Nach 2-3 Bier schon am lallen obwohl er regelmäßig trinkt...

  • Hallo zusammen ich Versuch mal mein Problem so zu beschreiben das man es versteht und zuerst auch mal im allgemeinen...wenn ein Mensch regelmäßig trinkt und auch nicht nur mal am Abend ein Bier sondern in großen Mengen und regelmäßig kann es dann möglich sein das er trotzdem jedesmal schon nach maximal 3 Bier so voll ist das er lallt und schwankt usw? Also ich mein irgendwann gewöhnt sich doch der Körper mehr oder weniger daran oder? Ich selbst hab als Bedienung gearbeitet und bin echt nicht stolz drauf aber ich hatte das Gefühl immer mehr und mehr zu vertragen. Ich hab noch nie jemanden kennengelernt bei dem es so war und da bei dieser Person auch noch andere Probleme ungeklärt sind habe ich nun Angst weil ich einfach nicht weiß woran es liegen kann oder ob ich mir da nur was einrede...ich hoffe es gibt hier jemanden der mir weiterhelfen kann. Vielen lieben Dank schonmal

  • Hallo Scholli,
    bist du dir sicher, dass diese Person nicht schon heimlich vorgetankt hat?
    Nicht wenige Alkoholiker trinken nämlich heimlich, um ihren wahren Konsum zu verbergen.

    Viele Grüße
    AmSee

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Hallo amSee Ja da bin ich mir tausendprozentig sicher hatte ihn 24/7 um mich da wir beide zuhause waren wegen Arbeitslosigkeit und Corona bedingter Kurzarbeit...deshalb bin ich ja so verwundert finde keinerlei erklärung

  • Und du bist dir sicher, dass er keine „Verstecke“ aufgesucht hat?

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Macht die Person sich denn selbst auch Sorgen?
    Wenn ja, dann wäre ein Arztbesuch angesagt, wo offengelegt wird, dass er ein Alkoholproblem hat.

    Wenn nein, kannst du gar nichts machen.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.


  • Und du bist dir sicher, dass er keine „Verstecke“ aufgesucht hat?

    Die Frage hätte ich jetzt auch gestellt - denn ICH hatte reichlich Verstecke.


    Wenn nein, kannst du gar nichts machen.

    Dem ist leider so!

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!

  • Hallo Scholli,

    spontan hätte ich die gleiche Vermutung geäußert wie meine beiden Vorschreiber/innen. Dazu fällt mir noch ein, dass ein Alkoholiker ein Meister im Tarnen und Täuschen ist. Ich traue ihm also durchaus zu, dass er trotz Deiner 24/7 "Überwachung" in der Lage war, heimlich zu trinken. Ich denke da einfach an meine Alkoholikerzeit zurück. Mich hätte man wohl in einen Raum sperren müssen, den ich vorher nie betreten habe (und der somit keine meiner zahlreichen Alkoholverstecke gehabt hätte) und den ich dann 24 h nicht mehr verlassen hätte dürfen.

    Aber meines Wissens kann es auch noch andere Ursachen haben. Soweit mir bekannt, kommt es bei "fortgeschrittenen" Alkoholikern u. U. dazu, dass sie irgendwann "plötzlich" scheinbar nichts mehr vertragen oder nur noch vergleichsweise wenig. Das liegt daran, dass die Organe durch den jahrelangen Missbrauch bereits stark geschädigt sein können, allen voran natürlich die Leber. Der Alkohol kann dann nicht mehr "wie gewohnt" abgebaut werden, so dass bereits geringere Mengen die von Dir beschriebene Wirkung habe können.

    Außerdem kann auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten den Abbau von Alkohol im Körper hemmen bzw. verlangsamen, was dann auch den von Dir beschriebenen Effekt haben könnte.

    Ich stelle mir jetzt natürlich auch die Frage, was es Dir bringt, wenn Du weißt (oder wüsstest) woran es letztendlich liegt. Denn es hilft Dir kein Stück weiter, wenn der Betroffene selbst nicht bereit ist, dieser Sache auf den Grund zu gehen. Denn egal woran es nun am Ende liegen mag: So wie Du das schilderst, hat der Betroffene ein massives Alkoholproblem und wenn er selbst daran nichts ändern möchte, wird er früher oder später an seiner Sucht zugrunde gehen. Leider ist das so.

    Somit möchte ich Dir einfach sagen: Schau auf Dich, achte auf Dich und DEINE Bedürfnisse und gib acht, dass Du nicht durch seine Sucht mit unter gehst.

    Alles Gute für Dich und auch für den Betroffenen.

    LG
    Gerchla

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