Beiträge von Emily

    der Entschluss weiter auf Alkohol zu verzichten für eine Tragweite hat.

    Erst mal gratuliere ich dir zu den mehr als 300 Tagen und freue mich für dich mit.

    Bei mir wurden nach mehr als 1 Jahr das Ganze definitiv normaler. Inzwischen denke ich nicht mehr an Alkohol.

    Aber du schreibst „verzichten“, mir wurde hier im Forum erklärt, dass ich mir damit Verzichtsgedanken schüre. Ich habe dann dieses Wort „verzichten“ durch keinen Alkohol mehr wollen oder keinen Alkohol mehr brauchen ersetzt. Das hat einen Unterschied gemacht. Probier es doch mal aus.

    Generell kann ich sagen, dass nun im zweiten abstinenten Jahr, alles einfacher wird. Ich bin keineswegs leichtsinnig geworden, aber ich habe inzwischen auch keine Angst mehr rückfällig zu werden.

    Also nun fühlt sich das nüchterne Leben wirklich gut an. Mein Leben verläuft mit den üblichen ups and downs, aber Alkohol spielt keine Rolle mehr bei mir.

    Ich bin dafür sehr dankbar und lese immer wieder im Forum, damit ich dran erinnert bleibe wo ich nicht mehr hin will.

    Hallo Tron das hört sich echt übel an mit deinem Knie. Wünsche dir, dass es da bald Hilfe für dich gibt und du die Schmerzen los wirst. Drücke da schon mal die Daumen.

    Es ist sehr vorteilhaft, dass du ein neues Hobby begonnen hast, viel Freude damit. Das ist auch eine gute Strategie gegen Suchtdruck. Suchtdruck hat bei mir so ungefähr 20 bis 30 Minuten gedauert. Am Besten dagegen war immer unheimlich viel Mineralwasser zu trinken. Vielleicht hast du schon von der H A L T Regel gehört. Auch Hunger, Müdigkeit, Einsamkeit und Durst können Suchtdruck hervorrufen. Wir haben unter den „Artikeln“ sehr viele hilfreiche Tipps angesammelt. Hast du da schon mal reingelesen? Ist sehr empfehlenswert und bestimmt ist auch für dich etwas hilfreiches dabei.

    Willkommen hier im Forum aixman.

    Da hast du ja schon gute Vorraussetzungen geschaffen. Perfekt ist auch, dass dich deine Frau so super unterstützt. Ist dein Zuhause alkoholfrei? Das ist superwichtig und unbedingt notwendig. Ich wünsche dir hier einen guten Austausch. Es wird sich noch jemand der Moderatoren bei dir melden und sich um dich kümmern. Bis dahin hab noch etwas Geduld, lies dich doch gerne schon mal etwas hier ein.

    aber ist das möglich, mit dem Thema Alkohol abzuschließen, so als reine Willensentscheidung?

    Das ist bei mir gar keine Willensentscheidung, sondern einfach so von selbst. Alkohol ist mir irgendwie richtig egal geworden. Alkohol ist einfach ein ungesundes Getränk und ist nix für mich. Ich trinke nun einfach Getränke, die gut für mich sind und mir wohl bekommen. Alkohol muss ich nicht mehr haben, ich brauche ihn nicht mehr und will ihn auch nicht mehr. Alkohol bedeutet für mich Schwere und eine Last, deshalb werfe ich diesen Ballast von mir ab. Es ist ein gutes Gefühl, dieses Gepäck nicht mehr länger auf meine Schultern mitzuschleppen. Diese Freiheit und Leichtigkeit ist einfach großartig.

    Im Gegenteil, es war nach meiner ersten, dreijährigen Abstinenz fatal zu glauben, das Thema sei abgehakt und ich somit geheilt.

    Als trockene Alkoholikerin bin ich nicht geheilt, das ist mir klar. Vermutlich würde 1 Glas alles zunichte machen. Aber genau dieses eine Glas trinke ich nicht.

    Wenn ich gut alkoholfrei lebe, warum sollte ich noch über Alkohol nachdenken, wenn Gedanken an Alkohol nicht mehr da sind? Ich möchte Alkohol auch nicht mehr Aufmerksamkeit schenken, als nötig. Sicherheit ist natürlich wichtig und dazu bin ich regelmäßig im Forum. Zumindest derzeit ist das für mich genug und völlig ausreichend zum Thema Alkohol. Außerhalb vom Forum lebe ich ganz normal und lasse das Suchtgedächtnis ganz in Ruhe vor sich hin schlafen.

    Ich fühle mich irgendwie losgelöster und stabil und das fühlt sich gut und richtig für mich an. Damit das auch so bleibt, nutze ich weiterhin das Forum.

    Mein Urlaub ist vorbei und Montag geht’s wieder los. Habe mir für den Januar vorgenommen wieder mal zuhause auszumisten und einiges auszusortieren. Das mache ich gerne und finde, dass ich beim Sortieren im Äußeren auch gleichzeitig mein Inneres sortiere. Ich sehe das auch als Befreiung von Ballast.

    Dazu gehört auch das Thema Alkohol, ich möchte mich nun auch gedanklich ganz davon befreien. Einigen hier ist das ja schon gut gelungen und so möchte ich das bei mir auch haben. Mich im Forum beteiligen dient dazu, den Respekt vor Alkohol zu behalten. Aber ansonsten schließe ich mit dem Thema Alkohol ab und lasse es los.

    Ich werde einfach mein nüchternes Leben ganz normal leben und völlig selbstverständlich alkoholfreie Getränke trinken. Das ist alles.

    Ansonsten möchte ich in diesem Jahr meine Gesundheit weiterhin verbessern.

    Bei mir hat das Trinken gar nicht soviel Zeit in Anspruch genommen. Meistens habe ich nach Feierabend zuhause getrunken. Da war das volle Glas beim Kochen dabei, oder beim Haushalt als Belohnung zwischendurch. Auch in meiner Leseecke stand das Glas.

    Seit der Abstinenz habe ich mich, wenn ich in meiner Leseecke saß, mit reflektieren und meiner Trockenheitsarbeit beschäftigt. Gymnastik habe ich verstärkt ausgeübt.

    Wie gesagt soviel freie Zeit habe ich nicht gewonnen. Ich bin mit Job, Familie, Haushalt und Betreuung von kranken Familienmitgliedern ausgelastet und habe genug zu tun. Ich habe aber, zur Selbstfürsorge, bewusst alles ein bisschen langsamer gemacht und mit mehr kleinen Pausen, als noch während der Trinkzeit.

    Also ich habe zum Thema nichts besonderes zu berichten. Jetzt, inzwischen im zweiten abstinenten Jahr hat sich mein Tag einfach eingependelt

    Denn ... einfach nur herumzusitzen und die Zeit totzuschlagen

    Das war bei mir nie der Fall.

    oder nur ständig den Gedanken im Kopf zu haben "wichtig ist nur, dass ich nichts trinke", wird uns auf Dauer nicht wirklich auf Abstand zum Alkohol halten.

    Die ersten Wochen oder auch Monate habe ich so gedacht. Von Tag zu Tag war mir tatsächlich das wichtigste, nichts zu trinken. Ich finde das gerade am Anfang völlig normal und auch richtig. Ich habe mich selbst im ersten Jahr komplett auf links gedreht und verschiedenste Themen aufgearbeitet.

    Nun lebe ich einfach mein nüchternes Leben und denke nicht mehr über Alkohol nach.

    Nun ist Weihnachten und Neujahr wieder vorbei.

    Und? Was hat sich geändert ... im Großen wie in Kleinen? Nix. Jedes Jahr die gleichen Hoffnungen, die gleichen *guten* Vorsätze, die man vielleicht auch im Frühjahr, Sommer oder Herbst hatte und in >350 Tagen geht's wieder los ... alle Jahre wieder -> na herzlichen Glückwunsch!🌲🚀🥳

    So ist das Leben, ich bin froh wenn ich abends noch gesund und munter bin. Es kann sich von einem Moment zu nächsten alles ändern. Das ist mir sehr bewusst. Bei mir hat sich was geändert, ich bin nun schon ne Weile nüchtern und somit tue ich etwas für meine Gesundheit und mein Wohlbefinden. Und ein schlauer Mensch 😇 hat mir heute Gelassenheit nahegelegt.

    Und wie ich finde ist es einfach schöner, alles positiv zu sehen.

    Ich habe in meinem ersten Jahr mehrfach von 3 Stadien der Abstinenz gelesen:

    1. Ich kann nicht mehr trinken (als Verbot).

    2. Ich will nicht mehr trinken.

    3. Ich brauche nicht mehr trinken.

    Das kann ich so für mich bestätigen. Ich bin längst in Stufe 3 angekommen, so vielleicht im dritten oder vierten Jahr, es könnte auch etwas früher gewesen sein.

    Das gefällt mir gut und werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.

    Ich habe in meinem ersten Jahr mehrfach von 3 Stadien der Abstinenz gelesen:

    1. Ich kann nicht mehr trinken (als Verbot).

    2. Ich will nicht mehr trinken.

    3. Ich brauche nicht mehr trinken.

    Das kann ich so für mich bestätigen. Ich bin längst in Stufe 3 angekommen, so vielleicht im dritten oder vierten Jahr, es könnte auch etwas früher gewesen sein.

    Das hört sich irgendwie realistisch an. Werde mir das mal in meinen Thread holen. 😊👍

    Das liest sich gut. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich das blöde Suchtgedächtnis auch noch mal in den Folgejahren melden und einen kräftig durchschütteln kann. Dies nur als dezenter Hinweis, falls es mal zu ruckeln anfangen sollte.

    Danke dir fürs Mut machen und für deinen Hinweis. Ich habe nun schon länger Ruhe und das Suchtgedächtnis schläft wohl tief und fest. Falls es doch mal wach wird, weiß ich ja was zu tun ist, wie z.B. die H A L T Regel. Ich mag den Alkohol nun endgültig loslassen und mich wirklich befreit davon fühlen. Du weißt bestimmt genau was und wie ich das meine. Auch andere hier, die schon länger abstinent sind, wissend das sicherlich auch. Ich stehe nun nicht mehr ganz am Anfang, bin aber auch noch nicht langjährig abstinent. Bin so in nem Übergang. Aber ich möchte auch nicht auf meinem Weg stehen bleiben und stagnieren, sondern mich ganz vom Alkohol los lösen. Ich kann mir dieses Gefühl jetzt schon richtig vorstellen und freue mich sogar richtig darauf. Das wird eine Bereicherung und Befreiung gleichzeitig und ich sehe es als gänzlichen Absprung vom Alkohol weg.

    Frohes neues Jahr 2026 wünsche ich allen.

    Meine Abstinenz will sich weiterentwickeln. Ich habe das Gefühl, da geht noch was. Alkohol spielt keine Rolle mehr bei mir, lediglich wenn ich im Forum bin, beschäftige ich mich damit. Ich finde, dass meine Abstinenz inzwischen stabil geworden ist und ich mich sicher fühle.

    Im Thread bezüglich Rückfälle wurde das Thema aufgegriffen, nämlich die Angst vor einem Rückfall zu verlieren. Das ist der Punkt um den es mir geht. Mir selbst zu vertrauen, dass ich das kann. Ich verbinde damit eine regelrechte und wirkliche Befreiung vom Alkohol.

    Ich bin jetzt im zweiten nüchternen Jahr und Alkohol hat die Macht über mich verloren.

    Eine spannende Frage dazu: Warum ziehst Du, auch nur theoretisch, in Betracht, einen Rückfall zu haben? Warum kannst Du es nicht ausschließen?

    Ich bin generell auch ein Mensch für Strategien und einen Plan B, das finde ich im Leben immer wichtig. Aber beim Thema Alkohol lässt mein Mindset es gar nicht zu, darüber nachzudenken, was passieren könnte. Für mich fühlt sich das so an: Alleine die theoretische Auseinandersetzung mit dem Gedanken (und dem Plan für den Notfall) hält in meinem Kopf einen Funken wach. Einen Funken, der eher dafür sorgt, dass wieder ein Brand ausbrechen könnte, weil die Option ‚Scheitern‘ ja existiert und abgesichert ist.

    Das finde ich sehr interessant, denn ich befinde mich gerade an einem weiteren Abschnitt meiner Abstinenz. Und was du schreibst, ist das wo ich hin möchte. Ich verbinde das mit weiterem Abnabeln vom Alkohol und dem Gewinn von mehr Freiheit und Leichtigkeit.

    Ich formuliere das so, weil ich Alkohol tatsächlich nicht mehr will. Mir geht‘s diesbezüglich, als wäre ich von einer Gehirnwäsche befreit.

    Genau, das muss sich doch anfühlen wie los gelöst und wirklich frei von Alkohol. Das ist so der Inbegriff für mich, mich wirklich rundum trocken und von Alkohol befreit zu fühlen. Auf diesem Weg bin ich nun die ersten Schritte gegangen und möchte mein Ziel irgendwann erreichen. Zeit spiel da jetzt keine Rolle für mich, aber ich will das unbedingt erreichen.

    Igelst Du dich immer noch Zuhause ein um Risiken zu entgehen Emily ?

    Ich bin nicht eingeigelt. Ich bin berufstätig, habe Familie, Freunde und gehe auch ab und zu weg z.B. in ein Restaurant oder Café, aktuell bin ich in Urlaub. Von einigeln habe ich auch nicht gesprochen. Du hast geschrieben, dass du in die Konfrontation gehen möchtest.

    Ich gehe davon aus, du meinst die Konfrontation mit Alkohol. Ich habe mich im ersten Jahr strikt an Risikominimierung gehalten. Saufende Personen habe ich keine in meinem Leben. Ich bin nie extra in die Konfrontation mit Alkohol gegangen, warum auch?

    Ich werde ab Morgen mehr in die Konfrontation gehen, fühle mich stark genug dafür.

    Neue Phase, freue mich drauf

    Oh jetzt schon? Ich habe im ersten Jahr strikt alle Risiken gemieden und bin sämtlichen Konfrontationen aus dem Weg gegangen. Du hast doch derzeit noch ab und zu Suchtdruck. Ich glaube nicht dass es eine gute Idee ist in Konfrontation zu gehen. Mir wäre das viel zu früh.

    Vielleicht können ja die Langjährigen mehr dazu sagen.

    Willkommen hier bei uns ZurueckimLeben, wow 16 Jahre trocken ist ja schon mal eine Hausnummer. Hut ab. Es wird sich jemand der Mod‘s bei dir melden, bis dahin kannst du dich schon etwas einlesen. Ich bin gespannt von dir mehr zu lesen und freue mich schon auf einen Austausch.

    Im Grunde ist Trockenarbeit für mich, mein Leben, Gedanken, Gewohnheiten aufzuräumen. Wie Reset und Neustart auf der ganzen Linie und in allen möglichen Bereichen.

    Manchmal muss ich auch Themen wiederholen, weil sich wieder Altes einschleicht.