Beiträge von Sparkassen_Helga

    Das stimmt wohl - als Nebenwirkung der Therapie. Kenne ich auch von Chemotherapie, dass als Nebenwirkung Krebs zu erwarten ist. Aber ein Zusatzstoff, der da überhaupt keinen Nutzen hat, sondern nur die Tabletten schön weiß färbt, ist schon grenzwertig.

    Ja Paul die Petition von Inga meinte ich. Sie bezieht sich da speziell auf HRT, aber am Ende betrifft es a alle Medikamente, die damit gefärbt werden.

    Das mag arrogant rübergekommen sein, aber so war und ist das nicht gemeint.

    Das weiß ich doch. Ich dachte Du hättest mich auch verstanden. Was für den einen eine Binse ist, ist für den anderen völlig neu.

    Ich ziehe mich hiermit aus dieser Diskussion zurück.

    Das ist bedauerlich. Ich hatte gehofft, dass die Diskussion in eine andere Richtung läuft und hätte das gerne für die Bewerbung einer Petition genutzt, die fordert, dass Titandioxid in Medikamenten verboten wird.

    Man mag über das Bildungssystem schimpfen, wie man will, aber die Befähigung, sich selbst zu informieren und sich ein eigenes Urteil bilden zu können, wird durchaus vermittelt.

    Leider nein. Paul hatte einen Link zur Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft geteilt.

    Ich hab dort ein paar Essays quer gelesen und bin auf einen Artikel von Prof. Mühlbauer gestoßen, wo er eine Studie von 2003 zitiert, die vom Studienerheber 2016 als falsch ausgewertet zurückgezogen wurde. Das Ergebnis der Studie war nämlich das Gegenteil von dem, was ursprünglich 2003 behauptet wurde. Aber einmal in der Welt wird dieses falsche Studienergebnis immer weiter gegeben - die Korrektur nimmt niemand zur Kenntnis.

    Ich hätte das nicht gewusst, wenn ich nicht einen Vortrag von Dr. Krug angehört hätte, wo sie Bezug auf die Studie genommen hat, die dann ursächlich dafür war, dass Millionen von Menschen bis heute eine wirksame Therapie verwehrt wird.

    Sich vollumfänglich selbst zu informieren ist gar nicht so leicht. ich hab auch schon mit ChatGPT Diskussionen geführt, weil er einfach Bullshit behauptet hat. Einmal in der Welt werden Tatsachen verankert, die sich später als falsch herausstellen. Die Korrektur findet dann oft nicht mehr das Gehör. Beispiel gibt es viele, vielleicht ein aktuelles: Ein Autor (Mir fällt der Name grad nicht ein), der in der FAS ein Narrativ korrigierte, was ansonsten vielleicht ewig weiter gelebt hätte. Sich umfänglich zu informieren wird immer schwieriger.

    Besonders schwierig ist es die eigenen Wahrheiten immer wieder zu hinterfragen ^^

    Miteinander reden, sich austauschen - hilft das nicht?

    Und Informationen austauschen.

    Selbst Verantwortung zu übernehmen geht doch nur als informierter Bürger. Und wenn man bestimmte Dinge nicht besprechen möchte, weil es Grundsatzdiskussionen zu sein scheinen, wird ja jedes Thema direkt im Ansatz unterdrückt.

    Ich sehe das aktuell bei meinen Mädels. Wir sind alle im gleichen Alter und leiden alle unter grauenhaften Wechseljahrsbeschwerden. Und ich bin ehrlich entsetzt, was die zum Teil von ihren Ärzten zu hören bekommen. Das geht weit über das "Da müssen sie jetzt durch" von meinem Arzt hinaus. Einfach absolute Fehlinformationen aus den 70er Jahren bis zu Fehlbehandlungen (das hatte ich ja auch schon in der Vergangenheit bei einer andere Sache).

    Und ich ticke da vielleicht anders als andere, aber mir ist es nicht egal wie es meinen Mitmenschen geht. Ich möchte, dass alle gesund und glücklich sind, nicht nur ich - ohne meine Meinung überstülpen zu müssen. Ich möchte Dinge erfahren, die andere wissen und ich nicht.

    Oder glaubst du noch, dass in Kinderriegeln eine Extraportion Milch ist?

    Das mag für Dich eine Binse sein.

    Ich möchte mal ehrlich wissen, wer in diesem Forum über Zusatzstoffe wie Titandioxid informiert ist. Oder meinetwegen über Carageen, Glyphosat. Oder, dass Progesteronderivate, besser bekannt als Gestagene, wie sie von der Kasse bezahlt werden Brustkrebs auslösen. Das ist für mich eine Binse.

    Ich finde das eine arrogante Haltung etwas als Binse zu deklarieren. Wir sind alle strohdoof geboren worden. Und wenn jemand glaubt, dass da die Extraportion Milch im Kinderriegel ist, sollte man darüber auch ernsthaft reden. Es gibt keine dummen Fragen.

    Wenn die Antwort auf die Frage, „Ist es akzeptierter von Pharmaprodukten abhängig zu sein?“, „Ja“ lauten sollte, was haben wir hier mit unserer speziellen Problematik davon?

    Wenn wir uns hier nur und ausschließlich über Alkohol unterhalten wollen, glaube ich, wird es hier verarmen. Das ist nur meine unwichtige Meinung.

    Warum auch immer das Thema Richtung Kassenleistung abgedriftet ist..in der Doku gehts halt um was anderes. Die Überschrift bezieht sich darauf, dass "Wir" als Gesellschaft - und ja, das kann man als Allgemeinsatz so stehen lassen - uns entschieden haben bestimmte Wirkstoffe als illegale Drogen zu klassifizieren. Dabei denke ich an Speed, Kokain und Ecstasy. Ich vermute jetzt einfach mal, dass grundsätzlich alle Menschen in diesem Land der Meinung sein sollten, dass eine Legalisierung und freie Verfügbarkeit eher nicht gut für "uns" als Gesellschaft ist. Gleichzeitig wird die gleiche Wirkstoffklasse in einer weißen Schachtel mit PZN an Kinder ausgegeben. Ritalin sind Amphetamine für Kinder. That´s it. In den USA ist Adderall das Pendant, was bei Collegestudenten zur Leistungssteigerung sehr verbreitet ist. Aktuell glaube ich nicht, dass das bei uns eine Zulassung erhalten wird. Ich finde schon, dass man sich darüber mehr Gedanken machen sollte. Das Thema Neuroenhancement wird kommen, insbesondere auch durch die Forderungen nach immer längeren Arbeitszeiten - das ist allerdings wirklich weit weg vom ursprünglichen Thema.

    Das fordert nur zu solchen Grundsatzdiskussionen heraus, die hier im Forum bislang herzlich wenig echte, gute Früchte trugen, sondern stattdessen eher zu Frust bei allen Beteiligten geführt haben.

    Ich sehe da überhaupt keine Grundsatzdiskussion.

    Ich sehe eher die Problematik einer Suchtverlagerung - und das sollte man schon im Auge haben.

    Und wenn’s sein muss, bezahle ich aus eigener Tasche dafür.

    Würde mich ja auch nicht mal stören, wenn ich nicht zeitgleich dazu verpflichtet wäre in das Zwangssystem Krankenversicherung einzuzahlen, die jeden Mist bezahlen, nur nicht das, was mir hilft. Es gibt ja eine Alternative zu dem, was ich nehme - krankenkassenfinanziert. Nur ist da die Nebenwirkung Brustkrebs, bzw. Darmkrebs. Darauf kann ich gut verzichten.

    Dein Beispiel mit dem Reizdarm ist gut - warum benutzen das soviele? Die Ursache liegt doch häufig in dem Essen, was man im Supermarkt kaufen kann und ehrlicherweise kann man sich dem nie 100% entziehen, auch wenn man ein Bewusstsein dafür hat. Da wurde bis vor kurzem beispielsweise Titandioxid als Weißmacher zugesetzt - erbgutschädigend und krebserregend. Endlich verboten! Aber in Medikamenten wird immer noch gemischt. Ein Medikament, was krebserregend ist! Kannste Dir nicht ausdenken.

    In Deutschland wird Homöopathie leider auch von den Kassen übernommen. Das finde ich schlichtweg unerträglich, weil es eine Pflicht zur Versicherung gibt. Ich will nicht für Hokuspokus bezahlen. Wirkstofffreie Zuckerperlen können die Patienten gerne auf dem Jahrmarkt kaufen, aber nicht von einer Versicherung bezahlen lassen.

    Aber noch viel schlimmer ist, dass wirkstoffhaltige Therapien nicht bezahlt werden. Mit Wirkstoff! Mich kostet der Scheiß jetzt jedes Quartal gute 600,-EUR. Das sind im Jahr fast 2,5k - während Mittelaltermedizin verschrieben werden kann.

    In der Doku gehts übrigens um was ganz anderes ^^

    Soweit mir bekannt ist, ist eine Depression, die erstmalig auftritt, durchaus heilbar, anders verhält sich das mit chronischen Depressionen; die lassen sich bislang offenbar nur lindern.

    Wie soll ein Psychopharmakum eine Depression heilen, die durch Hormonmangel entstanden ist? Diese kann man nur heilen indem man Hormone ersetzt.

    Heilen geht nur durch das Beheben der Ursache. Und da kaum untersucht wird und nur Symptome behandelt werden, sehe ich da keine echte Heilung.

    Also, Psychopharmaka haben dank Lobbyarbeit und auch ihrer Wirkung einen guten Ruf, denn sie heilen.

    Das halte ich für einen Irrtum. Psychopharmaka wirken, aber sie heilen nicht. Ob man die Wirkung gut oder schlecht findet, lass ich mal dahingestellt. Die Menschen die ich kenne, die sowas nehmen sagen sie hätten eine flache Gefühlsamplitude. Die Tiefs sind zwar weg, aber sich freuen gibts auch nicht mehr. Ich kann keine Eigenerfahrung beitragen.

    Ich sehe das gerade aktuell in meinem Bekanntenkreis und auch an mir selbst. Frauen um die 50, die plötzlich eine Krise bekommen, Panikattacken, Ängste, Depressionen nehmen plötzlich Citalopram, wobei es in den meisten Fällen wahrscheinlich der wechseljahrsbedingte Abfall der Sex.-Hormone ist. Nach langem Abwägen und leider auch viel Selbststudium bin ich jetzt auf bioidentischen Hormonen, die ich selbst bezahlen darf (und dazu auch alle zugehörigen Untersuchungen, Laborwerte und Arztgespräche), weil die Krankenversicherung das nicht übernehmen möchte. Mein behandelnder Arzt ist 800km weit weg, ich hab ihn noch nie persönlich gesehen, gehe hier ins Labor und mache meine Test selbständig, weil es kaum Ärzte gibt, die davon Ahnung haben.

    Ich war bei mir vor Ort in einer privaten Hormonsprechstunde in einer Frauenklinik. Für die 20 Minuten Beratung habe ich 100,-EUR bezahlt - es war NICHT-Beratung, denn am Ende meinte die Ärztin nur: da müssen sie jetzt durch, das kann noch 7 Jahre dauern. Ich bin fassungslos - das war also die superduper Beratung? Gleichzeitig hätte ich hier sofort 4 Ärzte an der Hand, die mir auch Wunsch irgendwelche Schmerzmittel und Psychomittel verschreiben würden, natürlich als kostenlose Versicherungsleistung. Das würde möglicherweise einen Teil der Symptome ausschalten, mit Nebenwirkungen und Langzeitnebenwirkungen, die neue Krankheiten hervorbringen, aber das Problem nicht heilen.

    Und ich sehe auch einen Unterschied zwischen der Brille oder einer Gehhilfe und Psychopharmaka. Meine aktuelle Therapie ist eine Brille - die ich zwar lebenslang brauche, aber keine Überlagerungsmedikation.

    Das ganze System hat sich komplett entfernt vom Gedanken zu heilen. Ich finde unser Gesundheitssystem ist grotesk pervertiert.

    Liebst Du ihn noch? Willst Du gehen? Eigentlich ist das wichtigste, oder? Wenn Du ihn noch liebst, könntest Du ein Ultimatum setzen. Du willst doch nicht so bis zum Ende Deiner Tage leben?

    Das ist wahrscheinlich wirklich zu wenig Text und mir tut es wahnsinnig leid, was Du da erleiden musstest, aber Du hast die Freiheit zu gehen und Dein Glück zu finden.

    Ich finde das Bewusstsein für ein Suchtverhalten immens wichtig. Wenn ein Kind Ritalin einnimmt heißt es oft, oh das arme Kind ist krank und muss behandelt werden, damit es gesund wird. Daraus ergibt meist eine jahrelange Abhängigkeit, die in den seltensten Fällen hinterfragt wird. Mir kann niemand erzählen, dass es normal ist, wenn in einer Schulklasse 60% der Jungs Ritalin nehmen (so im Bekanntenkreis).

    Oftmals werden Befindlichkeitsstörungen mit harten Medikamenten behandelt. Dazu würde ich spontan auch Semaglutid zählen.

    Auf der anderen Seite werden Störungen mit echtem Krankeitswert als Befindlichkeitsstörung behandelt. Ich selbst habe mich vor Kurzem nach vielen quälenden Jahren für eine lebenslange Therapie entschieden. Diesen Weg kann ich nicht jetzt nicht mehr einfach abbrechen. Ich werde also die nächsten Jahre von min. zwei Substanzen dauerhaft abhängig sein. Für mich war das sehr schwer das anzunehmen, da ich ja schon auf ein anderes Medikament angewiesen bin. Ich hadere sehr mit der Verpflichtung/ Abhängigkeit das dauerhaft einnehmen zu müssen.

    Natürlich ist dieses Forum für Alkohol. Aber wir reden hier auch oft von Suchtverlagerung. Und da passt mE Medikamentensucht auch hervorragend hinein. Denn hier wird seltenst die Frage gestellt inwieweit eine Sucht vorliegt. Man hat ja die medizinische Indikation.

    Ist es akzeptierter von Pharmaprodukten abhängig zu sein? Wenn ich wegen Depressionen saufe, bin ich Alkoholiker. Wenn ich dagegen Amphetamine auf Rezept einnehme, ist es eine Therapie. Diese Arte Doku zeigt vielfältige pharmazeutische Lösungen für jedes Lebensproblem:

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    Mein Opa trank fast jeden Tag seine Flasche Bier (0,5l), nie exzessiv, aber stetig, er wurde 85 Jahre alt, Winston Churchill, ein exzessiver Wisky-Trinker schaffte es bis zum 91. Lebensjahr, mein Vater soff eine letzten 20 Lebenjahre täglich bis zum Umfallen, selbst er wurde 74 Jahre alt, bis seine Organe so nach und nach ihren Dienst versagten (offizelle Todesursache: Lymphdrüsenkrebs).

    Man darf nicht vergessen, dass man nur die Überlebenden sieht. Ich nenne solche Mensche immer ein biologisches Wunder. Helmut Schmidt fällt auch in diese Kategorie.

    Diejeniegen, die mit 50-60 an Bauchspeichdrüsenkrebs, Darmkrebs oder bei Rauchern an Lungenkrebs gestorben sind, blendet man natürlich aus. Die sind nicht sichtbar.

    Ich habe gerade einen Bericht von einem Lebertransplantierten gesehen, der nach seiner OP meinte es geht ihm so gut wie noch nie in seinem Leben - und das obwohl seine AI Lebererkrankung erst in seinen 20ern entdeckt wurde. Er wusste nie wie schlapp er eigentlich war, weil er keinen Vergleich zu gesund hatte. Und so ist es auch beim Dauerkonsum von Alk - wie willst Du erahnen, wie Du Dich fühlen könntest.

    Ich habe normalerweise kein Craving etc. - hier dummerweise schon einmal, muß natürlich nicht einfach so nachgeben. ;)

    Du kannst Dir ja an den Cravingtagen sagen, dass Du das erstmal auf "nach dem Urlaub" verschiebst. Den Urlaub ziehst Du jetzt einfach mal durch - weil Du es kannst. Wir reden dann später nochmal drüber.

    Ich merke sogar nach 1 Jahr noch Veränderungen. Ich hab auch nie exzessiv getrunken. Alkohol verändert das Denken viel mehr als man annimmt.

    Hey Lars,

    150 Tage ist ein tolles Ergebnis. Schon fast ein halbes Jahr. Ich freue mich besonders, dass Du die positive Entwicklung so gut wahrnimmst. Ich vergesse das manchmal, weil es schon so alltäglich geworden ist. Aber genau das ist es, es ist so wertvoll, dass man es nie vergessen sollte. Ich hab letztens auch gedacht es vielleicht mal aufzuschreiben.

    Und schön, dass Du Dich gemeldet hast! Man macht sich ja schon Gedanken, wenn der eine oder andere User auf einmal weg ist.