Beiträge von Emily

    Vielen Dank euch allen. ich habe angefangen mich vor mir selbst zu schämen. Bisher bin ich damit gut gefahren, dass ich aus gesundheitlichen Gründen und Medikamnten keinen Alk trinke. Das stimmt auch 100%ig.

    Ich mache mir viel zu viel nen Kopf. Dramaqueen. Ich glaube ich lasse das Thema einfach mal los. Bin nun fast 8 Monate nüchtern. Ich brauche das Thema jetzt nicht mehr zu ergründen. Es war wie es war und jetzt ist es anders und das Thema ist keins mehr.

    Lieber mache ich mir Gedanken um schöne Dinge. Meditieren, Sport und Lesen sind auch gut für die Psyche.

    Fühle mich grad wie befreit und lasse diese belastenden Gedanken jetzt einfach los und hinter mir.

    Mit mir selber ins Reine zu kommen, das ist ein wichtiges Thema. Früher diese ganze Heimlichtuerei und sich selbst was vorzumachen sind Punkte welche nicht wirklich zu mir passen. Lügen und Ausreden gab es in Bezug auf die Trinkerei ebenso. Alkoholikerin zu sein nagt ehrlich gesagt auch am Selbstbewusstsein. Etwas wo ich nicht stolz drauf bin und es auch nicht ehrlich und offen darüber rede. Weiß gar nicht wie ich mich bei dem ganzen Gedankenkomplex fühle. Schäme ich mich sogar dafür? Ich weiß es nicht genau. Ist irgendwie wie ein schwarzer Fleck auf einer weißen Bluse. dEshalb möchte ich das aufarbeiten und mich mit mir versöhnen und wieder ins Reine mit mir kommen.

    Wie seid ihr denn mit dem Thema umgegangen? Habt ihr „drüber“ gestanden? Habt ihr es einfach in euch rein gefressen? Oder unter den Teppich gekehrt? Ist es überhaupt ein so wichtiges Thema um sich damit auseinandersetzen?

    Hallo Adreju Ich begrüße dich ebenfalls und gratuliere zu deinem Entschluss keinen Alkohol mehr zu trinken.

    Hast du dir schon mal Gedanken über das Suchtgedächtnis gemacht. Wenn du einfach statt normalem Bier die alkoholfreie Variante genommen hast, gleiche Menge, gleiche Zeit, gleicher Ort konnte dein Suchtgedächtnis ja nie zur Ruhe kommen. Vielleicht wären Änderungen zu überlegen, anderes Verhalten. In der Zeit wo du früher getrunken hast etwas ganz anderes machen. Staubsaugen, Sport oder so. Also auf jeden Fall auch das alkfreie Bier Weg lassen. Da ist oft auch eine geringe Menge Alk drin enthalten.

    Hier kannst du Fragen stellen und dir Hilfe holen. Dich einlesen, für dich passende Inspriationen finden.

    Wünsche dir gutes Gelingen.

    Ich hole den Tread mal wieder etwas nach vorne.

    Ich liebe Achtsamkeit. Habe mich schon vor locker 20 Jahren damit befasst und tue das immer noch. Wenn ich sehr gestresst bin und richtige Berge vor mir habe, dann halte ich mein Bewusstsein genau im Hier und Jetzt. denke nicht in die Zukunft, sondern bin mit allen Sinnen im Moment, in der Gegenwart. So kann Stress mich nicht überrollen.

    Hier zum Thema ist Achtsamkeit auch sehr wichtig, dass man genau und rechtzeitig merkt, wenn eine gefährliche Situation ist. Ich habe in letzter Zeit oft alkfreie Getränke konsumiert, und mit meiner Achtsamkeit habe ich gespürt, dass es mir nicht mehr gut bekommt. Ich erwecke mein Suchtgedächtnis, deshalb ist es an der Zeit und echt nötig sofort den Konsum von alkfreien Getränken zu lassen. Könnte eine Gefahr für mich darstellen.

    Bei mir gab es 2 Aspekte gleichzeitig die mich so dermaßen geschockt haben. Ein Arztbefund und mich selbst auf einem Foto zu sehen, dann habe ich noch in den Spiegel geguckt und die Entscheidung stand fest. Stop!

    Das war ohne weiter zu überlegen, von einer Minute zur anderen.

    Keine Ahnung war das nun mein Wille oder die Vernunft oder der Schock? Irgendwie ganz tief aus dem Inneren kam das Ende der Trinkerei.

    Jedenfalls hat sich die Gesundheit in der Zeit verbessert, der Weinbauch ist weg und mehrere kg weniger. Fitter auch. Aber manchmal überkommt mich auch eine seltsame Traurigkeit oder Wehmut. Kann es nicht genau benennen.

    Die Frage nach dem Warum ist wirklich eine wichtige und erhebliche Frage. Ich habe da ehrlich gesagt noch gar nicht genauer drüber nachgedacht. Jetzt wo es hier Thema ist, und Pauls Gedankenanstöße, tja. Ist Alkoholsucht ne Krankheit auf die man keinen willentlichen Einfluss hat? Ist es Leichtsinn? Dummheit oder Willensschwäche. Oder einfach die Sucht mit ihren Tücken? Ich denke, dass ist ein wichtiges Thema hier im Forum.

    Schnell in eine Zitrone beißen lenkt direkt ab oder ein Löffel Senf, Paprika oder Pfefferkörner. Gymnastik, jemanden anrufen, Süßigkeiten essen, draußen ne Runde laufen oder spazieren, Hausputz machen, viel Sprudelwasser und viel essen. Sind mal schnelle Möglichkeiten sich abzulenken. Aber wenn du raus gehst, dann nicht zum nächsten Supermarkt, lass deinen Geldbeutel einfach zuhause.

    Die Zeit hilft auch, das habe ich bei mir gemerkt. Auch sind Veränderungen nicht schlecht, andere Gewohnheiten, meditieren. Statt Wein nen Kakao, im Restaurant ne selbstgemachte Limonade des Hauses. Auch andere Abläufe im Alltag, damit das Suchtgedächtnis etwas durcheinander gerät.

    Auch brauchst du eine andere Beschäftigung für die Zeit wo du sonst getrunken hast. Wie wäre es mit Sport oder malen? Irgendwas das dir Spaß macht. Hier gibt’s noch einige gute Tips, lese überall rein und schreib viel.

    Prinzipiell ist ja dieses Forum und der Austausch hier auch Hilfe zur Selbsthilfe. Eigentlich ist das ja auch ne Selbsthilfegruppe, oder? Man tauscht sich aus, kann Fragen stellen oder sich mitteilen wie es einem geht. Ich war nie in einer Selbsthilfegruppe. Weiß auch nicht ob es einen großen Unterschied gibt, persönlich und vor Ort oder eben Online. Vielleicht können da andere mehr zu sagen.

    Ich denke schon, dass man am Anfang von einem Austausch profitiert und seine Abstinenz stärkt. Oder Hilfe bekommt bei Cravings. Da ist es gut sich darauf vorzubereiten und zu informieren was man dann auf die Schnelle und sofort tun kann um einen Rückfall zu verhindern. Hast du da schon einen Plan?

    Mausezahn wie machst du eigentlich deinen Entzug? Hast du deinen Hausarzt an der Seite oder Familienmitglieder? Ich hatte nen kalten Entzug gemacht, aber das kann sehr gefährlich sein. Da ist Vorsicht geboten und ist nicht gerade die perfekte Methode. Besser ist da schon jemanden an der Seite zu haben oder den Entzug stationär durchzuführen. Wie machst du es denn?

    Hallo Mausezahn gratuliere zu deinem Entschluss kein Bier mehr zu trinken.

    Du kennst es ja schon, dass ein nüchternes Leben schön ist. Ein klarer Kopf und diese wunderbare Freiheit.

    Wünsche dir jedenfalls viel Erfolg 👍

    Frohes neues Jahr wünsche ich allen mit viel Gesundheit.

    Ich habe den Jahreswechsel auch positiv und alkoholfrei genossen. Ich meide aber auch Partys und große Veranstaltungen wo viel Alkohol getrunken wird. Das tue ich mir nicht an. Dieses Jahr will ich mich verstärkt meiner Selbstfürsorge widmen.

    Ich möchte auch versuchen den vielen negativen Nachrichten aus dem Weg zu gehen und mich lieber auf die schönen und positiven Dinge konzentrieren.

    Die Freundin trinkt ja dann täglich 2 Flaschen. Vermutlich ist das ihr Level und ihr Pegel mit 2 Flaschen erreicht. Ich hatte auch jahrelang so ne Konstante, dann gab es ne Erhöhung der Menge und das blieb dann wiederum so.

    Denkst du, dass bei Alkoholikern die Menge des Konsums täglich steigt? Dann würde ein Alkoholiker ja recht schnell ne Alkoholvergiftung haben. Nein die Regelmäßigkeit spielt da ne große Rolle und 2 Flaschen sind ja schon viel. Vermutlich sind 2 Flaschen die Menge im normalen Alltag, an Wochenenden oder irgendwelchen Anlässen oder Stress wird’s evt. etwas mehr und dann knipst sich auch die Erinnerung aus.

    Ich schließe mich den guten Wünschen an. Hört sich bei dir nach einem guten Plan an. Vielleicht hilft im stressigen Alltag ja auch ein schöner Tee oder Kakao mit Sahne um etwas zu entspannen. Jedenfalls wünsche ich dir viel Erfolg mit deinem Projekt und auch danach die für dich richtigen Erkenntnisse. 👍

    Scheinbar hast du einen guten Umgang mit Alk für dich gefunden. Vielleicht warst / bist du auch gar nicht süchtig. Es hört sich so an, das du recht bedacht mit Alk umgehst und darauf achtest, nicht zuviel und sogar zu früh am Tag Alk zu konsumieren.
    Klingt wie bei nem Gelegenheitsraucher, kenne ich jemanden, raucht auf Festen oder zu bestimmten Anlässen, dann tage- oder wochenlang gar nicht.

    Solange du so gut zurecht kommst, warum nicht….ich weiß, dass ich das so nicht könnte.

    Emily einverstanden, generell darüber zu sprechen finde ich Ok. was ich sehr sehr kritisch sehe, sorry willibald42 , wenn jemand sein vermeintlich erfolgreiches KT-Tagebuch hier niederschreibt

    Tom das meine ich auch, generell über das Thema KT zu sprechen.

    Zu Willibald42 sage ich lieber nichts. Kann ich nicht nachvollziehen. Wenn er so zufrieden ist, dass sei es ihm gegönnt. Jeder kann ja machen was er will und was für ihn passt. Ich persönlich kann mit seinem Umgang mit Alk nichts anfangen. Triggert mich auch nicht, er kann gerne in seinem Tread schreiben was er möchte, ich muss es ja nicht lesen oder kann es nur überfliegen.