Äh..., und ich mag Kaktussis
Und ich mag auch Kaktussis. Was für ein schönes Wort. lIebe ich sehr und werde das jetzt immer so sagen. Habe viele Kaktussis 🤣 🌵
Und dein Bild ist dir ganz klasse gelungen. Sieht super gut aus.
Äh..., und ich mag Kaktussis
Und ich mag auch Kaktussis. Was für ein schönes Wort. lIebe ich sehr und werde das jetzt immer so sagen. Habe viele Kaktussis 🤣 🌵
Und dein Bild ist dir ganz klasse gelungen. Sieht super gut aus.
Hallo Emily,
darf ich fragen, was alkoholfreie Alternativen sind und warum sie du sie kauftest? Wolltest du "diese Illusion der Belohnung" erhalten?
Ja ich würde sagen, dass ich mir neue Belohnungen suche. Habe neue schicke Gläser und jetzt solche Getränke, die irgendwie an Sekt erinnern, aber z.b. aus Heidelbeersaft und Beeren ist und sehr schön von der Farbe ist. Ich mag sowas gerne. Ist zwar etwas Kalorien reduziert und hat auch Kohlensäure. Aber Kohlensäure ist nicht sehr gut für mich.
Ich habe auch schon Kirschsaft in ein Weinglas gefüllt und beim Kochen getrunken. Früher trank ich Rotwein beim Kochen. Das ist ein ähnliches Verhalten wie zu nassen Zeiten.
Ich hatte vor ein paar Monaten aber beim Kochen tollen Tee aus der Tasse getrunken.
Ich glaube ich suche gerade Ersatz für Tee, weil ich aus einem mir unerklärlichen Grund nicht mehr mag.
Und ich suche auch nach Belohnungen. Das sind irgendwie Süßes geworden, obwohl ich Süßes früher fast nie gegessen habe.
Ich habe aber definitiv in letzter Zeit auch alkoholfreie Alternativen getrunken, z.B. habe ich alkfreien Sekt gekauft als jemand aus der Familie aus dem Krankenhaus kam, zum Anstoßen.
Oder beim Grillen kürzlich habe ich ein kleines Glas alkoholfreies Bier getrunken.
Das ist zu nah dran an der Alkzeit und ich möchte das wieder auf den richtigen Weg bringen.
Bewegung und Gym habe ich fast komplett schleifen lassen und auch meditieren. Auch wie in nassen Zeiten.
Ich finde es toll wie du deine "Schwächen" so angehst. So geht meiner Meinung nach der richtige Weg!
Ich danke dir sehr für dein motivierendes Feedback. Ich fange heute direkt damit an wieder in die richtige Richtung zu laufen. Dazu gehören Bewegung, weniger Kalorien, meditieren, Gymnastik und Tee. Werde mir gleich mal ne Tasse aufbrühen.
Mir ist das glaube gestern so richtig aufgefallen, dass ich in dieses Schema vor meiner Abstinenz rein komme. Das Gute ist, dass ich das mit nüchternem Kopf erkenne und gegen steuern kann.
Und das mache ich auch. Und die 4 kg müssen auch wieder verschwinden.
Nun waren es bei mir im März 18 Jahre
Wow, habe gar nicht gewusst, dass du schon sooooo lange trocken bist. Bei mir sind es 11 Monate.
Mir ist etwas aufgefallen, was ich unbedingt ändern muss.
Ich komme wieder in alte Verhaltensmuster. Also Routinen.
Meine Änderungen vom Anfang habe ich irgendwie schleifen lassen und gerade die letzten Tage kommen wieder alte Verhaltensmuster durch.
Da hatte ich auch gar nicht so ein großes Augenmerk drauf gehabt und mir ist das nicht so aufgefallen im Alltagsstress. Nun habe ich aber e8nige Tage frei und habe Zeit.
Ich meditiere nicht mehr, zu viel Zeit für soziale Medien, habe mehrfach alkoholfreie Alternativen getrunken. Sie eingekauft und kommen zum Glascontainer. Auf Tee habe ich gar keine Lust mehr und habe tatsächlich schon tagelang keine einzige Tasse Tee mehr getrunken.
Ich achte auch nicht so auf Kalorien und habe 4 kg zugenommen. Bewegung und Gym kommen auch richtig zu kurz.
Werde mir jedenfalls in den freien Tagen mal Gedanken machen und das ändern.
Oh liebe Ichso, dann gratuliere 🎉 ich dir nachträglich zu deinem Geburtstag 🎂 und wünsche dir alles Gute.
Wenn ihr nichts dagegen habt, berichte ich hiervon regelmäßig .
Hallo und herzlich willkommen und frohe Ostern 🐰
Schön, dass du den Weg hier ins Forum gefunden hast. Hier kannst du dich austauschen und kannst alles da lassen, was dich bewegt.
Ich gratuliere dir zu dem Schritt, dem Alkohol den Laufpass zu geben. Nüchtern und mit klarem Kopf beginnt nun dein neuer Weg. Fühl dich hier wohl und ich wünsche dir einen guten Austausch 🙋♀️
Ich wünsche auch allen gemütliche und frohe Ostern. Endlich mal etwas Zeit, habe auch Urlaub.
Für mich hat das zwölfte Jahr seit meinem aktiven Suchtausstieg begonnen. Ich habe im hier und jetzt, so wie diese ganze recht lange Zeit schon, noch nie Angst vor einem Rückfall gehabt. Für mich war und ist es vielmehr der Weg der Zuversicht, der mich bis hier hin geführt hat und führt. Die innere Gewissheit, dass es das Richtige ist, was ich tue. Meine mir eigene, innere Wahrheit.
Ich lebe und genieße mein Leben in Freiheit.
Wie schön sich das anhört. Klasse 👍
Und zu dem Rückfall "sozusagen aus dem Nichts": da konnten wir schon in der Gruppe klären, welche Anzeichen im Nachhinein zu erkennen waren.
Mich würden die Anzeichen sehr interessieren. Würde gerne mehr dazu wissen. Ich finde es auch toll, dass die Gruppe das herausfinden konnte. Ist der Mensch nun wieder abstinent?
die Tatsache und der Glaube, dass man nach einem Rückfall auch wieder aufstehen kann, hat mich vor dem Absturz bewahrt.
Das finde ich mutig und stark, dass du wieder aufgestanden bist. Und es ist der Beweis, dass es nicht funktioniert nur mal ein Glas zu trinken.
Einfach nicht mehr in den Ring steigen.
Brant das hast du super geschrieben und erläutert. Vielen Dank dafür 👍😊
Das liegt zum einen daran, dass ich mich befreit vom Alkohol fühle und nicht im Mindesten das Gefühl habe, den Alkoholkonsum zu vermissen
Das ist doch einfach perfekt.
Zum anderen liegt das daran, dass ich mich näher damit beschäftigt habe, warum und wie es zu Rückfällen kommt, und entsprechend Selbstfürsorge betreibe.
Das mache ich auch gerade.
Erklärt wird, was die Rückfallforschung in den vergangenen Jahrzehnten an Erkenntnissen gewonnen hat, meines Erachtens ganz gut in dem Erklärvideo von Prof. Lindemeyer von den Salus-Kliniken, das ich hier schon öfter erwähnt habe: https://www.salus-kliniken.de/lieber-schlau-…au-auf-der-a61/
Schau dir die Beiträge anderer Nutzer hier, die tatsächlich rückfällig geworden sind und über ihre eigenen Erfahrungen geschrieben haben, mal zusätzlich mit dem Wissen aus dem genannten Erklärvideo an. Rückfälle geschehen nicht wirklich „aus heiterem Himmel“.
Damit werde ich mich mal befassen.
Liebe Emily…
im Rückblick kann ich sagen, dass ich im ersten Jahr meine Abstinenz auch noch sehr wackelig war…da habe ich mich gedanklich auch noch mit einem ‚Was wäre wenn‘ eines Rückfalls auseinandergesetzt. Ich bin jetzt im dritten Jahr und finde, dass eine signifikante Veränderung und Festigkeit nach dem 2. Jahr stattgefunden hat. Mach dir nicht so‘n Kopf…mit zunehmenden Abstand zum Alkohol wird das alles leiser im Kopf. Die Abstinenz wird zur Routine und ist irgendwann Alltag. Das kommt von allein…dein Suchtgedächtnis wird ruhiger, weil es mit jedem Tag, den man nicht trinkt, nicht gefüttert wird.
Das hört sich motivierend an. Bin zuversichtlich, dass sich das bei mir auch so entwickeln wird.
Ihr habe toll geantwortet. Mir ist das richtig im Kopf rumgeschwirrrt. Ich möchte auf gar keinen Fall einen Rückfall bauen. Und mit euren Antworten bin ich mir sicher, es auch zu schaffen. In wenigen Wochen bin ich 1 Jahr abstinent. Das erste Jahr sehe ich als nen kleinen Meilenstein, danach ist die Zeit mein Freund.
Also lieben Dank für eure Antworten. Hoffentlich helfen sie auch anderen 👍😊
So ein "Rückfall" ... darüber entscheide doch ich oder du!
Das stimmt genau, es ist meine Entscheidung.
egal ob Ex-Raucher, Ex-Trinker oder Ex-Junkie, ich weiß doch was passiert! Ich bin doch nicht blöd.(?)
Ich habe ja auch früher jahrelang geraucht. Das ist schon so lange her, dass ich nicht mal mehr genau weiß wieviel Jahre es sind. Ich kommen überhaupt nicht auf die Idee zu rauchen. Da sage ich auch nicht ich lasse die Zigarette liegen. Ich weiß also wie du das meinst und das leuchtet mir anhand meinem Beispiel vom Rauchen ein.
Hatte mal beim Blauen Kreuz einen Mensch erlebt, der nach 23 Jahren trocken am Morgen beim Aufräumen nach einer Hochzeitsfeier (die er komplett nüchtern mitfeierte) anfing, die Reste aus den herumstehenden Gläsern auszusaufen. Einfach so. Sozusagen aus dem Nichts. Wir haben das längere Zeit mit ihm und seiner Frau in den Gruppengesprächen versucht zu verstehen, denn wir waren alle ziemlich geschockt!
Ach du Gott, wie schlimm ist das denn 😳 vielleicht wurde er auf der Hochzeit so getriggert, dass er unbewusst die ganzen Gläser leer trank. Als hätte das Gehirn ausgesetzt.
Solche Geschichten finde ich bedrückend.
Meine Freiheit besteht also in dem Wissen, das ich kapituliere. Ich bin süchtig mit einer Nulltoleranzgrenze.
Genauso sehe ich das bei mir auch. Ich kann keinen einzigen Schluck trinken. So war es auch beim Rauchen, ich wusste, dass ich keinen einzigen Zug rauchen kann. Ich bin mir 100% bewusst, dass das einen Rückfall zur Folge hat.
Danke AmSee, dass dieses Thema einen Thread bekommen hat. Ist ja ein wichtiges Thema.
Ich bin auch so jemand wo immer noch dies und das zu tun ist.
Dieses ich sollte oder müsste noch dies und das hat mich auch damals in die Sucht geschickt. Wobei diese Gedanken leider auch extrem hartnäckig sind.
Ich habe im Grunde auch zur Entspannung getrunken. Einfach mal nicht alles zu eng sehen und gelassen bleiben ist vielleicht ein guter Weg.
Wenn du die Finger vom Alkohol lässt, kannst du dir sehr sicher sein!
Das denke ich ehrlich gesagt auch so. Ich denke gar nicht an Alkohol, klar hier im Forum schreiben wir zum Thema. Aber außerhalb vom Forum habe ich mit Alk nichts zu tun.
Am Besten mache ich mir da auch nicht zu sehr einen Kopf. Wer weiß was irgendwann ist. Heute bin ich nüchtern. Fertig.
Ich finde deinen Satz ebenso simpel wie großartig und absolut logisch. Einfach die Finger vom Alk lassen und ich bin sicher.
Danke Paul ✌️
Das ist richtig. Aber warum werden langjährig Abstinente trotzdem wieder rückfällig? Klar sind individuelle Gründe. Aber sie wissen es doch auch, dass nur ein Schluck oder Glas wieder in die Suchtspirale führt.
Ich für mich denke da seit kurzem drüber nach. Die Motivation immer hoch halten, sich erinnern wie es war und die Gründe warum ich aufgehört habe immer wieder ins Gedächtnis rufen.
Deshalb bleiben Leute wie du oder Brant oder AmSee, Ichso auch weiterhin im Forum. Um den Respekt vor dem Thema Alkoholsucht nicht zu verlieren. Ich bin nun bald 11 Monate trocken. Also noch am Anfang.
Also darf ich mir nie, auch nach Jahren nicht, zu sicher sein.
Oh merke grade, dass wir im Thread von Klara sind. Evtl. kann ja ein Mod. zu mir verschieben.
Lasse mal kurz ein paar Gedanken hier: Lecker Essen ist gekocht und im frisch geschrubbten Tiefkühler eingefroren. Wohnung ist tippitoppi aufgeräumt und geputzt.
Und ich so?^^ Bin übelst nervös. Schwanke zwischen alles super und Katastrophenalarm. Und ja, der Kopf weiß, das ist (auch) einer meiner psychischen Diagnosen geschuldet. Und doch will die Seele am liebsten flüchten... Aus Angst vor Streit und Missfallen und daneben benehmen und so Sachen.
Danke fürs Lesen. Ich gehe besser jetzt mal laufen. Statt saufen 👍
Lecker gekocht hatte ich auch, aber die Wohnung sieht alles andere als tippitoppi aus. Letze Woche gab es schlimmer Ereigniss und ich bin erschöpft. Deshalb war ich so faul wie möglich. Es ging sozusagen auch nichts.
Anmerkung: Auf Wunsch von Emily wurde dies aus dem Thread RE: Mein Weg ohne Alkohol in ein neues Thema ausgelagert, da es das dortige Thema sprengt. LG AmSee |
Ich habe auch schon von Leute gehört die richtig lange trocken waren. Und dann ist es zum Rückfall gekommen. Sowas finde ich persönlich für mich als bedrohlich. Ich frage mich, muss ich dann den Rest meines Lebens immer vor einem Rückfall Angst haben? Bin ich dann jemals überhaupt frei? Das bleibt doch für immer im Hinterkopf? Oder wie seht ihr dass. Bin da am nachdenken, ob ich mir jeden Morgen wie ein festes Ritual z.B. beim Zähneputzen immer wieder sage: Heute lasse ich das erste Glas stehen.
Ich glaube als Alkoholiker ist man nie frei. Trocken heißt doch nur stoppen. Ein kleiner Fehler, nur ein Glas kann das ganzen Kartenhaus zum Einstürzen bringen.