Hallo Emily,
mein "Abstinenztrainig", war ähnlich wie beim Pawlowschen Hund, erstmal von allem fernhalten (Alkohol), d.h. die Reizverknüpfung Alkohol-Sucht-Gehirn auflösen, bei Stress oder ähnlichem ... Beschäftigung, viel trinken, da ist der Körper auch beschäftigt, oder bewusst mich herunterfahren, mich beruhigen, sei es durch Atemübungen, sportliche Betätigung oder ähnlichem.
Es gibt keine allgemeingültige Lösung, kein Zaubermittel, nur nicht trinken und sich selbst vertrauen. Der Körper findet einen Weg und das braucht Zeit.
Von diesem ganzen "ich-bin-Alkoholiker-Rechfertigungs-Gedöns" hielt ich mich stets fern! Niemanden (!!!) musste ich etwas beweisen, niemanden wollte ich bekehren/überzeugen. Ich wollte mir etwas beweisen.
Das hört sich gut an. Auch wie AmSee schreibt. Es braucht seine Zeit und eine gute Portion Geduld und Gelassenheit.
Alternativen zu Alk-Trinken habe ich. Spaziergänge und Gymnastik. Auch Eis oder Schoki in Maßen.
Einfach in mich reinhören, und auf die eigenen Bedürfnisse eingehen.