Beiträge von mia2

    Lieber Brant/ Stilles Wasser,

    auch ich hoffe und freue mich darauf hin und wieder hier weiterhin etwas von dir zu lesen. Ein stilleres Wasser warst Du ja eh eher, aber eines mit Tiefgang. Dein Geschriebenes hat mich oft getröstet und vieles mich zum Nachdenken angeregt.

    Danke dafür.

    Das Buch "Das Zen der Gesundung" bin ich noch am Lesen. Es ist seltsam mit diesem Buch. Ich lese Kapitel für Kapitel und es kommen mir danach keine Gedanken dazu. Es ist, als wenn das Gelesene sich sofort irgendwo in meinen Gehirnwindungen einen Platz sucht und sich dort einnistet und somit automatisch ein Teil von mir wird. Ganz komisch, nie so erlebt.

    Liebe Grüße zu Dir

    Alles hat seine Zeit

    1 Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: 2 Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; 3 töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; 4 weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; 5 Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; 6 suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; 7 zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; 8 lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.

    Bibel, Prediger 3

    Witzig...

    Gerade habe ich dieses irgendwo gelesen, kopiert und wollte es nun hier einstellen.

    Und sehe, Du hast es gestern schon gemacht AmSee13 🤗

    Hallo Kogge,

    mir ging es gestern nach dem Lesen wie Emily, ich konnte darauf ad hoc nicht antworten.

    Zum einen, weil ich solch einen Inhalt nicht erwartet hatte und tatsächlich auch, weil es mir -wie dir selbst auch- durch den Kopf ging, ob es in dieses Forum passt.

    Aber wie bereits geschrieben wurde, finde ich auch, daß Du es hier weiterschreiben solltest. Du arbeitest dadurch deine Vergangenheit nochmal durch und wen es interessiert, erlebt ein Stück weit Deine Geschichte mit. Wem es nicht zusagt, der braucht es ja nicht zu lesen.

    Für mich liest es sich wie ein Roman, mitreissend und fesselnd. Ich möchte wissen wie es weitergeht.

    Hab vielen Dank

    Dir liebe Ciara kann ich noch ein Buch ans Herz legen, weil Du so schlecht mit Todesfällen umgehen kannst.

    Es ist von Diana Beate Hellmann. Sie selbst hat eine sehr traurige Biographie, wurde auch zur Alkoholikerin, worüber sie unter anderem auch ein Buch schrieb. Ich habe alle ihre Bücher gelesen.

    Welches ich für dich meine hat den Titel:Das Kind, das ich nie hatte.

    Liest sich anfangs etwas merkwürdig. Aber ich sehe den Tod eines Menschen, seit ich es las, nicht mehr als Verlust. Vielleicht hilft es Dir.

    Die Veränderung spüre ich selbst auch Emily und die fing- so traurig es ist- an, wie ich den Kontakt zu meinen Eltern vor ein paar Wochen abbrach. Über Jahre hatte ich ja versucht irgendwie ein gutes Verhältnis zwischen uns aufrechtzuerhalten. Aber von der anderen Seite kam leider nicht viel. Seit ich sagte, daß ich da so nicht mehr mitmache, geht es mir um einiges besser. Die spuken nicht mehr jeden Tag in meinem Kopf rum und das ist gut so.

    Hallo Mia,

    schön, von dir zu lesen. Ich wäre auch gerne mehr alleine, damit ich mich um mich und meine Abstinenz kümmern kann. Leider habe ich viele Dinge um mich herum, die mich davon ablenken, die mich belasten und mit denen ich schwer klarkomme…

    Hallo Ciara.

    Ich habe alles nochmal runterreduziert. Habe ich eben keinen mehr den ich mal anrufen kann, besser als drei die mir eh nicht zuhören.

    Ständig in der Stadt rumlatschen... Wofür? Nur um unter Menschen zu sein? Nein ! Ich bin eigentlich immer eher Einzelgänger gewesen. Und immer nur eine Freundin. Habe mir vorreden lassen ich müsste unter Menschen um nicht zu vereinsamen. Das trifft vielleicht auf andere zu, nicht auf mich. Ich habe meine Sporttanten einmal die Woche und das reicht mir.

    Was ich gemacht habe ist eine zweite Katze zu uns geholt. Das klappt wunderbar mit ihr und dem Kater. Mir macht es sehr viel Freude den beiden beim Spielen zuzusehen oder auch wenn sie sich mal Kloppen. Entspannung pur und wenn ich nun von irgendwo Nachhause komme, werde ich von zweien freudig begrüsst. Fühlt sich schön an.

    Schritt für Schritt Ciara, auch bei Dir wird irgendwann Ruhe einkehren.

    LG

    Auch wenn du jetzt einsam bist, kann sich das wieder ändern. Nüchtern ist eben alles möglich und das Leben breitet sich vor dir aus. Aber nun steht deine Abstinenz erstmal ganz vorne auf der Prioritäten Liste. 👍

    Ich fühle mich nicht einsam, ich geniesse inzwischen die Zeit mit mir alleine. Wie ich noch trank, hasste ich das Wort "geniessen". Jetzt benutze ich es immer öfter und empfinde es auch so.

    Ich bin froh, diese Foren gefunden zu haben. Manchmal ist hier absolute Stille, aber dann ist es eben so. Manchmal möchte ich dann selbst gerne etwas zu schreiben anfangen,aber im Moment komme ich ganz gut auch so klar. Trotz der Rückfälle, vielleicht gerade auch wegen dieser, weiss ich ja wo es langgehen soll. Habe nach jedem Rückfall ja auch immer nochmal nachjustiert.

    Trinkgedanken habe ich jetzt gar nicht mehr, die Saufstimme säuselt mir nichts mehr vor. Das ist toll da meine Ruhe von zu haben. Und so habe ich da nun auch endlich die Hoffnung, daß das Nichttrinken tatatsächlich irgendwann zur Gewohnheit wird und da freue ich mich drauf.

    Ohne die Rückfälle wäre ich nächste Woche ein Jahr clean. Schade. Aber was soll's. Sollte so sein, denke ich mir dann. Musste ich eben "nachsitzten".

    Hauptsache drangeblieben und da haben mir die Foren bei geholfen. Und da sage ich gerne nochmal DANKESCHÖN.

    Also: WEITERMACHEN 🤗

    Hallo Emily,

    ich schipper auch gerade so umher. Habe viele Themen gerade, die aber nicht hierhergehören.

    Auch welche die ich hier gerne geschrieben hätte, aber nicht im öffentlichem Bereich.

    Wie Kogge es schreibt, überlege ich inzwischen auch, ob ich es wirklich mache, bevor ich etwas schreibe. Und manches lasse ich dann lieber.

    Ich finde es auch schade. Aber mehrfach erst überlegen wie und was ich schreiben kann ist mir dann zu müssig. Lese deshalb gerade viel in dem anderem Forum. Da sind gerade viele Neuankömmlinge, wo ich mir immer wieder noch wieder etwas für mich rauspicken kann.

    Ich kann da gerade eines erwähnen. Habe vor ein paar Tagen die Bekanntschaft mit einem trockenem Alkoholiker gemacht. Lange Säuferkarriere, seit 3 Jahren trocken. Er stand nun vor einem Behördenproblem, hat sich da hineingekniet es zu lösen. Für den Tag abends hat er sich dann als Belohnung vorgenommen ein alkoholfreies Bier zu trinken. Ich dachte ich höre nicht richtig.

    Ich hätte mir eigentlich gerne seinen Geschichte angehört, habe noch länger mit ihm zu tun, aber ab dem Satz hat sich das für mich erledigt.

    Hier in diesem Forum wird es ja lockerer mit dem alkoholfreie Bier gesehen, aber ich bin da jetzt rigoros. Absolute Risikominimierung. Und wenn einer sich mit alkoholfrei belohnt, nein, vermeide ich den Umgang.

    Ich ziehe die absolute Risikominimierung nun durch. Halte mich von allem fern, wo mir Alkohol begegnen könnte. Ich fahre damit besser. Bin dann halt viel für mich, aber dann ist es eben so. Ich komme inzwischen sehr gut mit mir alleine klar.

    Hallo liebe Emily.

    Mich freut wie gut es Dir geht. Ich habe eine Frage dazu.

    Ich gehe ja auch meinen Weg. Ändere vieles. Letzte Woche z. B. hatte ich mich wieder mit Terminen die sein mussten zugeballert um die schnell hinter mich zu bringen. Termine stressen mich ja immer. Habe dann umgedacht. Nur einen Termin stehen lassen, die anderen verschoben. So geht es besser wie ich merke. Nicht schnell abarbeiten, sondern genug Zeit zum Ausruhen lassen.

    Nun ist folgendes. Bevor ich anfing regelmässig zu sauren war ich eher schüchtern. Mit der Sauferei entwickelte sich irgendwie eine Persönlichkeit in mir die auf andere zuging, überall mit rumkasperte. Ich fühlte mich gut damit, dachte ich zumindest. Jetzt allmählich denke ich ich tat das nur um vielleicht den Suff vom Vorabend zu überdecken.

    Ich habe mir dieses Verhalten beibehalten, habe aber immer mehr das Gefühl daß es mir nicht guttut. Heisst es, dass nun mit der Abstinenz auch wieder eine Persönlichkeitsänderung stattfindet oder auch sollte? Werde ich da auch wieder "neu"?

    ...wenn dieses in meinen Thread gehört, bitte ich es dorthin zu verschieben

    Freue mich auf Antworten.

    Liebe Grüße mia

    Ich bin vor ein paar Wochen auf ein Arbeitsbuch gestossen, das ist nun gestern bei mir eingetroffen, deshalb kann ich da noch nichts zu sagen.

    Nennt sich: "Mein neues Ich" von Stefanie Lorenz. Behandelt 5 Themen des Lebens.

    Selbstfindung

    Inneres Kind heilen

    Vergangenheit loslassen

    Selbstliebe spüren

    Glück finden.

    Wochenweise wird ein Kernthema bearbeitet.

    Bin gespannt.