Beiträge von Emily

    Leider habe ich mich damals ziemlich abgeschossen

    In meiner nassen Zeit lag meine Mutter auch auf der Intensivstation und uns wurde gesagt, dass sie nicht überlebt. Ich bin jeden Tag hin gefahren und habe mich jeden Tag mit Alkohol betäubt und abends richtig viel gesoffen. Meine Mutter hat zum Glück überlebt und sie lebt heute noch.

    Ich kann dich da schon verstehen, dass du dich in dieser extremen Situation abgeschossen hast. Inzwischen finde ich aber, dass es viel wichtiger ist, genau solche Situationen nüchtern zu erleben.

    Mein Exmann ist dieses Jahr auch viel zu jung gestorben und ich habe ihn begleitet. Ich bin nüchtern geblieben. Und ich bin froh dafür, denn so habe ich meine ungetrübte Erinnerung.

    das schaffst du, da bin ich mir sicher

    Ja klar, ich habe inzwischen auch schon ein paar „Tiefen“ nüchtern erlebt.

    Mein herzliches Beileid zu deinem Verlust

    Danke, wieder jemand, der das Rentenalter nicht erreicht hat. Wieder jemand der viel zu jung gestorben ist.

    habe ich seit geraumer Zeit nicht mehr übermäßig getrunken oder/und den Alkohol als Betäubungsmittel benutzt. Das finde ich für mich schon eine Leistung, auf die ich auch stolz bin. Auch darauf, dass ich es letztes Jahr bzw. Anfang des Jahres geschafft habe, mehrere Wochen ganz auf den Alkohol zu verzichten.

    Ich finde auch, dass du dir alleine mit dem Reduzieren von Alkohol schon was Gutes tust. Alkohol ist ja ein Nervengift und in jeder Menge ungesund. Machst du dir ernsthafte Gedanken ganz auf Alkohol zu verzichten? Das würde auch ein großes Stück Freiheit bedeuten sich davon ganz zu lösen.

    Ich empfinde es als Freiheit vom Alkohol los gekommen zu sein. Als wäre eine schwere Last von mir gefallen.

    Wenn du Druck bekommst, schreib bitte hier im Forum.

    Danke dir, aber Suchtdruck hatte ich schon lange nicht mehr. Alkohol ist für mich keine Option mehr.

    Ich wünsche dir gute Besserung 💐😷🤧🤒

    Ciara huhu ich wollte dich mal fragen, wie es dir denn damit ergeht den Alkohol so drastisch zu reduzieren?Fühlst du dich wohler als noch in der komplett nassen Zeit wo der Alkohol richtig floß? Fällt dir das reduzieren leicht oder tust du dir eher schwer damit?

    Heute gab es eine schlimme Nachricht. Also ein Tief und ich werde trotzdem nüchtern bleiben. Ein lieber Freund ist plötzlich gestorben. Bin richtig geschockt und muss das erstmal verdauen. Aber fest steht, dass das Glas stehen bleibt. Auch bei der Beerdigung, egal welche Emotionen kommen werden.

    Frage an die „alten Hasen“ Wie lange seid ihr denn eigentlich schon nüchtern? Stilles Wasser du bist glaube schon richtig lange trocken oder? Wie hast du die Höhen und Tiefen nüchtern erlebt?

    ich bin noch im Urlaub und ich hab keinerlei Verlangen nach Alkohol, auch nicht beim Sonnenuntergang

    Das hört sich toll an, ich finde generell, dass du dich sehr sortiert und reflektiert anhörst. Wünsche weiterhin noch einen erholsamen schönen Urlaub.

    Ich habe nun ein hübsches Glas mit Eis und Minze, darauf gibts eine Anjola. Fertig ist die romantische Urlaubsstimmung

    Super Idee 👍

    Meine Gesundheit hat sich so nachhaltig erholt, dass ich das nie mehr gefährden möchte.

    Das ist echt klasse, freut mich sehr für dich. Ich bin noch dran meine Gesundheit wieder auf einen guten Stand zu bekommen.

    Ganz ehrlich, ich saufe soviel Tee - noch mehr Teezeremonien wären nicht mehr gesund.

    So geht’s mir auch 😂

    Heute genau vor einem Jahr bin ich ins Krankenhaus gegangen und habe meinen ersten Tag nach über 20 Jahren ohne Alkohol verbracht

    Da gratuliere ich dir herzlich zu deinem ersten Jahr. Super toll und ich freue mich sehr für dich 👍

    Es gibt ja die Urlaube mit herrlichem Sonnenuntergang, früher hatte ich da ein Glas Wein in der Hand.

    Oder nach einem ausgiebigen Gartentag, nach getaner Arbeit ein schönes Bier als Belohnung.

    Und abends beim Kochen steht das Glas Rotwein.

    Nun läuft das Leben für mich ohne Alkohol. Bei all diesen o.g. Punkten habe ich keinen Wein in der Hand und es gibt kein Bier als Belohnung nach der Gartenarbeit. Beim Kochen steht eine Tasse Tee statt Rotwein da.

    Wie ist das für euch? Klappt das gut? Habt ihr Angst vor solchen Punkten ohne Alkohol? Wie geht’s euch ohne Alkohol z.B. bei Jobverlust? Oder wie ist die Geburtstagsfeier für euch mit einer Cola in der Hand?

    Am Anfang war das für mich schon eine Herausforderung, es gab auch Verzichtsgedanken. Aber das hat sich zum Glück gelegt. Je länger ich nüchtern bin, desto leichter und normaler wird das.

    Ich möchte gerne hier zum „Nüchtern bleiben- egal was kommt“ motivieren.

    Es gibt ja immer Höhen und Tiefen im Leben. Wunderschöne Ereignisse, auch bestürzende und drastische Erlebnisse. Glück und Freude, aber auch Traurigkeit und Pech. Es gibt die Jahreszeiten mit ihren Festen, wie z.B. Weinfeste, Jahrmärkte, Hochzeiten, Geburtstage, Weihnachten, Silvester, Ostern usw. Unfälle passieren, Geburtstage kommen, Umzüge, Jobwechsel, Krankheiten…. eben alles was das Leben so bietet.

    Es gilt bei trockenen Alkoholikern immer nüchtern zu bleiben, egal was kommt.

    Hier können Tips, Ideen ausgetauscht werden, wie das am Besten klappt und auch wie es Spaß machen kann ein abstinentes Leben zu führen.

    Hier kann jeder ordentlich in die Tasten hauen und es soll zu einem Treffpunkt für netten und motivierenden Austausch dienen. Alle, auch noch recht neue Leute, die frisch abstinent sind sollen sich gerne beteiligen. Auch die alten Hasen können ihre Erfahrungen teilen.

    Zufrieden abstinent bin ich nicht, dafür habe ich noch zuviel Baustellen.

    Bis ich nüchtern ein zufriedenes Leben hatte, hat das etwas über 1 Jahr gedauert. Der nüchterne Weg brauchte Zeit und ich konnte nur Schritt für Schritt gehen. Musste auch div. Baustellen eine nach der anderen angehen, mich reflektieren und meine Gesundheit auf Vordermann bringen. Ich musste auch lernen nüchtern mit Gefühlen, Stimmungsschwankungen, Gedankenkarusell umzugehen. Ich bin jetzt fast 1,5 Jahre nüchtern und bin immer noch auf dem Weg.

    Für besseren Schlaf hatte ich mir ein ruhiges Abendritual angeeignet. Leichte Gymnastik sehr langsam ausgeführt und Meditation (kann ich nicht besonders, daher einfach 5-10 Minuten auf die Atmung konzentriert) und von einem Lavendelspray 2-3 Sprüher übers Bett. Um das Gedankenkarusell abzustellen habe ich bis 10 gezählt, und dann rückwärts. dann bis 20 danach auch rückwärts usw.

    Ich habe gelernt mich in Geduld zu üben, Gelassenheit war auch wichtig. Aber ich habe auch jahrelang getrunken, da ist für mich klar, dass der nüchterne Weg auch seine Zeit braucht und es keinen Resetknopf gibt.

    Einfach nüchtern weiter gehen…

    ... "zufriedenes, nüchternes Leben" ... auch ich konnte anfangs nichts damit anfangen, bis ich die Aussage relativierte in "zufrieden nüchtern/alkoholfrei", dass ich also damit zufrieden bin, dass ich keinen Alkohol trinke und nicht mehr ständig hadere, gequält von Suchtdruck oder den ständigen Gedanken mir würde etwas genommen, ich müsse verzichten.

    = gelassen (zufrieden) Alkohol einfach stehen lassen zu können, ohne dass sich irgendetwas in mir rührt

    Paul das hast du perfekt geschrieben. So geht’s mir und so fühle ich mein zufriedenes nüchternes Leben. 👍

    Hier leuchtet als Ergebnis einer gelebten Abstinenz ein klares Licht, eine echte Zuversicht, im Innern eines Menschen das unabhängig von den Ereignissen in der Außenwelt ist.

    Brant das ist ein toller Satz. Gefällt mir sehr gut.

    Das Thema Sinn des Lebens ist riesig, man kann da viele Aspekte mit einfließen lassen.

    Letztendlich schaue ich täglich, also auch im Alltagstrott einen Sinn zu sehen. Die Arbeit im Job, privat macht kochen Sinn, da ich was essen muss, ein Arzttermin macht Sinn weil ich gesund sein möchte, aufmerksam Auto fahren macht Sinn weil ich keinen Unfall bauen möchte usw.

    Im Grunde sind es doch auch die vielen Punkte im täglichen Leben die Sinn machen.

    Ich muss sagen, dass ich nicht weiter über den Sinn des Lebens nachdenke. Das ist mir zu viel. Mal drüber mit Leuten diskutieren ist das eine, aber so im Alltag wenn ich Freizeit habe, entspanne ich mich lieber, als zu grübeln.

    Wenn man mal das gesamte Weltall sieht, alleine schon wenn ich abends im Dunkeln in den Himmel schaue und die vielen Sterne sehe. Wieviele Planeten es gibt, auch von denen noch niemand etwas weiß, da bin ich als einzelner Mensch ziemlich unwichtig. Nur für meine Lieben, Freunde und Kollegen und evtl. Nachbarn bin ich wichtig.

    Deshalb, ich lebe einfach und versuche mir, das Leben so schön es geht, zu machen. Klar zum Leben gehören Launen und Stimmungen und äußere Umstände, mal fühle ich mich wohler, mal weniger wohl. Ist einfach so.

    Momentan geht’s mir recht gut. Gesundheitlich bin ich noch nicht ganz fit. Habe seit Tagen Bauchschmerzen und egal was ich mache es geht nicht richtig weg. Dafür ist die Erkältung aber fast weg. Was meine Abstinenz betrifft, ist alles gut. Mache mir da kaum noch Gedanken drüber, ist einfach zur Normalität geworden.

    doch ändert das nichts an der Tatsache: kein Alkohol = kein Rückfall!

    Da ist was wahres dran.

    Über manche Dinge mache ich mir keine Gedanken. Z.B. ob in Essig Alkohol ist oder in Mozartkugeln. Anders ist es z.B bei Tiramisu. oder eInem Schwarzwaldbecher Eis mit Kirschwasser oder wenn Cognac in Kakao oder Kaffee drin ist. Gibt ja den Rüdesheimer Kaffee mit Asbach. Sowas kommt für mich nicht in Frage.

    Ich muss auch sagen, dass ich mir schon lange keine Gedanken über einen Rückfall mache. Ich bin froh und dankbar, dass ich nicht mehr trinken muss. Ich möchte nicht mehr zurück wo ich mal war. Immer nach vorne schauen und nüchtern bleiben.

    Auf die Idee…ich könnte ja mal wieder ein Glas…bin ich während meiner ganzen Abstinenz noch nicht gekommen. Ich weiß einfach, dass ich das nicht kann. Suchtdruck hatte ich in den ersten Monaten 2x, aber das hat höchsten eine halbe Stunde gedauert.

    Ich kann mir gar nicht vorstellen einen Rückfall zu haben. Deshalb denke ich da auch nicht dran und gehe einfach weiter meinen nüchternen Weg.

    ich kann mir ehrlich keine Situation vorstellen, wo ich ein Glas verwechsle

    Ich kann mir auch nicht vorstellen selbst ein Glas zu verwechseln. So wie ich es gehört hatte hat der Kellner die Getränke von Tischen vertauscht. Sowas kann halt mal passieren.

    Ich habe aber die Situation mit einer hochschwangeren Freundin erlebt, dass wir im Restaurant alkoholfreies Bier bestellt hatten und dann ein "Echtes" gebracht wurde.

    Eben so wie es bei deiner schwangeren Freundin passiert ist.

    Diese Milchshakevariante finde ich arg konstruiert und ich würde, wenn eine Rückfallangst gerade sehr präsent ist, immer auf sichere Getränke ausweichen. Bestell Dir ne Cola - da ist nix drin und die Gefahr, dass Du Cola-Rum bekommst liegt wohl bei 0.

    Ich war da selbst gar nicht dabei. Ich weiß auch nicht ob die Person damit nun Probleme hatte oder Angst vor nem Rückfall.

    Ich trinke weder Milchshakes noch Cola. Ich bestelle mir meistens ne Flasche Wasser und die wird mit Glas auf den Tisch gestellt. Und bei Tee oder Kaffee hatte ich auch noch nie Probleme.

    Rückfällen geht immer etwas voraus und wenn es nur die Angst vor dem Rückfall ist

    Meine Abstinenz ist in den 1,5 Jahren stabil geworden. Über nen Rückfall denke ich nicht mal nach.

    Die Person habe ich noch nicht wieder getroffen und kann nicht sagen ob sie überhaupt Probleme hatte oder nicht.

    Ärgerlich ist sowas aber schon. Und bei deiner schwangeren Freundin finde ich das gar nicht gut.

    Wenn Du ohne Vorsatz versehentlich etwas getrunken hast - schwamm drüber, hak es ab. Mach es nicht zum Problem, sondern schau einfach, wie das zukünftig vermieden werden kann. Ein versehentlicher Schluck führt nicht zum Rückfall.

    Das meinst du bestimmt generell, denn ich war da gar nicht dabei. Sehe ich auch so, ein Versehen ist etwas anderes als Absicht.

    Wenn ich die Person wieder treffe, kann ich gerne mal berichten.

    Wünsche allen eine schöne neue Woche.

    Meine Abstinenz sehe ich auch als stabil an. Ich vermeide Risiken wo es nur geht. Könnte nicht sagen ob mir so eine Praline oder ein Schluck aus einem falschen Glas etwas ausmachen würde. Glaube eher nicht. Wenn ich in Lebensmitteln nichts Alkoholisches schmecke und auch nichts davon weiß, dann kann ich eh nix zu sagen.

    Wie gesagt, ich hatte mal ein flüssiges Medikament mit Alkohol, das habe ich nicht genommen und mir etwas anderes verordnen lassen.

    Bei Eisbechern, Desserts und Kuchen achte ich immer sehr drauf. Da ist öfter was alkoholisches drauf bzw. drin. Kirschwasser, Eierlikör oder Amaretto usw.

    Bei Getränken werde ich in Zukunft drauf achten. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich da bisher noch nie drauf geachtet habe. Aber man lernt ja nie aus. Und Risiken minimieren kann nicht schaden.

    Ganz ehrlich ich verstehe das Ganze auch nicht so wirklich.

    Was verstehst du denn nicht?

    Ich dachte hier fürs Forum ist das interessant und ein Risiko Punkt mit dem kaum jemand rechnet und an den man gar nicht so denkt. Gerade wenn man noch ganz am Anfang seiner Abstinenz steht, finde ich, ist das ein wichtiger Hinweis, darauf zu achten ob man unterwegs sein bestelltes alkoholfreies Getränk auch hingestellt bekommt. Mehr war das von meiner Seite her nicht.

    Als ich das gehört hatte, hat mich das beschäftigt und zu denken gegeben, dass eben auch so etwas vorkommen kann. Wenn mir das passieren würde, dass ich wegen einer Verwechslung von einem alkoholischen Getränk etwas trinken würde, wäre ich da bestimmt etwas aufgewühlt.

    Ich werde da jedenfalls nun zukünftig Acht geben. Jetzt wo ich weiß, dass auch so etwas passieren kann, gehört das nun für mich zur Risiko Vermeidung mit dazu. Ich habe bisher da überhaupt nicht dran gedacht, dass vom Kellner ein Glas vertauscht werden kann. Aber solche Fehler können passieren.

    In einem Café frage ich bei Kuchen auch, ob da was alkoholisches drin ist. Daran habe ich direkt seit Beginn meiner Abstinenz gedacht.

    Wem das Thema nicht wichtig ist, muss ja nicht drauf achten. Ich habe bisher darauf nie geachtet, werde nun, nachdem ich davon gehört habe, aufmerksamer sein.

    Hier wollte ich lediglich die anderen User eben auch darüber informieren und sensibilisieren, dass so etwas passieren kann. Das habe ich nun auch gemacht, und jeder kann mit diesem Hinweis umgehen wie er möchte.

    warum nicht auch über so ein Thema hier reden…

    Danke AmSee13 ich dachte echt schon ich rede chinesisch oder völlig unverständlich. Ich fand es einfach wichtig und nützlich auf so etwas in einem Alkohol Forum hinzuweisen. Habe nicht gedacht, dass so ein einfacher Hinweis auf soviel Unverständnis stößt und soviel Erklärung und fast Rechtfertigung bedarf.

    Es geht hier nicht um mich, sondern um alle die auch mal unterwegs irgendwo etwas trinken.

    Falls das für niemand relevant ist, dann ist es halt so. Ich habe jedenfalls meine Pflicht getan hier darauf aufmerksam zu machen.