01.09.25
"Tabak-Atlas":
Viele Todesfälle in Hessen auf Rauchen zurückzuführen
Auf das Rauchen gehen in Hessen viele Todesfälle zurück. Männer sind häufiger betroffen als Frauen, doch ihr Anteil steigt, wie ein neuer "Tabak-Atlas" zeigt.
01.09.25
"Tabak-Atlas":
Viele Todesfälle in Hessen auf Rauchen zurückzuführen
Auf das Rauchen gehen in Hessen viele Todesfälle zurück. Männer sind häufiger betroffen als Frauen, doch ihr Anteil steigt, wie ein neuer "Tabak-Atlas" zeigt.
Hallo Emily
Die Natur hat sehr viel dazu beigetragen dass ich bei einem Thema und damit bei mir selbst bleiben kann. Meine früheren oft wirren Gedankensprünge sind zu einer Rarität geworden. Denke ich jedenfalls. Diese Sprünge hatten viel mit einer Flucht, einem Ausweichen vor meinen eigenen Problemen zu tun.
Der Sonnenuntergang während einer Zugfahrt und auf den Kopfhörern die geeignete Musik. So war es z.B. gestern Abend. Es gibt mir das Gefühl dass es nichts zu fürchten gibt, dass alles in Ordnung ist so wie es ist und dass das Leben lebenswert ist. Es ist das Geschenk der Abstinenz nicht mehr zu brauchen als jetzt und hier ist. Die Gier ist nicht mehr im Gepäck und das macht den Unterschied.
LG Brant
Die Bayern trinken weniger Bier - Brauereien in der Krise
Bayern und Bier - das passt zusammen. Doch die Beliebtheit des Gerstengetränks nimmt ab: im ersten Halbjahr 2025 ging der Bierabsatz um 5,6 Prozent zurück, so stark wie schon lange nicht mehr. Einige Brauereien können sich nicht mehr halten.
Wer irgendwann mal ein halbes Stündchen Zeit hat sollte es sich auf der Couch bequem machen und sich dieses wunderbare und informative Interview anschauen.
Mia Gatow ist Autorin und Designerin. Und: sie ist die jüngste Tochter in einer langen Dynastie von Trinkenden, wie sie sich selbst beschreibt. Auch sie liebt und feiert den Alkohol. Wie alle anderen auch, denen sie als Partygirl und Barkeeperin im wilden Berliner Nachtleben begegnet. Doch irgendwann merkt sie, dass immer eine dunkle Wolke über ihr schwebt, quält sie der ewig Kreislauf aus Rausch und Drama.
Bevor ich es vergesse möchte ich doch nochmal auf den Sodaklub hinweisen. Echt starke Artikel die die beiden Frauen, Mika Mareika Döring und Mia Gatow da auf ihrer Seite eingestellt haben. Von einer mehr weiblichen Sicht erzählt. Wie sollte es auch anders sein. Stöbern lohnt sich meiner Meinung nach.
Eine Flasche Rotwein ist nichts für mich im Jahr 2016. Eine Flasche Rotwein, nebenbei zum Gespräch mit meiner besten Freundin, ist eine anständige Menge Wein, danach brauche ich nicht zwingend mehr, wenn ich danach ins Bett gehen kann. Aber wenn mehr da wäre, wäre das auch nicht direkt ein Problem. Bald werde ich auch zwei schaffen. An dem Punkt, an dem ich aufgehört habe, 2017, trank ich, allein zuhause, meistens eine Flasche und zwei Drittel einer zweiten, die am nächsten Morgen eine 0,2-Glas fassende Anstandspfütze enthielt. Keine Ahnung, was ich in den Nächten gemacht habe, in denen ich diese kleinen Weinparties mit mir selbst feierte.
Ich lehne den Begriff Alkoholiker ab, denn er reduziert den Menschen einzig und allein auf den Alkoholkonsum und blendet alles andere aus.
Hallo Helga
Dass du den Begriff ablehnst ist deine persönliche Entscheidung. Was du jedoch in deinem Beitrag auslässt ist der Kontext in dem der Alkoholiker verwendet wird. Die von dir angeführten Beispiele sind für mich uninteressant solange ich diesen Menschen nicht in einem Rahmen begegne wo Transformation stattfinden kann. Diesen Ort habe ich vor Jahren bei den AA gefunden und dort erfahren dass dort der verwendete Begriff keine Reduktion auf den Konsum ist sondern eher einen Schlüssel zu einer umfassenden und ganzheitlichen Sellbsterforschung, die ich hier mal mit den Worten: "Wer bin ich eigentlich wirklich?" umreißen möchte. Das bei diesen Vorhaben die ganzen Ponyhöfe, Kartenhäuser, Eiertänze und sonstigen Nebelkerzen hinderlich sind um zum Kern des Ganzen vorzudringen liegt, für mich zumindest, auf der Hand. Ohne eine Löschung des alten nassen Gedankengutes wird nichts passieren. Kuschel Small Talk ist jedenfalls keine Grundlage für ein Encounter.
AmSee hat ja weiter oben aus dem Artikel zitiert:
"Wenn wir ungenau sind mit unserer Kritik, erklären wir vielleicht »den Alkoholiker« für erledigt, aber entwerten auch die Arbeit, die unter diesem Begriff stattfindet. Wir bauen damit Hürden auf, nicht ab. Es macht uns schwächer, nicht stärker."
Der Schlussfolgerung die hier AmSee gezogen hat der kann ich mich echt nur anschließen.
Ich vermute aber mal, dass das nur jemand begreift, der schon ein Schrittchen weiter ist und die ersten Früchte der Arbeit, die hinter diesem Begriff stattgefunden hat, schätzen und vielleicht sogar schon genießen kann.
Hinter dem Wort beginnt die Wahrheit!
LG Brant
Hallo AmSee
Es ist schon ein Kreuz mit dem Begriff "Alkoholiker". Ich selbst habe ungefähr 10 Jahre vor meinem Aussttieg mal ein Buch gelesen das hieß: "Ich heiße Adam und bin Alkoholiker". Er hat zweifelsohne zu viel gesoffen. Das war mein eindeutiges Fazit. Heute kann ich sagen da war damals immer diese Beteuerung mir selbst gegenüber dass das Problem mich doch gar nicht betreffen würde. Gut vielleicht etwas übertrieben in letzter Zeit. Also solche Beschwichtigungen eben, die jedoch immer die Wahrheit abwürgten. Es kostete mich jedoch sehr viel Kraft immer und immer wieder das eigene Ego aufzuplustern, koste es was es wolle und jegliches Warnzeichen meines Körpers und meiner Seele zu ignorieren. Doch auch dieser Zustand eines Größenwahns dauerte nie ewig und ich sackte dann regelmäßig zusammen zu einem Häufchen Elend. Die Redewendung: "Himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt" dürfte bei solchen Verhaltensweisen seinen Ursprung haben.
Erst als ich dann durch mein kleines Heureka Erlebnis die Einsicht bekam dass es so nicht weitergehen kann und mich näher mit meinem eigenen Trinken auseinandersetzte wurde der Alkoholiker ein fester Begriff für mich der mir ungeschminkt zeigte auf was es ankam in meiner Situation und Eiertänze jeglicher Art soweit es ging außen vorliess.
Im Lauf der Jahre bekam ich dann schon mit dass viele Leute das Wort Alkoholiker mehr fürchteten als der Teufel das Weihwasser. Vielleicht aus diesem Grunde haben Menschen aus dem sozialen und medizinischen Bereich andere Begriffe in die Thematik eingeführt. Suchtmittelausstieg und sowas halt. Daran ist wohl nichts verkehrt solange ein Betroffener es nutzen kann um einen geradlinigen Weg zu gehen. Kritisch wird es meiner Meinung nach erst wenn sich jemand hinter so einen schön gestylten Wort versteckt. Denn dann ist der Kurs Richtung Heilung einfach nicht möglich.
Soweit erstmal.
LG Brant
Ich habe in meinem Leben sehr viel Zeit damit verbracht, mir die Frage zu stellen, ob ich schon Alkoholikerin war. Die Antwort schien darüber zu entscheiden, ob ich »für immer« mit dem Trinken aufhören müsste – und das wollte ich natürlich unbedingt vermeiden. »Trockene Alkoholiker« waren in meiner Vorstellung jene Unglücklichen, die mit ihrem Alkoholkonsum eine gewisse Grenze überschritten haben. Sie dürfen nie wieder trinken, sitzen ständig in traurigen Stuhlkreisen und kämpfen gegen den Rückfall. Wenn sie nicht stark bleiben, werden sie unweigerlich ihre Familie zerstören, ihren Job verlieren und alleine sterben. Nichts davon wollte ich.
Hallo Emily
Statt vieler Worte ein Zitat!
Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)
Gute Reise von Augenblick zu Augenblick zu Augenblick.
"Und dann bin ich fast tot aus der Ritterrüstung rausgefallen."
Ulrich Borowka ehemaliger Alkoholiker, 20 Jahre spielte er professionell Fußball und säuft.
Hört sich doch gut an. Der eigene Hund war bei mir der große Transformator in diesen Sachen, sprich Hinwendung zur Natur. Der weiß eben wo es langgeht. Wichtig ist für mich auch die eigene Wohnung, denn letztlich werden ja hier der Voraussetzungen für Stressfreiheit und Gelassenheit geschaffen. Bei mir auf der Kommode ist auf einem schönen Deckchen einen Seelenbild, eine Kerze 🕯️ und wechselndes wie eine Blume oder ein schöner Stein. Die moderne Version eines Herrgottswinkels sozusagen.
Da brauche ich dann keinen Großbild TV der mir alle Schlechtigkeit der Welt in die gute Stube bringt und mir unterschwellig sagt ohne dieses oder jenes Produkt bist du nicht ganz.
Soweit mal für heute und einen stressfreien Tag.
LG Brant
Wenn ich in die Stadt gehe komme ich an Bettlern und Pennern vorbei, Ständen die mehr oder weniger aggressiv für eine NGO oder eine religiöse Richtung werben. Hinzu kommen noch politische Gruppierungen die das Unrecht in der Welt anprangern. Ansonsten hastige Menschen die ihren Job nachgehen oder eine Ware kaufen. Im Grunde ist da sehr wenig das der Hektik Einhalt gebietet. Vielleicht ein Straßenmusikant bei dem man gerne Mal eine Weile stehen bleibt oder ein kleiner Laden mit Dingen die einen in eine andere Welt entführen.
Wir können unseren Sinnen nicht befehlen was wir an uns heranlassen wollen. Das Auge sieht alles, das Ohr hört alles. Wir sind diesem Wirrwarr der Eindrücke fast hilflos ausgeliefert und kommen irgendwie selbst nicht zur Ruhe in solchen Situationen.
Deshalb sind meiner Meinung diese sogenannten idyllischen Plätze sehr wichtig für einen Menschen der bemüht ist sich selbst zu reflektieren. Sei es oben auf einem Berg nur um herabzusehen wie winzig und unbedeutend die Welt doch ist. Sei es am Meeresstrand in einer sternenklaren Nacht und dem Rauschen der Wellen oder auch in einer zerklüfteten Steinlandschaft wie es dein obiges Bild zeigt.
Meine Erfahrung ist diejenige das an solchen Orten ich mir sehr viel bewusster über mich selbst bin da die Natur von sich aus dass ihrige dazu tut. Selbst meine Sorgen und Probleme lassen sich besser behandeln wenn mir eine Brise Wind um die Nase weht und ein Schwan am See langsam so einher schwimmt. Die Knoten und Beengungen lösen sich auf.
LG Brant
"Um etwas Neues zu tun, müssen wir natürlich unsere Vergangenheit kennen, und das ist recht so. Aber wir sollten nicht an irgendetwas, das wir getan haben, festhalten: wir sollten nur darüber nachdenken. Und wir sollten auch eine gewisse Vorstellung davon haben, was wir in Zukunft zu tun haben. Doch Zukunft ist Zukunft, und Vergangenheit ist Vergangenheit; jetzt sollten wir an etwas Neuem arbeiten. Das ist unsere Haltung, und so sollten wir in dieser Welt leben"
Shunryu Suzuki
Zen Geist ist einer der rätselhaften Ausdrücke, die von Zen-Lehrern benutzt werden, um die Menschen auf sich selbst zurückzuwerfen, um sie zu veranlassen, ihren alltäglichen Geist zu hinterfragen und sich darüber zu wundern, was und wie dieser Geist eigentlich ist. Die Unschuld dieser Nachforschung ist Anfänger-Geist.
🧭 Ich fahre gerne in Gegenden mit denen ich früher mal verbunden war. ⚓
Ein Schleier legt sich da nicht über mein Gemüt, ganz im Gegenteil es freut mich zumeist den Ort auf einer sehr viel tieferen Ebene kennenzulernen. So ganz ohne die alten Begierden von haben wollen oder dem krampfhaften Versuch jemand Wichtiges zu sein. Ohne diese Kiste ist der Blick frei für neue Einblicke. Es ist fast so als ob die alten Gemäuer oder die schöne Landschaft mir zurufen würden hier ist die andere Wirklichkeit die du doch damals mit deinem Scheuklappen nicht sehen oder berühren konntest. Doch jetzt kann ich mir vergeben was einst auch immer gewesen ist.
LG Brant
Da kamen soviele Erinnerungen hoch.
Es ist schon irgendwie brutal dem Ort der Jugend wieder zu begegnen. Da war so viel destruktives und brutales das geradewegs ins Verderben führen musste. Nirgendwo ein Hinweis oder ein Wegweiser der einen Ausweg aus diesem Dilemma brachte. Es fanden sich damals schon die richtigen Gleichaltrigen, die auf Partys oder Discobesuchen sich mit ihrem Alkohol oder dem dämlichen Haschisch brüsteten und auf diese Art und Weise Supermann und Superfrau spielten. Wir wurden nicht geboren sondern in die Welt geschmissen. Wie wir damals als 15-Jährige im Kneipen rumhingen, den Kicker und den Flipper malträtierten und ganz selbstverständlich dort auch unser Bier bekamen. All das noch einmal hautnah in der Erinnerung zu erleben ist schon schmerzhaft. Doch es ist ein heilsamer Schmerz der die Akzeptanz für das erhöht was gewesen ist. Oder um es mit einem Autoren auszudrücken der die Charles Manson Geschichte recherchierte. ln seinem Schmöker ist mir nur noch der letzte Satz seiner Arbeit in Erinnerung. Er lautete: "Es war vorbei". Er hat den Alptraum gemeint.
Ozzy Osbourne
* 3. Dez. 1948
† 22. Juli 2025
war ein britischer Rockmusiker. Bekannt wurde er als Lead-Sänger der den Heavy Metal prägenden Band Black Sabbath. Als Solokünstler erreichte er ab 1980 bis Mitte der 1990er Jahre mehrere Platinauszeichnungen. Er trug die Beinamen Godfather of Metal („Pate des Metal“) und Prince of Darkness („Fürst der Finsternis“). Er galt als größte Ikone der Heavy-Metal-Geschichte.
Quelle: Wikipedia
16.07.25
Kein Alkohol an Tankstellen: Wie sinnvoll wäre das?
Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung Hendrik Streeck will den Zugang zu Alkohol erschweren und schlägt vor, die Flaschen aus der "Quengel-Gasse" der Supermarkt-Kassen zu entfernen. Noch ist das ein Gedankenspiel - aber: Was würde es bringen?