Beiträge von AmSee13

    Ich kann nicht sagen, dass ich mich dafür bedauere aktuell nicht zu trinken. Also ich entscheide das ja. Nichts und niemand zwingt mich dazu. Außerdem hab ich mir die Suppe selbst eingebrockt, da hab ich wenig Mitleid mit mir selbst.

    Ich hab das auch so gesehen und sehe das auch so, dass ICH das entscheide.
    Niemand kann mir verbieten, Alkohol zu trinken, und niemand, dass ich abstinent lebe. Das ist ganz allein meine Entscheidung.

    Als ich vor über vier Jahren mit dem Trinken aufgehört habe, habe ich zunächst ja nur die Reißleine gezogen. Aufgeschlagen war ich hier, weil ich mir wegen meines Konsums Sorgen machte und glaubte, hier Menschen vorzufinden, die sich damit auskennen.
    Durch die Erfahrungsberichte anderer hier und durch den Austausch begriff ich erstmal nur, wo ich bereits stand und wohin es mit mir kommen würde, wenn ich zu jenem Zeitpunkt nicht die Reißleine zog.

    Was ich über das nüchterne Leben anderer Nutzer hier erfuhr, machte mir Mut, denn ich hatte mir nicht vorstellen können, dass ein Leben ohne Alkohol ein schönes Leben sein könnte.

    Im Laufe meiner Abstinenz bemerkte ich dann zunehmende Verbesserungen, sowohl körperlicher als auch psychischer Art. Dadurch erst wurde mir am eigenen Leibe bewusst, dass ich mir mit meinem Alkoholkonsum offenbar mehr geschadet hatte, als ich gedacht oder erwartet hatte.

    Das bestärkte mich dann auf meinem neuen Weg. Ich hab zu jener Zeit auch sehr viel zu dem Thema gelesen. Emotional ging’s da mitunter auch richtig rund. - Etwas, was im ersten Jahr übrigens recht normal ist, ich hab das von vielen anderen auch gehört/ gelesen.

    Womit ich nicht gerechnet hatte, war, was die Konfrontation mit dem „normalen“ Leben, nachdem die Einschränkungen wegen Corona aufgehoben wurden, mit mir machte. Das hab ich nicht kommen sehen und es hat mich zu jenem Zeitpunkt offensichtlich vollkommen überfordert.

    Aber n Freudensprung mach ich halt auch nicht. Dafür ist es auch viiiiiel zu früh.

    Kann ich nachvollziehen. Hab ich zu jenem Zeitpunkt auch nicht gemacht.


    Das Bewusstsein, was ich mir für ein Geschenk gemacht hab mit der Abstinenz, die Freude, die Dankbarkeit, der Mehrwert stellte sich erst im Laufe der Zeit ein.


    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo Blackisbeautiful ,

    Jedenfalls brauch ich wohl noch ne Weile, bis sich da bei mir irgendeine Form des Genusses einstellt

    das entspricht auch den Erfahrungen einiger anderer hier.

    Wie du beim Lesen durch die verschiedenen Threads feststellen wirst, haben wir hier Mitglieder mit ganz unterschiedlichen Wegen und unterschiedlichen Erfahrungen.

    Es kommt wahrscheinlich auch darauf an, wie stark die „Liebesbeziehung“ zum Alkohol noch ist.

    Wenn du dich dafür bedauerst, nicht mehr Alkohol konsumieren zu können oder zu dürfen, ist es schwieriger mit der Abstinenz.

    Bei mir selbst war rückblickend genau das, obwohl ich da bereits ein halbes Jahr erfolgreich abstinent war und glaubte, zufrieden abstinent zu sein, ursächlich für eine Suchtdruck-Attacke.

    Ich hab während der Corona-Pandemie mit dem Trinken aufgehört und wurde, als die Maßnahmen gelockert wurden, mit dem „normalen“ Leben konfrontiert, d.h. mit einem Umfeld, das selbstverständlich Alkohol konsumiert. Und ich hatte da früher kräftig mitgemacht und hatte meinen Spaß daran.

    Ich hatte nicht damit gerechnet, dass bei mir da Bedauern und Selbstmitleid aufkommen könnte, dass ich nicht mehr Alkohol konsumiere.

    Nach diesem überaus heftigen Suchtdruck-Erlebnis, das ich mit Hilfe nüchtern überstanden habe, wurde mir das klar. Daraufhin hab ich damit aufgeräumt.

    Ich hab inzwischen schon lange kein Interesse mehr an Alkohol und keinerlei Bedürfnis, welchen konsumieren zu wollen.

    Ich kann, wenn ich darauf Lust habe, feiern, lustig sein, ausgelassen tanzen und jeden Schxxxx mitmachen. Und das alles nüchtern. 🤣


    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo Blackisbeautiful ,

    nun antworte ich dir als normales Mitglied.

    Was du über dich teilst, erinnert mich an meine Anfänge hier im Forum und welche Gedanken mich damals so bewegt haben.

    Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen möchte ich dir antworten, dass es zunächst mal kaum eine Rolle spielt, ob du lebenslange Abstinenz anstrebst oder nicht.

    Das, was jetzt erstmal zählt, ist, dass du dir eines Problems bewusst geworden ist und dass irgendetwas in dir die Reißleine ziehen möchte.


    Mir hat ein Nutzer hier damals vor viereinhalb Jahren, Ende Oktober ˋ20, ein Experiment vorgeschlagen. Ich zitiere seinen Beitrag an mich mal hier, weil er mich damals nachdenklich gemacht hat. Vielleicht kannst auch du mit seinen Worten etwas anfangen:

    Warum ich das schreibe? Nun, vielleicht willst Du ja mal eine Art Experiment wagen. Vielleicht nimmst Du Dir mal vor wirklich komplett auf Alkohol zu verzichten. Nicht mit dem Vorsatz nie mehr Alkohol zu trinken, was Du Dir ja offenbar gar nicht vortstellen kannst, sondern zeitlich begrenzt. Aber eben nicht nur auf ein paar Tage oder wenige Wochen begrenzt sondern vielleicht mal auf ein halbes Jahr. Ab sofort ein halbes Jahr keinen Alkohol mehr. Das wäre dann so bis Ende April nächsten Jahres, runden wir mal auf und sagen: bis 1. Mai 2021 keinen Tropfen Alkohol, danach alles wieder offen - wie fühlst Du Dich bei diesem Gedanken? Bist Du dabei? Achtung, auch an Weihnachten und Silvester.... kein Sektchen, nichts.....

    Wenn Du nicht süchtig bist, wird Dir das, vielleicht nach einer gewissen Anfangssehnsucht die auch von einer gewissen Gewohnheit kommen kann, relativ leicht fallen. Es gibt viele Menschen die gar keinen Alkohol trinken oder nur in allergeringsten Mengen. Oder nur alle paar Monate mal nur ganz wenig. Wenn Du jedoch schon ein ernsthaftes Problem entwickelt haben solltest, dann wirst Du das auch ganz schnell merken. Selbst wenn Du vielleicht verzichten kannst, wird Dir Dein Kopf, werden Dir Deine Gedanken die Signale geben. Wenn Du ständig an Alkohol denken musst, wenn Du wirklich kämpfen musst um nicht zu trinken, dann wird die Sache ziemlich ernst sein. Und wenn Du es erst gar nicht schafftst, also zur Flasche greifst, egal mit welchem Vorwand Du Dir das dann rechtfertigst, dann weißt Du was die Stunde geschlagen hat.



    Zu Deiner Idee:

    Ich hab schon überlegt, mein Belohnungssystem zu ändern und statt 100€ zu versaufen einen Wellnesstag Samstags zu machen. Mit Massage und allem Zipp und Zapp. Was meint ihr? Gute Idee?

    Probier‘s aus. Die Idee finde ich persönlich gar nicht so schlecht. Ob das allein ausreichen wird oder der Wunsch bzw. das Bedürfnis, dich mit Alkohol noch mehr zu belohnen und da noch eins draufzusetzen, aufkommt, wird sich zeigen.

    Bis dahin erstmal.

    Viele Grüße

    AmSee

    Benutzten wir nicht alle Alkohohl als "Beruhigungspille", als Herrunterfahr-Mittel, Sedativum, als Retter in der Not ... wenn gar nichts mehr ging? Wir am Ende unserer Kräfte, Nerven waren, wir der Verzweiflung, der Ausweglosigkeit machtlos (?) ausgeliefert waren? Anfänglich sicher auch als Stimula/Stimulierung, um bestimmte Reize zu verstärken - wenn denn die Dosierung stimmte!

    Warum ist dir das wir so wichtig, Paul , dass du das wir hier so betonst und auch an anderen Stellen über andere Menschen sprichst?


    Ich bin u.a. durch dieses Forum hier sehr nachdenklich geworden bzgl. Aussagen über andere. Ich mache das zwar noch immer ab und zu, aber ich bemühe mich zumindest, umsichtiger damit umzugehen.
    Ich weiß nicht, was in den Köpfen anderer vor sich geht, kann das nicht wissen. Ich bin niemals in deren Schuhen unterwegs gewesen und andere wiederum nicht in meinen.

    Was ich kann, ist, aufgrund meiner eigenen Lebenserfahrungen Ähnlichkeiten zu den Lebenserfahrungen anderer auszumachen. Und darüber kann ich reden.


    Emily hat über sich geschrieben. Und obwohl ich ein anderes Leben geführt habe als sie, finde ich etwas, was ich selbst erlebt habe, in ihrer Erzählung wieder.

    Sie schreibt, sie fühlte sich dem Alkohol gegenüber machtlos. Ich selbst hätte das für mich nicht so formuliert und doch finde ich in diesen Worten etwas wieder, wie‘s mir zuletzt mit meinem Alkoholkonsum ging.

    Ich hab mich, als ich noch trank, nicht abschießen wollen, aber zuletzt entglitt mir immer wieder die Kontrolle, wenn ich trank. Ich wollte eigentlich genießen, Lebensfreude leben, mich wohlfühlen, mich belohnen.

    Nur ließ sich dieser Zustand nicht halten, ich konnte (wollte?🤷‍♀️) nicht aufhören, nachzukippen, um den schönen Zustand zu erhalten. Und dann kippte es in den letzten Monaten ständig mehr oder minder von jetzt auf gleich, ich fühlte mich nicht mehr wohl, sondern unendlich müde, erschöpft, zerschlagen, depressiv, todessehnsüchtig.

    Ich nahm mir vor, am nächsten Tag oder in den nächsten Tagen nicht zu trinken, doch der Entschluss fiel in der Regel am späten Nachmittag. Die Flasche wurde geöffnet und es blieb nie bei einer. Sie waren immer so schnell leer.

    Ich hab Wein auch wie Wasser getrunken. Kaum gefüllt war das Glas auch schon wieder leer.


    Diesen Wunsch, mich richtig abzuschließen, hatte ich selbst tatsächlich nur das eine Mal, als ich bereits ein halbes Jahr trocken war, und in Folge mehrerer triggernder Situationen heftigsten Suchtdruck bekam. Völlig untypisch für mich, aber im Nachhinein für mich erklärlich.

    Was hat sich heute, nüchtern, geändert? Sind wir gelassener geworden, weil wir eh' nix ändern können? Fügen wir uns, akzeptieren, worauf wir sowieso keinen Einfluss haben? Sind uns bestimmte Sachen schei**egal geworden? Oder ist's gar die "Altersmilde", uns bestimme Sachen jetzt/heute nicht mehr soooo wichtig erscheinen?

    Ich hätte, weil‘s so einfach und selbstverständlich schien, nichts an meinem Leben und meinem Alkoholkonsum geändert, wenn mir nicht bewusst geworden wäre, dass ich so nicht weitermachen kann.

    Da ich so aber nicht weitermachen konnte, wenn ich nicht zugrundegehen wollte, musste und wollte ich lernen, wie es anders und zwar nüchtern geht.
    Ich hab gelernt, was echte Selbstfürsorge ist und wie wichtig sie für mich ist. Ich hab mich besser kennen- und sogar lieben gelernt. Und im Laufe meiner Abstinenz wurde mir die tiefere Bedeutung und der Sinn des sogenannten Gelassenheitsgebets immer bewusster.


    Viele Grüße

    AmSee

    Scheitern gehört auch zum Erfolg, ebenso wie Zweifeln, Hinterfragen.

    Womit wir bei einer Sichtweise wären, die mir persönlich gefällt:

    „Ich bin nicht 10.000 Mal gescheitert. Ich habe erfolgreich 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.“
    Thomas Alva Edison, Erfinder der ersten brauchbaren Glühbirne

    Suchtdruck ist das nicht auch ein Sich-abschiessen-wollen?

    🤔

    Da hast du nicht ganz Unrecht. An die habe ich in diesem Zusammenhang hier gar nicht gedacht…

    Ob die deine Ausführungen allerdings zum Nachdenken bringen, ob sie das lesen, wenn sie Suchtdruck haben ? - Ich weiß es nicht, kann‘s überhaupt nicht beurteilen. Die Zeit wird’s wohl zeigen.

    Ok, gut, dass das geklärt werden konnte.

    Ich weiß nicht, ob von diesen Adressaten (Menschen, die sich abschließen wollen) überhaupt jemand in diese Online-SHG hineinschaut. Ich wage das zu bezweifeln.

    Wer hier tatsächlich reinschaut, sind doch solche, die sich ihres Problems bereits bewusst sind und nun nach Wegen suchen, daraus aussteigen zu können.

    Deswegen habe ich dich auch gefragt, inwiefern deine Ausführungen der Selbsthilfe dienen.

    Ich will nicht Andere verändern! Doch die Frage darf erlaubt sein: Warum tut ihr das, wenn es euch doch so viel Kummer bereitet?

    🤔
    Du richtest deine Fragen also an die Außenwelt, an die, die sich abschießen? Vielleicht auch an die, die auf der Schwelle stehen, ob sie so weitermachen wollen, wie bisher?

    Hallo Laggard ,

    kann es sein, dass du dich auf etwas beziehst, dass nicht Stilles Wasser , sondern ich eingestellt hatte?

    Beispielsweise das hier im Thread Muss ich den Rest meines Lebens immer vor einem Rückfall Angst haben? 

    Erklärt wird, was die Rückfallforschung in den vergangenen Jahrzehnten an Erkenntnissen gewonnen hat, meines Erachtens ganz gut in dem Erklärvideo von Prof. Lindenmeyer von den Salus-Kliniken, das ich hier schon öfter erwähnt habe: https://www.salus-kliniken.de/lieber-schlau-…au-auf-der-a61/

    Oder das hier:

    ?

    Viele Grüße und ein angenehmes Wochenende

    AmSee

    Hallo Paul .

    Ja, es steht in meiner Macht, mich zu ändern, grundsätzlich. Ich will niemanden (anderes) verändern.


    Warum hast du das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen? 🤔

    Dem, worauf du dich beziehst, geht doch etwas voraus:

    Inwiefern hilft dir oder anderen weiter, sich zu fragen,
    „Warum "schiessen" sich gerade so viele junge Menschen weg, egal ob mit Alk., Lachgas oder Cannabis? Oder flüchten sich in die Anonymität des www., werden radikal, depressiv oder beides?“


    Steht es denn in deiner oder meiner oder in jemand anderes Macht hier, daran grundsätzlich etwas ändern zu können?


    Du hattest im Vorfeld Gedanken über andere geäußert…..

    Ja, es steht in meiner Macht, mich zu ändern, grundsätzlich.

    Das sehe ich nicht anders. Und auch in deinen darauf folgenden Äußerungen finde ich meine eigene Haltung wieder.

    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo Laggard ,

    wiederum ein Danke von mir, dass du uns teilhaben lässt, wie das bei dir in der Einrichtung läuft und was dich dabei so beschäftigt.

    Und wieder mag ich dir Rückmeldung geben, dass du sehr reflektiert wirkst und selbstfürsorglich unterwegs bist.

    Von daher verzeiht mir bitte eine späte Antwort.Manchmal will man auch von Alkohol einfach nichts mehr lesen und hören .

    Das ging und geht mir auch so, dass ich manchmal von Alkohol einfach nichts mehr lesen oder hören will. Und es ist genau richtig, dann auf sein Bedürfnis zu hören und eine Pause einzulegen. 👍


    Deine ersten zwei Wochen von vorgesehenen acht Wochen sind nun um und das hört sich bei dir an, dass da schon so einiges passiert ist.

    Von daher ist davon auszugehen, dass du auch diesbezüglich in den nächsten Wochen etwas weiterkommen wirst und sich da für dich einiges sortieren wird.

    Wenn du ähnlich tickst wie ich, wird dein Gehirn mit den entsprechenden Anregungen mehr oder minder von allein Lösungen und Perspektiven anbieten, die jetzt - am Anfang - noch nicht da sind.

    Dir ebenfalls einen schönen Tag und viele Grüße

    AmSee

    Erstmal weiterhin gute Besserung, Laggard . 🍀

    Ja, das ist schon besser, wenn du die Seuche aus der Klinik nicht nach Außen an deine Frau weitergibst….

    Statt euch zu sehen, könntet Ihr Euch auf ganz altmodische Art ein oder mehrere Briefe schreiben, was meinst Du?

    Ich freue mich immer, wenn ich Post von meinem Mann bekomme. Kommt nicht oft vor, da wir in der Regel nicht mehr lange von einander getrennt sind, aber wenn’s dann vorkommt, ist ein Brief oder eine Postkarte immer etwas Besonderes. Definitiv besser als WA-Nachrichten. 😄


    Das hört sich richtig gut an, was du da in Thönisstein an Angeboten, auch therapeutisch, hast. 👍 Wünsche dir, dass du viel davon profitieren kannst. 🍀

    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo Mauszahn,

    was du schreibst, erinnert mich etwas an meinen Anfang hier im Forum….

    Aufgeschlagen bin ich hier vor viereinhalb Jahren, weil ich mir Sorgen wegen meines Konsums gemacht habe, gänzlich aufhören wollte ich zu dem Zeitpunkt eigentlich nicht.

    Kannst dir ja mal meinen Thread von damals durchlesen und mitverfolgen, wie ich gerungen habe, und was mir damals so geantwortet worden ist….

    Durch die Beschäftigung mit dem Thema wurde mir damals bewusst, wo ich bereits stand und wohin es mit mir kommen würde, wenn ich nicht die Reißleine zog.

    So kam es, dass ich nach meinem letzten Konsum, der vor meiner Anmeldung hier lag, nicht wieder zum Alkohol gegriffen habe.

    Eine der besten Entscheidungen meines Lebens!

    Ich hab Angst, das mein Leben ohne Alkohol so langweilig ist, so trostlos.

    Also mein Leben ist ohne Alkohol ganz sicher nicht langweilig oder trostlos geworden, ich wage sogar zu behaupten, dass das Gegenteil eingetreten ist.
    Das, was ich mir früher vom Alkohol versprochen habe, aber nie wirklich bekommen habe, kann ich inzwischen ganz aus mir selbst besser und nachhaltiger und ganz ohne unangenehme Nebenwirkungen.

    Warum sehe ich es dann als langweilig?

    Die Antwort liegt in der Wirkung von Alkohol, von der du abhängig geworden bist. Was dich das denken lässt, ist die Sucht.