Beiträge von Emily

    dass ich seit neun Monaten ohne Alkohol lebe!

    Da gratuliere ich aber auch sehr gerne zu 9 nüchternen Monaten.

    Wirklich toll, dass sich deine Gesundheit so gut verbessert hat. Bei mir hat sich auch in der Hinsicht viel zum Guten gewandt.

    Freut mich jedenfalls sehr, dass es dir gut geht und du mit deiner Abstinenz so super zurechtkommst. 👍

    Dennoch trinke ich seit einiger Zeit gar nichts mehr.

    Das ist doch toll. Vielleicht spürst du den positiven Unterschied wenn du nichts getrunken hast. Hast ja den Vergleich. Nun magst du keinen Alkohol mehr. Dein Körper spricht seine eigene Sprache und will evtl. nicht mehr von dem Gift geschädigt werden. Ich kann für mich nur sagen, dass es mir ohne Alkohol wesentlich besser geht. Das Wohlbefinden ist um ein vielfaches besser.

    Wünsche dir einen schönen Urlaub und gute Erholung. Ich bin ebenfalls in Urlaub.

    Das legt doch den Verdacht nahe, dass das Falsche "bekämpf" wird = die Wirkung und nicht die Ursache.

    Wie erreichen wir es (besser) ausgeglichener zu sein, d.h. nicht dem Drang erliegen, uns betäuben zu wollen, denn Alkohol oder der Konsum einer sonstigen Droge , bedeutet ja nichts anderes ... wie Flucht aus der Realität, denn objektiv verändert sich ja absolut nichts, das Problem bleibt, wenn es denn überhaupt eines gibt.

    Das ist ein guter Gedankengang, mal eine andere Sichtweise und nicht von der Hand zu weisen.

    Mich hat auch gestern wieder eine gewisse Traurigkeit /ein Gefühlschaos erfasst .

    Nüchtern spürt und fühlt man eben alles unbenebelt. Völlig klar und deutlich. Von der rosa Wolke voller Euphorie, dann diese seltsame Traurigkeit. aBer es geht trotzdem immer weiter. Schritt für Schritt und Tag für Tag. Auch zuhause einfach immer Tag für Tag nüchtern bleiben. Hier viel lesen und schreiben. So bist du im Austausch und hast immer Leute in deiner SHG hier, die dich verstehen und auch alles erlebt haben.

    Versuche entspannt zu bleiben und dich auf zuhause zu freuen. Du bist nüchtern und das ist großartig, da kannst du stolz sein und hoffnungsvoll nach vorne schauen.

    Herzlichen Glückwunsch 🎊 auch von mir zu 11 nüchternen Jahren. Absolut klasse.

    Ich bin wirklich sehr, sehr glücklich diesen Weg zu gehen. Selbstreflektion finde ich dabei wichtig.

    Ich finde auch deine 150 Tage mega toll.

    Ich habe mich auch immer wieder reflektiert. Irgendwann war es dann soweit, es war kein Verzicht mehr, sondern ich tat etwas für mein nüchternes neues Leben. Einfach nix mehr trinken.
    Auch mein Denken ist nun anders, ich käme gar nicht mehr auf die Idee Alkohol trinken zu wollen.

    Es gab auch eine Zeit, die gefühlt Stillstand war, aber selbst da gab es die Entwicklung in die richtige Richtung.

    Im Forum viel zu lesen und zu schreiben war auch ein wichtiger Punkt für mich. Hier bekam ich den nötigen Austausch und Gedankenanregungen.

    Loner immer jeden Tag nüchtern bleiben, Schritt für Schritt gehen. Nimm dir Zeit alles aufzuarbeiten. Aus den Tagen wurden schon 150 Tage und es werden irgendwann 300 Tage. Immer mehr Wochen und Monate. Irgendwann 1 Jahr. Und dann immer weiter.

    Bist auch dem richtigen Weg. 💪🏻

    Ich musse erst meine Vergangenheit begreifen, wieso, weshalb, warum ... konnte es erst so weit kommen, um im Heute, Hier und Jetzt zu begreifen, was ich damals für einem Irrglauben (Schwachsinn) erlag.

    Bei mir gab es kein besonderes Wieso, weshalb, warum. Einfach abends zur Entspannung nach nem stressigen Tag. Das über Jahre hinweg und es wurde mehr und ich rutschte in die Sucht. So einfach war das. Aber ich habe alles aufgearbeitet und inzwischen damit abgeschlossen. Jetzt bin mit mir im Reinen.

    Weiter in zu graben und forschen wieso, weshalb, warum macht für mich keinen Sinn mehr. Ich kann nichts mehr daran ändern. Es tut jetzt nichts mehr zur Sache. Jetzt lebe ich nüchtern und das ist das einzige was zählt.

    Hätten alle in deinem Umfeld gekokst, gekifft, Lachgas oder Klebstoff geschüffelt und permanent vor Alkohol gewarnt, hättest du dann auch zu Flasche gegriffen?

    Ich verstehe die Frage nicht.

    Ich denke auch nicht mehr in der Vergangenheit, sondern bin im Jetzt und schaue nach vorne.

    Ich hatte getrunken, aber jetzt trinke ich nicht mehr. That‘s it.

    Ich kenne jetzt beide Seiten vom Alkohol. Ich weiß wie es ist mit und wie es ist ohne.

    Ich weiß nicht ob man besonders intelligent sein muss um den Unterschied zu begreifen und sich bewusst zu machen.

    Bei mir war das einfach da, ich habe es gewusst auf welcher Seite ich stehen wollte.

    Die nüchterne Seite, sie ist für mich die richtige Wahl. Und da werde ich auch bleiben 😊

    Die letzten Tage ist mir wieder bewusst geworden wie kostbar meine Abstinenz für mich ist. Ich bin sehr dankbar und froh, dass ich es geschafft habe nüchtern zu werden und auch zu bleiben.

    Manchmal ist es nötig dabei bei sich selbst zu bleiben. Mich nicht beirren lassen auf meinem Weg ohne Alkohol. Missgunst oder Neid können als Stolpersteine belasten. Da habe ich gelernt, dass es wichtig ist zum Schutz meiner eigenen Abstinenz, mich abzugrenzen. Wie Alkohol eigentlich nette Menschen zum negativen verändert. Dies zu erleben, hat mich weiter davon überzeugt, nie wieder Alkohol zu konsumieren.

    Ohne Alkohol zu leben macht mich deshalb zufrieden, weil ich mein Leben wach und klar meistern kann. Mit klarem Kopf treffe ich gute Entscheidungen. Mein Leben ist nicht besser oder schlechter geworden, der Unterschied ist einfach, dass ich es nüchtern lebe. Und das ist das Schöne daran und macht mich glücklich und dankbar.

    Na ja, was heist abwärts.

    Mir hat die Trinkerei gesundheitlich ziemlich geschadet, sogar nachhaltig. Und Alkohol kann in den Tod führen.

    Bei anderen Substanzen substituiert man ja durchaus erfolgreich und die Leute, leben weitgehend, ein gesundes und normales Leben. Ja, sie bleiben in der Suchtspirale, das ist der Nachteil.

    Mit anderen Substanzen kenne ich mich nicht gut aus. Klar ich habe auch schon ab und zu Cannabis geraucht, aber eher selten und bin nicht süchtig. Das Rauchen selbst habe ich schon vor ca. 20 Jahren aufgegeben. Weitere Substanzen kenn ich ich nicht und habe ich nie konsumiert.

    Aber die Suchtspirale bei Alkohol führt abwärts und würde mein Leben ruinieren. Ich habe es geschafft rechtzeitig zu entkommen und das ist mein großes Glück. Meine Abstinenz hat für mich allerhöchste Priorität und ist das wichtigste für mein zukünftiges Leben. Nur nüchtern kann ich ein schönes Leben führen. Mit Alkohol würde mein Leben die Bach runter gehen und wäre kein Pfifferling mehr wert. Das ist mir so sehr bewusst, dass ich kein, absolut nicht das geringste Risiko eingehe, was meine Abstinenz gefährden könnte.

    Ich fühle mich so glücklich, frei und wirklich zufrieden ohne Alkohol mein Leben zu leben.

    Abwärts heißt für mich: krank, alles verlieren was ich habe, und ggf. Tod. Deshalb gehe ich meinen nüchternen Weg.

    Ich kann zum tHema Opfer / Opferrolle nicht viel sagen, weil ich mich in meinem Leben nicht als Opfer sehe und das auch nie getan habe. Selbst in der nassen Zeit sah ich mich nicht als Opfer.

    Bin auch echt froh, dass ich mit Opferrolle nix am Hut habe.

    Doch eine gewisse Ähnlichkeit bei den Suchtkarrieren.

    Ich glaube auch, dass sich in der Sucht vieles ähnelt. Glaube auch, dass es früher oder später für fast jeden nassen Alki in der Suchtspirale ganz nach unten geht.

    Klar jeder Mensch ist anders und führt ein anderes Leben, aber die Sucht ist bei jedem gleich, sie führt abwärts. Glaube in der Abstinenz ist auch vieles ähnlich, aber jeder hat seinen eigenen Weg zu gehen.

    Allerdings ist einer, der wegen des Geschmacks drauf verzichtet oder weil es der Glaube verbietet, natürlich kein Gesprächspartner, der die Peinlichkeiten, Scham und Abgründe kennt.

    Hier im Forum versteht man sich. Man weiß um was es geht, weil man es selbst kennt. Ich muss niemandem groß erklären und fühle mich gut aufgehoben. Außerhalb vom Forum habe ich wenig gute Gespräche zum Thema. Wenn ist es eher allgemein. Das bringt mir aber nix.

    In einer realen SGH bin ich nicht, finde es praktisch und gut im Online Forum. Zeitlich einfach ungebunden und thematisch perfekt.

    Wünsche dir einen wunderbaren und erholsamen Urlaub ⛱️👙🕶️🌴

    Diese Woche hatte einiges an Unschönem im Gepäck.

    Gesundheitliche Problemchen und auch ein größerer Schreck waren dabei, ein „schlechte Laune“ Tag ebenso, sowie ein paar Ärgernisse und Schwierigkeiten. So ist das Leben einfach manchmal.

    Aber in keinem einzigen Moment kam der Gedanke an Alk auf. Das sehe ich als großen Erfolg und ich weiß, dass meine Abstinenz auf einem sicheren Fundament steht.

    Das stärkt auch mein eigenes Vertrauen in mich selbst. Die Sucht hat ihren Schrecken verloren. Ich stehe ihr achtsam gegenüber und kenne meine Stärke. Ich bin der Sucht nicht mehr hilflos ausgeliefert.

    Mein Befinden :Zwiespältig .

    Das verstehe ich gut. Aktuell befindest du dich auf sicherem und geschütztem Terrain.

    In deinem persönlichen Leben mit Alltag bist du erstmal auf dich gestellt. Aber du hast ja hier deine SHG und hast viel gelernt.

    Ich bin am Anfang viel zuhause geblieben und habe alkohollastige Situationen gemieden. Damit habe ich Zeit gewonnen und meine Abstinenz wurde immer sicherer.

    Nüchtern zu sein und auch zu bleiben erfordert Geduld und Zeit.

    Das ist wirklich zu schaffen und wird mit der Zeit immer leichter.

    Ganz toll wie weit du schon gekommen bist 👍