Beiträge von Tom

    Hi Emily

    Ich fange heute direkt damit an wieder in die richtige Richtung zu laufen. Dazu gehören Bewegung, weniger Kalorien, meditieren, Gymnastik und Tee. Werde mir gleich mal ne Tasse aufbrühen.

    Ich hab für mich erkannt, dass nur die kleinen Schritte wirklich nachhaltig etwas bringen. Einen Vorsatz rauspicken, wenn möglich nicht gerade den schwierigsten, den aber um setzten. Konsequent, bis er zur Routine wird. Dann der nächste, ect.. Dieses Vorgehen hat größere Erfolgsaussichten, zudem stärkt dies das Vertrauen in die Selbstwirksamkeit.

    🥚nen schönen Ostersonntag

    Tom

    Hi Laggard

    Herzlich willkommen im Forum und Glückwunsch zu deiner Entscheidung, dich vom Alkohol loszusagen. Entgiftung, Anschlusstherapie, hier im Forum austauschen, das hört sich schon sehr gut an! Der AA-Spruch "Du schaffst es, aber du schaffst es nicht allein" hat was.

    Gutes Ankommen, lies dich ruhig ein bisschen ins Forum ein - vieles wird dir irgendwie bekannt vorkommen 😉

    Viel Mut und Zuversicht wünsche ich

    Tom

    Bei mir sind es bald zwei Jahre, dass ich angefangen habe aufzuhören. Ich muss das so ausdrücken, da ich im ersten halben Jahr drei Rückfälle und im Januar dieses Jahres wieder einen hatte. So weit, so schlecht. Natürlich wünschte ich mir, das wäre nicht passiert. Hätte ich jedoch die Rückfälle als Totalversagen meinerseits eingestuft, würde ich heute nicht hier schreiben, sondern würde um diese Uhrzeit ausgeknockt ins Bett torkeln.

    Versteht mich nicht falsch, für mich kommt nur die Abstinenz in Frage, kontrolliert geht nicht. Meine Rückfälle waren nicht lustig, vom ersten Schluck bis viele Wochen später, als der Alk auch wieder aus meinen Gedanken verschwunden ist, hatte ich mich nur mies gefühlt.

    Warum ich denn überhaupt getrunken hatte? Die Warnsignale waren - rückblickend - immer schon da. Hungry, Angry, Lonely, Thirsty. Mindestens zwei von denen jedes Mal.

    Was ich damit meine: Ein Rückfall kommt nicht aus heiterem Himmel, zumindest bei mir nicht. Achtsam sein, Anzeichen ernst nehmen hilft. Noch mal: ich will Rückfälle nicht schönreden. aber die Tatsache und der Glaube, dass man nach einem Rückfall auch wieder aufstehen kann, hat mich vor dem Absturz bewahrt.

    LG Tom

    Hi Weinbrad 99

    Schön, dass du den Weg zu uns ins Forum gefunden hast. Du bist nun freigeschaltet und kannst dich hier im offenen Bereich austauschen. Vielleicht hast du ja bereits im Forum gestöbert. Wir sind hier ein bunt gemischtes Volk, mit ganz unterschiedlichem Background und Trinkgeschichten. Auch ich war ein Feierabend- und Wochenend-Trinker, immer schön sich der Arbeit verpflichtet fühlend. Was nicht verhindert hatte, dass der Alkohol mich und mein Leben fest im Griff hatte.

    Gutes Ankommen im Forum und würde mich freuen, mehr von dir zu hören

    Tom

    Sparkassen_Helga

    Ich hab allergrößten Respekt vor allen, die sich selbstständig machen, Hut ab. Dafür fehlt mir der Mut, die Idee und zudem bin ich wahrscheinlich der schlechteste Geschäftsmann der Welt...

    Was du hier schreibst, ist einer der Schlüssel zum nicht Unglücklich sein.

    Und heute mache ich die Dinge frei von Bewertung. Früher habe ich mich selbst sehr im Vergleich mit anderen beurteilt. Aber es gibt im Leben immer jemanden der schöner, schlanker, sportlicher, erfolgreicher, vermögender, souveräner, eloquenter ist. Im Vergleich mit anderen kann man nur scheitern, im Vergleich mit mir selbst vor 6 Monaten bin ich eine super Läuferin geworden.

    👍


    Tom

    Hallo zusammen

    Danke für die lieben Worte! Wenn ich zurückblicke, erschien es mir vor 2 Jahren unmöglich, bzw. In unerreichbarer Ferne, mit dem Trinken aufzuhören, geschweige denn so eine Fernwanderung durchzuziehen. Eine nette Analogie: bei beidem brauchts am Anfang den Willen, etwas anzugehen, zu ändern. Anfänglich erscheint die Aufgabe unerreichbar, aber mit kleinen Schritten, Tag für Tag kommt man dem Ziel näher. Und wenn man wie ich zwischendurch auf dem Weg stolpert und hinfällt hilft nur aufstehen und weitergehen. Der Weg ist das eigentliche Ziel...

    So, genug der Küchenpsychologie für heute:)

    Guten Wochenstart

    Tom

    So ihr Lieben

    Nächsten Dienstag geht's los, ab Bayonne nach Santiago de Compostela, rund 900km. Hoffe, die Frisur hält, dank drei-Wetter-Taft😀

    Ich werde ab und an mich melden, vielleicht gibt's ja auch das eine oder andere schöne Foto zu posten.

    Schönes Wochenende allerseits

    Tom

    Bighara Glückwunsch und viel Spass beim entdecken der Stadt - und dir selbst. Ich kann mir mittlerweile das Gegenteil, also mit Freunden, Partner oder gar in Gruppen zu verreisen kaum mehr vorstellen... Wohl ein bisschen Egotrip-geschädigt, tja, was solls😀

    Kompromisslos machen was und man wann Lust hat ist unbezahlbar. Wobei auf die Dauer ein Austausch über das Erlebte auch wichtig ist, ansonsten wird's dann zumindest bei mir, langweilig, um nicht zu sagen einsam

    Hi Ciara

    Schön, dass du dich meldest! Bei einem Rückfall, auch wenn es nur ein "kleiner" ist, ist Ehrlichkeit sich und anderen gegenüber sowie darüber zu s chreiben/reden sehr wichtig und heilvoll. Ich kann deine Gefühle im Ansatz nachvollziehen, hatte ich doch vor nicht allzulanger Zeit selber einen Rückfall. Das hat einige Zeit gebraucht, um wieder zuversichtlich nach vorne schauen z u können. Es war sehr sehr schmerzhaft. Aber wie auch gestern in der AA-Gruppe besprochen, ist es wichtig, nach einer Zeit der Reflektion, wieder vorwärts zu schauen. Die Zukunft haben wir in der Hand, das Vergangene können wir nicht mehr ändern, es ist so banal wie auch wahr.

    Auch mein Vater wurde zuhause betreut, lange dachten wir, dass sein Verhalten halt altersbedingt so ist wie es ist. Bis ein Vorfall und eine ärztliche Diagnose Demenz im fortgeschrittenen Stadium festgestellt hatte. Wir Geschwister, räumlich an verschiedenen Orten und Ländern verteilt, hatten mit uns gerungen, obwohl die Lösung auf der Hand lag. Ein Elternteil in ein Pflegeheim einzuweisen ist schmerzhaft, für beide Seiten. aber weisst du, was dann passiert ist? Der ganze Druck fiel von meinem Vater ab und er konnte sich sehr gut dort einleben, war täglich von lieben Leuten umgeben und auch krankheitsbedingt öffnete sich mein sonst emotional verschlossener Vater mir gegenüber. Auf eine besondere Weise war ich die letzten Jahre meinem Vater näher als je zuvor. Ein Verlauf, der so nicht absehbar war, ich aber jedem indirekt von dieser Krankheit Betroffenen wünsche. Eine Betreuung zu Hause stösst irgendwann an seine Grenzen.

    Jetzt hat mir mein Vater ein bisschen einen Strich durch meine Rechnung gemacht.

    Vielleicht würdest du das ja heute morgen anders formulieren. Dein Vater ist wie er ist, da kann er wegen der Krankheit nicht mehr viel dafür.

    Sei umarmt

    Tom

    So jetzt ihr beiden Sparkassen_Helga und ichso :

    Kauft euch schon mal ein paar gute Wanderschuhe, Blasenpflaster und eine fette Tube Voltaren 😀 Dann könnt ihr im März, wenns wieder ein bisschen wärmer ist, mich auf dem Küstenweg, Camino del Norte, begleiten. Das geht notfalls auch mit dem Rollator🙃

    Schönen Abend noch allerseits, ich geh jetz noch die normalerweise gemütliche AA Plauderrunde mit meinen News aufmischen 😀

    lg

    Tom

    Hallo zusammen

    ich hab mich schon länger nicht mehr gemeldet, obwohl ich seit diesem Jahr neben amSee und Sparkassenhelga ebenfalls als Mod mithelfen will. Einige von euch wissen, dass ich aktuell eine berufliche Auszeit nehme und schon so einige lehrreiche und tolle Sachen erlebt habe. Die Tauchferien in Thailand haben, trotz ungutem Bauchgefühl (im Nachhinen ist man def. immer schlauer), gut begonnen. Hotel fernab der berühmt-berüchtigten Partymeilen gebucht, bis ich dann nach einer Woche einen 3-Tägigen Komplettabsturz mit Alk und anderen Substanzen hatte... Mist, und das nach beinahe einem Jahr Abstinenz. Allenfalls positiv ist die Tatsache, dass ich mich einfach mechanischn zugeballert habe, ohne mich dabei wirklich gut zu fühlen, Party machen zu können oder was auch immer. jetzt weiss ich zumindest, dass das, was früher vielleicht mal reizvoll war, auf immer und ewig weg ist. Gut so!

    Seit 10 Tagen bin ich nun wieder nüchtern und kann meine Gedanken wieder sammeln und nach vorwärts schauen. Natürlich ist nun die Preisfrage, wie ich so etwas in Zukunft verhindern kann. Ich weiss, ich kann mich jederzeit hier melden, auch bei den AA habe ich Leute, die ich kontaktieren könnte. Aber der gedankliche Rückfall hat bei mir wahrscheinlich schon Wochen zuvor begonnen. Nicht konkret im Sinne: wenn ich dann dort bin, dann besauf ich mich. Sondern eine subtile Unzufriedenheit, Angespanntheit und ja: Einsamkeit.

    Das hatte ich unterschätzt. Plötzlich keine Arbeitskollegen mehr (auch wenn so einige von denen mir ordentlich auf den Sack gegangen sind :)), Freunde, die im Alltagsstress und somit in einem komplett anderen Modus funktionieren und das Fehlen einer Partnerin. Ich hatte lange gedacht, dass ich das Bedürfnis gar nicht mehr habe, aber es war der Alkohol, der das Bedürfnis unterdrückt und vorallem die Beziehungsfähigkeit verunmöglicht hatte.

    Grundsätzlich gehts mir wirklich wieder so weit ganz ok, also keine Sorgen wegen mir. Sehts mir nach, dass icich meine Mod-Tätigkeiten auf Sparflamme halte.

    Der nächste Urlaubstrip ist gebucht: ich freue mich auf Wandern, Radfahren und Schwimmen bei angenehmen Temperaturen

    Liebe Grüsse

    Tom

    Hi Mausezahn

    Herzlich willkommen im Forum! Guter Plan, dich heute mit Laufen und Kochen abzulenken. Mir hat es enorm geholfen, neue Routinen zu etablieren. Spazieren, Wandern, Joggen, immer wieder was Neues machen, auch wenn ich mich dazu zwingen musste. Wichtig für mich ist die Regelmäßigkeit, egal ob ich jetzt 20 Min oder 2 Stunden Joggen gehe. Bei früheren Versuchen wollte ich vom Tag 1 an gleich das ganze Leben auf links drehen...

    Hat natürlich nicht funktioniert. Das einzige was ich muss, ist nicht mehr trinken zu müssen. Und auf dieser Basis kann ich Schritt für Schritt kleine Veränderungen angehen.

    Guter Start ins Wochenende

    Tom

    Hi Emmi

    Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum!

    Find ich toll, dass du dein Konsumverhalten hinterfragst und ändern möchtest. Dein Ansatz, für drei Monate nichts zu trinken finde ich super. Bringst du die drei Monate durch, ohne zu trinken und vorallem ohne dauernd daran zu denken, ist das schon ein grosser Erfolg. Ob du suchtgefährdet bist, wirst du dir nach diesen drei Monaten selber beantworten können.

    Ich meinerseits hatte zu lange, zu oft und zuviel getrunken, um einen "risikoarmen" Konsum zu etablieren. Aber hey, mir geht es mit 0.0 so gut wie schon seit vielen Jahren nicht mehr :thumbup:

    Vielleicht ergeht es dir nach diesen drei Monaten ähnlich

    Halt uns auf dem Laufenden und viel Erfolg dabei

    Beste Grüße

    Tom

    Meine vielleicht drastischen Worte auch deshalb, weil ich das Forum als Safe Space verstehe. Auf einer abstrakten Ebene könnte ich mich schon mit dem Thema Harm Reduction, KT etc. Auseinandersetzen. Da dies aber ein Selbsthilfeforum ist, will ich mich aber auf den abstinenzbasierten Ansatz konzentrieren, so einfach ist das.

    respektvoller Austausch auf Augenhöhe. So wie es hier seit vielen Jahren schon gehandhabt wird.

    Ist dem wirklich so? Wer hier KT propagiert hat berechtigerweise einen schweren Stand und verschwindet früher oder später wieder

    Oder, als Gegenfrage, soll etwa stattdessen eine der Gruppen A und B hier zukünftig vom Austausch ausgeschlossen werden?

    Wenn Vegetarier und Metzger miteinander klar kommen wollen, sollten sie nicht immerzu zusammen übers Essen reden

    Mojo

    Auch ich begrüsse, dass die Sensibilität und Bereitschaft in der Gesellschaft zu steigen scheint, risikobehafteten Konsum zu thematisieren, bevor eine Abhängigkeit und psychische, physische oder soziale Folgeschäden entstehen. Ob KT hierfür der Heilsbringer ist, sei mal dahin gestellt.

    Aber darf nicht diesen Leuten ebenso auch geholfen werden!? Ja, auch hier in diesem Forum!?


    Die Gretchenfrage an dich: wie willst du die beiden Gruppen (A und (B, deren Lösungsansatz unterschiedlicher nicht sein könnte, in ein und dem selben Forum unterbringen?

    Gruß

    Tom

    Paddy

    hätte ich nie ein problematisches Konsumverhalten und schlussendlich eine Abhängigkeit entwickelt, würde ich heute wahrscheinlich so wie viele ein Glas Wein zum Essen oder ein Bier zum Feierabend trinken. Aber genau das hat mich nie interessiert: bei 1 Bier fehlte immer eine 0 hinter der 1. Und der Geschmack von Alkohol ist jetzt auch nicht gerade berauschend, haha ^^

    Deshalb ist für mich das KT Konzept sinnlos.