Hallo!
Die Frage, wen man alles einweiht, wird sehr unterschiedlich gehandhabt.
Es gibt Zeitgenossen, die binden fast jedem die Krankheit auf die Nase, andere gehen dezenter und diplomatischer mit ihr um, was wiederum die erste Fraktion gerne als "Rumeiern" bezeichnet.
Bei dieser Frage muss jeder seinen eigenen Weg finden. Ich habe den Kreis der Eingeweihten in Abstimmung mit meinen Therapeuten sehr eng gewählt und fahre mit diesem Kurs sehr gut, was die Herrschaften des total offenen Umgangs ebenfalls für sich reklamieren.
Die eigene Mutter sollte man schon einbeziehen und der werten Dame klar machen, dass sie dir nicht fortlaufend Alk anbietet, wenn Du sie triffst.
Geburtstagsfeier: Im engen Kreis, ohne Alkohol anzubieten, da sehe ich kein Problem.
Gemeinsames Essen mit der Freundin:
Trinkt sie Alkohol? Regelmäßig? Wie viel? Neigt sie dazu, beim Essen 'ne Pulle Wein in die Birne zu kippen? Ggf. noch 'nen Aperitif vorab und einen Absacker hinterher?
Solche Treffen können insbesondere in der Anfangszeit enorm triggern und das Suchtgedächtnis Kapriolen schlagen lassen.
Gruß
Rekonvaleszent