Beiträge von Emily

    Ich mache mir ehrlich gesagt recht wenig Gedanken zum Sinn des Lebens. Mal lebe ich sehr bewusst und nehme vieles wahr, mal dümpele ich so vor mich hin.

    Aktuell geht’s mir gesundheitlich nicht so gut, deshalb spukt mir das alles wohl etwas im Kopf rum.

    Heute bin ich aber wieder besser drauf und meine Stimmung ist auch wieder okay.

    Ich habe festgestellt, dass zuviel denken auch nicht immer gut ist. Da dreht sich schnell das Gedankenkarusell und ich bin überfordert.

    Es gibt eben einfach Höhen und Tiefen im Leben und auch Stimmungsschwankungen.

    Am besten gar nicht zuviel drüber nachdenken.

    Welche schönen Momente sollen das denn sein, die man täglich übersieht? Sein Leben zu leben klingt für mich sehr nach dahinplätschern.

    Denn darum geht es mir ja: was soll denn dieses Leben sein, das man gelebt hat? Und was ist es, was man nicht gelebt hat?

    Das sind Fragen über die ich nachdenken werde. Sind sehr tiefgründig und berechtigt gestellt. Das sind Gedanken die mich gerade auch beschäftigen.

    Viele verwechseln Sinnsuche mit der Lösung von Alltagsproblemen

    Wo will ich in 5 oder 10 Jahren stehen? Keine Ahnung - Ich habe alles im Leben, ich muss mich nicht mehr beruflich neu orientieren. Ich bin karrieretechnisch am Ende angekommen und mache da auch etwas sinnvolles, aber das ist mE kein Lebenssinn.

    Es muss doch etwas geben, was dem Leben eine tiefere Bedeutung gibt, einen Zweck.

    Das sind wichtige Punkte, Helga. Ideal um abends lange Gespräche mit Familie oder Freunden zu führen. Und eben selbst darüber nachdenken was einem wichtig ist.

    Ist es „Glücklich“ sein oder „Liebe“ oder „was bewirken“?

    Zufrieden und / oder vielleicht demütig zu sein? Einfach das „Sein“ einfach zu leben?

    - FORTUNE - wow du hast mich mit deinen Worten abgeholt. Meine neu gewonnene Freiheit durch die Abstinenz ist so kostbar.

    aber ich bin mittlerweile an einem Punkt, wo ich merke: An sich kann ich mich aus der virtuellen Welt noch mehr zurückziehen. In der realen Welt findet letztlich das Leben statt. Wenn ich später am Sterbebett liege und noch einmal das Schöne in meinem Leben gedanklich vorbeiziehen lasse, wird wohl kaum mein Internet-Konsum dabei sein.

    Das stimmt genau.

    Die mächtige Gegenspieler von Freiheit hat einen Namen; er heißt "Abhängigkeit".

    Abhängigkeit und in der Sucht stecken das macht Alkohol. Freiheit und diese Leichtigkeit ohne Alkohol sind unbezahlbar.

    Danke dir für deine Worte. Waren genau die richtigen Worte. 👍

    Lebe dein Leben so lange wie es geht, freue dich an dem was (noch) geht. Die vielen kleinen Dinge geben doch dem Leben einen Sinn, oft (leider) bemerkt man sie erst wenn sie "weg" sind oder kaum/nicht mehr zu erreichen.

    Paul du hörst dich so richtig gelassen an. Wie hast du diese Gelassenheit bekommen?

    Lebe heute, hier und jetzt! ... und mach' das Beste daraus ...

    Ich werde mich einfach aufrappeln, mal schütteln, lächeln und den Tag genießen. Heute ist Teil meines Lebens und nur jetzt zählt.

    Bei solchen fiesen Stimmungsschwankungen wie aktuell neige ich sogar zur Suchtverlagerung. Ich kaufe dann schnell was. Habe ich wieder gemacht, von Kosmetik über Jacken, Pullis. Aber nix bräüchte ich tatsächlich wirklich. Habe alles da. Oder ich esse viel Eis. Klar der Arzt hat gesagt, Eis wäre gut bei der Kehlkopfentzündung. Aber ich esse da dann die ganze Dose leer.

    Kannst Du Dich gut erholen, wenn Du so schlapp bist oder hast Du das Gefühl Du müsstest jetzt was dagegen tun, um wieder fitter zu sein? Kannst Du gut faul sein und die Schlappheit einfach Schlappheit sein lassen?

    Ich kann mich nicht besonders gut erholen und überlege oder lese wie ich wieder fit werden kann. Und bei Schlappheit mache ich mir Gedanken was alles gemacht werden muss und ich nur faul bin.

    Auch wie du schreibst, dieses Hamsterrad geht mir auf den Zeiger. Im Job, aber auch privat.

    Gestern hatte ich richtig depressive Stimmungsschwankungen. Ich schleppe ne Kehlkopfentzündung schon seit Ewigkeiten rum und das wird nicht besser, jetzt kam noch ne Erkältung dazu.

    Das einzige was mir aktuell Spaß macht ist mit dem Hund in der Natur zu sein. Aber einen Wald gibt’s bei uns nicht und muss man mit dem Auto erst hinfahren.

    Eine Versöhnung mit meiner ganzen vergangenen Scheiße war und ist mir wichtig denn nur so behalte ich die Zügel in der Hand was meine Gegenwart betrifft.

    Das habe ich auch alles bereits aufgearbeitet und bin im Reinen mit meiner Vergangenheit.

    Derzeit sehe ich die Gefahr eher, dass ich bei trüber Stimmungslage denke…ach ist doch eh egal und so ein Rausch war doch ganz gut um mal der Welt zu entkommen. Solche Gedanken hatte ich bei dem Film.

    Klar mache ich nicht, dazu bin ich viel zu vernünftig.

    Sparkassen_Helga keine Ahnung, ich bin eigentlich nicht so der Depri Typ, aber irgendwie fühle ich mich niedergeschlagen und schlapp.

    So null Bock und keine Lust auf irgendwas. Ist vielleicht einfach mal so eine Phase. Aber in letzter Zeit denke ich auch wieder öfter über Alk nach. Nicht dass ich welchen trinken möchte, eher über das Thema generell. Diese Leichtigkeit ist gerade weg.

    Gestern bei dem Film konnte ich mir genau vorstellen wie es nach dem ersten Schluck ist. Glaube der Film hat mir nicht gut getan.

    Andererseits hat doch jeder im Leben unterschiedliche Phasen, Stimmungsschwankungen. Mal fühlt man sich besser mal nicht so dolle. Gibt eben Hoch‘s und Tief‘s. Wird auch wieder anders.

    Ich wollte das nur mal hier schreiben, weil ich grad auch nicht so aktiv im Forum bin.

    Mein nüchternes Leben hat in letzter Zeit andere Gedanken begleitet. Gesundheitliche Probleme, allgemein den Sinn des Lebens zu sehen, Alkohol war mir ungewollt sehr nahe gekommen. Bin aktuell sehr nachdenklich, gleichzeitig auch unruhig, vielleicht sogar etwas unzufrieden im allgemeinen.

    Gesundheitlich habe ich gerade ziemlich zu kämpfen, begleitet mit Ärztemarathon und ewigem Wartezeiten auf Termine. Bin insgesamt, auch im Job unkonzentriert und habe weniger Kondition als sonst. Fühle mich nicht wirklich wohl und schlafe schlecht.

    Habe auch wenig Lust und Elan, egal ob Job oder privat Haushalt. Ich weiß nicht wirklich was dahinter steckt.

    Wird Alkoholismus irgendwann zu psychischen Krankheit? Weil es unser Denken bestimmt, selbst lange noch, nachdem wir schon aufhörten?

    Man glaubt immer noch ... nach Wochen ... Monaten, Alkohol wäre die Lösung, der Heilsbringer, der Spasserzeuger, die Rettung - ist das nicht krank??

    Gestern bei dem Film konnte ich richtig das Gefühl des ersten Schluckes nachempfinden. Hat mich sogar ein bisschen getriggert wenn ich ehrlich bin. Aber ohne Suchtdruck oder so. War gleichzeitig froh, dass ich nicht mehr trinken muss und den Absprung geschafft habe und aus der Suchtspirale rausgefunden habe.

    Denke schon, dass das krank ist, Alkoholismus ist ja als Krankheit anerkannt.

    Der Film arbeitet in mir nach. Habe grottig geschlafen. OK, ich bin gerade krank und angeschlagen, vielleicht deshalb. Hatte sogar auf Youtube noch „Rückfall“ geschaut. Vielleicht war das auch zuviel des Guten.

    Maggi ich finde, dass du dich schon schön strukturiert anhörst. Das habe ich auch gemacht mein Leben neu sortiert und andere Routinen und Verhaltensweisen angewöhnt.

    Jeden Tag um einen See laufen zu können klingt traumhaft. Da hast du immer was, wo du dich drauf freuen kannst.

    Das Buch hat das Potenzial den Leser auf eine Reise mitzunehmen und gegebenenfalls zu einem ehrlicheren Umgang mit dem eigenen Selbst zu bewegen. Und das ist vielleicht das Kostbarste was ein Buch zu tun vermag.

    Jetzt habt ihr mich angesteckt, glaube ich bestelle mir das Buch auch. Jetzt so im Herbst werde ich wieder etwas mehr lesen.

    Sondern nach vorne sehen, viel von anderen mitnehmen und sehen das es positiv weiter geht.

    So ist es richtig. Ich hatte auch am Anfang genug Höhen und Tiefen im Wechsel. Beim Lesen und Schreiben hier kannst du das für dich richtige rauspicken und reflektieren. Was sehr wichtig ist, sich Zeit zu nehmen. Es geht auf jeden Fall positiv weiter, auch wenn du gar nichts davon merkst. Alleine das du nüchtern bist und bleibst ist schon hammermäßig positiv. Da kannst du dich jeden Tag drüber freuen.

    Nie mehr Heilung. Ich finde es gibt eine Heilung und es ist wichtig auch daran zu glauben. Mutlos zu sein bringt nichts.

    Deine Gedanken verstehe ich jetzt aber überhaupt nicht.

    Heilung hin oder her, mich interessiert das nicht wirklich. Ich bin Alkoholikerin und trinke keinen Alkohol mehr weil ich damit nicht umgehen kann und sonst meiner Gesundheit schade. Ich bin in die Sucht gerutscht und Abstinenz ist die einzige Möglichkeit ein gutes Leben zu führen.

    Vielleicht bin ich auf meinem Weg einfach zu empfindlich

    Das ist auch normal, deine Gedanken und Gefühle sind jetzt ohne Alkoholtrübung klar. Damit muss man erstmal umgehen.

    Ich habe von Paul schon soviel gute Denkanstöße bekommen.

    Vielleicht sucht er ja nur selbst Austausch und Hilfe beim Sortieren seiner Gedanken?

    Jeder ist in erster Linie für sich selbst hier n der SHG.

    Ich für mich weiß, dass ich nicht kontrolliert trinken kann und werde das auf keinen Fall ausprobieren. Ich mache mir keine gedanken darüber ob ich geheilt bin oder nicht. Ich bin süchtig und kann mit Alkohol nicht umgehen. Und da ich mich entschieden habe ein nüchternes Leben zu führen, vermeide ich alles was in Richtung Rückfall geht.

    Paul hat eine andere Art, das gleiche zu sagen. Das kann schnell auch anders verstanden werden.

    AmSee13 du schreibst super verständlich und genau so ist auch mein Weg. Das ist für alle, die ganz am Anfang stehen am Besten zu verstehen und umzusetzen.