Beiträge von Emily

    Helga ich finde deine Beiträge toll, deine Art zu schreiben mag ich gerne leiden. Bekam schon super gute Tips und Anregungen von dir. Bleib einfach so wie du bist.

    Ich bin eher gefühlsdusselig, verträumt, romantisch. Sehe optisch auch so aus. Jeder ist anders und das ist doch auch gut so.

    Jetzt trinke ich keinen Alkohol mehr und schaue optimistisch nach vorne. Das ist die Hauptsache.

    Bei Arztuntersuchungen werde ich in Zukunft nichts mehr bezüglich Alkohol sagen. ist ja schon monatelang vorbei. Blutwerte und alles müssen dann einfach vom Ist-Zustand aus behandelt werden.

    Letztes Jahr habe ich das 3 Ärzten gesagt, aber ab diesem Jahr brauche ich das nicht mehr extra zu sagen. Die hatten ja die Möglichkeit das in meiner Akte zu notieren. Jetzt trinke ich alkoholfreie Getränke, warum auch nicht. Mich hat bisher noch niemand gefragt warum ich keinen Wein mehr trinke.

    Abwiegeln, schönreden oder todschweigen.

    Habe ich auch alles getan.

    Aber ich lasse das ganze Thema nun mal etwas los. Die Vergangenheit war so, aber ich habe den richtigen Weg wieder gefunden. Deshalb bin ich keine erbärmliche Alkholikerin. Ich bin eine Frau die stolz auf sich ist und hocherhobenen Hauptes ihren neuen Weg geht. Sollen die anderen doch erstmal nachmachen. Es ist eine ziemlich gute Leistung, was wir hier alle vollzogen haben. Ich muss mir auch nichts vergeben. Fehler macht jeder, das ist menschlich. Die Sucht hat mich einfach gekriegt. Ich kämpfe nicht mehr, ich habe es aufgegeben, denn gegen Alkoholsucht kann ich nicht gewinnen. Aber ich kann damit aufhören und genau das ist mir gelungen.

    ich habe auch schon schlechte Erfahrung gemacht. Bei einem Facharzt. Da war ich schon abstinent. War absolut ehrlich, eben damit die Untersuchung und Behandlung entsprechend passt. Als ich dem Arzt sagte, dass ich jahrelange getrunken habe, hat er mich ganz seltsam angeschaut und kein einziges Wort mehr mit mir gesprochen. Ich kam mir vor als wäre ich eine Aussätzige. Ich war absolut positiv drauf und wollte offen und ehrlich sein, dann sowas. Glaube es war ihm sogar unangenehm oder hat keine Ahnung von dem Thema. Ich werde ich Zukunft eher abwägen.

    Selbst die Hausärztin hat nicht so reagiert wie man es erwarten könnte. Ich musste mehrfach hin und habe auch mehrfach erklärt, dass zuviel Alkohol trinke, da hat sich gar nicht reagiert. Später habe ich auch mitgeteilt, dass ich abstinent bin. Kam auch keine Reaktion.

    Beruflich gibt’s keinen Grund mich zu outen. Warum sollte ich?

    In der Familie habe ich gesagt, dass ich aus gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol mehr trinke. Fragt inzwischen niemand mehr danach.

    Paul du hast Recht. Für wen mache ich mir überhaupt nen Kopf? Hauptsache ich habe es hinter mir gelassen. Alles andere ist doch egal und ich bin niemand etwas schuldig. Muss mich auch gar nicht rechtfertigen. Ich versöhne mich jetzt einfach mit mir und lebe mein Leben mit klarem Verstand und klarem Kopf.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

    Den Spruch von AmSee schreibe ich mir hinter die Ohren. Und auch die Inspirationen von Helga merke ich mir.

    Helga das hilft mir wirklich weiter. Auch der Spruch von AmSee.

    Irgendwie wird es Zeit für mich das Thema einfach mal abzuhaken und es dabei zu belassen. Ich bin ja nun doch schon einige Monate nüchtern und könnte mich einfach mal darüber freuen. Stattdessen grübele ich und suche in den Krümeln. Das belastet mich sogar. Heute bin ich besonders über mich selbst erschrocken. Eine eigentlich halb so wilde Situation bezüglich Parken hat mich so dermaßen aggressiv gemacht wie ich das gar nicht von mir kenne. Ich habe mich so extrem über eine mir unbekannte Frau geärgert, habe sie gedanklich mit allen möglichen Schimpfwörter überschüttet und habe lange gebraucht um wieder runterzukommen. Mir gibt das zu denken. Ich werde jetzt einfach mal das ganze Thema ruhen lassen. Ich bin doch nüchtern und auch zufrieden. Werde mich auch nicht mehr mit der ganzen psychischen Prozess befassen. Einfach mal gut sein lassen und mich darüber freuen, dass ich den Absprung geschafft habe.

    Vielen Dank euch allen. ich habe angefangen mich vor mir selbst zu schämen. Bisher bin ich damit gut gefahren, dass ich aus gesundheitlichen Gründen und Medikamnten keinen Alk trinke. Das stimmt auch 100%ig.

    Ich mache mir viel zu viel nen Kopf. Dramaqueen. Ich glaube ich lasse das Thema einfach mal los. Bin nun fast 8 Monate nüchtern. Ich brauche das Thema jetzt nicht mehr zu ergründen. Es war wie es war und jetzt ist es anders und das Thema ist keins mehr.

    Lieber mache ich mir Gedanken um schöne Dinge. Meditieren, Sport und Lesen sind auch gut für die Psyche.

    Fühle mich grad wie befreit und lasse diese belastenden Gedanken jetzt einfach los und hinter mir.

    Mit mir selber ins Reine zu kommen, das ist ein wichtiges Thema. Früher diese ganze Heimlichtuerei und sich selbst was vorzumachen sind Punkte welche nicht wirklich zu mir passen. Lügen und Ausreden gab es in Bezug auf die Trinkerei ebenso. Alkoholikerin zu sein nagt ehrlich gesagt auch am Selbstbewusstsein. Etwas wo ich nicht stolz drauf bin und es auch nicht ehrlich und offen darüber rede. Weiß gar nicht wie ich mich bei dem ganzen Gedankenkomplex fühle. Schäme ich mich sogar dafür? Ich weiß es nicht genau. Ist irgendwie wie ein schwarzer Fleck auf einer weißen Bluse. dEshalb möchte ich das aufarbeiten und mich mit mir versöhnen und wieder ins Reine mit mir kommen.

    Wie seid ihr denn mit dem Thema umgegangen? Habt ihr „drüber“ gestanden? Habt ihr es einfach in euch rein gefressen? Oder unter den Teppich gekehrt? Ist es überhaupt ein so wichtiges Thema um sich damit auseinandersetzen?

    Hallo Adreju Ich begrüße dich ebenfalls und gratuliere zu deinem Entschluss keinen Alkohol mehr zu trinken.

    Hast du dir schon mal Gedanken über das Suchtgedächtnis gemacht. Wenn du einfach statt normalem Bier die alkoholfreie Variante genommen hast, gleiche Menge, gleiche Zeit, gleicher Ort konnte dein Suchtgedächtnis ja nie zur Ruhe kommen. Vielleicht wären Änderungen zu überlegen, anderes Verhalten. In der Zeit wo du früher getrunken hast etwas ganz anderes machen. Staubsaugen, Sport oder so. Also auf jeden Fall auch das alkfreie Bier Weg lassen. Da ist oft auch eine geringe Menge Alk drin enthalten.

    Hier kannst du Fragen stellen und dir Hilfe holen. Dich einlesen, für dich passende Inspriationen finden.

    Wünsche dir gutes Gelingen.

    Ich hole den Tread mal wieder etwas nach vorne.

    Ich liebe Achtsamkeit. Habe mich schon vor locker 20 Jahren damit befasst und tue das immer noch. Wenn ich sehr gestresst bin und richtige Berge vor mir habe, dann halte ich mein Bewusstsein genau im Hier und Jetzt. denke nicht in die Zukunft, sondern bin mit allen Sinnen im Moment, in der Gegenwart. So kann Stress mich nicht überrollen.

    Hier zum Thema ist Achtsamkeit auch sehr wichtig, dass man genau und rechtzeitig merkt, wenn eine gefährliche Situation ist. Ich habe in letzter Zeit oft alkfreie Getränke konsumiert, und mit meiner Achtsamkeit habe ich gespürt, dass es mir nicht mehr gut bekommt. Ich erwecke mein Suchtgedächtnis, deshalb ist es an der Zeit und echt nötig sofort den Konsum von alkfreien Getränken zu lassen. Könnte eine Gefahr für mich darstellen.

    Bei mir gab es 2 Aspekte gleichzeitig die mich so dermaßen geschockt haben. Ein Arztbefund und mich selbst auf einem Foto zu sehen, dann habe ich noch in den Spiegel geguckt und die Entscheidung stand fest. Stop!

    Das war ohne weiter zu überlegen, von einer Minute zur anderen.

    Keine Ahnung war das nun mein Wille oder die Vernunft oder der Schock? Irgendwie ganz tief aus dem Inneren kam das Ende der Trinkerei.

    Jedenfalls hat sich die Gesundheit in der Zeit verbessert, der Weinbauch ist weg und mehrere kg weniger. Fitter auch. Aber manchmal überkommt mich auch eine seltsame Traurigkeit oder Wehmut. Kann es nicht genau benennen.

    Die Frage nach dem Warum ist wirklich eine wichtige und erhebliche Frage. Ich habe da ehrlich gesagt noch gar nicht genauer drüber nachgedacht. Jetzt wo es hier Thema ist, und Pauls Gedankenanstöße, tja. Ist Alkoholsucht ne Krankheit auf die man keinen willentlichen Einfluss hat? Ist es Leichtsinn? Dummheit oder Willensschwäche. Oder einfach die Sucht mit ihren Tücken? Ich denke, dass ist ein wichtiges Thema hier im Forum.

    Schnell in eine Zitrone beißen lenkt direkt ab oder ein Löffel Senf, Paprika oder Pfefferkörner. Gymnastik, jemanden anrufen, Süßigkeiten essen, draußen ne Runde laufen oder spazieren, Hausputz machen, viel Sprudelwasser und viel essen. Sind mal schnelle Möglichkeiten sich abzulenken. Aber wenn du raus gehst, dann nicht zum nächsten Supermarkt, lass deinen Geldbeutel einfach zuhause.

    Die Zeit hilft auch, das habe ich bei mir gemerkt. Auch sind Veränderungen nicht schlecht, andere Gewohnheiten, meditieren. Statt Wein nen Kakao, im Restaurant ne selbstgemachte Limonade des Hauses. Auch andere Abläufe im Alltag, damit das Suchtgedächtnis etwas durcheinander gerät.

    Auch brauchst du eine andere Beschäftigung für die Zeit wo du sonst getrunken hast. Wie wäre es mit Sport oder malen? Irgendwas das dir Spaß macht. Hier gibt’s noch einige gute Tips, lese überall rein und schreib viel.

    Prinzipiell ist ja dieses Forum und der Austausch hier auch Hilfe zur Selbsthilfe. Eigentlich ist das ja auch ne Selbsthilfegruppe, oder? Man tauscht sich aus, kann Fragen stellen oder sich mitteilen wie es einem geht. Ich war nie in einer Selbsthilfegruppe. Weiß auch nicht ob es einen großen Unterschied gibt, persönlich und vor Ort oder eben Online. Vielleicht können da andere mehr zu sagen.

    Ich denke schon, dass man am Anfang von einem Austausch profitiert und seine Abstinenz stärkt. Oder Hilfe bekommt bei Cravings. Da ist es gut sich darauf vorzubereiten und zu informieren was man dann auf die Schnelle und sofort tun kann um einen Rückfall zu verhindern. Hast du da schon einen Plan?

    Mausezahn wie machst du eigentlich deinen Entzug? Hast du deinen Hausarzt an der Seite oder Familienmitglieder? Ich hatte nen kalten Entzug gemacht, aber das kann sehr gefährlich sein. Da ist Vorsicht geboten und ist nicht gerade die perfekte Methode. Besser ist da schon jemanden an der Seite zu haben oder den Entzug stationär durchzuführen. Wie machst du es denn?