Beiträge von Sparkassen_Helga

    Mich entsetzt bei der Plastikflut, dass es Duschgels mit Plastikpartikeln als Peeling gibt. Mir ist wirklich schleierhaft wofür man das braucht. Auch in Zahncremes wird das eingesetzt. Und ich glaube den meisten Menschen, die diese Produkte verwenden ist das noch nicht einmal bewusst.

    Ich verwende selbst wenig "Kosmetik" - wasche mich mit einem Stück Seife aus einer Pappschachtel, mein Deo ist ein Stick von Alterra in einer Papprolle und meine Tagescreme eine Metalltube von Hauschka. Die Zahncreme ist ein Konzentrat von Dr. Liebe - die kleine rote Tube hat wohl jeder schon mal gesehen. Meine persönliche Sünde sind die Zwischenraumbürstchen von TePe für die ich keine Alternative bisher finden konnte und die elektrische Zahnbürste, für die es keine Wechselakkus gibt.

    Zum Thema Altkleider: man kann dort auch defekte Kleidung einwerfen. Untragbare Kleidung wird wohl als Dämmmaterial im Fahrzeugbau verwendet. Mir war das früher nicht klar.

    Schön von Dir zu hören, Tom. Das Wetter scheint ja Bombe zu sein. Ich kenne das auch - wenn ich Urlaub habe und der so richtig schön ist, werde ich morgens um 06:00 wach und denke immer "wann startet der Tag denn jetzt endlich?"

    Ist jetzt noch viel los? Und wieviele Blasenpflaster hast Du schon verbraucht? :S

    Insbesondere frage ich mich, warum meine Hirnchemie scheinbar schon lange (ohne wirkliche Alkoholsucht) einen Schaden hat. Immerhin habe ich seit frühester Kindheit mit Panikattacken, Angstzuständen und psychosomatischen Erkrankungen zu kämpfen. Da muss doch auch schon nicht mehr alles richtig in meinem Köpfchen gewesen sein, oder?

    Als erstes Mal herzlichen Glückwunsch zu 5 Tagen - der erste Schritt ist gemacht.

    Das Gehirn ist am Ende auch nur ein Zell-Organ und ich finde die Unterscheidung zwischen psychisch und physisch immer schwierig. Ob der Arm weh tut oder die Panikattacke ist am Ende egal. Auch bei der Panikattacke passiert irgendwas organisches im Körper.

    Ich kenne Panikattacken auch sehr gut und wurde viele Jahre nicht therapiert, weil man mir immer erklären wollte das sei alles "nur psychisch". Leider haben meine Ärzte nie die richtigen Untersuchungen gemacht und auch Blutwerte falsch interpretiert. Ich habe Hashimoto, eine Autoimmun-Schilddrüsenerkrankung bei der sich die Schilddrüse selbst zerstört. Mittlerweile ist mein SD Gewebe links fast vollständig weg und rechts ist auch nur noch wenig übrig. Mit dem Start der Hormonersatztherapie waren die Panikattacken sofort weg und sind nie wieder aufgetreten. Was ich Dir damit sagen will: es lohnt sich auch die Physis gut zu untersuchen. Organisch bedingte Panikattacken lassen sich nicht mit Gesprächstherapie heilen. Geholfen hat mir am Ende ein Selbsthilfeforum und ein Buch von Dr. Brakebusch. Das war der Punkt, wo ich komplett das Vertrauen in die Ärzte verloren habe - wobei das stimmt nicht. Den Rest hat mir ein Arzt vor 14 Jahren verpasst, ich habe ein falsches Medikament verschrieben bekommen und seitdem Fibromyalgie.

    Was man auch nicht vergessen darf: es gibt organische Krankheiten, die durch Traumata ausgelöst werden. Ob und wie die Krankheit geheilt werden kann, wenn das Trauma therapiert wurde, ist nicht immer klar.

    Sorry, ich bin schon wieder in meinem Schreibwahn :rolleyes: das ist ein unerschöpfliches Thema.

    Aber nochmal zurück zu

    Zitat

    Wie lange wird es wohl dauern, bis das Antidepressiva wieder seine Wirkung aufnehmen kann? LG

    Ich denke da muss man eine Menge Geduld mitbringen. Für die Zeit hilft Selbstfürsorge. Also schau, dass Du Dich gut ernährst, dass Du Deinen Körper mit Sport pflegst, ausreichend schläfst. Vielleicht findest Du einen Weg zu Meditation?

    Dein Körper ist der Tempel Deiner Seele - (sagt Helga, die das auch nicht immer umgesetzt bekommt, aber schlau schnacken kann...)

    Hallo Adhemi,

    schön, dass Du hier bist. Ich habe in der Vergangenheit viele Rückfälle gehabt, trotz langer Trockenphasen. Ich denke es lag auch zum großen Teil daran, dass ich mich nicht mit Selbstbetroffenen austauschen konnte. Aus Anonymitätsgründen hätte ich mich niemals einer Gruppe in meinem Ort anschließen können - hier finde ich Menschen, die genau wissen, was bei "uns im Inneren" abgeht. Und es war genau das, was Du oben beschrieben hast - das Gefühl "ich habe es ja jetzt unter Kontrolle".

    Einige hier brauchen irgendwann den Abstand zum Thema, weil das Nichttrinken einfach normal wurde und sie nicht immer das "erledigte Problem" umkreisen wollen - andere und dazu gehöre ich mit Sicherheit, brauchen das Thema Alkohol immer präsent, um nicht fahrlässig zu werden.

    Wie hast Du das Nichttrinken in den letzten Monaten empfunden? Eher als Verzicht? als Bereicherung? oder einfach als Punkt auf der bucket list, den es abzuarbeiten gilt?

    Hallo Ciara,

    schön, dass Du zu uns gefunden hast. Die User hier verstehen Dich auf eine Weise wie es nicht Suchtbetroffene nicht können. Zu Deinen Panikattacken kann ich Dir sagen, dass diese bei mir vom Trinken ausgelöst wurden. Nämlich am Folgetag, wenn der Alkohol wieder aus dem Körper raus ist. Alkohol verbraucht eine Menge Magnesium, was dann auch zu Unruhe und Anspannung führen kann.

    Ich bin auch in die häusliche Pflege eines dementen Angehörigen eingebunden und verstehe Dein Leid sehr gut. Jeden Morgen wenn ich den Schlüssel rumdrehe denke ich "was erwartet mich wohl heute". Wenn ich die Aggression meines Schwiegervaters erlebe, versuche ich mir immer wieder zu sagen: das ist nicht er, der zu mir spricht, sondern die Krankheit. Vielleicht hilft Dir dieser Gedanke.

    Möchtest Du Dich vom Alkohol lösen? Du schreibst ohne Alkohol hältst Du es bei Deinem Vater nicht aus. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich ohne Alkohol viel stärker bin. Vor allem hört das Verheimlichen und der Kater auf. Das bindet sehr viele Ressourcen. Hast Du mit Deinem Therapeuten über Deine Trinkerei gesprochen?

    Anmerkung der Moderation (AmSee)

    Aufgrund einer durch den Thread RE: Alkoholfreie Lebensmittel, die nach Alkohol schmecken zustande gekommenen Diskussion, die das Interesse des dortigen Threads sprengt, habe ich mir erlaubt, die entsprechenden Beiträge in diesen Thread zu verschieben.


    Ich bin aktuell immer wieder erstaunt Lebensmittel zu finden, die nach Alkohol schmecken, obwohl keiner enthalten ist. Auf der anderen Seite gibt es dann noch die Produkte, wo Alkohol als technisches Hilfmittel (zB. Konservierung) eingesetzt wird, aber nicht geschmeckt wird und gefühlsmäßig auch nicht hinein gehört.

    […]

    Ich bin aktuell immer wieder erstaunt Lebensmittel zu finden, die nach Alkohol schmecken, obwohl keiner enthalten ist. Auf der anderen Seite gibt es dann noch die Produkte, wo Alkohol als technisches Hilfmittel (zB. Konservierung) eingesetzt wird, aber nicht geschmeckt wird und gefühlsmäßig auch nicht hinein gehört.

    Vielleicht können wir hier eine Sammlung starten, da sich einige durch den Geschmack von Alkohol getrggert fühlen könnten:

    -> Red Bull Fizzy Peach - ein Softgetränk in 0,25L Dose (silber/rosa), erinnert an Sekt oder Weinschorle

    -> Rewe Bio Pfeffernüsse - kleine Minis in undurchsichtiger Stand-Tüte, schmecken nach Rum/ Schnaps

    Du hast Recht - man durchschaut das Muster mit jedem Rückfall. Wenn ich jetzt darüber nachdenke meinte ich wohl etwas anderes, was ich gar nicht richtig zuende gedacht habe.

    Mit jedem Rückfall war für mich der neue Anlauf schwieriger, weil es ja nun sowieso passiert ist und dann sauf ich jetzt halt noch ein bisschen weiter bis ich den richtigen Zeitpunkt für das Aufhören wieder gefunden habe. Ich hatte in der Vergangenheit nie einen Ausrutscher und dann am Folgetag wieder zurück in die Nüchternheit gefunden - ich musste für den neuen Anlauf immer erstmal wieder ein paar Wochen weitertrinken.

    Hallo TGVD,

    herzlich Willkommen auch von mir. Wenn Du aufhören willst zu trinken ist es sinnvoll sich über den geeigneten Tag Gedanken zu machen. Heute aufzuhören, wenn nächste Woche die Weihnachtsfeier stattfindet, nun ja - kann man machen - die Wahrscheinlichkeit, dass das in die Hose geht ist recht groß. Mit jedem Rückfall wird der nächste Anlauf wieder schwieriger. Die ersten 2-3 Wochen empfinde ich als recht herausfordernd, danach wird es leichter.

    Zum Cocktailkurs: meld Dich krank und geh nicht hin. Ich hab auf Firmenfeiern nie was getrunken, weil ich nicht dafür garantieren konnte, dass es zu später Stunde nicht doch noch eskaliert und ich mich so peinlich benehme, dass ich am liebsten den Job wechseln möchte. Ich habe die peinlichen Aktionen der Kollegen zur Kenntnis genommen und nach der Veranstaltung zu Hause getrunken.

    Viel problematischer sehe ich Deine Beziehung mit einem Alkoholiker. Mit meiner ersten langährigen Partnerschaft habe ich Alkohol, Cannabis und Partydrogen konsumiert und Zigaretten geraucht. Als ich den Absprung von Partydrogen versucht habe, war ich immer wieder im Konflikt mit meinem damaligen Partner. Wir haben uns gegenseitig immer wieder in den Abgrund gezogen. Erst die Trennung hat mich den Absprung von LSD, XTC, Speed, Pilzen und Co schaffen lassen. Ich habe damals meinen Lebensmittelpunkt in eine andere Stadt verlegt, wo ich keinerlei Quelle für solche Substanzen kannte.

    Danach zweite langjährige Partnerschaft. Absprung vom Rauchen (und auch kiffen) hat auch eine unsichtbare emotionale Trennung bewirkt. Man lebt einfach ein anderes Leben - hat andere Interessen. Er war dann Abends oft weg bei Freunden wo konsumiert wurde.

    Heute habe ich einen Partner, der überhaupt nichts konsumiert. Wenn er auch trinken würde, bin ich mir sicher, dass ich entweder weiter trinken würde oder irgendwann die Trennung käme. Dein Partner ist nicht stabil trocken. Das ist ein Problem. Glaubst Du, dass ihr euch beide motivieren könntet, dass ihr dauerhaft zusammen trocken sein? Habt ihr ein gutes Fundament und gemeinsame trockene Interessen?

    Hat er parallel zu der professionellen Therapie eine Selbsthilfegruppe? Ich könnte mir gut vorstellen, dass es sowas im Netz oder auch vor Ort zu finden gibt. Dort könnte man sicherlich auch mal horchen wie andere in Deutschland eine englischsprachige Therapie gefunden haben.

    Ist Englisch seine Muttersprache?

    Ich kann das was Tom geschrieben hat, nur bestätigen. Keiner von uns hat getrunken, weil es so schrecklich war besoffen zu sein. Wir haben alle darin unser Seelenheil gefunden. Für mich war Alkohol die ultimative Medizin, um einen unangenehmen Zustand innerhalb von wenigen Minuten in einen Schönen zu verwandeln. Das Problem ist nur, dass man sich damit körperlich und seelisch zugrunde richtet.

    Wenn Du Dich ehrlich mit den Konsequenzen, die das für Dein zukünftiges Leben hat auseinandergesetzt hast, wirst Du Deinen Weg erkennen und Verantwortung für Dich und Dein Handeln übernehmen.

    Das klingt super, Paddy ich sehe den Wald auch als Therapieraum. Das viele Grün, der Geruch - herrlich. Es fühlt sich alles so lebendig an und macht so klar im Kopf. Ich hab übrigens auch einen Banksy im Wohnzimmer hängen, den "Thrower": Ist auch eine Möglichkeit einfach mal den Blick auf die Situation umzudrehen.

    Für mich klingst Du sehr positiv und ich glaube Du schaffst das bestimmt auch ohne die Langzeittherapie direkt im Anschluss.

    Paul, wir haben mittlerweile alle verstanden, was Du für ein Supertyp bist, der alle Herausforderungen des Lebens mit einem Handstreich erledigt.

    Ich kann Dir versichern, dass es keine einfachen Lösungen in komplexen Situationen gibt. Die Geschichte zeigt, dass soetwas zum scheitern verurteilt ist. Deine Simpel-Lösung "einfach nicht mehr an Alkohol denken, dann ist das alles ganz easy" ist eine Abwertung der Menschen, die ernsthafte Suchtprobleme haben. Auch wenn Du das nicht explizit aussprichst.

    Es ist bei Sucht nicht die Flasche Bier, die im Regal steht, die man nicht mehr anschauen kann, weil sie evtl. Suchtdruck auslöst. Ich muss nicht mit gesenktem Kopf durch die Schnapsabteilung laufen. Suchtdruck entsteht oft durch emotionale Konflikte, die Betroffene mit Alkohol oder anderen Drogen gelöst haben. Und für mich gesprochen löst nicht die Flasche Bier oder andere Drogen die auf dem Tisch liegen den Suchtdruck aus, sondern Probleme, die mich alltäglich emotional belasten und unlösbar sind. Und ich habe keine andere Möglichkeit diese Scheißgedanken anzuhalten, als durch Betäubung. Ich hab die ersten Wochen meiner Trockenheit eine halbe Kneipe im Keller stehen gehabt - es ist nicht die Flasche, die mich zum trinken motiviert, sondern die Depressionen, die ich bekomme, wenn mein Kopf niemals Ruhe gibt und permanent über alle Sorgen des Alltags kreist.

    Und die zweite Rückfallvariante kommt auch oft aus der "ich muss einfach nicht mehr dran denken und alles wird gut"-Lösung. Wenn man nämlich länger nicht mehr getrunken hat und durch diese Leichtigkeitseuphorie plötzlich glaubt die Sucht überwunden zu haben.

    Wenn das alles so easy wäre würden nicht 95% im ersten Jahr rückfällig.

    Ich habe Eschenbacher nicht aus optischen Gründen, sondern weil ich versuche plastikfrei zu leben und das hygienisch in der Spülmaschine gewaschen werden kann. Das geht mit Ton leider nicht, das fängt an zu stinken.

    In den 80er Jahren gab es den Kresse-Igel. Das war so eine Tonfigur in Form eines Igels (wer hätte das gedacht) und darin wuchs dann die Kresse. Aber Kresse auf Küchenpapier kenne ich auch noch. Eine Kindheitserinnerung, genauso wie der Herrmann, kennt den noch jemand?

    Stilles Wasser , Du hast doch bestimmt auch Kefir und Sauerteig im Schrank, oder?

    Alfalfa ist immer im Aufbewahrungskörbchen mit dabei kommt wegen der kurzen Einweichzeit jedoch erst ein anderes mal zum Einsatz.
    Buchweizen hab ich irgendwann mal probiert ist aber nichts geworden. Kann mich jedoch nicht mehr erinnern warum nicht.

    Welche "Hardware" hat du denn im Einsatz wenn ich fragen darf. Da bin ich schon neugierig.

    LG Brant

    Huhu Brant,

    ich hab die Sprossengläser von Eschenfelder. Die kommen in ein 3-er oder 2-er Gestell - immer zeitversetzt gestartet. Dann ist ausreichend Grün im Haus. Von Eschenfelder ist auch die Kresseschale. Ich gebe Dir absolut Recht, man verschätzt sich immer wieder bei der Menge. Buchweizen bildet viel Schleim und wird schon nach 1-2 Tag gegessen, ohne grünes Gewächs dran.

    Zu Alfalfa ist mir noch was eingefallen, was ich jedem nur an Herz legen kann:

    Angelika Fürstler "Sprossen & Mikrogrün" - die ultimativen Superfoods + 40 Rezepte.

    Klar, man kann sich fragen wozu dieses Buch? "Wasser -> Saat -> Sprosse -> fertig, Kochen kann ich selbst".

    Nicht nur, dass sie im Buch die optimalen Weichzeiten beschreibt und ob Licht- oder Dunkelkeimer (die häufigste Ursache für Misslingen) - viel wichtiger Sie geht darauf ein, ab wann bestimmte Pflanzengifte ausreichend abgebaut worden sind, damit Sie auch Superfoods sind und nicht das Gegenteil. Und das ist bei Alfalfa erst nach einiger Zeit, obwohl die schon sehr früh erntereif aussehen:

    Einweichdauer: 8-12Std, Lichtkeimer, essen ab 7.-12.Tag -> NICHT DAVOR! Denn erst danach ist das Pflanzentoxin Canavanin vollständig abgebaut.

    Zusätzlich gibt das Buch noch Infos zu Aminosäuren, Kalzium usw. und ist dabei auch noch richtig übersichtlich steckbriefartig aufgebaut. Oder ab wann bestimmtes Saatgut bitter wird und welches man trotzdem besser nicht roh verzehrt, zB Kichererbse. Kann frühstens nach 4 Tagen roh gegessen werden, wird aber ab da auch bitter. Gut investierte 15,-EUR - Das einzige, was mich stört ist, dass sie den Hinweis ob Licht oder Dunkelkeimer nicht mit im Steckbrief stehen hat, sondern in einer Liste am Ende. Ich hab mir das dann alles noch händisch dazugeschrieben. Aber ich notiere sowieso in meinem Köchbüchern viel. Sind Nutzgegenstände, nicht nur zum angucken :D

    Und ganz ehrlich, die Rezepte sind abgefahren und auch alle vegan!

    Hallo Stuggi,

    schön, dass Du hierher gefunden hast. 3 Bier war meine Menge - immer! Nicht 2 oder 4. Nach 3 Bier war mein Kopf satt. Das klingt wenig und trotzdem war mir irgendwann klar, dass es nicht normal ist jeden Abend 3 Bier zur Entspannung zu trinken. In meinem Umfeld hat mich nie jemand rotzbesoffen gesehen und ich habe auch immer tadellos im Job funktioniert. Mein Mann sagte immer: "Du bist ja kein Alki, aber wenn Du so weiter machst, hast Du irgendwann ein Problem."

    Und genau das möchte ich Dir auch sagen. Keine Ahnung, ob Du aktuell ein Suchtproblem hast. Das kannst Du selbst am besten erkennen. Wenn Du so aber die nächsten Jahre immer weiter machst wird sich daraus höchstwahrscheinlich ein Problem ergeben. Und ich sehe das wie AmSee - wenn man selbst hinterfragt, ob das alles so richtig ist, ist es meistens schon nicht mehr so richtig.

    Dein Leben klingt super, Du hast eine Familie, Kinder, einen tollen Job und sogar die Kapazität gehabt ein Studium zu beenden. Mach Dir das nicht mit Alk kaputt. Es ist besser die Kurve zu früh zu bekommen. Niemand braucht Alkohol zum Glücklichsein. Lass ihn einfach mal länger weg und geh stattdessen mit Deinen Kids Sport machen oder spielt was zusammen, was auch immer - je nachdem wie alt sie sind.