Kommt noch, jetzt ist es erstmal wichtig für dich weiter nüchtern zu bleiben. Das hat oberste Priorität.
Hat es 👍
Kommt noch, jetzt ist es erstmal wichtig für dich weiter nüchtern zu bleiben. Das hat oberste Priorität.
Hat es 👍
Bei mir tut sich auf der Waage so gar nichts 😟
Hallo lieber tadlos und herzlich Willkommen !
Du hast erkannt, dass der Konsum dir nicht mehr gut tut, das erste Glas (Flasche) lässt Du bereits stehen. Das ist der Anfang. Ein guter.
Ich habe anfangs sehr viel Lektüre zum Thema gelesen, um möglichst viel über die Krankheit zu erfahren. Vielleicht hilft Dir sowas auch.
Liebe Grüße mia
Ein sehr ergreifender Text. Danke dafür Leggard
Und trotzdem Sonnenschein
Ich kann einsam sein,
auch wenn viele Menschen bei mir sind.
Ich kann traurig sein,
auch wenn mein Gesicht lacht.
Ich kann verlieren,
auch wenn ich jemanden besiege.
Ich kann auf der Stelle treten,
auch wenn ich nicht zur Ruhe komme.
Ich kann bereits tot sein,
auch wenn ich noch lebe.
Ich kann reich sein,
auch wenn ich nur wenig Geld habe.
Es kann in mir hell sein,
auch in dunkler Nacht.
Ich kann Sonnenschein verbreiten,
auch wenn es regnet.
Ich kann glücklich sein,
auch wenn ich kein Glück habe.
Ich kann am Ziel sein,
auch wenn ich neu anfange.
- Wir brauchen Lebenszeichen, Rainer Haak
Der Weg zum Leben
Es ist nicht wichtig, daß mein Weg bequem ist.
Es ist nicht wichtig, daß mein Weg leicht ist.
Es ist nicht wichtig, daß mein Weg der Weg der Mehrheit ist.
Es ist nicht wichtig, daß mein Weg der schönste ist.
Es ist nicht wichtig, daß mein Weg von anderen akzeptiert wird.
Es ist nicht wichtig, daß mein Weg immer gerade verläuft.
Es ist nur wichtig, daß mein Weg zum Leben führt.
- Rainer Haak aus Wir brauchen Lebenszeichen
Ich freu mich schon so auf den Tag, an dem du, ichso ,schreibst: Yippie, ich habe meine "Hütte" an der Küste gefunden.
Ich schicke Dir liebe Grüße 🌞
Tue was du tust, wenn du es tust.
-aus einem Ratgeber-
Habe mittlerweile 2 schriftliche Zusagen von 2 verschiedenen Facharztpraxen erhalten, also die für mich relevantesten Fachrichtungen, yessss...
Siehste woll, es geht voran 👍
Freue mich mit Dir und dem Keks 😉
Ich kann dich da gut verstehen ich so.
Kenne das, wenn man einfach nur noch weg will. Habe meist immer zu lange abgewartet/ ausgehalten, mich durchgeqüalt. Egal ob Wohnung oder Arbeit. Die Unzufriedenheit wächst.
Vor 10 Jahren bin ich weg aus meiner Heimatstadt und damit weg von meiner Usprungsfamilie. Im Nachhinein dass Beste was ich tun konnte. Habe mich dort immer nur als überflüssiges Anhängsel gefühlt, dass eh alles immer nur falsch macht. Aus der Nummer bin ich rausgewachsen, bin frei.
Bleib dran an deinem Wunsch von Veränderung. Vielleicht erfüllt er sich ja auch anders. Das Leben ist voller Überraschungen.
Liebe Grüße
Ich trinke seit Jahren nur Kaffee ohne Koffein.
Das Koffein machte mich immer so unruhig, hibbelig, zittrig. Das war nix für mich.
So ist das bei mir auch. Wenn ich für etwas brenne, dann richtig. Da gibt's dann kein Halten mehr.
Ich drücke dir die Daumen für dein Vorhaben. Meer ist immer gut. Beruhigt, auch wenn's stürmisch ist. Komme von der Nordsee
Das Geheimnis der Veränderung besteht darin, deine ganze Energie darauf zu konzentrieren, Neues aufzubauen, statt Altes zu bekämpfen.
Sokrates (469 - 399 v.Chr.)
Der passt gerade super zu mir
Wenn man sich immer nur kleinhält, kann man nicht grösser werden
- habe ich mir gerde ausgedacht-
Ich kann ja nur von mir schreiben, wenn es nicht hierhergehört verschiebt es gerne in meinen threat.
Also.
Dass ich zu viel trank, war mir ab dem Zeitpunkt bewusst,wo ich jeden Tag trank. Das liegt über 25 Jahre zurück. Erst immer nur abends. Dann auch schon mal nachmittags. Irgendwann mal Tage durch. Immer wieder mit Pausen oder gedrosselt. Aber aufhören war nicht angesagt.
Vor 2 Jahren etwa dann doch. Ich wollte nicht mehr trinken. Las sehr viele Bücher von Leuten die Abstinent wurden, ihre Wege. Naja. Hörte dann ohne wirkliches Hintergrundwissen auf. Hielt natürlich nicht lange an. Aber zumindest trank ich nicht mehr jeden Tag. Letztes Jahr im November, nach mehreren Tagen durchsaufens, wieder ein absoluter Tiefpunkt. Ich sass flennend bei einem Freund. Die Welt war so schlecht zu mir, alle wollen mir nur böses, keiner mag mich usw.....Ich wollte das nicht mehr, diesen Zustand. Aber erst den Tag drauf kapierte ich endlich wer mich immer wieder in diesen Zustand brachte. Nicht die böse Welt, nein, der Alkohol!
Ab da war klar für mich, dass es für mich keinen Alkohol mehr geben wird. Inzwischen las ich schon in dem anderem Forum mit. Und ja, die Härte dort war genau richtig. Ich las mir raus was ich brauchte und befolgte dieses.
Die ersten 3 Wochen igelte ich mich von der Außenwelt ab. Tat nur wonach mir war, was nicht viel war ausser essen, schlafen und Filme schauen. Aber es tat gut. Ich grübelte oder haderte nicht. Liess einfach nur geschehen.
Nach und nach ging ich auch wieder raus, befolgte alles was ich gelesen hatte. Über Weihnachten und Sylvester war ich alleine Zuhause. Alles kein Thema. Kein Saufdruck, nichts. Im Januar war ich zur Reha, nicht wegen Alk, und auch da, Null Saufdruck. Weil ich die "harte Tour" durchzog.
Nach ca. 3 Monaten der erste Rückfall. Ich meldete mich in dem anderem Forum an. Nun war ich dabei, konnte Fragen stellen. Begriff nach und nach immer mehr. Es gab harte und weichere Worte. Beides half mir ungemein. Mal die Härte, mal die wärmeren Töne.
Nun, abgesehen von den Rückfällen, ist der 7te Monat, seit dem Tag, ab dem ich wusste, dass ich nicht mehr trinken will und möchte, halb um.
Hört sich vielleicht blöde an, aber von Rückfall zu Rückfall (5 an der Zahl) verändert sich in meinem Kopf auch wieder was. Die Denke ändert sich jedesmal wieder. Ich merke, dass ich da manchmal nicht hinterherkomme was da gerade geschieht und dann stockt es irgendwie.
Und genau da helfen mir Pauls Ausführungen nun weiter. Quasiemal aus einer anderen Perspektive zu schauen.
Das gilt aber für jetzt und mich und zu diesem Zeitpunkt!!! Ich betrachte es nicht als : positives Denken, sondern nächsten Schritt von vielen.
Als Neuling auf den Weg in die Abstinenz musste! ich gerüttelt, geschüttelt und ermahnt werden, das ist Fakt! Und da bin ich auch jedem, der da mitgerüttelt hat dankbar für.
Ich weiss nicht wie ich es beschreiben soll. Mein Weg der Abstinenz ist ein Prozess, ein wandelnder, sich ändernder, verändernder. Manchmal schleichend, dann wieder üperrumpelnd....irgendwie so. Es gibt Phasen, Hochs und Tiefs. Irgendwie ein Lernen auch, Wachstum. Ich befand mich jetzt gerade irgendwie im Stillstand, wegen des letzten Rückfalles und deshalb tat mir! zu diesem Zeitpunkt der Perspektivwechsel gut.
Meine Wachsamkeit werde ich deshalb nicht ausser Acht lassen. Die hat Prorität vor allem.
Der Weg ist das Ziel
Mia
Stille muss man als lebenswichtiges Genussmittel begreifen, dann wird das Finden und Erfinden dieser Zeiträume leichter.
- Lothar Kosse
Oh ja,
ich für meinen Teil komme da um einiges besser mit klar.
Mit Deinen Begrifflichkeiten Paul klingt die ganze Angelegenheit viel freundlicher / positiver.Druckloser, entspannter.
Mich stimmt es irgendwie..... optimistisch!
Vielen Dank dafür. ![]()
....sich wieder dran gewöhnen Betäubungsmittelfrei zu sein...
Den Satz finde ich super klasse. Den hätte ich eher gebraucht.
Denn genauso ist es : man muss sich erst wieder dran gewöhnen.
Danke für Deine Gedanken Paul👍
Hallo liebe bib,
Ich habe ein Buch gelesen. Ist von dem Herrn Timm Kruse und heisst : Weder geschüttelt noch gerührt.
Dieser bemerkt, wie Du jetzt, dass sein Trinkverhalten wohl doch nicht mehr normal ist und verordnet sich selbst dann ein Jahr ohne Alkohol. Wie es ihm in diesem Jahr erging, gibt er in diesem Buch wieder. Vielleicht ist das ja was für dich.
LG mia
Spuren im Sand (Kurzfassung)
Ein Mann hält im Traum ein Zwiegespräch mit Gott. Rückblickend auf sein Leben bemerkt er, daß an manchen Stellen zwei Fußspuren zu sehen sind, an anderen dagegen nur eine. Und das war immer genau in jenen Phasen seines Lebens, als es ihm am schlechtesten ging. Er beklagt sich darüber bei Gott, weil er meint, dieser habe ihn in seinen schwersten Lebenssituationen im Stich gelassen. Worauf er die Antwort bekommt: "An diesen Stellen kannst du nur eine Fußspur sehen, denn da habe ich dich getragen!"
Da bekomme ich gerade eine Gänsehaut beim Lesen