Aber vielleicht kann Dir Rekonvaleszent etwas dazu schreiben. Das, von ihm entwickelte, Prinzip der Risikominimierung ist für mich die Rettung gewesen.
Oh, ich habe gar nichts entwickelt, sondern mich nur gründlich umgeschaut und zugehört: Fachliteratur, Internet, ambulante Therapie und Suchttherapeut. Gerade im ersten Jahr, wenn frisch Abstinente noch recht wackelig unterwegs sind, sollte man Risikoquellen so gut es eben geht, aus dem Weg gehen. Dazu gehört die gründliche Analyse, wann, wo, wie und warum getrunken wurde. Dann gilt es eine Gegenstrategie zu entwickeln, indem man sich Beschäftigungen/Hobbies zulegt/wiederentdeckt, die einem Freude machen und nicht mit dem Konsum von Alkohol in Verbindung stehen.
An den Fall von Gudrun traue ich mich nicht so richtig ran. Das mit den Schmerzen verstehe ich nicht. Ich kenne es nur umgekehrt, dass die alkoholbedingte Vergiftung des Körpers Schäden und Schmerzen u.a. im Gelenkbereich verstärken kann.
Ich kann Gudrun ansonsten nur raten: Ab zum Hausarzt, das Grundsätzliche abklären und dann ggf. zum Orthopäden und Neurologen (Schmerztherapie?) sowie zur Suchtberatung.
Gruß
Rekonvaleszent