Beiträge von Emily

    Ich versuche mich auf den Moment zu focussieren, auf das wo ich heute stehe und was ich heute schaffe. Ansonsten würde ich ja nur mein Versagen betrachten. Ich hab schon öfter ein oder zwei Jahre durchgehalten und ich glaube immer noch daran, dass es diesmal dauerhaft ist. Vielleicht auch, weil ich diesmal eine SHG nutze und das nicht mit mir alleine ausmache.

    Das sind wichtige Gedanken und eine gute Einstellung

    Hallo Micha, herzlich Willkommen hier im Forum, schön dass du zu uns gefunden hast. Es ist schon mal ein guter erster Schritt, dass du deinen Alkoholkonum überdenken möchtest. Lies dich erstmal in Ruhe etwas ein. Ich wünsche dir einen guten Austausch.

    Ach liebe Emily, ich wollte dich nicht erschrecken 😢 Diese 5 Jahres Grenze gilt auch für andere Krankheiten

    Ich finde das nicht nur für mich wichtig. Es zeigt, dass ich meine Abstinenz nicht auf die leichte Schulter nehmen werde. Ich möchte zu den wenigen gehören, die es schaffen. Ich sehe es als Motivation und Antrieb einfach weiter Heute trocken zu bleiben. Dann kommt das nächste Heute, dann wieder das nächste Heute.

    Jetzt ist es 1 Jahr, dann 2, 3…..

    Aber ganz klar: Wir wissen nicht, was morgen ist! Deshalb heute. Gibt verschiedene Wege, clean und trocken zu bleiben.

    Tag für Tag hört sich machbar an. Daraus entwickeln sich dann Wochen, Monate und Jahre.

    Mir geht’s um die Sicherheit meiner Abstinenz. Wo stehe ich und gehöre ich zu den wenigen % die es lebenslang schaffen?

    Was genau ist nötig um es dauerhaft zu schaffen?

    Es gibt ernüchternde Statistiken.

    Ist es am besten immer Tag für Tag seinen Weg zu gehen? Was sagen langjährige Abstinente? Die Alkoholsucht kann durch die Abstinenz gestoppt werden.

    Mir interessiert nun mal wieviele Alkoholiker es schaffen trocken zu bleiben!

    Habe vorhin in einem anderen Thread gelesen, dass nur ca. 13% es schaffen, mindestens 5 Jahre oder länger trocken zu bleiben. Das hat mich bald vom Stuhl gehauen.

    Gibt’s da richtige Statistiken? Wieviele % schaffen es denn für immer?

    Ichso hat das hervorragend geschrieben und wie sie damit umgegangen ist. Ich finde, ihren Beitrag muss hervorgehoben werden, damit er nicht in den ganzen Threads und Beiträgen verschwindet.

    Ich möchte mal noch fragen, wie man denn zitiert und auf einen andere Seite geht oder in einen anderen Thread damit kann? Bei mir springt beim Zitieren das Zitat immer auf der gleichen Seite ganz unten hin. Kopieren wäre ne Möglichkeit, kein Thema. Aber ich wüßte gerne ob und wie es geht, ein Zitat auch woanders zu platzieren.

    Zurück zum saufen: Nochmal die Zahl ca. 13%. Das sind die, die es über die 5 Jahres Grenze schaffen. Wenn es nur vom Willen abhinge, wäre dann die Zahl nicht wesentlich höher? Bei all dem persönlichen Elend, die Sucht mit sich bringt?

    Heißt das, dass nur 13% mehr als 5 Jahre Abstinenz schaffen? 😳 Das habe ich nicht gewusst. Das sind ja nur wenige, die langjährig oder lebenslang nüchtern bleiben. Also bei nur 13% wird’s mir grad schlecht.

    ich also: uffbasse. Nur heute. Nicht die Winzsignale überhören/übersehen/überriechen. Nicht mit Angst. Sondern mit erlerntem Wissen. Ohne Panik. Aber mit Respekt vor dem Suchtgedächtnis. Weil ich mich gern habe. Seit weit mehr als 5 Jahren

    Vielen Dank. Deine Worte merke ich mir. Klingt auch richtig positiv. Nur heute. Und weil ich mich gern habe. Seit knapp mehr als 1 Jahr.

    Echt ichso vielen Dank für diese Info 💓💝

    zu Leichtfertigkeit veranlasst

    Bei mir trifft das nicht zu. Eher veranlassen sie mich zu Selbstverantwortung, Gewissenhaftigkeit und Konsequenz.

    Also ich komme mit den Beiträgen von Paul gut klar und verstehe was er meint. Seine Beiträge führen bei mir in keinster Weise zu Leichtfertigkeit. Ich bin aber auch kein leichtfertiger Mensch.

    AmSee13 deine Beiträge sind aber die creme de la creme. Ich profitiere von euren Beiträgen, den ich suche mir einfach raus, was zu mir passt. So entsteht meine persönliche Hilfe aus dem Forum 😊

    Und hier im Forum auch

    Wieso, wolltest du das Forum etwas verlassen? Nee Nee Nee, dass kannst du dir direkt aus dem Kopf schlagen. Du hast aber auch Ideen, da muss ich echt mal den Kopf schütteln 😅😇😎

    Wir können auch gerne hier abstimmen, ob du bleiben oder gehen sollst. 😂

    Also ich bin für bleiben!!!

    Laggard , das hört sich richtig toll an, was in der Reha alles gemacht wird. Vor allem gefällt mir, dass da der Mensch ganzheitlich gesehen wird.

    Ich war nie in so einer Reha, habe ja selbst zu Hausse nen kalten Enzug gemacht. Ich hatte da nicht gewusst, dass das gefährlich ist. Hat GsD geklappt.

    Wünsche dir noch eine angenehme und erfolgreiche Zeit. Bist auf dem richtigen Weg in dein nüchternes Leben. Ich merke auch was nüchtern alles möglich ist. Manches geht einfach nur ohne Alk. Also lass es dir gut gehen und viel Spaß noch….🙋‍♀️

    So, ich melde mich auch mal wieder.
    Ich habe am Freitag getrunken. Nachdem mir das Nüchternsein nicht den größten Spass gemacht hat, hab ich gedacht: Betrunken sein is super. Mach ruhig. Hast ja jetzt drei Wochen nicht gesoffen.
    Tja und was passierte: Die erhoffte erlösende Entspannung blieb aus. Ich fands kacke. Tatsächlich hätte ich nüchtern mehr Spass gehabt und eine Kopfhautmassage hätte mir tausendmal mehr Entspannung gebracht. Hinzu kam, dass mir keines der Getränke geschmeckt hat-obwohl ich den Geschmack eigentlich liebe.

    Das Ergebnis war n kurzer Abend an dem ich mich permanent unwohl gefühlt habe und ein Kater, der sich gewaschen hatte.

    Ich hab keine Ahnung wo das herkommt. Ich hab Alkohol, seinen Geschmack, seine Wirkung immer gemocht. Aber tatsächlich fand ichs nur gruselig. Nicht nur den Tag danach, sondern den Abend selbst auch.
    Das Zeug war immer zuverlässig, aber diesmal hat es absolut gar nichts gebracht ausser ein scheiß Gefühl.
    Is sowas normal?

    Das freut mich ehrlich gesagt, dass du das Trinken so empfunden hast. So wie du schreibst, hat der Alk dir gar nicht gut getan und nüchtern ist es besser.

    Auch wenn jemand wie du was trinken kann und auch wieder aufhören kann, dann finde ich das besonders interessant wie du das im Vergleich siehst. Ich habe bei dir nicht alles gelesen, aber ich meine mich zu erinnern, dass du gar keine Alkoholikerin bist und dir nur ab und zu am Wochenende die Kanne gibst.

    Wie ist das denn bei dir, kannst du wenn du möchtest nur 2 Gläser trinken? Und dann einfach was alkoholfreies?

    Danke fürs Teilen. Finde ich wirklich gut 👍

    Suchtdruck hat doch einen gedanklichen Ursprung, er ist keine Reaktion des Körpers auf einen vorhandenen Mangel ... denke ich nicht an Alk. oder ist er mir schlichtweg egal ... geworden, passiert auch nichts mehr in meinen Gedanken, meinem Hirn.

    Ich glaube, dass das stimmt. Merke ich immer mehr bei mir, denn inzwischen ist mir Alk tatsächlich egal geworden. hAtte auch schon sehr lange keinen Suchtdruck mehr. Auch keine Gedanken daran überhaupt etwas Alkoholisches trinken zu wollen.

    Ist das eine Art der Sinnesmodalität/Schizophrenie der wir da erlagen?

    Damit kann ich gar nichts anfangen. Finde diese Frage sogar sehr unpassend und sogar etwas daneben, jedenfalls was mich betrifft. Ich bin nicht Schizophren. Ich bin lediglich Alkoholikerin, war noch nie in irgendeiner Therapie oder dergleichen. Und jetzt bin ich trocken.

    nach nun einem Jahr alkoholfrei, wie fühlst du dich da?

    Ich bin wesentlich entspannter geworden, es ist normal geworden alkoholfreie Getränke zu trinken. Ich mache mir viel weniger Gedanken um das ganze Thema. Für mich ist einfach Alk tabu und fertig. Ich vertraue mir auch und bin sogar auch stolz nichts mehr trinken zu müssen.

    Wenn ich zurück denke, wie das so war und der ganze dazu gehörende negative Rattenschwanz, dann weiß ich genau, dass ich das nie wieder möchte. Dieses dumpfe benebelte Gefühl im Kopf, das schlechte Gewisse und die Gewissheit mir bewusst gesundheitlich zu schaden, die Beschaffung und die Entsorgung der Flaschen, das alles möchte ich nie wieder erleben.

    Im Grunde denke ich nicht mehr besonders über Alkohol nach. Ich lebe einfach mein Leben mit allen Herausforderungen und denke nur nach vorne gerichtet.

    AmSee13 und ichso Ich habe von den von euch o. g. Krankheiten keine Ahnung was das überhaupt ist, aber ihr hört euch taff an.

    Und dass du 2 passende Praxen gefunden hast freut mich für dich. nUn kannst du ja in Ruhe überlegen ob du umziehst oder nicht und kannst Pläne schmieden.

    Huhu ichso

    Was gefällt dir an deiner jetzigen Wohnung bzw. Wohnort denn nicht?

    Was erhoffst du dir woanders? Was soll sich verbessern?

    Ich bin auch schon paarmal umgezogen, aber derzeit wohne ich nun schon einige Jahre fest wo ich jetzt eben bin. Klar es gibt immer schönere oder bessere Wohnungen und Häuser, sowie Orte und Städte oder gar Länder. Aber ob es woanders dann soviel besser ist, weiß ich nicht.

    Andererseits ist es toll, wenn die eigenen Wünsche und Bedürfnisse durch einen Umzug erfüllt werden können.

    Ich wünsche dir gute Besserung und auch gute Gedanken und Ideen für deinen weiteren Weg 💓🍀🌟

    Ich finde, dass egal welche ich Worte wähle, letztendlich nur eins zählt. Und zwar habe ich den Tatsachen ins Auge geblickt und habe daraus meine Schlüsse gezogen habe und gehandelt habe. Jetzt bleibe ich einfach am Ball, jeden Tag. Ich vergesse nicht was war und ich habe ein Ziel.

    Egal wie ich es nennen mag, das kann auch vom täglichen Befinden abhängig sein. Etwas verschönt oder eben ungeschönt, für mich gibt es eine Tatsache, eine Handlung, ein Ziel und ein Ergebnis.

    Wer es schafft, kann es nennen wie er will, Hauptsache ist, dass es klappt und sich gut anfühlt.

    Wortspielereien können sich auch angenehm anhören, warum also nicht. Oder klipp und klar sagen was Sache ist, auch ok. Jedem so wie es am Besten passt. Aber der Ziel ist immer das gleiche. Nüchtern bleiben.