Ich sag auch Bankfurt
Beiträge von Sparkassen_Helga
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das denke ich eher weniger, ich trinke ja nich des trinken wegens, sondern weil ichs mag, also der geschmack, ist halt wie guten steak

Wenn Du 12 Bier nach Feierabend trinkst, kann ich mir nicht vorstellen, dass es nur der Geschmack ist. Trink doch mal für ein halbes Jahr alkoholfreies Bier. Ich trinke auch gerne alkfreies Bier, habe aber festgestellt, dass es mir weniger gut schmeckt, seit ich abstinent lebe. Mein Bierkonsum ist eher mal im Hochsommer draußen, im Urlaub oder nach dem Sport.
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Wenn es "nur" ein Kasten pro Woche wär, würd ich mir keine sorgen machen...
Das war genau meine Menge. Nicht mehr, aber leider auch nicht weniger. Wenn für das Abendritual nur noch 1 oder 2 Bier im Haus waren, wurde ich sehr unruhig, da ich meine Entspannungsdosis damit nicht erreichen konnte. Also war klar, ich muss jetzt nochmal losfahren, bevor ich starten kann. Führerscheinverlust wollte ich nicht wiederholen.
Für mich ist gar nicht die absolute Menge entscheidend, sondern mehr der Zwang etwas tun zu müssen. Es wird immer jemanden geben, der weniger trinkt und auch einen der viel mehr trinkt - wann ist die kritische Menge erreicht?
Es gab bei mir diesen festen Termin in meinem Kalender, spätestens um 20:00 drei Bier reinzukippen, damit Ruhe im Kopf ist. Wenn ich an einem Abend irgendwo eingeladen gewesen und erst um 23:00 heimgekommen wäre, hätte ich mir trotzdem noch die drei reingeschüttet.
Hast Du einen Beruf? Wie schaffst Du das den auszuüben? bei Dir sind es 12 Flaschen Bier am Tag, richtig? Oder geht das alles Abends in die Figur?
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Ich hab noch nie 5 Jahre durchgehalten, also gehöre ich zu den 87% der Rückfaller. Ist es ein Grund für mich aufzugeben und es nicht immer wieder zu versuchen? Nö.
Ich versuche mich auf den Moment zu focussieren, auf das wo ich heute stehe und was ich heute schaffe. Ansonsten würde ich ja nur mein Versagen betrachten. Ich hab schon öfter ein oder zwei Jahre durchgehalten und ich glaube immer noch daran, dass es diesmal dauerhaft ist. Vielleicht auch, weil ich diesmal eine SHG nutze und das nicht mit mir alleine ausmache.
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Hallo Micha,
schön, dass Du uns gefunden hast und Dich kurz vorgestellt hast. Ich schalte Dich gleich mal für den öffentlichen Bereich frei, dann können wir gemeinsam schauen, wie Du Dein Ziel erreichen kannst.
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Das war so knapp weil ich im Urlaub bin und ich mir sicher war, dass Du mit dieser Info weiterkommst. Als Vollbank sind die natürlich auch im Einlagensicherungsfonds. Hier ist kilometerlang kein Netz. Paypal hat viele Vorteile. Ich nutze das auch gerne, wenn man mit mehreren Leuten was bezahlen muss, da sind krumme Beträge fix verteilt. Kostet keine Gebühren und natürlich kannst Du auch Guthaben auf dem Konto haben. Gibt nur keine Zinsen. Und ja, mein Name hat weit entfernt, was mit meinem früheren Leben zu tun 
Wenn Du über Kleinanzeigen kaufst oder verkaufst, ist das auch praktisch. Wie Bargeld oder größere Beträge auf Tasche zu haben. Ich hab mal meine Autoreifen verkauft und wollte keine tausend Euro in bar von jemanden, den ich nicht kenne. Also fix auf dem Hof PP genutzt. Das Ausland hängt uns übrigens krass ab, was die Digitalisierung angeht. Fällt mir grad im Urlaub wieder stark auf.
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Paypal ist kein Zahlungssystem, sondern ein Kreditinstitut. Mit der Nutzung von Paypal eröffnest Du ein Konto.
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Das war für mich auch eine Triebfeder. Übrigens beim Rauchen genauso. Die Unfreiheit über Entscheidungen ging mir wahnsinnig auf die Nerven. Die 90 Minuten Taktung des Rauchen müssens.
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Aufarbeiten bedeutet nicht nur das Elend zu betrachten, sondern auch Trinkmuster zu begreifen und dann hoffentlich zu durchbrechen. Wenn das alles so einfach wäre, könnte man doch alles mit nem Foto heilen. Ein Foto vom "übergewichtigen Selbst" am Kühlschrank.... und schwubbs greift man nicht mehr zum Keks.
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Er hat mir gezeigt wer ich war und wo ich nicht mehr hin möchte.
Ich musste für diese Erkenntnis noch nicht einmal das Internet verlassen.
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Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Internetbericht (oder mehrere) so abgrundtief ehrlich und auch detailliert sein kann wie ein privates Dokument
Ich finde das geht hier aufgrund der Anonymität sehr gut. Im echten Leben würde ich nie nie nie irgendemandem etwas Privates erzählen.
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Von mir auch noch einmal den allerherzlichsten Glückwunsch!
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Ich bin darüber auch gestolpert. Welche Handlung wäre zu einem späteren Zeitpunkt denn angebracht?
Ich habe vor fast 20 Jahren meinen damaligen Hausarzt auch darauf angesprochen, dass ich mir um meinen Konsum Sorgen mache (ich habe übrigens ähnlich viel/wenig wie Du konsumiert) und seine Antwort war, meine Frau trinkt auch jeden Abend ein zwei Flaschen Wein, man sollte das nicht überdramatisieren.
Aus heutiger Sicht finde ich das so unfassbar ignorant. Wenn der Patient schon um Hilfe bittet und das einfach weggewischt wird.
Das Problem mit der Scham ist, dass es Teufelskreis ist. Man schämt sich und kann das Gefühl mit Alk gut wegdrücken, am nächsten Tag schämt man sich noch mehr und Alk hilft sehr effizient das Gefühl erneut zu betäuben. Diese Spirale kann man nur mit Abstinenz durchbrechen und jeder Rückfall knüpft sofort wieder an das Schamgefühl an, was den neuerlichen Absprung erschwert.
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Ich kann das gut nachvollziehen, da ich auch immer getrieben bin irgendetwas produktives zu tun. Die Vorstellung einfach rumzusitzen behagt mir nicht. Ich fühle mich dann schlecht und faul. Mit dem passenden Getränk lässt sich diese Leere gut füllen und die Werbung knüpft tatsächlich genau da an - nach einem lange Tag erstmal was zur Entspannung trinken oder mit Freunden oder oder oder... Sail away!
Oder Alternativ: Achtsamkeitsübungen.
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Hallo Mausezahn das kllingt dramatisch. Es ist gut, dass Du den Weg hierher zurück gefunden hast und nun auch die Notwendigkeit der Abstinenz für Deine Gesundheit erkennst.
Ich hinterfrage gerade mein ganzes Leben.
Das ist viel zu viel auf einmal. Fang einfach mit der Abstinenz an. Du musst Dir darüber klar werden, warum das nicht geklappt hat und wie Du dem Rückfall vorbeugen kannst. Du bekommst hier immer Unterstützung bei Deinem Vorhaben.
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Nahtoderfahrungen im übertragenen Sinne: PKWs, die einen fast umgebracht haben, weil "mal wieder" übersehen oder Rechts vor Links-Verstoß. Nicht Nahtoderfahrungen im Sinne der Wortbedeutung

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Ich war leidenschaftliche Vespa-Fahrerin, aber nach drei Unfällen und mehreren "Nahtoderfahrungen" hab ich das Thema für mich beendet. Euch trotzdem viel Freude!
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Oh was ist denn hier los?
Paul hat die Nachricht gelesen und seinen Beitrag gelöscht. Ich denke damit ist das Thema an dieser Stelle erledigt. Ihr könnt das einfach per PN besprechen, falls da noch Redebedarf ist.
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Wohl eher Leberzirrhose. Ich glaube es gibt kaum einen Auftritt oder Beitrag von ihr, wo sie nicht volltrunken ist. Es ist eine Schande, das man die Frau so vorgeführt hat, um "ihr was Gutes zu tun". Ein traurige Person und bedauerlich, dass sie trotz Unterstützung nicht mehr die Kurve gekriegt hat.
Für uns ein mahnendes Beispiel wohin die Reise gehen kann.
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Nachtrag: Birdnet ist mega - der erkennt sie alle, selbst wenn sie die ganze Zeit durcheinanderschnattern
