Beiträge von ichso

    Strammes Programm hier.

    Ich muss mir das für morgen chronologisch aufschreiben um nichts zu verpassen.

    Weiß nicht, wie das heute so ist, früher bekamen die PatientInnen im Laufe von 1 bis 2 Tagen einen Wochenplan, kannst ja mal nachfragen morgen?

    Und wegen dem strammen Programm: Klar wichtig, in der Kürze der Zeit viel Input mitzunehmen, aber ich wünsche dir auch da Achtsamkeit für dich selbst ❤️‍🩹 Und vor allem, dass es dir so gut geht wie zur Zeit überhaupt möglich 🍀🍀🍀

    Sehr gute Gedankengänge 👍

    Ein Werkzeug ist die Sachebene. Schwierig bei den vorhandenen Gefühlsverflechtungen, aber durchaus machbar. Danke für die Erinnerung 😊

    Ich frag mich, warum da bei dir so Wut hochkommt und warum dich zur Zeit Fluchtgedanken bewegen.

    Das ist schwierig in Worte zu fassen. Also hier im Forum. Ich versuche es mal: Ich bin jetzt in dem Alter und ausserdem so lange erfolgreich entzogen, dass ich glaubte, es fängt jetzt für mich eine gute Erntezeit an. Nun erlebe ich aber im Familienverbund gerade von einem Kind, dass es anfängt, um sich zu beissen (völlig berechtigt). Hat mit dem Muttertag erstmal also vordergründig nicht soviel zu tun. Eher so mit: Du bist alt und hast das meiste falsch gemacht - und ich bin jung und mache gerade alles toll. Also auf jeden Fall sehr viel besser als du, Mutter!

    Und dieser "normale" Generationenkonflikt wird in unserem Familienverbund erschwert durch krasse Lebensumstände, also früher. Tiefe Narben auch bei meinen Kindern. Während ich also schon viele Jahre Wiedergutmachung zu leisten versuche. Und deshalb sooo müde bin. Plus: Durch meine therapeutische Arbeit sehe ich auch durchaus die nicht so schönen Seiten meiner Kinder, will sie aber nicht noch mehr verletzen, also "Flucht statt Angriff". Und wir wohnen seit kurzem räumlich auch recht nah, was viele Jahre nicht der Fall war.

    Als erstes könntest Du Dich selbst lieben - eine Win-win-Situation. Du liebst und wirst geliebt.

    Weil einfach einfach einfach ist^^ Das höchste was ich mit massiver ärztlicher Hilfe in vielen Jahren erreicht habe, ist, mich selbst zu mögen. Immerhin^^

    Denn wie ich oben schrieb, gab ich ja meiner Familie nicht nur mein Bestes schon - sondern auch mein Schlimmstes 💧 Und in meiner Stammfamilie (also in der ich Kind war), puuuhhh... weites Feld.

    Die unpassenden Partner habe ich lange hinter mir gelassen. Bin seit Jahren ganz gut allein. Bis auf die leise Sehnsucht... Der Urlaub ist nicht geplant, erstmal nur angedacht. Denn in meinem Therapie-Schädel riecht das arg nach Flucht vor Muttertag und Familie. Wobei eine Wattwanderung verlockend klingt. Machte noch nie eine. Na mal sehen, Autokühlschränkchen fürs Insulin habe ich seit 2 Jahren^^

    Wobei ich jetzt beim schreiben denke: Wieso nicht mal wieder versuchen, Muttertag "relativ normal" aushalten zu wollen? Wie groß sind meine Schuhe? Fragte mich mal ein Suchtkrankenhelfer. Zur Zeit stehe ich stabil im Leben. Last but not least durch dieses Forum, das mir wirklich gut beim reflektieren hilft 👍😊

    Moinsen. Das hat mich am Anfang auch stark umgetrieben. Die lange verlorene Zeit 😢

    Habe als Werkzeug dagegen im Bad ein größeres Bild hängen (mal vor vielen Jahren im Baumarkt gekauft - ist ein Stück Meer mit Strand drauf). Da hatte ich mal mit lila Edding (Was geht'n ab? Edding schomma net^^) drauf geschrieben:

    Jammer nicht wegen gestern.

    Hoffe nicht auf morgen.

    Jetzt. Hier. So what? 😉

    Trage mich gerade wieder mal mit Umzugsgedanken (bin sehr oft umgezogen/geflüchtet). Danke das ich durch deinen Blog gerade dran erinnert wurde und auch von mir ein freundliches Hallo 👋

    Und wegen dem Gewicht: Bin eine kleine alte Frau (1,57m, 61 J) und hatte 2007 "laufen statt saufen" gestartet. Von 94 kg runter auf 73, die ich bis heute halte. Klar ginge da noch was. Aber Quälerei war gestern^^

    Moinsen. Achjee... Heute will ich am liebsten umziehen, weit weg. Hatte übers Wochenende schon mal drüber gegrübelt. Die mentalen Folgeschäden in meiner Suchtfamilie (auch in mir) kochen gerade (wieder mal) über.

    So suche ich verzweifelt nach etwas Positivem, was ich in diesen Blog schreiben kann... Es muss etwas geben. Es darf etwas geben.

    So also Werkzeug: Schnell ist immer teuer. Vor allem für die Seele. Werde bis 2026 keine Umzugsentscheidung treffen, nur eruieren.

    Will mich beim Streit in mein Gegenüber versetzen. Will mir vertrauen. Will nicht verletzen. Aber auch nicht mehr verletzt werden. Gestern irgendwo gelesen: An manchen Orten findet man/frau keine Liebe. Dann ist das so. Annehmen. Loslassen. Bei sich bleiben. Ich wünschte, manche meiner Familienmitglieder würden endlich verstehen, dass ich "lieben" nicht gelernt habe. Und ihnen mein Bestes schon längst gab. Ich bin wirklich (wieder mal) sehr müde. Am Meer soll es schön sein. Bissi Geld habe ich. Über Muttertag ein paar Tage ans Meer? Oder ist das Flucht? Wie die Umzugsgedanken auch Flucht sind?

    Ich will diesen Beitrag positiv schließen für heute: Ich schaffe das alles nüchtern. Die Gedanken. Den evtl. Kurzurlaub. Den evtl. Umzug nächstes Jahr. Denn seit ich nicht mehr saufe und rauche habe ich immer Geld übrig 🤘 Und gehe achtsam damit um. So wie mit mir und meiner Familie.

    Ich lasse das mal so stehen. Merkte gerade wie da offensichtlich immer noch auch Wut hochkommt (also bei mir und anderen im reallife).

    Werkzeug erster Wahl: Laufen statt saufen plus Internetdiät.

    Eventuell Trigger. Moinsen. Ich mag mal "ein Gefühlsfass" aufmachen. Wahrscheinlich gibt es hier schon Beiträge dazu. Lag eben so auf der Couch, dachte über scheinbar negative Gefühle (die in meinem Kopf ziemlich sehr nützlich sind) nach und fand: Innen gerade aufgedreht und aussen müde. Geht mir oft nach Begegnungen mit Familienmitgliedern so. Und dann Gesprächsfetzen von gestern: Nächste Woche Muttertag. Achjee... Da ist das Fass! Wir haben im Familienverbund verlassene Kinder, verlassene Mütter, verlorene Kinder und verlorene Sternenkinder, ungewollte Kinder und Mütter, abgetriebene Kinder, süchtige Mütter und süchtige Kinder, entzogene Mütter und entzogende Kinder, tote Mütter.

    Also kein Grund zum Feiern. Oder doch? Ich will mir mal Gedanken machen. Denn eine Anfrage hatte ich kürzlich dazu.

    Moinsen. Zufriedenheit fand ich früher (also schon entzogen) auch als das höchste Gut. Mittlerweile ist es mir mindestens genauso wichtig, auch mal unzufrieden zu sein. Denn immer zufrieden geht ja sowieso nicht. Also in meinem Kopf. Der Unterschied zur Saufzeit ist für mich: Ich betäube sie nicht mehr. Ich lasse sie zu, sie darf sein, ich höre und spüre hin. Und im besten Fall finde ich dann für die Unzufriedenheit (Trauer, Wut, Angst, whatever) ein Werkzeug, gern auch aus dem Notfallkoffer, lieber aber langfristige Strategien. Dazu gehört auch radikale Akzeptanz von manchen Dingen. Unzufriedenheit ist bei mir ein Zeichen von "uffbasse", hier knirscht es gerade, ich lebe entgegen meinem Seelenheil.

    Will sagen: "negative" Gefühle sind für mich wichtige HinweisgeberInnen geworden.

    Moinsen. Ich winke nur schnell mal müde. Hatte den ganzen Nachmittag Besuch von meiner Tochter 💜 Schwierige Sache und bester Mensch (w) meines Lebens... Small Talk ist nicht so unser Ding^^ Wut rausgelassen (beide), nicht! geflüchtet, Schiff wieder auf Kurs gebracht, friedlicher Spaziergang, lecker zusammen gegessen, beim Abschied gelacht und liebevoll umarmt. In meinem Kopf nur möglich, weil wir beide schon ewig an unserer Beziehung arbeiten 🤘

    Und wegen Heilung vom Alkoholismus: Ich werde nie mehr wie vorher sein. Aber trocken schaffe ich. Auch heute wieder 👍 Nachti 🌠👋

    Moinsen. Habe länger überlegt, ob das hier rein soll. Denn in dem physischen Notfallkoffer würde "Kindernahrung" ja verderben. Aber evtl. als schriftliche Notiz auf einem Maßnahmenblatt in den Koffer reingeben?

    Die Geschichte dahinter: Gestern beim Tanz in den Mai hatte ich ja einen interessanten Mann kennengelernt. Er meldete sich heute vormittag und beschrieb sich wie folgt: Nach dem Tanzabend gestern mit Sprudelwasser "musste" er zuhause noch zwei Whisky trinken, um runterzukommen. Er raucht gelegentlich "Selbstgedrehte". Plus: Er lebt polyamor. Ist ein Form von Liebesbeziehung mit mehreren Personen, die alle Bescheid wissen und einverstanden sind.

    Plumps... Und da kommt Stilles Wasser ins Spiel: In seiner Erklärung über seinen Nicknamen kommt eine Haut wie ein Hühnerei vor, an der alles abperlt. Ich fühlte mich jedoch so verletzlich wie ein rohes Hühnerei. Und will diese Trauer ohne Suchtmittel schaffen. Gefühle aushalten. So wie Emily das gerade lernt und ich immer noch dran bin. Also kramte ich in meinem mentalen Notfallkoffer. Essen ist Trost. Süsses fällt bei mir aus wegen Diabetes. So dachte ich an Kindernahrung: gesund, nicht zu schwer zu kauen. Und fand im Kühlschrank/Eisschrank folgendes: Kartoffeln, Karotten, Spinat, Zwiebeln, eine kleine Biobratwurst und etwas Sahne. Muskat, Koriander, Pfeffer und Salz dran.

    Hat mich tatsächlich ein wenig getröstet. Über die (wieder mal) abrupt verstorbene Hoffnung auf liebevolle Partnerschaft. Suche mein ganzes Leben lang schon danach und bin gar nicht beziehungsfähig. Nicht ganz so tragisch, wie es sich liest. Sorry für den langen Text. Und danke euch fürs lesen. Ohne dieses Forum wär es viel schlimmer. In echt.

    Zitat

    Weil es dir wahrscheinlich da gut gefällt ?

    Moinsen Schlafpausierer^^

    ja, ich habe tatsächlich eine süße kleine Wohnung. Aufgeräumt und gemütlich. Vor allem sicher...

    Meine Erfahrungen mit Menschen waren nicht so schön, deshalb muss ich mich zu sozialen Kontakten zwingen/überwinden (Therapieauftrag). Gestern Nacht eine gute Erfahrung: Die Menschen waren freundlich, fröhlich, relativ wenig Alkohol floss 👍 Ist eine Art kleine Diskothek.

    Habe mal wieder "Nummern getauscht" mit einem interessanten Mann (er trank das gleiche Wasser wie ich^^) - ewig nicht passiert. Naja Frühling 😉

    Und wegen dem Schlafrhythmus: Am Anfang überwachte ich den ängstlich, denn er ist bei mir Warnsignal für ein paar Diagnosen. Nun mit der gewonnenen Gelassenheit kann ich auch mal wach sein wollen/müssen nachts "sein lassen". Aber nicht zu oft. Hatte gelesen, daß Gehirn reinigt sich im Schlaf, benötigt dafür aber mindestens 6 Stunden, also am Stück.

    Was ich am meisten mag nach so einem durchtanzten Abend: Die Muskeln sind warm und weich, es zwackt kaum irgendwas, ich liege äußerst zufrieden auf der Couch und lächle... Kopf ist angenehm einigermaßen leer und die Freude am Nichtkater, nicht gekotzt haben, kein krasses Fehlverhalten in der Disko veranstaltet zu haben ist immer wieder / immer noch supersehrschön 🤘😎

    Krass! 27 Jahre! Ich ziehe sehr respektvoll meinen Hut vor dir 👍👍👍 Dachte, mit dem Nicknamen Brant (amerikanischer Vorname?) ist jemand ein junger Hüpfer, lächel... Aber klar, ich heiße ja auch nicht ichso^^

    Die App finde ich interessant, weiß allerdings nur noch die Tage. Wie hast du das gemacht mit den Stunden/Sekunden?

    Ich mag Rituale, auch Wiederholungen und sowieso positive Dinge. So lege ich meinen Fokus darauf. Und so ziemlich das Beste heute: Ich kann das - im Gegensatz zum Video - ohne Suchtmittel 🤘

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    In der Ruhe liegt die Kraft. Muhahaa^^ Dachte heute früh nach einem erholsamen Schlaf, guck dirs nochmal in Ruhe an. Also nicht auf YouTube, sondern in echt. Und tadaa, es funzt 🤘😎

    Gestern: 🤮

    Heute: 👍

    Is heute nich auch Tanz in den Mai? Fühle mich gerade wie höchstens 29 😅