Beiträge von Emily

    Scrat heute habe ich öfter an dich gedacht. War den ganzen Tag unterwegs und bin auch lange und viel Auto gefahren. Da hatte ich dann Zeit zum Nachdenken. Ich habe aktuell auch viel um die Ohren. 3 schwer kranke Familienmitglieder. Während der Autofahrten habe ich an dich und deine Stärke gedacht, das hat richtig Kraft und Stärke in mir geweckt. Mit klarem Kopf und vollkommen nüchtern dem Leben mit allen Facetten zu begegnen. Komme was wolle. Alkohol hilft bei gar nichts. Also kann Alkohol getrost aus meinem Leben verschwunden bleiben.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und Stärke. Ich danke dir, dass du deine Geschichte hier mit uns geteilt hast. Durch dich habe ich mich auf meine eigene Kraft und Stärke besonnen. So kann man auch anderen eine Hilfe sein und sie unterstützen. 💐🫶

    Hallo Ciara ich möchte dich hier ebenfalls begrüßen und finde es gut, dass du hier ins Forum gekommen bist. Ich hoffe, dass du für dich gute und passende Inspirationen finden wirst und es vielleicht auch schaffst vom Alk loszukommen.

    Herzliches Beileid möchte ich dir zum Tod deiner Mutter auch sagen. 🍁

    In vielen Medikamenten in Tropfenform ist Alkohol enthalten.

    Am Anfang meiner Abstinenz bekam ich solche Tropfen und habe gar nicht darauf geachtet. Nach 3-4 Tagen bekam ich extrem starken Suchtdruck, fast hätte ich nen Rückfall gehabt ohne zu wissen wieso. Erst dann hatte ich entdeckt, dass die Tropfen Alkohol enthielten. Jetzt achte ich genau darauf.

    Freue mich sehr für dich Paddy. Ich finde es auch gut, dass du noch ein paar Tage zuhause bleibst. So hast du noch etwas Zeit für dich. Ich wünsche dir eine glückliche und schöne alkoholfreie Zukunft. Du hast es geschafft vom Alk los zu kommen, herzlichen Glückwunsch dazu 🍀 🥳

    Du hast Recht - man durchschaut das Muster mit jedem Rückfall. Wenn ich jetzt darüber nachdenke meinte ich wohl etwas anderes, was ich gar nicht richtig zuende gedacht habe.

    Mit jedem Rückfall war für mich der neue Anlauf schwieriger, weil es ja nun sowieso passiert ist und dann sauf ich jetzt halt noch ein bisschen weiter bis ich den richtigen Zeitpunkt für das Aufhören wieder gefunden habe. Ich hatte in der Vergangenheit nie einen Ausrutscher und dann am Folgetag wieder zurück in die Nüchternheit gefunden - ich musste für den neuen Anlauf immer erstmal wieder ein paar Wochen weitertrinken.

    Oh das hätte ich so nicht gedacht. Danke, dass du das hier so mitteilst. Ich nehme das als eine Art Warnung, die mich noch mehr bestärkt keinen einzigen Schluck zu trinken. So konsequent war ich auch beim Aufhören mit Rauchen. Da hätte ein einziger Zug an ner Zigarette auch alles zunichte gemacht. Und jetzt meine schöne Zeit ohne Alk möchte ich mir keinesfalls gefährden. In einigen Tagen sind es schon 6 Monate. Ein halbes Jahr hört sich sogar noch besser an 😇😃

    Hallo Brant was in meinem Inneren abgegangen ist, das weiß tatsächlich niemand. Auch im Entzug, kalter Entzug, habe ich ne Erkältung vorgespielt, damit ich wenigstens ein paar Tage ruhen und mich auf mich besinnen konnte. Dann bin ich auch direkt wieder zum Job. Habe dort aber gemerkt, dass mir die Arbeit schwer fiel. Deshalb habe ich Routinedinge gemacht und mich unauffällig etwas rumgedrückt. Mein mieses aUssehen noch auf die Folgen der Erkältung geschoben. Ich dachte mir, lieber arbeite ich weniger und langsam, als gravierende Fehler zu machen. Nach einigen Tagen hat sich das aber dann alles normalisiert. Habe Flaschenweise Wasser getrunken weil ich so schnell wie möglich das Gift rausschwämmen wollte. Jedenfalls hat niemand was gemerkt, dass ich mitten im Entzug stecke. Heute, so im Nachhinein finde ich das schon recht heftig und krass. Zum Glück habe ich das geschafft.

    Mich bewegt ein Thema zum Alkoholkonsum ziemlich. Ich habe bisher mit niemandem wirklich offen und ehrlich darüber geredet wieviel Alkohol ich getrunken habe und wie lange. Auch meine Abstinenz mache ich mit mir selbst aus und eben hier im Forum. Wem es auffällt, dass ich keinen Alkohol mehr trinke und auch fragt, dem sage ich aus gesundheitlichen Gründen. Das stimmt in gewisser Weise ja auch.

    Wie macht ihr das denn? Redet ihr darüber mit eurem Partner/in, Familie, Freunden oder Kollegen?
    Das ist für mich auch eine wahnsinnige Erleichterung diese ganze Geheimnistuerei hinter mir gelassen zu haben. Das Verstecken vom Vorrat, das heimliche Entsorgen und natürlich das Trinken selbst. Das war sehr schwer unauffällig und ungestört zu trinken. Danach die Fahne zu tarnen oder eben zu kaschieren wenn ich einen sitzen hatte. Jetzt im Nachhinein war das extrem anstrengend.

    Ich bin froh, hier auf das Forum gestoßen zu sein und endlich die Wahrheit sagen zu können. Offen und ehrlich, denn hier wird man verstanden. :)

    Hallo und Willkommen hier.

    Es ist schon mal toll, dass du erkannt hast, dass du zuviel Alkohol konsumierst und nicht mehr damit aufhören kannst. Das ist ein wichtiger Faktor. Bestimmt kann dir hier weitergeholfen werden. Ich war gar nicht in einer Klinik, deshalb kann ich da leider nichts dazu sagen.

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg.

    Für den Cocktailkurs könntest du ja sagen, dass hoher Blutdruck bei dir festgestellt wurde und du Medikamente nehmen musst. Deshalb würden dich auch alkoholfreie Cocktails sehr interessieren.

    Ich habe irgendwann in den Spiegel geschaut, war zittrig am ganzen Körper und habe gewusst, dass ich komplett abhängig war. Mein Gesicht war fahl mit traurigen, leblosen Augen denen der Glanz und das Funkeln verloren gegangen ist, da habe ich gewusst was ich zu tun habe und habe mich ohne lange zu fackeln dazu entschlossen aufzuhören zu trinken. Genau jetzt, in diesem Moment! Ich habe einfach nen kalten Entzug gemacht. Ich war da weder in einem Forum, noch in einer Selbsthilfegruppe und generell habe auch mit niemanden darüber gesprochen, habe also von den Gefahren, die so ein kalter Entzug mit sich bringen kann, gar nix gewusst. Habe es einfach durchgezogen. Einfach so und ohne weiter drüber nachzudenken. Der Blick in den Spiegel hat mir gezeigt, dass es höchste Zeit ist. Ich habe alle vorrätigen Flaschen ausgekippt und ab da nur noch Wasser, Kaffee und Tee getrunken. Das ist jetzt schon bald 6 Monate her. Der Kalte Entzug hat ohne Probleme geklappt und hat gut 4-5 Tage gedauert, das war ein verlängertes Wochenende mit Feiertagen. Danach bin ich wieder zur Arbeit gegangen, habe mich aber noch einige Tage gefühlt wie vom Traktor überfahren. Ich habe auch keinerlei Medikamente oder sowas genommen. Ich würde es auch genauso wieder machen. Aber hier wird eher davon abgeraten. Da kann ich nicht wirklich mitreden. Die Warnungen vor nem kalten Entzug sind scheinbar besser ernst zu nehmen. Ich wusste einfach nix davon und hatte vielleicht auch Glück dass alles glatt gelaufen ist.

    Jetzt würde mich aber echt auch mal interessieren, was denn die Gefahren bei nem kalten Entzug eigentlich sind. Bitte nicht lachen, aber ich weiß es wirklich nicht. Klar könnte jetzt auch googeln, aber ich kann auch hier fragen. Vielleicht interessiert es ja noch andere 😊

    Körperlich abhängig….was stellst du dir darunter vor?

    Ich denke, dass ich eine Spiegeltrinkerin war, habe immer versucht den Level zu halten.

    Körperliche Syptome gab es jede Menge: Druck im Bereich der Leber, grottige Blutwerte, entzündete Bauchspeicheldrüse, Kehlkopfentzündung, Magenschleimhautentzündung, Bluthochdruck, Schlafprobleme, Sodbrennen, Autoimmunerkrankung usw. Vieles spürt man nicht mal. Auch Krebs kann sich durch Alkohol still und leise entwickeln.

    Ein guter Freund, der ebenfalls Alkoholiker war ist an Bauchspeicheldrüsen Krebs gestorben. Auch das Gehirn wird in Mitleidenschaft gezogen, die Speiseröhre ebenfalls.

    Also ich habe tatsächlich wegen meiner Gesundheit aufgehört zu trinken, und das gerade noch rechtzeitig…..Ich musste auch einige Wochen bangen…..

    Im Grunde kenne ich die Antwort 🙈 Aber wie soll ich das schaffen?

    Indem du eine Entscheidung triffst. Was möchtest du? Warum, weshalb, wieso?

    Wenn ich kontrolliert trinken könnte, also „normale“ Mengen, sprich 1 maximal 2 Gläser Wein, dann würde ich jetzt auch noch Wein trinken. Aber bei mir ist es zur Sucht geworden und einschränken und reduzieren war schlimmer als endgültig dem Alkohol Ciao zu sagen. Für mich ist ne klare Linie das richtige und mein Weg.

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