Beiträge von Paul

    Ich steiger mich immer wieder in Sachen rein und finde kein Ende.

    Genau das passierte mir auch in den ersten alkoholfreien Wochen, ich steigerte mich hinein, das erzeugte wiederum Suchtdruck -> ich lenkte mich ab ... immer besser und allmählich verschwanden diese Gedanken.

    Trockenarbeit. Hmmm, was genau ist das? Beziehungsweise, was versteht Ihr darunter?

    Darunter versteht wohl jeder etwas anderes ...

    ich musste mich daran gewöhnen, so profan es klingt, ist es wahrscheinlich auch, sich daran gewöhnen nicht mehr zu trinken, nicht mehr daran zu denken. Klar machte ich mir, trinken muss ich nicht - warum auch? Fühlte ich mich ja nie besser, im Gegenteil. Allein der Gedanke "jeden Tag das erste Glas stehen lassen" erinnerte mich an Alkohol, also vermied ich alles ... Gedanken, Bilder (im TV, Supermarkt) ... so nach dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn". Das klappte nicht immer, aber zusehens immer besser.

    Nach ca. einem halben Jahr wagte ich es, eine Flasche Bier im Supermarkt in die Hand zu nehmen = mehr nicht. Da bemerkte ich auch, der Anblick von Alkoholika macht mir nichts mehr aus, kein Verlangen kommt auf, keine Gier, Unsicherheit. In der Folgezeit regte ich mich zwar hin und wieder auf, wie oft und wie selbstverständlich im Fernsehen Alkohol konsumiert wird, doch auch das legte sich mit der Zeit.

    Ich mied in der ersten Zeit jegliche Konfrontation mir Alkohol! Mir half das. Auch führte ich mir immer vor Augen ... dann ... wie schlecht Alkohol sei, besonders wenn ich ihn trank. Andere konnten tun und lassen was sie wollten - mir doch egal!

    War ich doch mehr Pawlowscher Hund als ich annahm? Heute kann ich diese Frage eindeutig mit "ja" beantworten ...alles eine Gewöhnungssache. Man muss nur durchhalten und sich selbst nicht verrückt machen, anfänglicher Suchtdruck löste sich in Nichts auf, ebenso die Triggerei.

    Einigen hier haben die Weihnachtsfeiertage schon zugesetzt. Silvester ist auch so ein kritischer ...

    Warum ist das so?

    Weil wir uns das immer wieder einreden? Oder weil, das fast alle machen? Würden sich alle 'ne Ladung Lachgas reinpfeifen, LSD, magische Pilze oder sich 'ne ordentliche Drönung mit Antidepressiva verpassen ... würden wir (ich, du) es auch tun?

    Weil's so schön ist? Oder weil wir erwarten, dass es dann schön würde ... komatös diesen Erwartungen zu entfliehen?

    Alle, welche schon Mal übermäßig Alkohol tranken, wissen, nichts davon trifft ein. Im Gegenteil, Kopfschmerz, Unwohlsein, ggf. auch ein schlechtes Gewissen sind garantiert, von eventuellen Organschädigungen mal ganz abgesehen.

    Du wolltest dir beweisen, dass die psychoaktive Substanz Alkohol bei dir nicht psychoaktiv wirkt,

    Es bedarf schon eine gehörige Art Fantasie, auf so eine Schlussfolgerung/Annahme zu kommen ... 👍, ... ein Gift wäre nun weniger giftig, nur weil ich/man es will.

    Stimmt für manch einen war das Guru-Beispiel mehr verwirrend, erliegt man, unterschiedliche Sachen gleichzusetzen, substanzmittelfreie Aktionen mit substanzmittellastigen, zumal ich erwähnte, dass ich auf Grund meines hohen Gewöhnungspotenzials eine gewisse Wirkresilienz mir aneignete, angeeignet hatte. Was die Schlussfolgerung zuließ, dass der Stoff, Alkohol nicht mehr so psychaktiv wirkt, nicht weil ich es will, sondern weil ich einfach daran gewöhnt bin, weil der Körper, entweder bereits "zu abgestumpft" und/oder eine bessere, andere Abwehrstrategie/Verarbeitung erlernte.

    Vielleicht, verdeutlichte ich mein Anliegen nicht - ich wollte, in Erfahrung bringen, was das Tun, dass bewusste Alkoholtrinken in mir ausslöste, rein gedanklich, weniger körperlich.

    Wie Sparkassen_Helga schieb, sie würde weiter trinken, weil eh' alles egal = ob nun ein Glas oder vier ... acht = genau dieses passierte bei mir nicht, wohl weil keine Wirkung eintrat bzw. weil ich es nicht darauf anlegte

    Sicher, hätte ich mir den Alkohol weiter 'reingewürgt, hätte er irgendwann seine betäubende Wirkung erzielt. Körperlich (euphorisch, beschwippst) passierte bei mir nichts (auf Grund meines Trainingszustandes).

    Dieses "nun ist auch alles egal" trat auch nicht ein ... weil eben keine Wirkung eintrat (?) und ich nicht den ultimativen Rausch anstrebte.

    Für viele "ein Spiel mit dem Feuer" ... in meiner Abstinenzanfangsphase war jeder Supermarktbesuch (Alkoholregale) ein Spiel mit dem Feuer, die "Versuchung" war riesengroß ... das legte sich mit der Zeit und verschwand dann zur Gänze.

    Bestimmt, bin ich verrückt, dass ich herausbekommen wollte, was nach einem/zwei ... Glas Alkohol in mir/mit mir passiert, ob ich willentlich, mit dem nun erlangten Bewusstsein/Wissen, einfach "nein" sagen kann ... was da mental in mir passiert. Ich wollte herausbekommen, ob ich in der Lage bin, dieses zu kontrollieren, ob ich die Sucht, die gedankliche, überwunden hatte.

    Mit "du hast da was im Hinterstübchen (gedanklich)" oder "strebst du kontrolliertes Trinken an?!." hatte das gar nichts zu tun - bestimmt für viele unvorstellbar und gar nicht logisch = das gönne ich jedem. Solche Gedanken ... Unterstellungen/Annahmen entbehren, sich mir, sämtlicher Logik ... doch auch ich muss nicht alles verstehen!

    Auch bemerkte ich während meiner Hochalkoholphase, dass Alkohol kaum noch wirkte ... ich wurde weder "verzaubert", noch euphorisch oder gelassen. Die Motorik setze allmählich aus, die Betäubung nahm zu und endete, dann in komatösen Schlaf = es wurde also nichts "besser", angenehmer, schöner.

    Das war meine Erkenntnis -> siehe oben, nach 3 Jahren Abstinenz, der Alkohol wirkte nicht (mehr).

    Nie kam ich auf die Idee, kontrolliert trinken zu wollen. Warum auch? Auch wollte ich erkunden, ob bei mir ein Sauf-/Suchtdruck entsteht - auch das passierte nicht!

    Dieser "Versuch" ist nun ein ca. Jahr her, ich bin immer noch stressfrei, soglos alkoholfrei, sieht man mal von diesem Test ab. Mehr wollt' ich nicht herausbekommen.

    da du selbst doch den ganzheitlichen Ansatz favorisierst, bei dem in gewisser Weise alles miteinander zusammenhängt.

    Und gerade weil alles mit allem zusammenhängt, wagte ich dieses Experiment.

    Wenn indische Yoga-Gurus sogar ihren Herzschlag willentlich, wesentlich (!) beeinflussen können, "normale Menschen" sich nur durch ihre Vorstellungen exellent aufregen können, manchmal auch beruhigen ^^ , da wird es mir, halbgebildeter Pappnase, doch gelingen, nach 2 ... 3 Bier eben nicht den Vollrausch, die absolute Betäubung anzustreben, um mich am nächsten Tag darüber zu ärgern (wie all die Jahre zuvor), was ich doch für ein Volltrottel bin/war.

    Das weiß ich doch alles ... vorher! Ich musste für mich den Beweis erbringen, dass nicht der "böse Alkohol" eine Gefahr darstellt, sondern ich, mein Denken, mein Verhalten, ja, auch mein Bewusstsein.

    Ich weiß doch, dass Alkohol blöd in der Birne macht, selbst schon tausendmal erlebt und tausendmal bereut. Komisch ... bei anderen psychoaktiven Substanzen weiß man/ich es doch auch, ohne es zu probieren und lässt die Finger davon, weil man/ich sich dessen eben bewusst ist!

    Mit diesem Bewusstsein startete ich diesen Versuch: kann ich mir einreden, dass Alkohol eben nicht wirkt, psychisch? Oder ist der Körper schon so an diesen Stoff gewöhnt, dass kaum noch was passiert?

    Sicher, ich hochtrainierter (Suchtgedächnis - physisch) Ex-Alkoholiker, hab' da wohl die besten Chancen für den sogenannten Rückfall. Auch will ich nichts verallgemeinern, ich wollte nur meine Furcht loswerden, mir beweisen, Alkohol kann mir nichts, ausser ich lasse es zu.

    Auch bemerkte ich während meiner Hochalkoholphase, dass Alkohol kaum noch wirkte ... ich wurde weder "verzaubert", noch euphorisch oder gelassen. Die Motorik setze allmählich aus, die Betäubung nahm zu und endete, dann in komatösen Schlaf = es wurde also nichts "besser", angenehmer, schöner.

    Klar, wusste ich das - theroretisch, nun weiß ich das auch "praktisch", die Nervenbahnen, auch das Denken regenerieren sich wieder ... zurück zu "Vernunft", nur die Alkoholresilienz, die antrainierte bleibt.

    Wer Psyche und Physis (Geist und Körper) getrennt behandeln will/sieht, kommt schnell an seine Grenzen oder in die berühmten, immerwährenden Behandlungssackgassen. Depressionsbehandlungen, Psychsomatik sind die besten Beispiele = an den Symtomen wird ewig herumgedoktort ... anstatt sich der Ursache zu widmen.

    Warum soff ich? Löse ich diese Frage, dieses Problem, bin ich auf einem guten Weg!

    Die Abhängigkeit ist doch "nur" ein unangenehmer, arg gesundheitsgefährdender Nebeneffekt.

    ... beunruhigt war, hab ich besorgt abgewartet, ob jetzt noch was kommt. - Es kam nix. Ich hatte keinerlei Gedanken, dass ich nu wieder Alkohol konsumieren könnte oder wollte, es kam kein Suchtdruck auf.


    Ich hab mich ja nun, wie du weißt, viel mit dem Thema Rückfall beschäftigt. Wissen soll ja bekanntlich gut und wichtig sein. :)


    Nach allem, was man über Rückfälle in Erfahrung gebracht hat, so geht diesen immer etwas voraus, die geschehen nicht aus heiterem Himmel, sondern da kommt in der Regel eine ungünstige Lebenssituation mit einer Risikosituation zusammen.

    Insofern ist zu bezweifeln, dass ein versehentlicher Schluck Alkohol zu einem Rückfall führt.

    Dem schliesse ich mich an.

    machst du das nun öfter weil es geklappt hat?

    Warum sollte ich das tun, wenn es weder eine (angenehme) Wirkung hat, noch schmeckt und nebenbei nicht gerade gesundheitsförderlich ist?

    Ich wollte testen, welche und ob überhaupt eine Wirkung entsteht, rein körperlich. Einreden kann ich mir eine ganze Menge, annehmen/glauben auch. Vielleicht wollte ich mir auch beweisen, dass dieser Suchtdruck, dieses Verlangen eine rein psychische "Krankheit" ist, es mehr vom Denken/Gedanken beeinflusst wird und nicht, der Körper nun ganz plötzlich reagiert, nach dem ein paar Gramm Alkohol in ihn gelangten, erneut zum "Suchtmonster" mutiert, dass ich mir gewisse Dinge auch abgewöhnen kann, wenn ich sie sachlich, emotionsfrei betrachte, nachdem ich mich entwöhnte, besonders gedanklich.

    Drum dieses Experiment.

    Ich trank vor einiger Zeit absichtlich Alkohol und zwar Bier, so dass ich auf ca. +/- 0,9 Promille kam (rechnerisch), zu Haus, allein, ohne jegliche Ablenkung und beobachtete mich:

    Das Bier schmeckte mir gar nicht (nach 3 Jahren Abstinenz), auch wartete ich vergeblich auf irgendeine Wirkung ... es passierte absolut nichts, mal abgesehen vom bitterlichen Geschmack auf meiner Zunge.

    Hätte, würde, könnte - ja, vielleicht. Doch es tat es nicht.

    Allgem. Hinweis: Liebe Kinder, bitte nicht nachmachen!

    Ich fürchte, den meisten Menschen, hier in Deutschland, geht es einfach zu gut. Sie leben seit Jahrzehnten in Überfluss, kennen weder Mangel, noch echte Not. Sie haben verlernt, sich zu freuen, es zu genießen, wenn die Hütte (Wohnung) warm ist, wenn der Magen nicht knurrt, weil der Hunger groß ist, wenn sie keine Furcht haben müssen, dass der Nachbar sie überfällt, weil er sich bereichern will und ihnen etwas wegnimmt.

    Unser Anspruchsdenken wächst von Jahr zu Jahr, von Generation zu Generation. Wir verlernten, dass zu schätzen und bemängeln all zu oft, was alles nicht geht und das nicht nur zur Weihnachtszeit ... Schokokugeln, Weihnachtsplätzchen, jeden Tag Kaffee trinken und um das überhaupt zu können, bedrufte es unheimliche Anstrengungen unserer Vorfahren, oft zum Nachteil anderer Menschen, in der sogenannten dritten Welt.

    Hört man sich die Ansichen vieler junger Menschen an, was diese für Vorstellungen, für Ansprüche haben, kann ich, mittlerweile ein alter Mensch, nur mit den Kopf schütteln - klar, wäre es schön wenn ...

    doch irgendwer muss dieses "schön" ja auch erschaffen, sichern, gewährleisten, ermöglichen! Und das bitte nicht auf Kosten anderer Individuen.

    Egal was es ist, ob billige Schokolade (Lebensmittel) oder Konsumprodukte - wenige profitieren, ein Großteil leidet, weltweit. Wenn selbst ein deutscher Milchbauer nicht mehr von seiner Arbeit ohne Subventionen leben kann, läuft doch gehörig etwas schief.

    Wir müssen uns ja nicht gleich ins Mittelalter zurückbomben, doch dieses ständige Wachstumsgelabere darf doch mal hinterfragt werden = warum flüchten immer mehr Menschen aus ihrer Heimat, verlassen ihr Zuhause, warum nehmen die kriegerischen Auseinandesetzungen stetig zu - wer profitiert davon? Selbst im reichen Deutschland nimmt die Armut immer mehr zu, leider - warum, wenn wir doch so viel haben?

    ein festes Suchtgen in mir habe.

    Das "Suchtgen"/Befriediegungs-Gen trainniertest du dir wohl an, durch ständiges Wiederholen ... werden einmal Glückshormone ausgeschüttet, merkst du dir das, je öfter das gelingt, mit der Ausschüttung, desto fester wird es im Gehirn etabliert ... jenachdem womit du es verbindest, gedanklich.

    Denkst du beim "Kaufrausch" an all die ausgebeuteten Menschen, die dieses Produkt zu diesem Preis erst ermöglichen und berührt dich das, wird sich wohl schwerlich ein gutes Gefühl einstellen.

    Als ich eine Dokumentation über die Lebensbedingungen der Lohnsklaven der Pflücker in Spanien und Portugal sah, verging mir gehörig der Appetit auf Produkte dieser Länder. Als ich in einer Suchtklinik, die richtig kaputten Menschen sah, ging es mir ähnlich, mit dem Wissen wie es auf afrikanischen Blumenplantagen zugeht, kaufe ich keine Billigblümchen mehr beim Discounter. Schau ich mir die Adipositasgebeutelten oder nur Übergewichtigen, von Diabetes bedrohten (früher oder später) Mitmenschen an, geht es mir ähnlich - die Liste ist lang!

    Wenn ich das alles nicht weiß bzw. verdränge und mir dutzende Ausreden einfallen lasse, um das nicht zu bemerken, weil zu bequem, zu kompliziert, zu belastend ... mich dann aber darüber aufrege bzw. mich selbst bedauere, weil ... alles nicht so einfach, ist ja billig, ein Schäppchen, schmeckt ja so lecker, obwohl minderwertig ... naja ... dann trägt man wohl das Erfolgreiche-verdrängungs-Gen in sich.

    Andere nennen es Mangel an Bewusstsein oder einfach nur Unwissenheit, doch das darf man ja nicht sagen.

    Auch ich liebe richtig gute Schokolade, weiß sogar wie diese schmeckt, kein Vergleich zu diesem dunklen Zucker-/Fettkram aus dem Supermarkt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ein DDR-Kind bin, in Bezug auf Schokolade, vielleicht hab' ich auch schon zu viel gesehen, live ... in echt/Wirklichkeit auf div. Reisen, zu viel gelesen, recherchiert, zu wenig geglaubt/vertraut ... ???

    Unsere Tradition ist an Heiligabend ein Eis am Strand.

    Tolle Idee!👌

    Auch ich bevorzugte immer Urlaub in einem nicht besonders christlichem Land ... schön war's, fernab jeglicher christlicher Traditionen einfach nur den Tag zu genießen ohne diesen ganzen künstlichen Rummel, manchmal bemerkte man gar nichts von "diesem Weihnachten", handy-, kalenderlos in den weiten der ursprünglichen Natur, frei von jeglichem, mittlerweile globalisierten Tourismus, wo jetzt überall Weihnachtsmänner blinken und anheimelnd, ätzende Weihnachsmusik die Luft erfüllt ... in Malaysia auf 'ner Insel, in der Steppe der Mongolei oder in Venezuelas Regenwald.

    Das Ringsherum interessiert mich nicht weiter. Ich bin nirgends eingeladen, lade mir niemanden ein.

    Mir geht's mittlerweile auch so. Da frage ich mich, woher rührt das? Werde ich langsam alt - o.k., ich bin es, dass ich allem überdrüssig werde. Wo ist sie hin, die Neugier, die Lust auf andere Menschen, auf Neues? Kenne ich bereits alles oder bin ich einfach nur übersättigt? Dank Fernsehen, DVD's oder Bücher, etc. kommt keine lange Weile auf. Bin ich angesteckt, von der Faulheit der Anderen, die auch alle nur ihre Ruhe haben wollen, hab' resigniert, mich angepasst an die Nichtmehrbegeisterungsfähigen?

    Ich seh das nicht ganz so wie du, Paul , aber ...

    Weihnachten wird immer komerzieller, indoktriniert durch Werbung, Sozialmedia ... Fernsehen, manche nennen es "anspruchsvoller". Was früher (ja, ich bin schon so alt) eher ein Fest der Besinnlichkeit, der inneren Einkehr war, auch des Verzichts und des sich Bewusstwerdens, was eigentlich (!) wichtig ist bzw. sein sollte, fruchtet mittlerweile im ständig wachsenden Konsumrausch und Anspruchsdenken des Überbietungswahns.

    Früher gab's 'n Apfel, ein Spielzeugauto oder 'ne Puppe - das war's = da wir/man nicht so viel hatte/n, verbrachte man mehr Zeit miteinander, mit Kindern, Oma, Opa ... der Familie.

    Nicht, das es das heute nicht mehr gäbe, doch es nimmt merklich, für mich in erscheckender Weise, ab, dazu bedarf es keinerlei Studien oder Statistiken, nur ein aufmerksames Beobachten.

    Der Wohlstand wuchs und wächst vielen über den Kopf. Man will immer mehr, ähnlich einem Alkoholiker, "übertrainiert", übersättigt, süchtig nach ... ja was eigentlich?

    Befriedigung?