zu Suchtdruck. Ich glaube nicht dass es eine gute Idee ist in Konfrontation zu gehen. Mir wäre das viel zu früh.

    Vielleicht können ja die Langjährigen mehr dazu sagen.

    Willkommen hier bei uns ZurueckimLeben, wow 16 Jahre trocken ist ja schon mal eine Hausnummer. Hut ab. Es wird sich jemand der Mod‘s bei dir melden, bis dahin kannst du dich schon etwas einlesen. Ich bin gespannt von dir mehr zu lesen und freue mich schon auf einen Austausch.

    Im Grunde ist Trockenarbeit für mich, mein Leben, Gedanken, Gewohnheiten aufzuräumen. Wie Reset und Neustart auf der ganzen Linie und in allen möglichen Bereichen.

    Manchmal muss ich auch Themen wiederholen, weil sich wieder Altes einschleicht.

    Wie geht es dir ?Wie hast du die Feiertage überstanden ?

    bin ich mittlerweile acht Monate nüchtern

    Mir geht’s gut und die Weihnachtszeit habe ich im Familienkreis verbracht. Alkohol ist weit weg und ich bin froh, dass ich Alkohol los bin.

    Es freut mich, dass du dich gemeldet hast und dass du inzwischen 8 Monate nüchtern bist. Gratuliere.

    Dann ist kommender Silvester dein erster Jahreswechsel nüchtern? Wie feierst du, damit deine Abstinenz weiterhin safe ist? Lass es dir gut gehen.

    Kogge du hast eine tolle Art zum nüchternen Leben zu motivieren. Ich habe zwar nicht deine sportlichen Ziele, ich habe eben andere Ziele. Aber du hast das Talent einem auch an nicht so tollen Tagen mitzunehmen und wieder neu zu motivieren. Nicht nur in Bezug auf Alkohol, sondern auch andere Bereiche des Lebens. Es ist schön, dass du hier im Forum bist. 👍

    Ich habe Trockenheitsarbeit als Aufarbeitung einzelner Themen gesehen und bin so vorgegangen, dass ich ein Thema so lange reflektiert habe, bis ich es verinnerlicht hatte. Manche Themen haben nur tagelang gedauert, andere wochenlang. Ich habe mich mit allen möglichen Themen beschäftigt. Besonders mit denen, die mir schwierig erschienen. z.B. Zeitmanagement, Geduld, Zufriedenheit, Gelassenheit nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. Ich fand das eine schöne und bereichernde Zeit. Ich bin immer mehr mit mir ins Reine gekommen. Aktuell merke ich, dass einige Themen mal wieder eine Auffrischung benötigen. Die Trockenheitsarbeit hilft mir, meine Abstinenz stets an erste Stelle zu platzieren und nüchtern zu bleiben. mIr hat das immer Freude gemacht. Du kennst ja den Spruch, nur nichts trinken reicht nicht.

    Da Du wohl u.a. mich meinst, kann ich auch mal gucken.

    Ja 😀 du hast eine beruhigende Art zu schreiben und weißt genau wie Risiken vermieden werden können. Wenn jemand an Silvester Suchtdruck hat, ist es bestimmt super dich als Unterstützung zu haben. Es geht ja auch dann wieder um Hilfe zur Selbsthilfe. Ich finde es gut wenn jemand, wie du, der schon jahrelang nüchtern ist, immer noch drauf achtet was dir bezüglich Alkohol gut tut.

    Ich schaue mir bei dir jedenfalls viel ab. 👍

    Dafür steht 2026 ganz im Zeichen großer Ziele, auf die ich hinarbeiten werde. Nicht nur, dass ich am 12. Juni in Schweden für einen 315-Kilometer-Radmarathon angemeldet bin – ich habe für genau eine Woche später noch einen sehr begehrten Startplatz für ein 24h-Rennen bekommen.

    Tolle Ziele fürs neue Jahr. Viel Spaß beim Training. dAs ist ein gutes Beispiel was nüchtern alles möglich ist 👍

    Weil wir uns das immer wieder einreden? Oder weil, das fast alle machen? Würden sich alle 'ne Ladung Lachgas reinpfeifen, LSD, magische Pilze oder sich 'ne ordentliche Drönung mit Antidepressiva verpassen ... würden wir (ich, du) es auch tun?

    Tja das machen wohl nicht viele.

    Aber Alk trinken eben viele, an Silvester erst recht. Deshalb habe ich den Thread hier eröffnet, damit sich gerade die frisch abstinenten User hier melden können bevor evtl. Suchtdrück überhand nimmt und wieder getrunken wird.

    Ich hoffe, dass von den alten Hasen an Silvester auch ab und zu ein Blick in diesen Tread geworfen wird. Ich schaue jedenfalls ab und zu rein.