Beiträge von Stilles Wasser

    Es ist zwar jetzt nicht unbedingt eine große Neuigkeit doch ist seit mehreren Jahren zu beobachten dass Städte bemüht sind ihre Brennpunkte alkoholfrei haben wollen. In Salzburg gibt es große Schilder die explizit darauf hinweisen dass auf dem gesamten Bahnhofsvorplatz (Südtiroler Platz) ein entsprechendes Verbot existiert. Das scheint jedoch die Punkscene und ähnliche Grüppchen nicht weiter zu stören. Sie sind an einer Ecke des Platzes sehr präsent und die Polizei duldet das.


    08.09.25

    Neue Hilfen für Rauchstopp – Experten sehen aber andere Gefahren

    Rauchen bleibt eine der größten vermeidbaren Gesundheitsgefahren. Laut Tabakatlas geht jeder siebte Todesfall in Deutschland darauf zurück. In Bayern ist der Anteil niedriger. Neue Hilfen sollen beim Rauchstopp unterstützen. Aber wie funktioniert's?

    Br.de

    Wien?

    Nein

    Hinweis: 😀

    Mozart oder auch Mozartkugeln.

    Das Bild zeigt das Schaufenster wo die Originalen Mozartkugeln in Handarbeit hergestellt werden. So eine blau eingepackte Kugel, wie auf dem Bild zu sehen, kostet momentan 2,10€. Schmeckt himmlisch.

    Hallo Emily

    Die Natur hat sehr viel dazu beigetragen dass ich bei einem Thema und damit bei mir selbst bleiben kann. Meine früheren oft wirren Gedankensprünge sind zu einer Rarität geworden. Denke ich jedenfalls. Diese Sprünge hatten viel mit einer Flucht, einem Ausweichen vor meinen eigenen Problemen zu tun.

    Der Sonnenuntergang während einer Zugfahrt und auf den Kopfhörern die geeignete Musik. So war es z.B. gestern Abend. Es gibt mir das Gefühl dass es nichts zu fürchten gibt, dass alles in Ordnung ist so wie es ist und dass das Leben lebenswert ist. Es ist das Geschenk der Abstinenz nicht mehr zu brauchen als jetzt und hier ist. Die Gier ist nicht mehr im Gepäck und das macht den Unterschied.

    LG Brant

    Die Bayern trinken weniger Bier - Brauereien in der Krise

    Bayern und Bier - das passt zusammen. Doch die Beliebtheit des Gerstengetränks nimmt ab: im ersten Halbjahr 2025 ging der Bierabsatz um 5,6 Prozent zurück, so stark wie schon lange nicht mehr. Einige Brauereien können sich nicht mehr halten.

    Br.de

    Wer irgendwann mal ein halbes Stündchen Zeit hat sollte es sich auf der Couch bequem machen und sich dieses wunderbare und informative Interview anschauen.

    Mia Gatow - Autorin & Designerin

    Mia Gatow ist Autorin und Designerin. Und: sie ist die jüngste Tochter in einer langen Dynastie von Trinkenden, wie sie sich selbst beschreibt. Auch sie liebt und feiert den Alkohol. Wie alle anderen auch, denen sie als Partygirl und Barkeeperin im wilden Berliner Nachtleben begegnet. Doch irgendwann merkt sie, dass immer eine dunkle Wolke über ihr schwebt, quält sie der ewig Kreislauf aus Rausch und Drama.

    https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDov…cHVibGljYXRpb24

    Bevor ich es vergesse möchte ich doch nochmal auf den Sodaklub hinweisen. Echt starke Artikel die die beiden Frauen, Mika Mareika Döring und Mia Gatow da auf ihrer Seite eingestellt haben. Von einer mehr weiblichen Sicht erzählt. Wie sollte es auch anders sein. Stöbern lohnt sich meiner Meinung nach.

    Der Tanz

    Eine Flasche Rotwein ist nichts für mich im Jahr 2016. Eine Flasche Rotwein, nebenbei zum Gespräch mit meiner besten Freundin, ist eine anständige Menge Wein, danach brauche ich nicht zwingend mehr, wenn ich danach ins Bett gehen kann. Aber wenn mehr da wäre, wäre das auch nicht direkt ein Problem. Bald werde ich auch zwei schaffen. An dem Punkt, an dem ich aufgehört habe, 2017, trank ich, allein zuhause, meistens eine Flasche und zwei Drittel einer zweiten, die am nächsten Morgen eine 0,2-Glas fassende Anstandspfütze enthielt. Keine Ahnung, was ich in den Nächten gemacht habe, in denen ich diese kleinen Weinparties mit mir selbst feierte.

    https://www.sodaklub.com/magazin/der-tanz

    Ich lehne den Begriff Alkoholiker ab, denn er reduziert den Menschen einzig und allein auf den Alkoholkonsum und blendet alles andere aus.

    Hallo Helga

    Dass du den Begriff ablehnst ist deine persönliche Entscheidung. Was du jedoch in deinem Beitrag auslässt ist der Kontext in dem der Alkoholiker verwendet wird. Die von dir angeführten Beispiele sind für mich uninteressant solange ich diesen Menschen nicht in einem Rahmen begegne wo Transformation stattfinden kann. Diesen Ort habe ich vor Jahren bei den AA gefunden und dort erfahren dass dort der verwendete Begriff keine Reduktion auf den Konsum ist sondern eher einen Schlüssel zu einer umfassenden und ganzheitlichen Sellbsterforschung, die ich hier mal mit den Worten: "Wer bin ich eigentlich wirklich?" umreißen möchte. Das bei diesen Vorhaben die ganzen Ponyhöfe, Kartenhäuser, Eiertänze und sonstigen Nebelkerzen hinderlich sind um zum Kern des Ganzen vorzudringen liegt, für mich zumindest, auf der Hand. Ohne eine Löschung des alten nassen Gedankengutes wird nichts passieren. Kuschel Small Talk ist jedenfalls keine Grundlage für ein Encounter.

    AmSee hat ja weiter oben aus dem Artikel zitiert:

    "Wenn wir ungenau sind mit unserer Kritik, erklären wir vielleicht »den Alkoholiker« für erledigt, aber entwerten auch die Arbeit, die unter diesem Begriff stattfindet. Wir bauen damit Hürden auf, nicht ab. Es macht uns schwächer, nicht stärker."

    Der Schlussfolgerung die hier AmSee gezogen hat der kann ich mich echt nur anschließen.

    Ich vermute aber mal, dass das nur jemand begreift, der schon ein Schrittchen weiter ist und die ersten Früchte der Arbeit, die hinter diesem Begriff stattgefunden hat, schätzen und vielleicht sogar schon genießen kann.

    Hinter dem Wort beginnt die Wahrheit!


    LG Brant

    Hallo AmSee

    Es ist schon ein Kreuz mit dem Begriff "Alkoholiker". Ich selbst habe ungefähr 10 Jahre vor meinem Aussttieg mal ein Buch gelesen das hieß: "Ich heiße Adam und bin Alkoholiker". Er hat zweifelsohne zu viel gesoffen. Das war mein eindeutiges Fazit. Heute kann ich sagen da war damals immer diese Beteuerung mir selbst gegenüber dass das Problem mich doch gar nicht betreffen würde. Gut vielleicht etwas übertrieben in letzter Zeit. Also solche Beschwichtigungen eben, die jedoch immer die Wahrheit abwürgten. Es kostete mich jedoch sehr viel Kraft immer und immer wieder das eigene Ego aufzuplustern, koste es was es wolle und jegliches Warnzeichen meines Körpers und meiner Seele zu ignorieren. Doch auch dieser Zustand eines Größenwahns dauerte nie ewig und ich sackte dann regelmäßig zusammen zu einem Häufchen Elend. Die Redewendung: "Himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt" dürfte bei solchen Verhaltensweisen seinen Ursprung haben.

    Erst als ich dann durch mein kleines Heureka Erlebnis die Einsicht bekam dass es so nicht weitergehen kann und mich näher mit meinem eigenen Trinken auseinandersetzte wurde der Alkoholiker ein fester Begriff für mich der mir ungeschminkt zeigte auf was es ankam in meiner Situation und Eiertänze jeglicher Art soweit es ging außen vorliess.

    Im Lauf der Jahre bekam ich dann schon mit dass viele Leute das Wort Alkoholiker mehr fürchteten als der Teufel das Weihwasser. Vielleicht aus diesem Grunde haben Menschen aus dem sozialen und medizinischen Bereich andere Begriffe in die Thematik eingeführt. Suchtmittelausstieg und sowas halt. Daran ist wohl nichts verkehrt solange ein Betroffener es nutzen kann um einen geradlinigen Weg zu gehen. Kritisch wird es meiner Meinung nach erst wenn sich jemand hinter so einen schön gestylten Wort versteckt. Denn dann ist der Kurs Richtung Heilung einfach nicht möglich.

    Soweit erstmal.

    LG Brant

    Alkoholiker, das sind immer die anderen

    Ich habe in meinem Leben sehr viel Zeit damit verbracht, mir die Frage zu stellen, ob ich schon Alkoholikerin war. Die Antwort schien darüber zu entscheiden, ob ich »für immer« mit dem Trinken aufhören müsste – und das wollte ich natürlich unbedingt vermeiden. »Trockene Alkoholiker« waren in meiner Vorstellung jene Unglücklichen, die mit ihrem Alkoholkonsum eine gewisse Grenze überschritten haben. Sie dürfen nie wieder trinken, sitzen ständig in traurigen Stuhlkreisen und kämpfen gegen den Rückfall. Wenn sie nicht stark bleiben, werden sie unweigerlich ihre Familie zerstören, ihren Job verlieren und alleine sterben. Nichts davon wollte ich.

    https://www.sodaklub.com/magazin/alkoho…ind-die-anderen

    Emily

    Hört sich doch gut an. Der eigene Hund war bei mir der große Transformator in diesen Sachen, sprich Hinwendung zur Natur. Der weiß eben wo es langgeht. Wichtig ist für mich auch die eigene Wohnung, denn letztlich werden ja hier der Voraussetzungen für Stressfreiheit und Gelassenheit geschaffen. Bei mir auf der Kommode ist auf einem schönen Deckchen einen Seelenbild, eine Kerze 🕯️ und wechselndes wie eine Blume oder ein schöner Stein. Die moderne Version eines Herrgottswinkels sozusagen.

    Da brauche ich dann keinen Großbild TV der mir alle Schlechtigkeit der Welt in die gute Stube bringt und mir unterschwellig sagt ohne dieses oder jenes Produkt bist du nicht ganz.

    Soweit mal für heute und einen stressfreien Tag.

    LG Brant