Carolines Weg

  • Ja, mit Gott, Allah, Jave oder wie der/die da nun heissen habe ich als othodoxer Atheist es auch nicht so. Darum habe ich den Spruch für mich umformuliert:

    "Ich wünsche mir die Gelassenheit ..."

    Und schon passt's für mich. Die, die an einen Gott glauben, sagen eben "Gott, wie wir ihn verstehen ..."

    Wenn mir jemand ständig blöd kommt und meine Grenzen überschreitet, werde ich in Zukunft nicht mehr so tolerant sein. Das ist ein Teil meines Selbstschutzes, den ich mir wieder erarbeiten muss.

    44. Das hat auch (nach meinem Verständnis) etwas mit diesem oft gehörten "NEIN-sagen lernen" zu tun. Den Menschen MEINE Grenzen aufzeigen. NEIN, ich schaffe/will das nicht. STOP, bis hierher und nicht weiter.
    Und auch mit Achtsamkeit. Achtsamkeit auf/für sich selbst - was tut mir gut und was nicht!?

    Auch Dir noch einen schönen Sonntag :sun:

    Greenfox

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!

  • Hallo Caroline,

    zum Gelassenheitsspruch:

    Zitat

    Gelesen habe ich ihn immer wieder und ich komme nur mit dem Wort "Gott" und "Toleranz" nicht so richtig klar.

    Da ergeht es Dir wie vielen, und auch ich hatte aus Gründen, die in meiner Biografie liegen, meine Probleme damit.
    Gleichzeitig wuchs aber im Laufe meines Älterwerdens immer größeres Verständnis für den tatsächlich für mich maßgebenden und wichtigen Teil dieses „Gebets“.
    Und so wollte ich es nicht ruhen lassen und begab ich mich in die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart, um den wahren Hintergrund dieses Gebets herauszufinden.
    Das war sehr spannend für mich!

    Ohne hier jetzt mit Details zu der wahren Odyssee des Gebets zu langweiligen, fand ich für mich eine passende Version:

    "Von der Weisheit, unterscheiden zu können, welche Dinge sich verändern lassen und welche nicht, ist in der nassen, süchtigen Zeit so wenig zu spüren wie vom Mut, Dinge zu ändern, die falsch sind und daher geändert werden müssten; groß ist nur die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, wie sie sind."

    Rückblickend war es für mich interessant über mich selbst erkennen zu können, dass mir manchmal völlig Nebensächliches, Unwichtiges viel wichtiger und bedeutender erscheinen will, als das Wesentliche.
    So kam ich dann auch unweigerlich zu der Frage: Würde ich auf hoher See als Ertrinkender auch die Herkunft des zugeworfenen Rettungsseils hinterfragen, bevor ich danach greifen würde? ;)

  • Hallo Caroline
    da du mich so nett begrüßt hast, habe ich mir deinen Weg durchgelesen... (ist ja wirklich lustig, was da manchmal entsteht)
    Als Paar ist es wirklich sehr schwer... da ja auch die Möglichkeit mit der Abstinenz aufzuhören bei beiden vorhanden ist... manchmal reicht ein Blick aus... und die Wahrscheinlichkeit wenn einer schlapp macht, auch den Weg zurückzugehen ist schon sehr hoch.
    ...wenn auf einmal alle Probleme, Gefühle und Gedanken nüchtern auf einen zurasen, ist das schon schwer zu bewältigen... ich rede auch nicht von den ersten 10-14 Tagen (da hat man genug mit dem Entzug zu kämpfen)
    wenn man nur versucht zusammen aufzuhören, übernimmt man auch nicht die komplette Verantwortung...sowas wie Du hast ja wieder angefangen oder nicht aufgepasst usw...
    ich würde beides machen... einmal um die eigene Sucht kümmern in Foren und SHGs
    und dann um die Sucht als Paar...das ist nochmal eine ganz andere Hausnummer...
    ein Paar kenne ich, welches jetzt ca 20 Jahre trocken ist (und relativ zufrieden)
    Ich würde versuchen so viel aus dem bestehenden Suchthilfesystem mitzunehmen wie möglich, obwohl man sich dort auch verlaufen kann... es sozusagen als Suchtverlagerung benutzt (aber warum auch nicht besser als weitertrinken)
    ich wünsche Dir viel erfolg
    Lieben Gruß
    Jasper

  • Ich würde versuchen so viel aus dem bestehenden Suchthilfesystem mitzunehmen wie möglich, obwohl man sich dort auch verlaufen kann... es sozusagen als Suchtverlagerung benutzt

    nixweiss0 Wie meinst Du das?

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!

  • manchmal weiß ich selbst nicht mehr wie ich was meine...
    Ich meine das mit der vielen trockenen Zeit die nun auf einmal da ist...
    ich finde es wichtig sich abzulenken, und zB SB, Alkoholfreien-treff oder SHGs bzw Foren
    "zu be. -nutzen" (sieht dann manchmal aus wie Therapiejunkys oder eben Suchtverlagerung (halt keine stoffliche)
    ich hätte das einfach nicht schreiben sollen... pardon
    Lieben Gruß
    Jasper

  • manchmal weiß ich selbst nicht mehr wie ich was meine...

    Öha - sollte einem das nicht zu denken geben ;) ;D

    Ablenkung, aber auch Beschäftigung mit dem Thema "Sucht" finde ich schon wichtig. Es darf/sollte aber nicht in die jeweiligen Extreme - also Negierung bzw. Selbstgeisselung - ausarten.

    Ich weiß von einem meiner früheren Trockenlegungsversuche, dass ich nach erfolgreicher Trockenlegung mich überhaupt nicht mehr mit dem Thema beschäftigt habe (war ja trocken und somit "geheilt"). Und ziemlich schnell wurde ich unvorsichtig - und landete bald wieder an der Flasche.
    Andererseits kenne ich auch staubtrockene Alkoholiker, die sich am liebsten nur von destilliertem Wasser ernähren würden, weil in den Lebensmitteln ja ein Alkoholmolekül enthalten sein könnte :o

    Wie schon der olle Paracelsus sagte: Die Dosis macht's!

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!

  • Hallo! :)

    Heute ist Tag 15 ohne Alkohol.

    Mir ist bewusst, das es nicht einfach wird als Paar aufzuhören. Aber es hat auch Vorteile: wir machen beide ähnliches durch und auch der Part der Angehörigen fällt fast komplett weg. Ich habe auch schon Paare kennengelernt die gemeinsam aufgehört haben und auch welche die auseinander gegangen sind weil einer doch nicht aufhören konnte. Da hilft nur die Zeit und sehen wie es geht.

    Thema als Suchtverlagerung sich nur noch mit dem Thema auseinander setzten: kommt vor. Ich möchte mich weiter mit dem Thema auseinander setzten, auch nach längerer Abstinenz, aber im Moment glaube ich z. B. das ich keine weitere Therapie mehr machen werden.

    Mir geht es meist gut, Saufdruck ist nicht da, aber eine Menge Zeit die ich erst mal wieder lernen muss auszufüllen. Ob nun mit sinnvollen Dingen, oder mit Quatsch ;D ist im Moment nicht wichtig.

    Heute morgen bin ich ziemlich matschig aufgestanden - ich hoffe, ich bekomme keine Erkältung.

    Habt ein gutes, trockenes Wochenende!

    LG
    Caroline

  • Hallo!

    Ich habe lange überlegt wie ich es hier schreibe, aber klar raus ist besser als rumzueiern.

    Ich habe wieder getrunken. Es ging uns zu gut - wir wollten eine gute Nachricht noch toppen.

    Heute ist wieder Tag 1 ohne Alkohol. Ich werde versuchen diese Woche zu einer realen SHG zu gehen, trotz meiner sozialen Phobie.

    Ich muss aufhören zu trinken. Wir haben einen großen Schritt vor, das schaffen wir auf jeden Fall besser nüchtern.

    LG
    Karoline

  • Hallo Karoline
    erst einmal Glückwunsch für den ersten Tag (bzw für die Entscheidung mit dem Aufhören nicht aufzuhören)
    bei mir war die Entscheidung beim letzten mal übergeordnet dh ich habe natürlich auch Suchtdruck, Euphorie und Rückfälle erlebt... aber die Entscheidung war noch da (ich hatte aber auch die berühmte Pistole auf der Brust)
    Ich hatte viele Anlaufe mit längeren Trockenphasen und habe jedesmal die Entscheidung neu gefällt (ohne groß was zu verändern) dh. ich versuchte immer den selben Weg (obwohl ich wußte er funktioniert nicht bzw nicht lange)
    nach langen Gesprächen mit meiner Frau, die mir immer wieder erklärte ich muß was anders bzw was Anderes machen sonst verändert sich auch nix (ich habe sehr lange gebraucht um das zu verstehen) entstand mein neuer Weg
    Ich habe mir also einen Psychotherapeuten für Sucht gesucht und einen Termin geben lassen, der leider noch ein halbes Jahr in der Ferne lag... also erstes Ziel: bis dahin trocken bleiben und die Therapie durchziehen (eigentlich mag ich Therapeuten wirklich nicht leiden)
    für diese Zeit hat mir ein Forum sehr geholfen
    Ihr habt es glaube ich als Paar von Grund auf schwerer... vielleicht eine Paar-Therapie oder so...denn ich denke einfach nur aufhören reicht nicht... und SHG mit sozialer Phobie?
    Lieben Gruß
    Jasper

  • Hallo Karoline,

    ich war ein paar Wochen weg und nicht im Forum aktiv. Eben habe ich Deinen Tread nachgelesen. Die letzten Wochen, das was Du hier berichtet hast, sozusagen im Schnelldurchgang. Noch bevor ich die unschöne Nachricht, dass Du wieder getrunken hast, gelesen habe, dachte ich mir: Hmmm ob das gut geht?

    Vielleicht denkst Du jetzt: Was will der eigentlich von mir?

    Ich habe selbst jahrelang, viele Jahre lang getrunken und oft versucht aufzuhören. Ich habe die meiste Zeit meiner Karriere heimlich getrunken und dann auch immer versucht "heimlich" aufzuhören. Ich habe auch versucht mir Gedanken darüber zu machen, warum ich trinke und ich war der Meinung, dass mir dieses Wissen dann dabei helfen wird, nicht mehr zu trinken.

    Ich bin immer gescheitert - immer und immer wieder. Dabei hatte ich noch viel längere Trinkpausen aus Du sie jetzt gehabt hast. Viele Monate habe ich zwischendrin mal nicht getrunken. Damals wurde meine Tochter geboren und ich wollte ungedingt weg, ihr zuliebe und weil wir ja eine großartige Zeit vor uns hatten bzw. haben wollten. Meine Frau und ich mit unserer Tochter. Ich wurde Rückfällig in einem Moment, wo es besonders schön war. Wir hatten eine neue Bleibe gesucht, ein kleines Häuschen gemietet. Meine Tochter war da vielleicht 8 oder 9 Monate alt, so lange hatte ich auch nichts mehr getrunken. Das Haus war super, die Gegend der Hammer und das Leben schön. Und dann kam der nette Nachbar an den Zaun! Es war Sommer, es war warm - und er fragte mich, ob nicht auf ein Bier rüber kommen möchte. Könnte wir ein bisschen quatschen und uns näher kennen lernen.

    Alarm schrie mein Hirn und ich "milderte" das Bier in ein Biermischgetränk ab (Radler) welches ich aber nach den vielen Monaten ohne Alkohol mit ihm trank! Nun, das war dann - hat nicht sehr lange gedauert und ich hatte wieder meine alte heimlich-trink-Logistik aufgebaut und machte nicht nur dort weiter, wo ich vorher war sondern legte noch ordendlich was drauf....

    Ich bin jetzt schon mehrere Jahre trocken - ich musste, bevor ich diesen Zustand erreichen konnte - allerdings noch lange und in hohem Maße trinken. Ich trank so viel, dass ich mich sowohl seelisch / psychisch als auch körperlich erhelblich veränderte und einfach ein kranker Mensch war. Psychisch sehr krank, physisch ebenfalls mit zahreich beginnenden Symptomen eines alkoholgeschädigten Körpers.

    Dann hörte ich auf - zu einem Zeitpunkt der im Vergleich zu dem von damals, als ich die paar Monate nichts trank, viel schwieriger war. Meine Sucht enorm weit fortgeschritten war, ich bestimmt das 5-Fache von dem trank, was ich damals konsumiert hatte, wenn nicht noch viel mehr. Trotzdem habe ich es da geschafft aufzuhören.

    Warum? Diese Frage habe ich mir dann irgendwann mal gestellt. Warum hat es jetzt scheinbar funktioniert und früher nicht?

    Ich meine für mich die Antwort gefunden zu haben. Und ich spreche nur von mir, bei anderen mag es anders sein. Ich habe es geschafft, weil ich nicht mehr konnte und weil ich es absolut ohne jeden Kompromiss unbedingt wollte. Ich war bereit alles dafür zu tun - Therapie, Suchtberatung, Psychologe, Selbsthilfegruppe ? Egal was ich mache alles was mir hilft. Das war meine Grundeinstellung damals.

    Gerade mal 24 h ohne Alk war mein erstes Treffen bei den AA. Es folgten noch viele. Beratungstermin, Termin bei Psychologen folgten umgehend - und noch wusste ich nicht richtig wie mir geschah. Ich trank nicht mehr, das war schön. Doch ich war wie im Nebel.... Wo willst du hin, wer willst du sein? Wie soll dein Leben aussehen? Willst du noch mit deiner Frau zusammen leben? Nein - aber was passiert mit den Kindern? Das waren Gedanken, die ich wieder und wieder wälzte.... Nicht mehr zu trinken, wurde dadurch schon fast zur Nebensache.... Du hast noch ein wenig Leben übrig das gelebt werden müsste - das sagte ich mir.

    Und kam die Frage der Fragen, immer wieder: Werde ich mein Leben leben können, ohne Alkohol, wenn ich nichts verändere, wenn alles mehr oder weniger so bleibt wie es ist? Wenn ich weiterhin Dinge tue, die ich halt schon immer gemacht habe aber in Zukunft natürlich ohne Alkohol? Bin ich eigentlich wirklich glücklich?

    Warum habe ich getrunken? Früher, bei meinen ersten Ausstiegsversuchen, habe ich mir diese Frage auch gestellt. Ich konnte sie immer recht einfach beantworten: Entweder war gerade eine stressige Zeit, viel zu tun. Berufliche Belastung oder private usw. Und ja, die gab es ja auch tatsächlich. Die waren ja nicht von mir erfunden. Aber waren sie wirklich der GRUND für mein Trinken?

    Und überhaupt, andere Menschen waren viel schlimmer dran als ich und tranken nicht....

    Lange Rede kurzer Sinn: Ich krempelte mein Leben um, ich trennte mich von meiner Frau (wohl die schwierigste Entscheidung meines bisherigen Lebens), ich fing neu an, ich arbeite mein Leben auf - mit professioneller Hilfe aber auch, was mir sehr geholfen hat, mit Hilfe von Freunden und anderen Menschen. Ich outete mich bei Familie und Freunden, ich verschloss alle Hintertürchen, die ich mir früher immer ( mal bewusst, mal unbewusst) offen gehalten hatte. Und ich hatte zeitweise meine persönliche Hölle, die ich druchleben musste. Nicht weil ich Entzug hatte oder so. Nöö, weil ich das Leben meiner Familie zerstört habe, weil ich diese Entscheidungen getroffen hatte. Meine Kinder mussten das alles mitmachen, meine Frau ( die beileibe kein bösartiges Monster war/ist) ebenfalls. Nur weil ich für mich beschlossen hatte, dass ich es nur so schaffen werde.... Zweifel kamen und nagten an mir.... Ich arbeitete weiter auf.... Immernoch Nebel, aber sich langsam lichtend.

    Und so ging es über die Monate und mittlerweile Jahre immer tiefer in meine eigene Persönlichkeit, in mein Leben hinein. Und ich lernte zu vestehen, warum ich getrunken habe und ich vestand plötzlich auch, warum mir Alkohol jetzt nichts mehr bedeutet. Das war ein sehr langer und intensiver Prozess. Aber auch ein sehr schöner.

    Ich finde absolut super, dass Du heute hier sofort geschrieben hast und dass Du jetzt nicht resignierst und dass Du weiter dran bleiben willst. Du hast nicht den Kopf in den Sand gesteckt und trinkst jetzt einfach wieder, so wie ich das immer gemacht habe. Vielleicht ist bei meinem Geschreibsel was für Dich dabei, dass Dir eine Anregung oder einen Anstoss für Dein weiteres Vorgehen gibt. Wenn nicht ist auch gut. Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles erdenklich Gute und drücke die Daumen, dass Du Deinen Weg gehen wirst.

    LG
    gerchla

  • Hallo Karoline,

    welcome back to the route!

    Du kannst hier immer schreiben, egal ob es voran oder auch mal ein Stückchen rückwärts geht!
    Das Forum ist ja nicht dazu da, dass wir uns gegenseitig auf den Rücken klopfen, weil wie unser abstinentes Leben so easy im Griff haben.

    Die Realität in der Sucht und dem Suchtverlauf sind Rückfälle. Leichte und schwere.
    Das wichtigste dabei ist, dass Betroffene immer wieder aufstehen, nicht im Rückfall verhaftet bleiben, sondern einen neuen Anlauf nehmen.

    Ich kenne das gut von mir: Gerade dann, wenn es mir richtig gut ging, wenn Alles richtig optimal lief und klappte, dann kam die Versuchung das Ganze noch – mittels Alkohol – toppen zu wollen.
    Daraus habe ich für mich gelernt. Sind heute solche Situationen, gehen automatisch alle Warnlampen bei mir an.

    Zitat

    Wir haben einen großen Schritt vor, das schaffen wir auf jeden Fall besser nüchtern.

    Ich kenne nichts in meinem Leben, das mit Alkohol besser geworden ist. Aber sehr Vieles, das durch den Alkohol noch schlimmer wurde.

  • Hallo und guten Morgen!

    Vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten. Jeder hat mir auf seine Weise geholfen - ich kann nicht auf alles eingehen was mich dazu bewegt hat, aber ich denke darüber nach.

    Auch wenn ich zusammen mit meinem Mann aufhöre zu trinken, schreibe ich mal: ich im folgenden. Es geht ja um mich.

    Ich habe am gestrigen Feiertag einen abgelegenen Glaskontainer gesucht und die leeren Flaschen, Wein- und Schnapsgläser entsorgt. Ich wünsche mir so sehr, das es das letzte Mal war die leeren Flaschen zu entsorgen.

    Ich kann nicht mehr, jedes mal aufhören kostet Kraft und jeder Rückfall macht mürbe.

    Nächste Woche habe ich einen Termin bei meiner Neurologin die mich schon lange kennt. Mir ihr kann ich gut reden und muss nicht viel erklären - sie weiß wie ich strukturiert bin.

    Habt einen guten, trockenen Mittwoch!

    LG
    Karoline

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