Beiträge von Sparkassen_Helga

    Was für ein Zufall. Ich hatte gestern auch Sellerie. Ich hab den im Ganzen geschält, mit einer Marinade aus Öl und verschiedenen Gewürzen mariniert. Ich hab da zB eine Art orientalisches Hackfleischgewürz - das mach ich auch immer an Tofu - geräucherter Paprika erinnert auch sofort an Brathähnchen. Und dann im Ganzen in den Römertopf. Ich hab einen Minirömertopf den ich gerne nutze. So ein riesen Ding bekomme ich nie voll und ist auch einfach ein sperriges Ding. Hat auch die perfekte Größe um ein Brot zu machen.

    Vegan/ Vegetarisch können wir gerne ausbauen. Ich bin seit 01.01. wieder zuckerfrei unterwegs, aktuell auch wieder sehr pflanzlich +Ei. Auf Demeter-Ei kann und will ich nicht verzichten. Ich brauche mein Cholesterin zur Hormonbildung. Und einmal die Woche brauche ich auch meinen Bio-Schafsjoghurt für die gesunde Orotsäure. Vegane Ersatzprodukte esse ich auch grundsätzlich nicht. Hier kommt nix hochverarbeitetes ins Haus. Mir tun die Viecher aus Mastbetrieben einfach so leid. Man kann sicherlich über Ei und Schafskäse streiten, aber ich bin auch nur ein Mensch. Wenn ich irgendwo eingeladen bin, bin ich ein guter Gast und esse einfach, was auf den Tisch kommt.

    Zu Low-Carb und High-Fat fällt mir als Frühstücksmöglichkeit sofort folgendes ein:

    Saatenbrot mit Nüssen (zB. Bäckerei Bahde Knussbert mit Haselnüssen, oder Spiegelhauer, die versenden auch) und als Belag ein Linsenaufstrich von Hedi oder Tartex. Die nennen sich dann "Nach Art Leberwurst" oder Teewurst. Ich mag Sucuk-Art. Linsen schmecken wirklich fleischig herzhaft, wenn sie gut zubereitet sind. Und als Topping hier aktuell wieder Sprossen. Vielleicht Senf-Sprossen?

    Hab heute Buchweizen geerntet. Ab morgen werden langsam die anderen fertig. Eine Mischung mit Rotklee, dann Brokkoli und noch irgendwas, was ich vergessen habe =O Radieschen? Kresse wird heute aufgesetzt.

    Ich komme aus einem Nichtraucherhaushalt und habe mit Kiffen im Internat angefangen und bin dann zwangsläufig nikotinsüchtig geworden. Damals war pur rauchen, verdampfen oder sowas nicht verbreitet. Zuhause hätte ich niemals rauchen können, das wäre olfaktorisch sofort aufgefallen. Ging also nur, wenn ich länger alleine war, bzw mit 17 bin ich auch ausgezogen, da eskalierten dann auch andere Substanzen. Das Rauchen habe ich mit Ende 20 aufgegeben. Und damit auch das Kiffen im größeren Umfang. Bis vor einigen Jahren hab ich noch sehr selten Gras gedampft. Ich bin auch gegen Legalisierung. Wir haben doch schon das Alkproblem, weil etwas Legales als relativ harmlos wahrgenommen wird.

    Deine Schilddrüse ist aber in Ordnung? Ich hab seit 30 Jahren Hashimoto und wurde lange nicht behandelt. Mit der ersten Schilddrüsen-Pille hatte ich nie wieder Angst- oder Panikattacken. Leider kenne ich durch meine SHG unendlich viele Frauen, die das gleiche erlebt haben.

    Ich hab das so nicht empfunden, wie Du das beschreibst Paul . Mir wurde nie verboten zu trinken oder zu feiern. Ich hab das Problem Alkoholismus nie bei mir gesehen. Für mich war ein Alki der Typ auf der Bank am Bahnhof mit seinem Herrengedeck, mein Opa, der sich heimlich mit Bier und Schnaps abgeschossen hat und dann zu Hause Terror verbreitet hat. Mein anderer Opa, der immer ketterauchend Bier und Schnaps auf der Terrasse getrunken hat und vor dem ich immer Angst hatte.

    Alkis waren für mein junges Ich nie die fröhlich feiernden Partymäuse, die fit und durchtrainiert 3mal die Woche zum Sport gehen und tagsüber ihren Job machen und am Wochenende die Sau rauslassen. Ich hab das nicht begriffen, dass die Art wie ich Alk trinke dazu führt, dass ich irgendwann auch die traurige Person bin, die nach der Arbeit ganz ohne Party und Freunde alleine auf dem Sofa drei Bier reinschüttet. Hätte das jemand meinem jungen Ich erzählt - ich hätte das nicht verstanden. Ich hab doch damals ganz anders Alk konsumiert als die "alten Alkis".

    Naja, Alkohol stumpf halt ab. Ich hab auch getrunken, um unangenehme Gefühle zu betäuben. Insofern würde ich sagen: ja, nüchtern ist man erstmal emotionaler, weil die Gefühle nicht mehr wegbetäubt werden - meines Erachtens aber auch kontrollierter, was die Gefühlseskalation angeht, wenn man erstmal 4-6 Wochen Abstand hat. Du bist ja noch ganz frisch dabei.

    Ich würde mich jetzt nicht nur auf die negativen Aspekte des Saufens fokussieren, sondern auch schauen, was man mit der neuen Energie der Nüchernheit machen kann. Da ist jetzt soviel Zeit und Kraft. Du könntest schauen, was Du für Optionen hast, falls das mit der Firma nicht gut endet.

    Ich habe mir die Alkohol-Detox Reihe angeschaut und hab mich bei den jungen Mädels sofort wiedererkannt. Ich hatte den Eindruck, dass nur Tina Ruland wirklich eine Erkenntnis mitgenommen hat. Allerdings hätte mir damals eine alte Schachtel erklären können, dass mein Konsum langfristig ein Problem wird und ich hätte trotzdem nichts gecheckt.

    Hallo Mausezahn, für Dich ist jetzt wichtig zu analysieren wie es zu der Situation kam und wie Du zukünftig verhindern kannst, dass es zum Rückfall kommt.

    Warum war Alkohol in Deiner Reichweite? Kannst Du Deinen Haushalt alkoholfrei gestalten? Oder bist Du extra irgendwohin gegangen, um zu trinken?

    Hast Du schon mal den erste Hilfe Koffer angeschaut? Wichtig wäre für Dich eine Strategie zu entwickeln, um den ersten Schluck aufzuschieben und dann auch zu verhindern, wenn sich die emotionale Situation beruhigt hat. AmSee hat es in den Artikel gerade ganz wunderbar formuliert:

    Teamwork
    13. Januar 2025 um 10:29

    Du solltest Dich jetzt nicht unnötig klein machen, sondern noch einmal genau verinnerlichen, was Du willst und was nicht. Wichtig ist, dass Du jetzt nicht weiter trinkst, "weil es jetzt ja sowieso egal ist".

    Und vielleicht wäre auch das Gespräch mit Deinem Freund wichtig, wie ihr gemeinsam vermeiden könnt, dass ein Streit zu einem Rückfall führt.

    Hallo Ichso - oder Duso?

    Hier sind sicherlich viele neue Gesichter und Ideen. Anecken kann doof sein, aber auch fruchtbar. Anecken kann auch Inspiration bedeuten, für sich und andere. Ich glaube manchmal auch autistisch zu sein, weil ich meine Gedanken immer so sachlich raushaue, dass man das geschriebene Wort als harsch oder verbittert lesen kann. Dabei fühle ich das oft gar nicht und ich glaube ich werde deshalb oft missverstanden.

    Ausmisten mag ich auch gerne - auch Menschen. Da bin ich noch viel konsequenter als bei Stehrumchen im Haushalt.

    Gutes Ankommen und fruchtbare Gespräch!

    Desweiteren bin ich keine erbärmliche Ex-Säuferin. So sehe ich mich selbst nicht und somit trage ich dieses Bild auch nicht nach Außen und deswegen werde ich auch so nicht so wahrgenommen. 🤷‍♀️ Ich fühl das nicht, transportiere das auch nicht nach Außen und kriege das daher auch nicht gespiegelt.

    Ich hoffe doch sehr, dass das keiner von uns fühlt oder nach außen spiegelt. Ich habe einfach zu viele dumme Gespräche mithören dürfen. Und ich freue mich sehr, dass Du so ein gutes Berufsumfeld hast. Viele haben das nicht, was dann auch zu Burn-Out und Co führt. Ich bin komplett enttäuscht von den Menschen.

    Mal ganz ehrlich: natürlich sagen die Leute einem nicht in Gesicht "der erbärmliche Ex-Säufer..." - aber selbstverständlich reden Menschen hinter dem Rücken. Es ist doch naiv zu glauben, dass Menschen einem die ehrliche Meinung ins Gesicht sagen.

    Ein Ex-Spielsüchtiger bekommt auch keinen Zugang zu Barmitteln/ Kontovollmacht in einem Betrieb (gerade selbst im Bekanntenkreis gesehen).

    Jede menschliche Schwäche wird doch von der Umwelt genutzt, um den persönlichen Vorteil abzugreifen. Vielleicht bin ich einfach desillusioniert oder habe im falschen Umfeld gearbeitet. Die Kollegen rammen sich gegenseitig ein Messer in den Rücken, wenn es der Karriere dient.

    Für mich ist auch ganz klar, dass ich die elektronische Patientenakte ablehne, um nicht meine Daten zu frei verfügbar zu machen. Da gehts Du mit Bauschmerzen und Übelkeit zum Arzt und der sieht in der Akte, dass ein anderer Arzt mal Angststörung reingeschrieben hat - schwubbs wirst Du gar nicht mehr richtig untersucht und alles als psychosomatisch diagnostiziert. Ich habe das in der Vergangenheit sogar einmal selbst erlebt, als ich zum Neurologen überwiesen wurde, weil ich Kribbeln in den Füßen hatte (was übrigens durch einen B12 Mangel war, wurde leider erst viel später mit Spritzen therapiert und ist vollständig ausgeheilt). Der hat mich 2 Minuten angeschaut und in den Arztbrief für meine Hausärztin wörtlich geschrieben: "Patientin bildet sich MS ein" - ich hab kein einziges Wort über MS gesagt... im Nachhinein hatte ich noch überlegt den Neurologen anzuzeigen.

    Ich hab das schon mal hier geschrieben. Ich bin Legalwaffenbesitzer und bei uns im Verein ist immer wieder die Sorge, dass man die Zuverlässigkeit verlieren könnte, wenn die Waffenbehörde Einblick in die Patientenakte erhalten kann. Das ist nämlich ein ständiges Thema mit dem Waffenrecht. Da haben die Vereinsfreunde Angst ihre Depression behandeln zu lassen, weil die Depression/ Therapie ein Ausschlusskriterium für Waffenbesitz sein könnte. Als ob jemand, der vielleicht sogar Halt in der Gemeinschaft findet bei einer Depression gleich zum Amokläufer wird - völlig irre. Die Menschen leiden dann lieber vor sich hin und bleiben krank.

    Man darf in unserer Gesellschaft einfach keine Schwäche zeigen - sonst wird sie gnadenlos gegen einen verwendet. Das ist nur meine Meinung und deshalb halte ich meine Daten sehr privat und erzähle den meisten Menschen in meinem Umfeld auch überhaupt nichts persönliches. Alles spricht sich rum und man kann es nie mehr zurücknehmen.

    Nachdem ich mit meinem Mann darüber gesprochen hatte und wir gerade auf dem Weg zu einer Grillparty waren, kam von seiner Seite auch die Frage, ob er denn dort was trinken dürfe.

    Na klar darf er - aber doch eine sehr kümmernde Geste. Du hast auch einen netten Mann!

    Mir hat bei der Versöhnung mit mir AmSees Signatur geholfen:

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

    Und ich versuche das immer auch auf meine Beziehungen zu anderen zu übertragen. Ich kann die Menschen nicht ändern, ich kann nur meine Einstellung oder mein eigenes Verhalten ändern.

    Ich habe vor einiger Zeit ein Video zum Thema Sucht gesehen, in dem beschrieben wurde, dass Konflikte, die zu kognitiver Dissonanz führen, Süchte auslösen. Diese können darüber gelöst werden, dass man seine Einstellung zu den Dingen hinterfragt.

    Wenn Du also gelernt hast "Man darf nicht lügen" und das so in Dir verankert ist, hast Du natürlich immer innerlich den Konflikt wenn Du lügst. Also wenn Du anderen irgendetwas (Krankheit/Medikamente...) erzählst warum Du nicht trinkst. Wenn Du aber Deine Einstellung zum Lügen änderst in der Form, dass es ok ist zu lügen, wenn man damit niemandem schadet und man sich selbst damit schützt, ist das Lügen gar nicht mehr konfliktbehaftet.

    Ich hoffe ich konnte das jetzt an diesem schlechten Beispiel irgendwie verständlich machen. Man kann das ja auf alle möglichen Lebenssituationen in denen man sich nicht wohl fühlt übertragen. Man muss seine Positionen gar nicht immer aufgeben, aber einfach mal hinterfragen: warum habe ich diesen Glaubenssatz. Ist er meine innere Überzeugung oder von außen anerzogen.

    Alkoholiker finde ich ein wirklich hässliches Wort und es ist gesellschaftlich so stigmatisiert. Alkoholiker sind im öffentlichen Bewusstsein "Versager", die es nicht schaffen normal zu konsumieren. Das ist eine wirklich schädliche Denke. Wenn man das für sich annimmt, führt es leider nicht gerade dazu, dass man sich in seiner Nüchternheit besser fühlt. Im Gegenteil.

    Ich kann mich von diesem Gefühl nach einer gewissen nüchternen Zeit gut befreien. Wenn ich gesoffen habe, hab ich mich auch lausig als Versager gefühlt. Klar, ich bin ein absoluter Suchtmensch. Ich habe mein Leben lang dazu geneigt bewusstseinsverändernde Substanzen exzessiv zu konsumieren. Ich war halt ne Partymaus. Irgendwann ist da keine Party mehr und der Konsum geht trotzdem weiter - dann ist das nicht mehr so sexy und lustig wie damals, als man jung war.

    Es ist müßig sich darüber so zu grämen, Emily. Du hast es geschafft das Saufen zu überwinden und die Chance ein Leben zu führen, wo Du stolz in den Spiegel schauen kannst. Wenn ich unter Menschen bin, wo gerade viel gebechert wird - lässt sich nicht immer verhindern - denke ich mir auch oft warum soll ich mich eigentlich schlecht fühlen. Ich hab´s doch geschafft das zu überwinden. Die anderen fühlen sich auch unsicher in ihrem Konsum - ansonsten wäre es ihnen nicht so wichtig, dass alle mitsaufen. Und wenn ich dann eine Ausrede verwende, warum ich heute nicht mittrinke ist das nicht nur zu meinem Schutz, sondern auch für die anderen. Ich möchte, dass sich Menschen mit mir wohlfühlen. Und ich möchte mich wohlfühlen und auch meine Intimität bewahren. Niemanden geht es etwas an, warum ich nicht trinke.

    Vielleicht täusche ich mich, aber ich hab manchmal das Gefühl, dass Du Dich verpflichtet fühlst den Anderen "zu beichten" was Du schreckliches die letzten Jahre getan hast. Das musst Du nicht. Du kannst es nicht ungeschehen machen und Du solltest es auch nicht überdramatisieren. Du hast lediglich eine Suchterkrankung - Du hast niemanden umgebracht oder eine Straftat begangen.

    Wenn Du Dich "outest" kannst Du das nicht mehr zurücknehmen. Ich bin mir nicht sicher, ob Du Dir zum jetzigen Zeitpunkt einen Gefallen tust. In engeren Runden habe ich mir schon angewöhnt zu sagen, dass ich in der Vergangenheit soviel gebechert habe, dass das bis zum Rest des Lebens reicht - ich hab mein Soll schon erfüllt. Da kann sich jeder seinen Teil zu denken.

    Hast Du das Gefühl zu lügen, weil Du nicht offen sagst was los ist?

    Genau das ist es, AmSee13 was ich erst letztes Jahr begriffen habe. Ich hab das mit der Achtsamkeit immer nur als esoterisches Geblubber wahrgenommen.

    Wenn ich jetzt Buchhaltung mache - dann mache ich Buchhaltung und esse nicht noch nebenbei mein Frühstück, lasse kein Youtubevideo laufen, schalte das Radio aus, checke nicht alle 5 Minuten meine Mails und schreibe nicht noch die Einkaufsliste - ich mache Buchhaltung, sonst nichts. Nach 3 Stunden mache ich eine Pause, koche und esse mein Mittagessen, lese anschließend meine Mails und koche danach einen Tee - dann mache ich wieder Buchhaltung, sonst nichts! Meine vermeintlich großartige Multitaskingfähigeit hat mich in den letzten Jahren so dermaßen gestresst und am Ende ist nichts gewonnen. Ich würde lügen, wenn ich behaupte, dass mir das immer gelingt, aber ich schaue viel mehr darauf.

    Ist das kontrollierter Konsum ?

    40-50 Jahre Konsum + dann fast jeden Abend 2 Bier, Nachmittags ein Glas wein, keine Ausnahmen, keine Steigerung der Dosis.

    Ist die Person überhaupt, zumindest körperlich richtig abhängig?

    Erstrebenswert ist sowieso eine ganz andere Frage...
    Aber zumindest körperliche Schäden, stellen sich damit wahrscheinlich erst sehr spät ein. Mit Schäden meine ich natürlich sämtliche, mögliche Erkrankungen die Alk begünstigt.

    Ist es denn wichtig, ab wann die Abhängigkeit wirklich anfängt? Ich habe jeden Abend 3 Bier getrunken. Für einige ist das ein Witz und nicht der Rede wert. Ich habe aber gleichzeitig gemerkt, dass mein Konsum nichts Normales mehr hatte. Ich hab die 3 Bier reingeschüttet, um meinen Zufriedenheitspegel zu erreichen. Klar ging auch mal ein Tag ohne Alk oder auch zwei. Aber die Unfreiheit war da - in meinen Gedanken und auch körperlich. Und ich habe auch gemerkt, dass drei Bier täglich auf Dauer körperlich einfach ruinieren. Man schläft doch beschissen, selbst nach 1 Bier.

    Am Ende hört man für sich mit der Sauferei auf und nicht, um irgendeiner Statistik gerecht zu werden, die einen in krank oder gesund einteilt. Nach den gängigen Tests war ich nie Alkoholiker - trotzdem habe ich für mich gemerkt: das ist nicht richtig.

    Hallo Stevie, ich glaube da ist jeder unterschiedlich. Ich esse Tiramisu oder Dinge, wo Alkohol nur in sehr geringen Mengen enthalten ist - eine Demiglace oder ein Eierlikörkuchen. Was ich nicht mag sind Schnapspralinen oder Eierlikörtorte, wo der Alk oben drüber gegossen wird. Da ist der Alk im Vordergrund und weniger als Parfüm. Allerdings esse ich sowas nur "außer Haus" - zu Hause eine Rotweinsoße kochen käme für mich nicht in Frage. Ich denke aber, dass mich das auch nicht triggert, weil ich immer der Biertrinker war - Sekt, Wein, Schnaps und Co waren nie meine Getränke.

    Ich war jetzt bei einer Gala mit mehreren Gängen, wo in mind. 3 Gängen Alkohol im Essen deklariert war. Ehrlicherweise hab ich es nicht einmal erahnen können. Das Glas Sekt zum Jahreswechsel hab ich in die Hand genommen, angestoßen und dann in den Blumenkübel gegossen...

    Hallo Mausezahn, von mir auch noch ein herzlichen Willkommen! Schön, dass Du zu uns gefunden hast. Gerade die Anfangszeit kann herausfordernd sein. Ich hoffe Du findest hier die Unterstützung, die Du brauchst, um glücklich abstinent leben zu können. Ich hab auch viele Runden gedreht und kam immer irgendwann an den Punkt mich zu fragen, warum ich eigentlich aufgehört habe zu trinken? War doch gar nicht so schlimm... mir hilft das Forum sehr mich immer wieder daran zu erinnern, wie es war. Schlechte Dinge verdrängt das Gehirn viel schneller als gute Erinnerungen.