Beiträge von Paul

    Das ist jedoch von Mensch zu Mensch verschieden.

    ... Alles ne sehr individuelle Kiste wie die Sucht an sich selbst auch.

    Ich habe alles im Griff, alles unter Kontrolle, so schlimm ist es ja auch wieder nicht ... das eine Mal - wie oft hörte ich mich diese Sätze sagen, zu mir und zu anderen.

    Hallo Sunnylady_1970,

    ich war Rechtfertigungsweltmeister, die Anderen/mein Gegen0ber diskutierte ich schnell zu Boden oder einfach nur sprachlos, dass bestärkte mich noch mehr, schließlich hatte ich schon zwei Mal den Führerschein (immer über 1,6 Promille) zurückbekommen, ein "freiwilliges" alkoholfreies Jahr absolviert, trank tagsüber nie, auch auf Party's konnte ich alkoholfrei bleiben, wenn alle sich die Kante gaben, egal ob ich mit dem Auto da war oder nicht.

    Tortzdem stieg mein Alkoholkonsum stetig, wenn ich allein war, unbeobachtet/zu Haus ... ein Kasten Bier/Woche reichte schon lange nicht mehr, das ignorierte ich vortrefflich: erstens war's ja nur Bier und zweitens war ich am nächsten Tag wieder fit ... na ja, fast immer ...

    Ich konnte und wollte nie (!) zugeben ... ich und Alkoholiker - niemals! Wenn alles funktioniert, ich funktionierte, kann's ja nicht so schlimm sein -> Andere saufen ja viel mehr oder funktionieren nüchtern viel schlechter = die typischen, verharmlosenden Ausreden - ich belog mich selbst und Kritik konnte ich schon gar nicht ertragen (s.o. Rechtfertigungen).

    Ist das nun Sucht oder nur der normale Wahnsinn (keine Schwäche zugeben zu können)? ... alles sehr individuell:rolleyes:.(rethorische Frage)

    Je mehr mich mein Partner/ein Partner nervte, hinterfragte, mich überzeugen wollte, desto vehementer hielt ich dagegen - weniger trank ich deswegen nicht, eher im Gegenteil.

    Niemand versuchte mich mit "Aha-Effekten" zu locken, zu übertölpern, versuchte, dass ich von selbst darauf kam, immer war ein unterschwelliger Vorwurf dabei, den galt es zu widerlegen - ich konnte doch keine Schwäche zugeben!!! Ähnlich einem trotzigen Kind - genau das war ich.

    Sucht, schliesst Vernunft aus, weicht Bewusstsein auf, verklärt die Realität.

    Warum verfiel ich dem immer wieder? War ich zu einsam, selbst unter Menschen, zu unsicher, vielleicht auch traurig oder gar unzufrieden? Ein Tagträumer?

    Von jedem ein bisschen, dass weiß ich heute - Alkohol half mir immer, mich aus dieser schnöden Welt herauszukatapultieren, sie erträglicher zu machen = je mehr/öfter ich trank, desto gruseliger wurde es = ich trank immer mehr und öfter und blendete somit die Realität aus.

    sunnylady_1970 , so direkt darüber reden konnte ich sehr selten, immer bzw. oft vermutete ich einen Vorwurf und wurde dann zum "trotzigen Kind".

    ...

    Hallo Herr Haserich,

    ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es dir geht, zumindest glaube ich das.

    Viele kommen mit ach' so guten Argumenten, von denen du sicherlich alle (?) kennst, was man alles tun könnte und was ihnen soooo sehr halft, doch fruchtet nichts so richtig oder nur eine Zeit lang ... bis das "Emotionsfass" beginnt überzulaufen, dann wird's unerträglich, dann muss ein "Beruhigungsmittel", sonst droht man zu explodieren.

    Ich, ehemaliger Stotterer, kenne das gut.

    Ist man ständig unter Stress, was gerade bei einem Selbständigen sehr gut nachvollziehbar ist, fällt das Herunterfahren besonders schwer.

    Einfach nur aufhören zu trinken, klingt zwar recht einfach, doch die Ursache, das permanente hohe Stresslevel geht davon nicht weg. Dein Körper ist es gewöhnt, du hast es dir über die Jahre antrainiert, dass du mit Alkohol 'runterfahren kannst, dich beruhigen kannst.

    Wie kann es dir gelingen, dass dich gewisse Situationen nicht so anspannen oder ist man gestresst, wie kommst du da wieder 'runter? Ständig am Boxsack hängen, wird wohl nicht funktionieren.

    Wie wird man/du gelassener? Alkohol betäubt zwar exzellent div. Stresshormone, doch ändert nichts an der Situation.

    ... die Wäschetruhe.

    Aber diese Beute wird nicht kaputtgemacht, sondern wie ein Schatz behandelt. 8o

    Alles was man mag, behandelt man pfleglich, der Gruch gibt deinem Hund ein Gefühl von Anwesenheit, nicht Alleinsein, das beruhigt wiederum. Bei Menschen ging diese Eigenschaft (Geruchssinn) größtenteils verloren.

    Hallo mops,

    vielleicht wollte dein handykauender Mops, dem Handy die gleiche Aufmerksamkeit schenken, die du ihm immer schenkst, dem Handy. Was so viel Aufmerksamkeit bekommt muss interessant sein, auch die diversen Gerüche, welche durch die Schweißabsonderungen auf's Handy gelangen, dürften nicht uninteressant sein, für einen Hund.

    Mir fiel auf, was mich interessiert, womit ich mich beschäftige, interessierte auch meinen Hund, gerade wenn ich mit dem "Objekt" Körperkontakt hatte, die Geruchswelt (chemische Wèlt), von der wir nur annähernd eine Vorstellung haben, unterschätzen wir sehr oft. Hunde sind anders intelligent, anders aufmerksam, erfahren/begreifen ihre Umwelt mit anderen Sinnen. Jeder aufmeksame Hundbeobachter weiss, bevor ein Hund etwas in den Mund nimmt wird danan geschnüffelt und entscheidet erst dann.

    Hätte dein Hund dein Telefon auch angeknabbert, wäre es neu gewesen oder du ihm nie Aufmeksamkeit geschenkt hättest?

    War es eine Liebesbekundung oder das Ausschalten eines "ungeliebten" Konkurrenten?

    Hunde spüren sehr wohl ein Gefühlschaos eines Menschen, sie riechen es! Doch das weisst du sicherlich selbst.

    ich denke die ganze Zeit, wie schön doch ein Gläschen heute auf dem Balkon wäre 🙈 wie ein kleiner Teufel, der auf meiner Schulter sitzt -

    Der "kleine Teufel" der Verführung unterschlägt all die negativen Dinge. Gern hören wir, was wir gern hören wollen, obwohl (!) wir es besser wissen. Der "Teufel" wird es noch öfter probieren, je öfter du ihn ignorierst, desto seltener wird er erscheinen (meine Erfahrung), "er" verspricht ... ja was eigentlich?

    Ich diskutierte immer mit meinem "Teufel" ... keines seiner Argumente war auch nur annähernd überzeugend!

    Ich fand die 37°-Dokumentation wiederum gut, zeigt es doch zwei Frauen aus völlig unterschiedlichen Metier's und nicht die typisch abgestürzten unteren Sozialgruppen, die auf der Straße leben, nach außen scheinbar alles paletti/in Ordnung, doch innen sehr allein, einsam, um das zu ertragen, griffen sie zum Alkohol.

    Um ihre Fassade aufrecht zu erhalten, um zu funktionieren ... durch Selbstmedikaton ihrer Niedergeschlagenheit, vielleicht auch Hoffnungslosigkeit oder Depression zu entfliehen, tranken sie, bis es nicht mehr zu verheimlichen war.

    Aus ähnlichen Gründen trank ich auch, auf der Arbeit oder in der Familie "perfekt" funktionierend und war die Anspannung dann weg, bemerkte ich, ich war allein, da halfen mir auch keine "alles erklärenden", ginsenden Podcasterinnen oder Mitbürger, die ihr Ding durchzogen, auch die Tapete war mir egal.

    Der Mensch braucht Aufmerksamkeit, nicht nur Erklärungen oder Beschäftigungstherapie, das hat die Doku gut vermittelt, wenn es denn auffiel.

    Warum saufen denn so viele ... weil sie so glücklich sind, so viel Verständnis und Zuneigung erhalten? Die Ursache von Depressionen ist oft eine ähnliche.

    ich denke, dass ist vor allem auch eine Kopfsache.

    Wenn ich wüsste, ...

    Ich bin ebenfalls der Überzeugung, das der Kopf, daß was wir denken, die entscheidene Rolle spielt.

    Was wir womit verbinden (gedanklich) und was wir uns antainierten über die Jahre, gerade im Kopf. Einem ehem. Biertrinker, der Wein nie mochte, wird Wein wenig bis gar nicht triggern, nur eventuell das Wort, das Wissen, das da Alkohol enthalten ist.

    Manche vermeiden Kefir (in dem "Wissen" ...), essen aber bedenkenlos sehr reife Früchte, wie Bananen u.ä., die auf Grund der natürlichen Gährung ebenfalls geringe Mengen Alkohol enthalten. Mozartkugeln, Schwarzwälder Kirschtorte u.a. enthalten ebenfalls geringe Mengen Alkohol - wüssten wir dieses nicht, würden wir es dann bemerken?

    Die Antwort wird sicher so individuell ausfallen, wie das Geschmacksempfinden eines jeden Einzelnen bzw. das was er glaubt zu schmecken.

    Am Anfang der Abstinenz triggerte mich jeder Schei** ... Bilder im Fernsehen, der Anblick von geschlossenen Alkoholflaschen im Supermarkt, selbst leere Bierflaschen beflügelten meine Gedanken ... optische Reize, Gedanken an Bier und Co., auch ohne optische Reize.

    Ähnlich dem Pawlowschen Hund, dem beim ertönen des Glöckchens der Speichel fließt, floß auch bei mir der Speichel, die Erwartungshaltung erwachte.

    Heute passiert bei mir nichts mehr ... keine Erwartungshaltung, keine Gier, keine Furcht ... "wenn das Glöckchen schellt", über die Monate, Jahre verschwand diese Verknüpfung in meinem Gehirn.

    Auch redete ich mir immer wieder ein, suggerierte mir, Alkohol fehle mir nicht ... es macht mir nichts aus u.ä.. Fragte mich sogar: warum fehlt mir kein Kokain, Cannabis oder Heroin?

    Richtig, ich kannte diese Stoffe nicht, verband mit ihnen keine positiven Erwartungen, im Gegenteil. Auch den angeblichen Verzichts-Gedanken loszuwerden, dauerte bei mir eine Weile.

    mich triggert das zum Glück gar nicht. Eigentlich hilft es mir sogar.

    Starke Frau!:thumbup:

    Ich benötigte Wochen, um mich erstmal in die Nähe von Alkoholika (im Supermarkt) zu wagen. Heute lässt mich das auch alles kalt. Da gibt es wohl große Unterschiede zwischen Sucht und Sucht.

    Als ich heute morgen deine kurze Antwort las wusste ich ehrlich nicht was antworten.  

    Das war beabsichtigt ... ein Schelm, der Böses dabei denkt!

    Ich liebe Fabeln/Geschichten, verstehe sie sogar ... alles was dir/mir/uns als selbstverständlich erscheint, verliert schell an Bedeutung, erst wenn es rar wird, weiß man es zu schätzen.

    Sei es die Gesundheit oder das Augenlicht.

    Hallo Tiffy,

    ja, das ist schon manchmal (oft) krass, wie Alkohol trinkende Menschen reagieren, wenn man höflich ablehnt, nur um ihren eigenen Konsum zu rechtfertigen, meist nie in böser Absicht oder mit eventuellen Hintergedanken.

    Ich teilte meinen lieben Mitbürgern (Nichtabstinenzlern) ganz einfach mit, ich mache ein alkoholfreies Jahr, versuche es zumindest, ich wolle herausbekommen ob ich das schaffe.

    Selten fragte einer nach und wenn doch, wurde es meist ein sehr interessantes Gepräch.

    Was genau gewinnst du durch deine Nüchternheit?

    Ich kann deinen Satz bestätigen, aber es fällt mir schwer ,meinen Mehrgewinn zu definieren.

    Es ist eine Mischung aus : Freiheit, Echtheit (?), keine Verklärung mehr , Wohlbefinden, Authentizität.

    Das ist doch die Frage, um die sich alles dreht, die entscheidene: was gewinnt man?

    Was verbessert sich, was wird schlechter?

    Objektiv betrachtet, also sachlich, unter Ausschluss jeglicher Gefühle, ändert sich sehr viel, die Gesundheit verbessert sich, nicht schlagartig, aber merklich, man bemerkt viel mehr Dinge ... Situationen, Ursachen, auch seine eigenen Fehler, Unzulänglichkeiten - das wiederum beeinflusst entscheidend unsere Gefühle, diese wiederum entscheiden über unser Wohlbefinden (gut oder schlecht).

    Daraus resultiert, fühle ich mich wohl, obwohl ich weiß, dass es mir schadet, letztendlich, empfinde ich es als gut, angenehm (Gefühl). Das kennt jeder Trinker, Raucher, "Süssigkeitsvernichter" etc..

    Erst wenn ich merklichen Schaden nehme, Schaden, den ich nicht mehr vertuschen, betäuben, verheimlichen kann, erfolgt ein Umdenken, das würde bedeuten, erst wenn das negative Gefühl (Tiefpunkt, Schmerz, Krankheit, Isolation, Ausgegrenztwerden ...) das positive Gefühl überwiegt, würde ein Abhängiger zum Umdenken bewegt.

    Nun könnte man behaupten, es sei Dummheit. Warum tut man also Dinge, wissentlich (!), von denen man weiß, dass sie schädlich sind, sogar existenzbedrohend?

    Weil sie ein angenehmes Gefühl erzeugen, also im ersten Moment für gut empfunden werden?

    Oft liest man hier " die Gesellschaft ..." -> Prägung, Wertebestimmung, Anpassungsverhalten (um eben nicht negativ aufzufallen) - all das bestimmt im wesentlichen unser Verhalten, unser Handeln, unser Tun, sogar unsere Gefühlswelt (aus der Wechselwirkung resultierend) = passe ich mich nicht an, werde ich ausgegrenzt = unangenehmes Gefühl, egal, ob in der Jugendgruppe, der Familie etc.pp.

    Das bedeutet, ich passe mich an, um nicht ausgegrenzt zu werden - so fing bei vielen der Alkoholeinstieg an, bei mir jedenfalls, dann bemerkt man die angenehm sedierende Wirkung des Rauschmittels, der Beginn der Sucht ist geboren - erzeugt angenehmes Gefühl, Probleme weg = gut.

    Erst mit "dem Tiefpunkt", wenn's richtig unangenehm wird und auch bleibt, setzt ein Umdenken ein und da beginnen dann die Probleme - jahrelang antrainierte Gefühle gegen Vernunft.

    Wann ist der Ausstieg möglich? Wenn ich das begriffen habe.

    Entwöhnung, vor allem die psychische (weg von der Gewohnheit) ist ein anderes Kapitel.

    Auch die Vorstellung, dass man nie wieder etwas trinkt verunsichert mich. Gibt es hier Leute, die wieder einen gesunden Umgang mit Alkohol nach einer gewissen Zeit haben?

    Warum stellt sich niemand die Frage nach einem gesunden Umgang mit Cannabis, LSD, Ecstasy, Nikotin oder anderen Nervengiften??

    Ich nahm mir fest vor mindestens 1 Jahr auf Alkohol zu verzichten, nach ca. einem halben Jahr bemerkte ich, das ich eigentlich (!) auf gar nichts verzichtete, außer vielleicht auf den morgendlichen Kater, das unendlich wegzubringende Leergut, das schlechte Gewissen und die Unsicherheit, ob es am nächsten Tag einer merkt, das ich noch ganz schön "verzaubert" bin.

    Auch von mir ein freundliches HALLO, liebe Lala.

    Ich kann mich noch sehr gut erinnern, an die ersten Tage meiner Abstinenz ... die Gefühle spielten verrückt, ich schwankte immer zwischen Aushalten und Nachgeben. Ich hatte mich vorbereitet, die Wohnung war 100% alkoholfrei, alle Lager/Verstecke waren geleert.

    Ich hatte mich entschieden! Ich wusste, die Sucht wohnt in meinem Kopf, jedenfalls redete ich mir das immer wieder ein.

    Ich wusste und hoffte, dieser "Suchtdruck" lässt mit der Zeit nach, ich zählte die Tage ...' wer 3 Tage schafft, schafft auch eine Woche, wer eine Woche schafft, schafft auch 14 Tage ' u.s.w., so hangelte ich mich von Tag zu Tag.

    Besonders am Abend (übliche Trinkhochzeit) musste ich mich ablenken, auch trank ich literweise Tee, allein um den Körper zu bechäftigen, klar musste ich pieseln wie ein Stier, doch mit jedem alkoholfreien Tag stiegt mein Selbstbewusstsein, auch war ich stolz auf mich.

    Über die möglichen Gefahren eines kalten Entzuges machte ich mir keine Sorgen, sehr fahrlässig, ich weiß.

    Nach einem Monat des "Kampfes", der Versuchung zu widerstehen, war ich stolz wie Bolle! Doch die Gedanken waren noch lange nicht aus meinem Kopf, plötzlich fiel mir auf, wie viel "im Fernseher" gesoffen/getrunken wird - das triggerte mich! Auch wenn ich mich den Alkoholregalen im Supermarkt näherte, erwachte das Suchtverlangen in mir. Mir half nur permanentes Fernhalten oder nicht Hinsehen - komisch, wie ein angeblich vernunftbegabtes Tier (Mensch) so leicht zu beeinflussen ist. Doch auch diese Triggerei nahm mit der Zeit ab, es dauerte "nur" viel länger.

    Scham war auch ein großes Thema für mich, mit zunehmenden alkoholfreien Tagen wich diese jedoch, denn ich trank ja nicht mehr.

    Hallo Tiffy,

    ähnliche Erfahrungen machte ich auch, gerade in unangenehmen Situationen war der Wunsch etwas trinken zu wollen besonders groß.

    Das braucht seine Zeit bis dieser "Automatismus", den man sich jahrelang antrainierte wieder verschwindet ... Monate, vielleicht auch Jahre (??). Ich trank in solchen Situationen immer viel Tee/Flüssigkeit, auf der einen Seite bediente ich den "Automatismus" = Frust/Unzufriedenheit - Trinken, andererseits gewöhnte ich den Körper/Gehirn daran, dass es eben "nur" Tee gibt, klar musste ich da viel pieseln, doch beim Bier war's ja ähnlich.

    Ich drehte den "pawlowschen Reflex" um und das braucht Zeit, auch "verbot" ich mir den Alkohol nicht mehr, zwang mich nicht mehr ... doch wenn ich wieder trank, was veränderte ich da, außer das der ganze Schei** von neuem beginnt? Da "sagte" meine Vernunft: 'nee, dann lieber doch Tee' ...

    Beschäftige dich, lenke dich ab und trinke, gib deinem Körper die Zeit und die Chance sich umzugewöhnen.

    Ich war am Montag bei AA.

    ... Leider immer die gleichen Pauschal Aussagen. Aber dennoch ist es motivieren Gleichgesinnte mal vor Augen zu haben und sich auf zu raffen und aktiv zu werden.

    Ich machte ähnliche Erfahrungen in einer SHG, nur dass mir nicht der Kopf rauchte, ich war schnell gelangweilt. Vielleicht war ich auch zu ungeduldig mit meinen Mitbürgern oder meine Ansprüche zu hoch, zu anders. (?)