Beiträge von Emily

    Na ja, was heist abwärts.

    Mir hat die Trinkerei gesundheitlich ziemlich geschadet, sogar nachhaltig. Und Alkohol kann in den Tod führen.

    Bei anderen Substanzen substituiert man ja durchaus erfolgreich und die Leute, leben weitgehend, ein gesundes und normales Leben. Ja, sie bleiben in der Suchtspirale, das ist der Nachteil.

    Mit anderen Substanzen kenne ich mich nicht gut aus. Klar ich habe auch schon ab und zu Cannabis geraucht, aber eher selten und bin nicht süchtig. Das Rauchen selbst habe ich schon vor ca. 20 Jahren aufgegeben. Weitere Substanzen kenn ich ich nicht und habe ich nie konsumiert.

    Aber die Suchtspirale bei Alkohol führt abwärts und würde mein Leben ruinieren. Ich habe es geschafft rechtzeitig zu entkommen und das ist mein großes Glück. Meine Abstinenz hat für mich allerhöchste Priorität und ist das wichtigste für mein zukünftiges Leben. Nur nüchtern kann ich ein schönes Leben führen. Mit Alkohol würde mein Leben die Bach runter gehen und wäre kein Pfifferling mehr wert. Das ist mir so sehr bewusst, dass ich kein, absolut nicht das geringste Risiko eingehe, was meine Abstinenz gefährden könnte.

    Ich fühle mich so glücklich, frei und wirklich zufrieden ohne Alkohol mein Leben zu leben.

    Abwärts heißt für mich: krank, alles verlieren was ich habe, und ggf. Tod. Deshalb gehe ich meinen nüchternen Weg.

    Ich kann zum tHema Opfer / Opferrolle nicht viel sagen, weil ich mich in meinem Leben nicht als Opfer sehe und das auch nie getan habe. Selbst in der nassen Zeit sah ich mich nicht als Opfer.

    Bin auch echt froh, dass ich mit Opferrolle nix am Hut habe.

    Doch eine gewisse Ähnlichkeit bei den Suchtkarrieren.

    Ich glaube auch, dass sich in der Sucht vieles ähnelt. Glaube auch, dass es früher oder später für fast jeden nassen Alki in der Suchtspirale ganz nach unten geht.

    Klar jeder Mensch ist anders und führt ein anderes Leben, aber die Sucht ist bei jedem gleich, sie führt abwärts. Glaube in der Abstinenz ist auch vieles ähnlich, aber jeder hat seinen eigenen Weg zu gehen.

    Allerdings ist einer, der wegen des Geschmacks drauf verzichtet oder weil es der Glaube verbietet, natürlich kein Gesprächspartner, der die Peinlichkeiten, Scham und Abgründe kennt.

    Hier im Forum versteht man sich. Man weiß um was es geht, weil man es selbst kennt. Ich muss niemandem groß erklären und fühle mich gut aufgehoben. Außerhalb vom Forum habe ich wenig gute Gespräche zum Thema. Wenn ist es eher allgemein. Das bringt mir aber nix.

    In einer realen SGH bin ich nicht, finde es praktisch und gut im Online Forum. Zeitlich einfach ungebunden und thematisch perfekt.

    Wünsche dir einen wunderbaren und erholsamen Urlaub ⛱️👙🕶️🌴

    Diese Woche hatte einiges an Unschönem im Gepäck.

    Gesundheitliche Problemchen und auch ein größerer Schreck waren dabei, ein „schlechte Laune“ Tag ebenso, sowie ein paar Ärgernisse und Schwierigkeiten. So ist das Leben einfach manchmal.

    Aber in keinem einzigen Moment kam der Gedanke an Alk auf. Das sehe ich als großen Erfolg und ich weiß, dass meine Abstinenz auf einem sicheren Fundament steht.

    Das stärkt auch mein eigenes Vertrauen in mich selbst. Die Sucht hat ihren Schrecken verloren. Ich stehe ihr achtsam gegenüber und kenne meine Stärke. Ich bin der Sucht nicht mehr hilflos ausgeliefert.

    Mein Befinden :Zwiespältig .

    Das verstehe ich gut. Aktuell befindest du dich auf sicherem und geschütztem Terrain.

    In deinem persönlichen Leben mit Alltag bist du erstmal auf dich gestellt. Aber du hast ja hier deine SHG und hast viel gelernt.

    Ich bin am Anfang viel zuhause geblieben und habe alkohollastige Situationen gemieden. Damit habe ich Zeit gewonnen und meine Abstinenz wurde immer sicherer.

    Nüchtern zu sein und auch zu bleiben erfordert Geduld und Zeit.

    Das ist wirklich zu schaffen und wird mit der Zeit immer leichter.

    Ganz toll wie weit du schon gekommen bist 👍

    Kürzlich habe ich gespürt, dass etwas anders ist. Alkohol und sein Rattenschwanz ist in den Hintergrund gerückt und ist nur noch Erinnerung.

    Vom ersten Tag meiner Abstinenz an war das Thema nüchtern werden und Abstinz täglich allgegenwärtig. Habe immer nur „Heute“ gedacht. Heute lasse ich das erste Glas stehen.

    Aus den vielen „Heute“ ist nun über 1 Jahr geworden. In diesem Jahr ist vieles passiert, gutes wie schlechtes. Ich bin in allen Situationen trocken geblieben. Völlig ohne Rückfall.

    Ich habe aufgehört gegen den Alkohol zu kämpfen. Habe auch meinen Frieden mit mir und der Vergangenheit geschlossen.

    Und vor kurzem war es da, dieses Gefühl ein zufriedenes und freies Leben zu führen.

    Es hat nichts damit zu tun wie mein Leben läuft, natürlich gibt es Höhen und Tiefen. Aber ich erlebe alles wie es kommt nüchtern. Ich entscheide mit klarem Verstand, erlebe alles Gefühle und Gedanken nüchtern, ohne Nebel.

    Nun lebe ich mein Leben und Alkohol hat keinen Platz mehr darin. Ich bin frei. Ich zähle keine Tagen mehr und bin losgelöst aus den Fängen des Alkohols und der Sucht.

    Ich gebe sehr gerne etwas weiter, denn ich habe ja auch Hilfe bekommen und angenommen. Ich finde hier die SHG klasse und durch den Austausch erhalte ich Unterstützung. Gerne gebe ich das auch weiter, damit noch mehr Leute es schaffen aus der Suchtspirale zu entkommen.

    Und es ist wirklich machbar und möglich ein glückliches und zufriedenes, nüchternes Leben zu führen.

    Ein klarer Kopf ist im Leben unbezahlbar. Alkohol hilft bei nichts, das steht fest.

    Danke Brant, das ist ein sehr nettes Kompliment von dir 😀

    Das Muster bei meinen Rückfällen wiederholte sich: ein fremder Ort, Routinen wie körperliche Aktivitäten vernachlässigt und das Gefühl von Einsamkeit. Trifft ein Punkt zu, kann ich das kompensieren, bei zweien wird's kritisch und treffen alle drei zu gilt Alarmstufe rot.

    Aus diesem Grund werde ich meine aktuelle Wohnung bis auf weiteres behalten (fremder Ort) und während der Arbeitswoche ein Studio mieten. Das gibt mir die Sicherheit, dass wenn alle Stricke reisen sollten, ich ich immerhin mein vertrautes zuhause hätte.

    Das ist doch nun ein Erfolg, dass du ganz genau weißt welche Punkte kritisch werden können. Du sorgst vor und kannst danach handeln. Das hört sich nach einem guten Plan an und du bist gut gewappnet und gerüstet gegen Alkohol oder Suchtdruck.

    Ich bin inzwischen mehr als 1 Jahr nüchtern und es hat sich so viel in meinem Leben dadurch ins Positive geändert.

    Bei mir ist der Wunsch aufgekommen, alles hinter mir zu lassen und meinen Weg nun in einem neuen Thread weiterzuführen. Die alten Titel passen einfach nicht mehr, sind für mich veraltet. Ich habe mich sehr verändert und möchte einfach frischen Wind rein lassen. Die Altlast Alkohol habe ich entsorgt.

    Gedanken an einen Rückfall habe ich nicht mehr. Ich hüte meine Abstinenz und passe auf sie auf. Meine Gedanken und Gefühle sind leichter geworden, denn ich bin erleichtert. Die schwere Last mit dem vollen Rucksack mit allem was mit Alkohol zu tun hat, habe ich abgeworfen. Jetzt laufe ich leicht und beschwingt auf meinem nüchternen Lebensweg weiter.

    Das fühlt sich einfach nur großartig an. Ich bin sehr glücklich und froh, dass ich nun mein nüchternes, zufriedenes Leben wieder habe. Für nichts auf der Welt gebe ich das wieder her. Alkohol nein danke, ohne mich. Komme was wolle. Das ist mein neues Nie wieder…..😀

    Ich bin gerade mal so über den Titel meines Threads hier gestolpert. Heimlichtuerei oder Ehrlichkeit.

    Die verhasste Heimlichtuerei während meiner Alkoholzeit hat an dem Tag meiner Abstinenz ein Ende gefunden. Heimlichtuerei oder gar Lügen gibt’s seit dem Tag bei mir nicht mehr.

    Ich führe nun ein Leben nüchtern und bin absolut ehrlich mir und anderen gegenüber. Mein Leben hat sich in der Abstinenz komplett zum positiven gewandelt. Ich denke nur noch als Abschreckung zurück um nie wieder dort hin zu kommen. Ansonsten habe ich meinen Frieden mit der nassen Zeit geschlossen.

    Ich schaue jetzt nur nach vorne in eine zufriedene und ehrliche Gegenwart und auch Zukunft.

    Ich bin aus meinem Thread hier raus gewachsen und möchte ihn für mich beenden und allen zur Verfügung stellen, für die das noch Thema ist.

    Ich werde einen neuen Thread eröffnen, der meine Abstinenz jetzt besser spiegelt. 🫶😀

    Im Job ist es viel wert, wenn man sich wohl fühlt und nette Kollegen und Chefs hat. Schließlich verbringt man auch viel Zeit im Job.

    Solche Veränderungen hatte ich auch, sogar mehrfach. Habe mich da nie verschlechtert. Ich finde es wichtig beruflich zufrieden zu sein, sonst könnte da auch eine Gefahr für die Abstinenz entstehen.

    Ich finde es super, dass du auf dem Jakobsweg warst.

    Tom hast du eigentlich nun ein sicheres Gefühl für deine Abstinenz? Dein Rückfall hast du ja schnell wieder weggesteckt.

    Mein Sabbatical neigt sich langsam dem Ende zu. Fast 2000km in Spanien rumgewandert

    Das hört sich sehr toll an.

    Ich habe sowas in meinem Leben noch nicht gemacht. Einfach mal ne Weile aussteigen.

    Und jetzt was ganz Neues anzufangen, hört sich interessant an. Wünsche dir weiterhin eine schöne Zeit.

    Statistiken interessieren mich nicht mehr so, da sind einfach nicht alle erfasst und die Zahlen entsprechen nicht der Realität.

    Ich glaube es ist einfach wichtig sich Zeit zu nehmen und Schritt für Schritt zu gehen. Und noch sehr wichtig finde ich, dass man lernt mit den echten Gefühlen und Gedanken die nun klar und deutlich wahrgenommen werden, umzugehen.

    Auch muss ich mir im Klaren darüber sein, dass das Leben eben seine Höhen und auch Tiefen hat und es nichts gibt was Alkohol besser macht.

    Menschen, die niemals sucht-therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, und es dennoch dauerhaft schaffen, tauchen in solchen Statistiken zum Beispiel schon mal gar nicht auf.

    Da gehöre ich z.B. dazu.

    ich persönlich denke, wo man selbst steht, kann man oft selbst am besten beurteilen.

    Ich fühle mich befreit und leicht. Alles ist nüchtern einfacher geworden, selbst unangenehme Dinge oder Situationen kann ich nüchtern besser lösen.

    persönlich hat der Weg in die Nüchternheit diesem Zugang zu mir Selbst und in meine Selbstwirksamkeit eröffnet. Dafür bin ich sehr dankbar

    So ist es bei mir selbst auch.


    Also pfeife ich auf Statistiken und genieße einfach mein nüchternes Leben 😄