Alles anzeigenIch bin kein Alkoholiker, ich habe eine Alkoholgebrauchsstörung!
Klingt viel freundlicher und nicht so stigmatisierend.
Ebenso: ich bin nicht trocken, sondern nüchtern/alkoholfrei. Als Baby war ich oft nass ...
Auch strebe ich keine lebenslange Abstinenz an, sondern ein alkoholfreies, nüchternes (gesundes) Leben.
Meine Sucht wird mich nicht mein Leben lang begleiten! Allein diese Vorstellung erzeugt eine Angst in mir, die ich keines Falls haben möchte, schon gar nicht ein Leben lang. Denn Angst macht unsicher - mich jedenfalls.
Auch möchte ich nicht zufrieden abstinent sein, ebenso wie unzufrieden besoffen, ich möchte stressfrei alkoholfreie Getränke genießen können und auf nichts "verzichten".
Verzichten bedeutet: fernhalten, auslassen, enthalten, asketisch, keusch sein. Schlimmstenfalls, einen Mangel hinnehmen.
Ich war ein Säufer, wem dieses Wort zu hart oder gar despektierlich erscheint, möge bitte ein anderes wählen, jetzt bin ich es nicht mehr.
Vielleicht war ich auch krank, jetzt bin ich es nicht mehr! Ich war lange "krank" ... im Kopf, weil ich glaubte, ich müsse Alkohol trinken.
Ich irrte mich!
Paul deine Sichtweise hört sich gut und positiv an. Leichtigkeit und Optimismus klingen da mit, statt Schwere. Aktuell bin ich übers verlängerte Wochenende unterwegs und denke wenig an Alkohol. Einfach mal ne Pause von dem ganzen Thema tut auch gut. Werde nun auch zum Thema alles entspannter sehen. Einfach leckere alkoholfreie Getränke trinken und alles ist gut.
Mag auch nicht mehr soviel über Alkohol nachdenken und mich einfach mal frei und unbeschwert fühlen und mein alkoholfreies Leben genießen und annehmen wie es kommt.
Wünsche allen ein wunderschönes Wochenende.