Loner noch eine Empfehlung. Tummel dich bisschen öfter hier im Forum. Gerade wo du solche Gedanken an Bier hast ist das wichtig, damit du deine Abstinenz nicht leichtfertig über Bord wirfst.
Beiträge von Emily
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Mein Zähler ist heute bei 208 Tagen.
Da gratich dir gerne. Super gut.
Aber intern in mir geht gerade eine Diskussion ab. So schlimm wird es doch nicht sein, wenn Du im Herbst wieder ein paar leckere Oktoberfestbierchen hast.
Oh, da meldet sich dein Suchtgedächtnis. Denk dir mal im Gegenzug, dass so ein Bier Nervengift ist. Jeder sChluck, der dir durch den Hals in den Körper läuft ist Gift. Dafür zahlst du auf dem Oktoberfest auch noch einen Haufen Geld. Und sei dir gewiss, bei einem Bier bleibt es nicht. Ganz schnell kommst du wieder dahin wo du vor 209 Tagen warst.
Wappne dich gegen solche Gedanken. Halte dir den Notfallkoffer vor Augen.
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Heute bin ich 474 Tage abstinent 🍀
Und ich beobachte, dass ich mich ziemlich verändert habe. Diese hibbelige Unruhe und Nervösität ist so gut wie verschwunden. Die gestresste Grundstimmung ist auch weg. Dafür hat sich eine innere Ruhe und Ausgeglichenheit entwickelt. Ich fühle mich selbst. Ich gehe auch Dinge viel bedachter und überlegter an. Nehme mir Zeit und bin auf die Sache, die ich gerade mache fokussiert. Ich bringe meinem eigenen Leben und mir selbst Wertschätzung entgegen. Ich tue mir Gutes und achte auf mein Wohlbefinden und dass ich genug ausruhe und Pausen mache und mich entspanne. Eben Selbstfürsorge.
Dieser ganze Stress, die Lügen, Heimlichtuerei als Begleitung vom Trinken haben sich komplett in Luft aufgelöst.
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Brennnesselsamen und Spitzwegerichsamen
Brennnesseln haben wir auch genug im Garten. Wie sieht denn Spitzwegerich aus? Und die Samen davon? Habe noch nie geschaut ob Brennnesseln Samen haben. Isst du die dann einfach unterwegs beim Spaziergang?
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Mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, indem ich bewusst unnötige Dinge, Verpflichtungen und mentale Belastungen reduziere, ist ja schon seit geraumer Zeit "mein" Thema. Und es darf auch gerne noch länger mein Thema bleiben.
Du motivierst wieder so toll. Wenn der Anfang gemacht ist, dann wird das Projekt zum Selbstläufer.
Ich habe auch einige Ideen. Fängt damit an, Käufe zu überdenken. Ich miste auch mein Handy aus, bestelle Newsletter ab.
Dann aussortieren, leere Plätze schaffen und alles schön sauber haben.Mir tut das richtig gut. Hatte den Thread hier noch gar nicht entdeckt.
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es gibt immer Gründe(?), um seinen Körper zu schädigen?
Mir war das während der nassen Zeit gar nicht so bewusst. Dass Alkohol nicht gut und ungesund ist war mir schon klar. Aber ich dachte so schlimm wird es schon nicht sein. Falsch gedacht!
Es ist müßig darüber zu diskutieren, wenn man den Fakt, der zellzerstörischerischen/kankmachenden Wirkung immer ausser Acht lässt und sich auf Befindlichkeiten/Umstände beschränkt.
Will ich ? ... krank werden, immer schlechter funktionieren, früher altern ... dann ist Alkohol ein Garant dafür, es auch zu erreichen. Vielleicht hat man auch Glück, so wie beim russischen Roulette, solange der Nervenkitzel überwiegt, kann man ewig darüber diskutieren.
Ich habe das ignoriert und heute bereue ich das. Nun muss ich damit klar kommen. Heute tue ich alles um meine Gesundheit wieder aufzubauen. Während der nassen Zeit habe ich einfach die Augen verschlossen und meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt.
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Ich habe bisher abend gerne 2 Serien geschaut. Das war manchmal mit Stress verbunden mir die Zeit dafür freizuschaufeln.
Habe mich entschlossen diese Serien ab heute nicht mehr zu schauen. Wieder eine Fessel losgelassen und wieder ein kleines Stück Freiheit gewonnen.
Weiterhin habe ich mir überlegt mein Kaufverhalten zu überdenken. Damit meine ich nicht den Wocheneinkauf von Lebensmitteln. Eher Käufe von Dingen wie Klamotten, Kosmetik, Krimskrams aller Art. Gegenstände binden mich an und wenn es zuviel ist, erdrücken sie mich.
Im Rahmen meiner Abstinenz habe ich nun Freiheit und Leichtigkeit wiederentdeckt und das weite ich jetzt weiter aus. Ich brauche gar nicht alles was ich habe. Ich brauche Platz, Licht und Luft um mich selbst ausbreiten zu können.
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Es ist das Geschenk der Abstinenz nicht mehr zu brauchen als jetzt und hier ist.
Damit habe ich mich die letzten Tage auch beschäftigt. Einfach das „Sein“ im Hier und Jetzt zu spüren. Egal was ich gerade tue, mit allen Sinnen bei der Sache zu sein. Und vor allem nur immer eins nach dem anderen machen. Manchmal tut Einfachheit einfach nur gut. Genügsamkeit führt zu Zufriedenheit.
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Solche Situationen sind für mich jeweils, als würde ich mein altes Ich im Spiegel sehen. Grauselig, und ich kann es jeweils kaum aushalten und macht mich fast wahnsinnig. Eigentlich sollte ich ja drüber stehen können aber nee, keine Chance. Hoffe schwer, dass ich das irgendwann gelassener handhaben kann
Ich habe mich mit meiner Vergangenheit ausgesöhnt.
Anfangs war es mir peinlich und unangenehm wenn ich mich zurück erinnerte. Habe mich sogar geschämt. Wenn ich andere trinken gesehen habe oder eben betrunkene war das auch wie ein Spiegel für mich.
dAnn habe ich mich aber intensiv damit auseinandergesetzt. Ich bin in die Sucht reingerutscht und andere eben nicht. Getrunken wird immer und überall. Alkohol ist einfach überall. Also warum sollte ich mich schämen? Ich habe mich in Gedanken selbst in den Arm genommen und mich wirklich mit mir versöhnt.
Das hat mir selbst extrem gut getan und mich einen großen Schritt nach vorne gebracht. Ich habe selbst dieses Stigma von mir abgeschüttelt. Das tat auch meinem Selbstbewusstsein gut. Ja ich hatte Alkohol getrunken, aber ich war immer berufstätig, immer ein gepflegtes und attraktives Äußeres, haben einen ordentlichen Haushalt, einen Familien- und Freundeskreis. Ich bin wirklich wieder ganz und gar im Reinen mit mir.
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Der eigene Hund war bei mir der große Transformator in diesen Sachen, sprich Hinwendung zur Natur.
Bei mir auch, lange Spaziergänge in der Natur tun einfach gut. Bewegung und frische Luft macht fit. Bei Gehen bin ich auch ganz bei mir und sehr zufrieden. Ich sehe viele schöne Dinge. Pflanzen, Wolken besondere Steine.
Das fördert eine zufriedene Lebenseinstellung. Dies wiederum stärkt auch meine Abstinenz.
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Ich bin jetzt ja ca. zehn Monate trocken und es geht mir gut!
Hi Paddy schön wieder von dir zu lesen. Das freut mich, dass es dir gut geht.
Bei mir ist das genauso, mein Leben ist gleich geblieben. Aber nüchtern kann ich Situationen besser lösen, Dinge besser und schneller angehen und generell kann ich nüchtern besser überlegen und handeln.
An gesundheitlichen Problemen bin ich auch noch dran. Da hat mir Alkohol leider sehr geschadet.
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So, der Anfang ist gemacht. Ich verbinde Aufräumen und Sortieren im Äußeren auch gleichzeitig mit dem Inneren.
Ich mache das regelmäßig, mehrmals im Jahr. Gerade wenn das Leben chaotisch ist und sich das Gedankenkarusell sich unaufhörlich dreht, dann hilft Aussortieren und Aufräumen meine Gedanken zu sortieren.
Heute sind mal einige Kataloge, Hefte und Verpackungen in die Papiertonne gewandert. Das macht sogar richtig Spaß und ich komme schnell in den Flow. Nehme mir jeden Tag ne Ecke oder ein Schränkchen, ne Schublade vor. Kann auch ne Weile dauern. Aber es fühlt sich direkt gut an.
Achtung 😂 Ausmisten ist ansteckend 👍
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selbst würde das nicht (mehr) so ausdrücken, dass ich keinen Alkohol trinken kann, weil das Können oder Nicht-Können für mich keine Rolle mehr spielt und ich mich auch überhaupt nicht dazu herausgefordert fühle, das in irgendeiner Weise begründen zu müssen, dass ich keinen Alkohol trinke.
Das hast du gut formuliert. Geht auch nicht um können sondern eher um wollen. Ich will keinen Alkohol mehr trinken.
Und hier meinte jemand kürzlich, dass man jeden Tag kämpfen müsste und abstinent zu leben. Ich kämpfe schon lange nicht mehr gegen Alkohol. Und als ich begriffen hatte, dass ich gegen die Sucht und den Alkohol nicht gewinnen kann, habe ich den Kampf aufgegeben. Letztendlich habe ich dadurch gewonnen, nämlich eine stabile Abstinenz.
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Ich geselle mich hier mal dazu, denn ich möchte auch mit „leichterem Gepäck reisen“
Das freie Gefühl meiner Abstinenz soll sich nun auch in meinem Zuhause ausbreiten. Ich möchte Platz und Luft schaffen. Habe heute mal vor der Haustür angefangen und möchte den Eingangsbereich hübscher gestalten.
Später fange ich noch im Bad an. Möchte überall aussortieren. Hat noch jemand Lust mitzumachen? Da macht das viel mehr Spaß und spornt an. Wenn der Anfang erstmal gemacht ist, dann läuft das, genau wie mit der Abstinenz.
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Trockenes vs. Nasses Leben
Ich möchte heute mal anregen sich darüber auszutauschen. Es soll eine Anregung sein, bei der sich auch noch unentschlossene User einbringen können.
Wie ist das abstinente Leben denn so?
Ich kann von mir sagen, dass es sich lohnt keinen Alkohol mehr zu trinken. Die ersten Wochen und Monate waren mit allerlei Neuem verbunden. Hoch‘s und Tief‘s. Meine Gefühle nüchtern zu erleben und auch auszuhalten, mein Leben ohne Alk neu zu erleben. Mich selbst wieder richtig kennenlernen.
Es war ganz schön viel los am Anfang. Ich habe 7-8 kg abgenommen und meine Gesundheit hat sich erholt. Die Blutwerte haben sich verbessert.
Heute nach mehr als 1 Jahr bin ich froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe. Ich kämpfe nicht mehr, der ganze alkoholbedingte Stress ist weg. Ich vermisse nichts und fühle mich frei.
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Huhu Loner, na wieviele Tage sind es inzwischen? Ich habe auch einen Tageszähler und schaue da immer mal wieder nach. Morgen habe ich eine schöne Zahl, nämlich 474 Tage.
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Hallo Laggard, lange nichts mehr von dir gelesen, wie geht’s dir denn?
Alles noch in trockenen Tüchern? 😊
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Ich möchte jemanden der Moderatoren bitten, meinen Thread hier zu schließen.
Ich werde mal eine Forumspause einlegen. Momentan möchte ich meine Einstellung und Meinung zum Thema Alkohol nicht weiter hier äußern.
Leuten, die ab und zu trinken können, kann ich sowieso nichts schreiben oder helfen, weil ich nicht ab und zu trinken kann.
Die meisten anderen hier, sind ja schon länger nüchtern als ich. Von euch habe ich viel Hilfe erhalten und möchte mich sehr herzlich dafür bedanken.
Ich werde einfach weiterhin „Heute“ nichts trinken und „Heute“ das erste Glas stehen lassen. Das ist eine gute Strategie für mich und funktioniert bei mir gut.
Ich weiß nicht ob ich eine längere oder kurze Pause mache, einfach mal sehen. Deshalb bitte ich meinen Thread zu schließen.
Danke nochmals und alles Gute für euch. 👍
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… genau deswegen traue ich mich nicht zu schreiben, wenn ich auch zufrieden bin, nicht mehr in dem Maße zu konsumieren wie früher… das finde ich eigentlich schade, denn ich denke, dass es noch mehr User wie mich gibt bzw. solche, die die absolute Abstinenz noch nicht geschafft haben… oder wie ich vielleicht auch froh sind, nicht mehr in alte Muster zu verfallen…
Ciara Ich kann nur für mich sprechen und das für mich Richtige tun. Ich weiß was ich tue und was ich möchte.
Du machst dein Ding. Ich kann nicht deine Entscheidungen treffen oder sagen was für dich gut und richtig ist. Du bist für dich selbst zuständig und verantwortlich.
Jeder muss selbst wissen was er tut.
Gerne kannst du weiterhin konsumieren, wenn das für dich passt. Du hast dich ja hier im Forum angemeldet weil dein Alkohol Konsum zu viel war. Du brauchst nicht meinen Weg zu gehen, geh deinen. Du brauchst gar nichts so zu tun wie ich. Jeder ist anders und wir kennen uns gar nicht.
Du bist nur für dich hier im Forum und ich bin für mich da. Du kannst tun und lassen was immer du willst. Es ist dein Leben.
Was ich hier im Forum zum Alkoholthema schreibe, ist meine Meinung und betrifft mich.
Wenn du das kannst, ab und zu ein Glas zu trinken, dann ist es so. Ich kann das nicht. Nur 1 Glas würde mich wieder in die Sucht befördern. Für mich ist 1 Glas ein klarer Rückfall. Und mein Motto ist nach wie vor: Heute trinke ich nicht. Heute lasse ich das erste Glas stehen. So lange ich lebe werde ich immer ein Heute haben. Das ist meine persönliche Einstellung und so gehe ich meinen nüchternen Weg. So funktioniert das für mich hervorragend, mir geht es gut und ich bin glücklich und zufrieden eine trockene Alkoholikerin.
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Was ist dir widerfahren
Darüber möchte ich nicht schreiben. Geht um die Gesundheit und da hat mir der Alkohol sehr geschadet.