Suchtdruck

  • Hallo liebe Forenmitglieder,

    eigentlich möchte ich ab sofort vom Alkohol die Finger lassen. Aber nach ein paar Tagen der Abstinenz kommt ein starkes Verlangen auf zu trinken, besonders in Stressmomenten.
    Hat jemand Ideen wie man dagegen ankämpfen kann ?

    Vielen Dank im Voraus !!! LG :)

  • Hi Sunny,
    erst mal ankämpfen durch aushalten ersetzen.
    Kampf gegen eine Sucht funzt nicht.
    Den momentanen Suchtdruck aushalten, er geht nach kurzer Zeit vorbei, sich evtl. mit irgend etwas angenehmen (kein Alkohol) ablenken.
    LG Gerd

  • Hallo Sunny,

    ich dachte, ich habe deinen Namen hier im Forum schon mal gesehen, kann mich aber auch täuschen.
    Jedenfalls willkommen im Forum.

    Dein Thread würde aber sonst in die Vorstellung passen.

    Wegen des Suchtdrucks: Ich kenne bei mir selbst das kaum. Eher manchmal eine Wehmut zurück oder in bestimmten Situationen, ansonsten habe ich tage/wochenlang sonst meist kaum welchen. Kritisch ists bei mir, wenn ich nicht in meiner gewohnten Umgebung oder im Urlaub bin, da hats mich schon das eine oder andere Mal dawischt, dass ich nachgegeben habe... ja, ja... ::) ???

    Es gibt Medikamente, wenn das Verlangen nach Alkohol zu gross wird.

    Ansosten als kurzfristige Möglichkeiten: grosses Glas Wasser trinken, ablenken, spazieren gehen, Situation verlassen, mit jemanden darüber reden...

    Ich würde auch auf den inneren Dialog achten, damit sich das nicht aufschaukelt.

    Vielleich wäre es auch einmal Zeit für einen eigenen Thread für Brainstorming über das Thema, in weiterer Folge die gesammelten Ergebnisse als Sticky Thread (FAQ: Ich habe Suchtdruck, was kann ich dagegen tun).

    Einmal editiert, zuletzt von franz68 (19. Januar 2017 um 07:48)

  • Zitat

    Vielleich wäre es auch einmal Zeit für einen eigenen Thread für Brainstorming über das Thema, in weiterer
    Folge die gesammelten Ergebnisse als Sticky Thread (FAQ: Ich habe Suchtdruck, was kann ich dagegen tun).

    Leichtes OT
    Sammelthreads sind eine feine Sache. Übersichtlich, gut
    auffindbare Themen, ein aufgeräumter Gesamteindruck.

  • Vielen Dank für eure Antworten :)

    Nein ich war hier vorher noch nicht aktiv im Forum lieber Franz !
    Das werde ich ab sofort mal versuchen - aushalten und beobachten ob der Druck nachlässt ! Danke :)
    Den Tipp mit dem Wasser trinken kenne ich schon, der ist gut !
    Dann schaue ich mal ob ich stark genug bin, drückt mir die Daumen !

  • Hi Sunny,

    aushalten, akzeptieren, annehmen finde ich auch gut. Hat mir auch geholfen.
    Es wird nach und nach auch weniger, d.h. die Schübe werden seltener, bei mir waren sie irgendwann weg.

    Wichtig war und ist für mich immer und immer wieder die Motivation.
    Wofür kämpfe ich?! Also nicht (nur) wogegen..

    Sehr geholfen hat mir auch der Austausch mit Gleichgesinnten.

    Alles Gute Dir,
    weiterhin viel Erfolg und bis bald 44.

    LiS


  • Nein ich war hier vorher noch nicht aktiv im Forum lieber Franz !
    Das werde ich ab sofort mal versuchen - aushalten und beobachten ob der Druck nachlässt ! Danke :)


    Hallo Sunny,
    ah ja, doch neu, danke Herr Dr. Korsakow für meine Symptome; benennen kann ich diese ja auch noch nach Ihnen, ... ;)

    Ja, aushalten eben, leichter gesagt als getan.

    Vielleicht (gerade ist mir dieser Gedanke gekommen): Wie beim autogenen Traning "Bier (etc.) völlig gleichgültig"
    besser, diese Begriffe weglassen, ein nüchternes Leben mit allen Vorteilen vorstellen.
    Fit, gesund, fröhlich, Freude, Geld sparen, Zeit sparen, jederzeit ohne schlechtem Gewissen autofahren, kein Stress wegen Alkohol besorgen, verheimlichen, keine Fishermens Friend brauchen ...

    Nicht denken, ich darf nichts mehr trinken, ich muss hart bleiben, ... damit macht man sich nur einen Stress und ist kontraproduktiv.

    [size=7pt]Da ich persönlich Begriffe wie nüchtern, abstinent, trocken gar nicht mag, verwende ich einfach alkoholfrei. Es steckt da auch das Wort Alkohol drin, stört mich hier aber nicht, und fühle mich aber viel wohler dabei. Die Negativliste führt "entwöhnte/r" an. Ich las von einer SHG für "entwöhnte Alkoholkranke" (!). Ich finde dieses Begriff richtiggehend abscheulich, da gehe ich sicher nicht hin.[/size]

    Einmal editiert, zuletzt von franz68 (19. Januar 2017 um 19:17)

  • Ich hoffe du hast Recht Land in Sicht und das Verlangen wird mit der Zeit immer weniger. Ich werde versuchen an die Vorteile anstatt an die Nachteile zu denken.

    Ich Danke euch ! Einen schönen Abend wünsche ich euch !


  • Hallo Sunny,

    ich dachte, ich habe deinen Namen hier im Forum schon mal gesehen, kann mich aber auch täuschen.

    Hat nix mit Korsakow zu tun und Du hast Dich nicht getäuscht: Es gab mal eine "Sunny", die sich dann wieder abgemeldet hat.

    Und somit steht der Nickname wieder zur Verfügung. Bzw. stand - jetzt ja nicht mehr ;) ;D

    Gruß
    Greenfox

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!

  • Hey was auch noch gut ist:

    bewusste -Wohlfülmomente- schaffen und sich bewusst mit schönen Dingen belohnen ::)

    Das kann zum einen auch helfen in kritischen Momenten mal eben kurz abzulenken,
    und auf lange gesehen polt sich so auch das Belohnungszentrum wieder um.

    > schöner sonniger Spaziergang, heißes Bad, Therme oder Sauna, feiner Tee oder heißer Kakao und Kerzenlicht und nen guter Film, Couch und ein schönes Buch oder Hörbuch, mit lieben Menschen reden oder telefonieren, Lieblingsmusik und vielleicht Räucherstäbchen, Wohnung aufräumen/ gemütlich herrichten, Tagebuch oder Briefe schreiben, eigene auch kleine Erfolge sehen, ..........

    Das Leben pur genießen ;) ^^

    Auch dir nen schönen Abend noch und LG :)

  • Noch etwas: keinen Alkohol zu hause haben. Je weiter weg, desto besser, desto einfacher das übertauchen.
    Denn: je leichter der Zugriff, desto eher greift man zu (in der Regel).

    [size=7pt]Kein Korsakow, ich bin erleichtert,... ;) Bei Sunny fällt mir immer dieses alte Boney M. Lied "Sunny" ein. Das kurz nach dem Krieg, na ja, ein bisschen länger hats schon gedauert, 1976 lt. Google.[/size]

    Ergänzen möchte ich noch (das ist mir in einem anderen Thread eingefallen).
    Abklären ist der Suchdruck mehr oder weniger dauernd da ist, in bestimmten Situationen oder bei gewissen Gefühlszuständen. Basierend auf diese Information könnte ggf. eine massgeschneiderte Herangehensweise entworfen werden.

    Zumindest eins noch, Situationen vermeiden. die einem nicht gut tun oder sich nicht wohlfühlt (sofern möglich).

    Das Verlangen wird sicher weniger. Früher habe ich manchmal alkoholarmes (0,5%) Hefeweizen getrunken, aber jetzt eigentlich gar keinen Wunsch mehr danach, ich mag den Geschmack nicht mehr. Ausser alkoholfreie Cocktails, die mag ich nach wie vor, besonders wenns säuerlich, fruchtig (Ananas, Kokos, Mango, ...) und nur ein bisschen süss sind.

    Einmal editiert, zuletzt von franz68 (21. Januar 2017 um 08:33)

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