Ich habe auch kalt entzogen, ich hatte keine Ahnung was passieren könnte. Ich hatte niemandem etwas erzählt und heute finde ich das ziemlich riskant. Bei mir ging alles gut, Glück gehabt.
Beiträge von Emily
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Ich habe eine Frage dazu.
Mia ich antworte dir gleich in deinem Thread 🙋♀️
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Mir geht’s derzeit richtig gut. Sehr positive gesundheitliche Entwicklung und ich fühle mich ausgeglichen und wohl. Ich genieße immer wieder die Freiheit, die die Abstinenz mit sich bringt und die vielen wunderbaren Vorteile.
Je länger ich trocken bin, desto normaler und selbstverständlicher fühlt es sich an. Wichtig war und ist für mich die Selbstfürsorge. Mich gut um mich zu kümmern, mich gesund zu ernähren, meinen Körper gut zu pflegen. Auch viel Ruhe und Zeit in mein Leben zu lassen. Stress und Hektik reduziere ich immer mehr. Ich nehme mir für alles einfach die Zeit die nötig ist. Das tut mir unheimlich gut und führt mich auch zur Gelassenheit.
Mein nüchternes Leben ist generell ruhiger geworden. Ich muss nicht mehr überall hin und überall dabei sein. Ich bin mehr bei mir selbst und entdecke mich neu. Das ist spannend und ich freue mich über meine Abstinenz jeden Tag
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Ich mach erstmal ein paar Tage Pause im Forum, es gibt ja immer wieder mal Differenzen. Das hab ich schon in mehreren Threads gelesen. Im Moment möchte ich mir das nicht antun.
Oh, fühlst du dich hier nicht wohl?
Habe die letzten Tage nicht alles gelesen und oft nur überflogen weil ich viel unterwegs war. Manchmal wird’s mal etwas hitziger, aber das ist kein Grund zu flüchten.
Denk dran, diese SGH kann dich unterstützen. Weiß grad nicht im Kopf wie lange du schon nüchtern bist.
Ich habe ja in letzter Zeit mehrere neue Thread eröffnet mit interessanten Punkten wie ich finde. Da ist doch für jeden etwas dabei um sich einzubringen und sich etwas für sich mitzunehmen.
Am Besten sag mal offen was dich stört, dann kann das auch aus der Welt geschafft werden.
Du bist ja erst aus dem Urlaub zurück und hoffe, dass du dich schön erholen konntest und tolle Sachen erlebt hast. 🙋♀️
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Ich freue mich sehr über die positive Entwicklung meiner Gesundheit. Mein neuer Laborbefund ist genial und es weist nichts mehr auf meinen früheren Alkoholkonsum hin. Ich hatte miese Werte und verschiedenes lag im Argen. Meine Werte haben sich komplett verbessert und ich habe mich in meiner Abstinenz wieder völlig vom Alkohol und seinen Schäden erholt. Das ist doch mal ein Motivationsschub weiter an meiner Abstinenz festzuhalten.
Alleine die Gesundheit ist Grund genug keinen Alkohol mehr zu trinken. Die Gesundheit ist so kostbar und ist es wert ein nüchternes Leben zu führen. 👍
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Hallo und willkommen hier.
Mega toll deine 1000 Tage, gratuliere dir herzlich dazu.
Klar ist es interessant deinen Abstinenz Verlauf hier zu lesen.
Freue mich auf deinen Bericht. 👍
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Gute Besserung an alle Kranken 💐
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Das stimmt, ich bin auch so richtig in der Selbstfindung seit ich meinen trockenen Weg gehe.
Aber das allerbeste ist diese grenzenlose Freiheit. Ohne Alk und den Weg aus der Sucht gefunden zu haben bedeutet diese Freiheit zu erhalten. Dieses Gefühl ist unbezahlbar und ist es wert auch die anfänglichen Hürden in Kauf zu nehmen.
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Was meinst du mit den Gedächtnislücken genau?
Bei mir war es so, dass ich Gespräche am Abend z.B. mit meinem Mann und besonders was ich gesagt habe morgens nicht mehr gewusst habe. Nicht ganz Filmriss aber so in diese Richtung, die Erinnerungen waren einfach weg und nicht mehr abrufbar.
Ich habe sozusagen meistens zuhause im stillen Kämmerchen getrunken. Partygänger war ich nie.
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Die Gedächnislücken sind bei mir tatsächlich erst jetzt da
Ich hatte das oft, dass ich morgens nicht mehr wusste was am Abend war. Gespräche waren weg, wusste nicht mehr was ich gesagt hatte. Oder welchen Film ich geschaut habe. Manchmal sind mir Teile im laufe des Tages wieder eingefallen, manchmal war es einfach vergessen und weg. Habe immer versucht mir das nicht anmerken zu lassen und so getan als wüßte ich alles noch. Furchtbar. Bin froh, dass ich nüchtern morgens noch alles wußte was am Vortag war.
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Ich denke vieles verbessert sich tatsächlich nach 1 Jahr. Das Getrieben sein war bei mir immer mein Begleiter. Jetzt nicht mehr. Jetzt denke ich öfter auch zuerst an mich und dann erst an andere.
Mich hat immer interessiert was sich in der Abstinenz wann verbessert. Da gibt’s im Internet einiges zu lesen.
Nach 2 Wochen dies und das, nach 1 Monat jenes, nach 6 Wochen ist xy besser, nach 3 Monaten erholt sich im Körper …, nach nem halben Jahr verbessert sich folgendes…., nach 1 Jahr hat sich …. regeneriert usw.
Ich komme mal auf Blutwerte. Meine waren gegen Ende der nassen Zeit mies. Jetzt hatte ich wieder ein großes komplettes Blutbild. Bin gespannt wie es aussieht. Habe den Besprechungstermin aber erst Anfang November.
Auch waren bei mir erhöhte Leberwerte in Richtung leichte Fettleber. Und es wurden bei mir Entzündungswerte der Bauchspeicheldrüse, sowie Reflux festgestellt.
Habe viel getan um die Leberwerte zu verbessern, z.B. Bitterstoffe und Mariendistel usw. Natürlich auch für viel frische Luft und Bewegung gesorgt.
Durch guten Schlaf bin ich wesentlich ausgeglichener. Auch hatte ich keine Gedächtnislücken mehr seit ich trocken bin.
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mia2 Das ist traurig mit deinen Eltern.
Ich war im ersten nüchternen Jahr tatsächlich auch viel Zuhause. Das tat mir gut und meine Abstinenz war geschützt und konnte sich in Ruhe stabilisieren. -
Meine Nebenhöhlenentzündung ist eitrig geworden. Habe drei Tage tierische Kopf- und Gliederschmerzen gehabt. Leider ist es noch nicht wirklich gut. Am Dienstag ist mein Flug nach Medjugorje. Ich weiß nicht, ob das was wird… 🤷♀️LG Ciara
Da wünsche ich gute Besserung und hoffentlich klappt es mit der Wallfahrt doch noch.
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Weil ich kochentechnich gerade nicht gut drauf bin
Ich habe gleich zu Anfang meiner Abstinz auch meine Ernährung etwas umgestellt, mehr Gesundes und weniger Zucker. Dadurch hatte ich auch schnell einige kg abgenommen.
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Bei meinem Vater wars nicht anders, mit ca. 60 Jahren hatte er ein Stadium erreicht, mittlerweile mind. eine Flasche Hochprozentiges, manchmal auch mehr, soff er sich so durch den Tag
Paul das stelle ich mir ziemlich schlimm vor, als Sohn das mit ansehen zu müssen. Ich bin echt heilfroh, dass ich von der Sucht losgekommen bin. Sind zwar erst knapp 1,5 Jahre, aber ich bin weg davon. Meine Toleranz wurde auch immer höher und höher. Mag gar nicht mehr zurück denken.
Paul wie lange bist du eigentlich schon trocken?
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Das Hautbild ist auf jeden Fall schöner, die Augen nicht mehr trübe. Ich sehe nicht mehr versoffen aus. Das lässt mich auch mutiger werden, weil vorher dachte ich immer jeder sieht mir an das ich saufe und nimmt mich dann nicht ernst.
Das war bei mir auch, glaube mir hat man das auch angesehen. Irgendwie war die Haut teigig und matte, glanzlose Augen. Habe mich deshalb immer geschminkt um das so gut es geht zu vertuschen.
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Tolle Idee Emily. Ich habe viel gehört das uns B Vitamine fehlen. Ist das so?
Ich habe auch schon gelesen, dass Alkoholiker oft einen hohen Mangel an Vitaminen haben. Ich hatte in den ersten. Monaten nach ärztlicher Absprache Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sublimiert.
Auch eine Darmkur und eine Darmsanierung hatte ich im ersten halben Jahr gemacht.
Meine Blutwerte Ende der nassen Zeit haben erhöhte Werte in Richtung leichte Fettleber gezeigt, auch die Bauchspeicheldrüse hat leichte Entzündungswerte aufgezeigt. Da war einiges im Argen, was sich in der Zwischenzeit verbessert hat.
Nun gehe ich ja zum Rückensport und Krafttraining. Ich gehe wieder aufgerichtet. Ich finde das toll.
Das hört sich doch schon mal positiv an.
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Alkohol ist häufig die Ursache von Krankheiten. Hier möchte ich einen Austausch dazu anregen.
Bei mir sind durch die nasse Zeit auch einige gesundheitliche Baustellen entstanden. Während der trockenen Zeit, hat sich auch schon vieles verbessert. Aber manches ist auch langfristig und lästig.
Hier in diesem Thread kann alles zum Thema alkoholbedingter Beschwerden wie z.B. von Magen / Darm Beschwerden wie Magenschmerzen, Durchfall, Verstopfung, auch Krankheiten wie Reflux, Kehlkopfentzündung, Hashimoto, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Blutwerte, leichte Fettleber, Diabetes usw. besprochen werden.
Was hilft gut und unterstützt? Gut finde ich auch Tipps bezüglich Hausmittel oder Akupunktur, Tees. Was heilt mit der Zeit von selbst? Was verbessert sich schon alleine dadurch, das Alkohol nicht mehr konsumiert wird?
Ich hoffe, dass ihr das Thema ebenso interessant und wichtig findet wie ich und freue mich über einen Austausch.
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Ich habe mir heute Episode 6, die über Paul, angehört und mir gedacht wie toll es doch für das Forum ist hier auch Sachen anbieten zu können wo die Stimmen der "echten Alkoholiker" zu hören sind.
Spricht da unser Paul vom Forum? Brant und du sprichst da auch?
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Ich hoffe, ich habe mich dann weiterhin im Griff.
Ich habe festgestellt, dass ich mit hoffen nicht weit gekommen bin. Ich musste ins Handeln kommen. Und genau das habe ich getan, und zwar aktiv dem Alkohol Tschüss gesagt.