Hi TGVD
Auch von mir ein herzliches willkommen. Ein erster, wichtiger Schritt ist gemacht, in dem du dich hier angemeldet hast und das Problem ansprichst.
Mir und vielen, vielen anderen geht oder ging es ähnlich wie dir. Über (viele) Jahre zu viel trinken, trotzdem irgendwie funktionieren. Dann eskalierts mal wieder, dann mal bisschen weniger, um gleich darauf noch mehr denn je zu trinken. Scham, Lügen, Schuldgefühle, Depressionen, der Körper macht sich bemerkbar... Und trotzdem musste das doch irgendwie möglich sein, den Konsum in den Griff zu kriegen, normal trinken zu können.
Die Erkenntnis und Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, dass ich nicht zu einem "normalen" Konsummuster zurückkehren kann, hatte mir eine riesen Last von den Schultern genommen. Nicht trinken ist viel leicher (und gesünder😀) als krampfhaft kontrollieren zu wollen, was eh schon ausser Kontrolle ist.
Immer schön ein Tag nach dem anderen versuchen nicht zu trinken. Bei deiner Trinkmenge wäre es sinnvoll, deinen Arzt einzuweihen. Deinen Mann sowieso. Reale SGH kann ich auch empfehlen.
Stell dir vor, du musst dir keine Aurseden und Lügen mehr wegen dem Alkohol ausdenken. Ich finde, das wär mindestens ca. 245% mehr Lebensqualität😉
Take care
Tom